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Enduring Freedom Kauder: Bundeswehr muss im Anti-Terror-Kampf bleiben

02.06.2007 ·  Ein Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan kommt nach Auffassung des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, nicht in Frage. Einen entsprechenden Vorschlag des SPD-Vorsitzenden Beck kritisierte Kauder im Gespräch mit der „Sonntagszeitung“.

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Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (CDU), hat sich dagegen ausgesprochen, die Bundeswehr aus dem Anti-Terror-Kampf unter dem Mandat „Operation Enduring Freedom“ (OEF) zurückzuziehen: „Davon halte ich nichts“, sagte Kauder in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Eine Stabilisierung Afghanistans, wie sie das ISAF-Mandat vorsehe, sei ohne den Anti-Terror-Kampf gegen die Taliban unmöglich. Er fuhr fort: „In der Unionsfraktion wird das so gesehen. Ich hoffe, dass das auch für die SPD gilt.“

Kauder-Kritik an Beck

Kauder wandte sich ausdrücklich gegen Überlegungen des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, der gesagt hatte, die Bundeswehr könne nicht auf unbestimmte Zeit in Afghanistan bleiben: „Wir haben den Auftrag, in Afghanistan die Taliban zu besiegen, so dass das Land in die Demokratie geführt werden kann.“ Diese beiden Aufgaben seien noch nicht erfüllt: „So lange wir mitten in dieser Aufgabe stecken, halte ich es für überhaupt nicht hilfreich, über einen Abzug zu reden, wie Kurt Beck es tut.“

Das vollständige Interview lesen Sie in der Frankfurter Allgemeinen Sontagszeitung vom 3. Juni 2007

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
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