23.06.2012 · In einem Interview mit der Sonntagszeitung hat der Chef der Südwest-CDU, Thomas Strobl, schwere Vorwürfe gegen Stefan Mappus wegen des Rückkaufs von Aktien des Energiekonzerns EnBW erhoben.
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Guten Tag, Frau Wunderlich - 24.06.2012 20:05 Uhr
Ob Ihre kleine Schwester das genau so gut hinbekommen hätte, kann ich leider nicht beantworten, da ich Ihre kleine Schwester nicht kenne. Da es allerdings auch in Familien - unter Geschwistern - grosse angeborene Unterschiede in der Intelligenz geben kann, halte ich zumindest theoretisch für möglich, obwohl da zweifellos eine riesige Riesenlücke zu schliessen wäre.
Diese klangliche Nähe hat bei Morgan Stanley Notheis wohl den Investment Banker Pawlow Reflex ausgelöst.
Die Darmstädter zahlen 2000€/Einwohner BW 430€für Ihre Energiebeteiligung
Die Kosten von 280 Millionen Euro finanziert die HEAG nach eigener
Darstellung über Rücklagen und Kredite. Darmstadt sichere den
Kauf mit einer Bürgschaft in Höhe von 205 Millionen Euro ab.
Der HEAG-Aufsichtsrat hatte den Rückkauf im Februar beschlossen.
Mit dem Rückkauf vergrößern sich die
Einflussmöglichkeiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf dieses
für die Stadtwirtschaft so wichtige Unternehmen', sagte
Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) laut Mitteilung.
Partsch ist auch Aufsichtsratschef der HEAG.
Dem Kauf war ein heftiger Streit zwischen Partsch und seiner
Parteifreundin Christine Scheel vorausgegangen. Nach nur vier Monaten im
HSE-Vorstand hatte die frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete
ihren Posten Ende Mai geräumt. Scheel hatte einen
finanzkräftigeren Partner bevorzugt. Dabei war Deutschland
drittgrößter Stromversorger EnBW aus Baden-Württemberg
ins Spiel gebracht worden
Kann man nicht vergleichen?. Ich mache es trotzdem und rede von
politischer Inszinierung
Ob man Gysi mag oder nicht: Der zitierte Satz von ihm stimmt!
Es ist einfach evident, dass viele solcher Geschäfte getätigt
werden um Hälse zu füllen, die nicht voll zu kriegen sind.
Interessanterweise macht man ja oft nach ein paar Jahre das ganze wieder
rückgängig: EnBW wurde ja im Jahre 2000 verkauft und jetzt
wieder zurückgekauft, ähnliches gilt für Damiler und
Chrysler oder innerhalb von nur 5 Jahren bei MTU.
Bei jeder dieser Transaktionen können die Hälse von Bankern,
Beratern, Rechtsanwälten und den beteiligten Top-Managern
kräftig gefüllt werden. Das dürft letztendlich die
Motivation sein, ein witschaftlichen Sinn dahinter gibt es nicht.
Die Lobbyisten des Bundestages bestimmen die Richtung der Politik, besser so formuliert Hr. Keefer
wobei Gysi für mich immer noch für Planwirtschaft steht wie
auch Teile der SPD.
Nur 40 % vom BSP der BRD produzierte die DDR zum Schluß. 1985 war
die DDR schon bankrott. Normalerweise regelt der Markt alles alleine,
Eingriffe des Staates überflüssig, wie auch die
Finanztransaktionssteuer. Zustimmung von Merkel nur der ploitischen
Handlungsfähigkeit geschuldet. "Habe fertig" bzw. keine
Zeit mehr im Moment.
Vergessen darf man beim zitieren von Gysi aber nicht, dass in seiner DDR nur andere Machtstrukturen
Gemästet wurden. Klar dass er Neidisch ist und gleiches Recht für alle fordert. Nur sind auch in seiner SED immer einige gleicher.
Schwacher Parteivorstand der Südwest-CDU
Warum konnte Mappus denn in Stuttgart so selbstherrlich regieren? Doch
wohl nur, weil der Parteivorstand und die Minister schwache
Persönlichkeiten waren, sonst hätten sie ihm doch auf die
Finger geklopft.
Wer sich im Südwesten auskennt, weiß was das für
"wirtschaftsfreundliche" Zustände waren, nicht zuletzt
auch bei Stuttgart 21. Gysi sagt völlig zu Recht, daß das
kein Einzelfall ist.
Hoffentlich wird Mappus für den schweren Schaden den er dem Land
durch seine vermeintlich illegale Handlungsweise zugefügt hat mit
seinem ganzen Vermögen zur Verantwortung gezogen werden!
Um was geht es genau, den Kauf von Anteilen an einem Energieversorger?
Die Stadt Darmstadt hat sich wie ich gelesen habe für etliche Millionen zugekauft, die Thüga ging auch ein Konsortium von Kommunen, überall wollen Politiker ins Stromgeschäft einsteigen nur Mappus ist der Dumme? Wer war den bei den Verhandlungen in Sachen Thüga beteiligt und wer hat das Geschäft mit der Stadt Darmstadt eingefägel?. Ene bekannte Grünenpolitikerin empfahl DA nicht zu kaufen, empfahl eher die EnBW zum Zuge kommen zu lassen. Der grüne OB Darmstadts sah es anders und griff zu.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2012 14:53 UhrDarmstadt zahlte ca2000€/Einwohner BW435€/Kopf
Die Kosten von 280 Millionen Euro finanziert die HEAG nach eigener
Darstellung über Rücklagen und Kredite. Darmstadt sichere den
Kauf mit einer Bürgschaft in Höhe von 205 Millionen Euro ab.
Der HEAG-Aufsichtsrat hatte den Rückkauf im Februar beschlossen.Mit
dem Rückkauf vergrößern sich die
Einflussmöglichkeiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf dieses
für die Stadtwirtschaft so wichtige Unternehmen', sagte
Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) laut Mitteilung.
Partsch ist auch Aufsichtsratschef der HEAG.
Dem Kauf war ein heftiger Streit zwischen Partsch und seiner
Parteifreundin Christine Scheel vorausgegangen. Nach nur vier Monaten im
HSE-Vorstand hatte die frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete
ihren Posten Ende Mai geräumt. Scheel hatte einen
finanzkräftigeren Partner bevorzugt. Dabei war Deutschland
drittgrößter Stromversorger EnBW aus Baden-Württemberg
ins Spiel gebracht worden.
Der Preis je KW/h und Einwohner wäre noch Spannend
@Ulrich Müller: Wer hat in Darmstadt die Entscheidung getroffen?
Ich weis es wirklich nicht. Ich stelle nur Fest das es in ganz Deutschland Politiker gibt die ins Strom und Gasgeschäft einsteigen wollen dies dann auch tun und oft ist zu lesen: Über den Kaufpreis ist sillschweigen vereinbahrt worden. uU gibt es eine wunderschöne öffentliche (schein)Debatte obwohl der politische Wille vorher schon fest stand. Ich könnte mir vorstellen das es in DA auch so war. Der Fehler von Mappus war ggf keine demokratische Inszinierung veranstalltet zu haben sondern direkt zu handeln mit bekanntem Ergebnis..
Ja, schöner Vergleich
Ja, andere Kommune, ähnliche Aufgabenstellung, gegnerisches
politisches Lager.
Aber wie Sie vielleicht selber merken, ging es in DA offenbar um eine
öffentliche Diskussion und Abwägung. Und ich glaube, es ist
ein bißchen der Kern des Artikels oben, dass der in Stuttgart
gefehlt hat. Was meinen Sie?
Telekom Internationalisierung / 3.Börsengang
In meinem Blog habe ich ausführlich dargestellt ("Die Virtuelle Rede"), warum ich als Zeitzeuge davon überzeugt bin, dass es auch bei den US amerikanischen Deals der Deutschen Telekom AG im Rahmen ihrer Privatisierung von Anfang des Jahrtausends genauso gelaufen ist, zum Nutzen und Frommen der US Investmentbanken und ihrer Netzwerke. Dies würde die These Gregor Gysis stützen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2012 19:35 UhrEs spricht nur dann für die US Investmentbanken..
... wenn sie nicht gegen ihren Kunden Telekom, den sie beraten haben, zu deren Lasten sittenwidrige Geschäfte gemacht haben (z.B. Kollusion). Dafür gibt es zahlreiche öffentlich verfügbare Indizien (siehe mein Blog). Den Beweis hätte die Bonner Staatsanwaltschaft vielleicht erbringen können, wenn nicht die Regierung Schröder damals gem. § 96 StPO einen einschlägigen Rechnungshofbericht bis heute der Justiz entzogen hätte.
Wenn sie recht haben spricht dies für die US-Invetmentbanken m.E.
Den Investmentgesellschaften vorzwerfen das sie Geld verdienen wollen
ist natürlich Unsinn denn es ist ihr Geschäftszweck!
Die Telekom wollte unbedingt in den USA gelistet werden um beim Kauf von
US-Unternehmen eher mit eigenen Aktien zahlen zu können.
Hauptaktionär der Telekom ist der Staat. Einen Vorteil hat ein
US-Börsengang trotzdem, die US-Regeln sind strenger. Deshalb wenden
sich manche Start-ups eher an die deutsche Börse nach meiner Kenntnis
PS der Geschäftszweck der Telekom ist es Geld zu verdienen, man
versucht es nur mit etwas anderen Dienstleistungen. Da die Telekom aber
auch Unternahmen kauft und verkauft agiert sie zT. auch wie eine
Investmentgesellschaft. Sie spekuliert leider nur selten erfolgreich.
Verfassung des Landes Baden-Württemberg, Artikel 48:
»Die Mitglieder der Regierung leisten beim Amtsantritt den Amtseid
vor dem Landtag. Er lautet:
"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Volkes
widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, Verfassung und
Recht wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen
und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. [sic! d. Verf.] So
wahr mir Gott helfe."
Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet
werden.«
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Werden wir die Anklage gegen Mappus wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder noch erleben ?
Zwischenzeitlich scheint es sogar denkbar dass die Herren
Ministerpräsident a.D. Stefan Mappus und der Goldman Sachs Banker
Dirk Notheis wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder bzw
Mithilfe/Anstiftung zur Veruntreuung öffentlicher Gelder ins
Gefängnis kommen.Wenn die Statsanwaltschaf sich wirklich traut.
Was ist mit den Mitläufern,die sich nicht getraut haben sich
dagegen zu wehren?
Was ist mit den Auslandsgriechen (diese Leute gibt es auch in anderen
Staaten) etc die Jahrzehntelang die Staaten leergesaugt haben und dann,
wenn es eng wird,sich als erste in Ausland verabschieden?
->Immobilienkäufer speziell in London und anderen Grosstädten?
Was ist mit den Geldern die in sogenannte Tax Havens wie
Jersey,Guernsey,die Niederländischen Antillen, die Bahamas aber aus
in den US Staat Delaware fliessen.Was ist mit denen welche solche
Transaktionen ermöglichen?Viele sitzen in der City of London (City
of London Corp - Nick Shaxton).Mappus sollte der Anfang sein.
-> Dann Abgeordnetenkorruption
Gysi will's 'mal wieder nicht verstehen
Zweifelsohne liegt das Geklüngele von Notheis und Mappus jenseits
aller Grenzen des guten Geschmacks und m. E. auch ausserhalb der
Legalität.
Dass solch ein Deal, wie es der Ankauf der EnBW-Anteile war,
grundsätzlich nur mit Finanzinstituten läuft, das sollte auch
der Rechtsanwalt Gysi verstehen. Ich bin mir auch sehr sicher, dass er
privatim - in seiner RA-Praxis - diese Erfahrung auch schon gemacht hat.
Deshalb ist sein Statement mit "dümmlich" noch sehr
positiv gekennzeichnet.
Es liegt auch in der Natur der Sache (= parlamentarische Demokratie),
dass sich die Klientel, also die natürlichen und die juristischen
Personen, Gehör verschaffen. Dazu gehören allerdings neben den
von Gysi genannten Institutionen auch u. a. alle möglichen
Verbände und auch die Gewerkschaften. Zu Zeiten der
SPD/FDP-Koalitionen im Bund haben die Gewerkschaften den Staat an den
Rand des Ruins gebracht. Das weiss Gysi natürlich nicht, weil er zu
dem Zeitpunkt noch im Arbeiter- und Bauernparadies lebte.
Ach, der Herr Theobald
erklärt uns mal wieder die Finanzwelt. Der Landesregierung fehlte also die Sachkunde für die Wertfeststellung von ENBW, dafür hat man ein Finanzinstitut geholt, das ebendies machen soll? Und genau an dieser Wertfeststellung gibt es nun einen 2 Mrd. Euro großen Zweifel? Und hätte das meine kleine Schwester nicht genau so gut hinbekommen? Fragen über Fragen...
@Heiko Gebhardt
Von der Voraussetzung ausgehend, dass Ihnen der Unterschied zwischen
"grundsätzlich" und "prinzipiell" bekannt ist,
folgende Antwort: EnBW war (und ist immer noch) an der Börse
notiert. Sie wissen vermutlich auch, dass die zum Zeitpunkt der
Verhandlungen aktuelle Notierung der Aktie bestenfalls ein Richtwert
war. Zum Einen, weil der Streubesitz einfach zu klein war für
Mappus Ansprüche, zum Anderen, weil der Kurs bei geringsten
Anzeichen von massiven Käufen durch die Decke geschossen wäre
(auch weil der Markt klein war). Also kommt es darauf an, das
"Aufgeld" auf die Aktien festzustellen, die ein
Grossaktionär verkaufen möchte. Hier klafft mit Sicherheit
eine Lücke zwischen Käufer- und Verkäufervorstellung. Die
muss verhandelt werden.
Soll das etwa durch die Landesregierung gemacht werden? Unmöglich,
weil die Sachkunde fehlt und weil sich niemand vorwerfen lassen will,
dass er zu schlecht gerechnet hat. Insofern ist die Investmentbank
natürlich auch "cma".
Leider 1.000 Zeichen voll.
Deal läuft grundsätzlich nur mit Finanzinstituten?
"Dass solch ein Deal, wie es der Ankauf der EnBW-Anteile war,
grundsätzlich nur mit Finanzinstituten läuft, das sollte auch
der Rechtsanwalt Gysi verstehen."
Grundsätzlich?
Das sollte doch vielleicht einmal jemand erklären. Mir ist in
diesem Falle nicht einsichtig, warum ein Ministerpräsident bzw.
seine Landesregierung nicht direkt mit EdF sprechen kann, der 45 % der
Anteile damals gehörten, während der ganze grössere Rest
der Anteile im Besitz von öffentlichen Händen in diesem
Bundesland ist.
An anderer Stelle schrieb die FAZ sinngemäss, das elegante an der
Beteiligung gerade dieser Bank sei gewesen, dass sie einen Mitarbeiter
hatte, der das Ohr der EdF-Spitze besass.
Wenn man sich durch die Berichterstattung zappt, findet man ja viele
Email Zitate zum Deal, deren Sprache doch verstört. Ist dieses
sprachliche Niveau normal
Wer ist eigentlich der Godfather, der Pate, bei EdF?
Für 4,67 Milliarden €uro sollte sich auch ein EdF-Grande
herablassen mit einem Mininisterpräsidenten zu reden
@Grgor Gysi: Zu "DDR"-Zeiten war das halt einfacher-Die Partei,die Partei,die Partei hat immer recht
es wurde Getreide eingefahren und ins Silo verbracht ob trocken oder nass. Wenn es nur ein PG angeordnet hatte. No further comment.