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Drogen Tante Crystal

15.10.2011 ·  Im deutschen Osten reagiert das Meth. Es ist die Droge für Arme. Und hundertmal härter als Koks.

Von Lydia Rosenfelder
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Möby ist seit vier Tagen wach und redet jeden schwindelig. "Alter, wenn ich vorhin noch eine Line gezogen hätte, wäre die Küche jetzt fertig. Dann würde hier schon das Wasser fließen. Aber dann wäre die Spüle an der falschen Wand, die Schubladen schief und die Wand grün. Und mitten beim Streichen fange ich auf einmal an, stundenlang das Werkzeug zu sortieren."

Die letzte Line hat er am Morgen gezogen: die Kristalle mit einer Bankkarte zerkleinert, Schein gerollt, Bahn gelegt, die erste Hälfte in ein Nasenloch gezogen, die zweite Hälfte ins andere. Und jetzt ist es Abend. Möby lehnt an der Spüle, sein Gesicht ist wie lila Leder, seine Zähne sind wie winzige Grabsteine. Er hat Tattoos am Unterarm und Plastikstecker in der linken Augenbraue.

Auf einer Klappleiter steht eine elektrische Kochplatte, darauf eine Pfanne mit Dosenfleischklößchen, die Möby warm gemacht und dann vergessen hat. Ein Schäferhund schläft im Kehricht auf dem Linoleum, was als Einbauküche gedacht war, steht in Einzelteilen herum, Schrauben liegen am Boden.

Ephedrin, Abflussreiniger und Batteriesäure

Das ist Möbys neue Wohnung, denn in seiner alten "hat das Meth regiert". Dort liegt alles überall herum. Außerdem wohnt da gerade ein Kollege, der sich vor einem Dealer versteckt. "Der ist am Ende. Er hat ein paar Tausender Schulden. Wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht, will er sich spritzen, hat er gesagt." Sich Crystal in die Venen zu spritzen: das sei das Letzte. Würde er nie machen, sagt Möby. Seit er fünfzehn ist, zieht er es durch die Nase.

Crystal Meth ist ein Methamphetamin, Rauschgift. In amerikanischen Trailer Parks ist es schon lange ein Massenphänomen. Manche nennen es Koks für Arme, aber das trifft es nicht, denn es ist härter, hundertmal härter als Koks. Ein Gemisch aus Ephedrin, das auch in Erkältungspillen enthalten ist, und Chemikalien wie Abflussreiniger und Batteriesäure.

Möby hatte bis dahin nur gekifft, dann legte ein Kumpel die durchsichtigen Kristalle auf den Tisch, sie knirschten beim Zerteilen. Er wusste nicht, was das war: die gefährlichste Droge der Welt. Und dass er nie mehr davon loskommen würde. Jetzt wird er dreißig.

Es klingelt, an der Tür stehen Mirko und Janine. Das Meth hat bei Janine keine Spuren hinterlassen, jedenfalls keine sichtbaren: gepflegtes Äußeres, schwarze Haare, sonnenstudiobraune Haut. Die drei kennen sich aus dem Vogtland, Janine war die erste, die Crystal nahm, 1994, da war sie vierzehn. Sie saß mit ihrer Cousine und Freunden im Auto vor einem Club und zog ihre erste Line. Als sie ausstieg, schwebte sie. "Ein unbeschreiblich schönes Gefühl", sagt sie; der Widerschein glänzt auf ihrem Gesicht. Sie war im Himmel. Sie gingen zu McDonald's, Janine hatte keinen Hunger, stand nur an der Kasse und grinste. Dieses Gefühl wollte sie für immer haben.

Sie nahm es morgens, wenn sie nicht mehr aus dem Bett kam, sie nahm es in der Schule. Nahm es am Nachmittag und malte stundenlang ihr Poesiealbum voll. "Festgang haben" oder "festgehen", so nennen sie das. Die Wohnung komplett umräumen, dabei Staub entdecken, den Staubsauger aus der Küche holen, dort Dreck finden, Putzmittel aus dem Bad holen, dort Schmutz sehen. Am Ende Chaos. Mit der Digicam zweitausend Fotos von einer Bierflasche machen. Den Zeigern der Uhr zuschauen, stundenlang. Auf der Couch sitzen. Merken, dass die Schachtel Zigaretten, die eben noch voll war, plötzlich leer ist. Autorennen auf der Playstation fahren, ganze Tage.

Beim Bund in Bayern probiert

Auf Partys schaffte Janine es immer seltener, und wenn, dann hockte sie oft einfach nur in der Ecke und ging auf Kreuzworträtseln fest. Mit 16 merkte es die Mutter. "Krieg du erst mal dein verdammtes Alkoholproblem in den Griff", feuerte die Tochter zurück. Dann kam die Fahrprüfung: versemmelt. Beim zweiten Versuch, diesmal mit Crystal: bestanden. So konnte sie sich besser konzentrieren. Wurde schwanger. Hörte für drei Jahre mit der Droge auf. Fing wieder an und brauchte noch mehr als zuvor. Schaffte die Tochter am Wochenende zu den Großeltern. Vergaß sie abzuholen. Sie schlief tagelang nicht, aß einmal eine ganze Woche lang nichts, nur eine Banane, und selbst die musste sie runterwürgen. Sie war dünn wie ein Laternenpfahl, das ausgemergelte Gesicht mit Pickeln übersät.

Als sie Mitte zwanzig war, hatte sie nur noch drei Nummern im Handy, die nichts mit Crystal zu tun hatten. In der Zeit lernte sie Mirko kennen. Er hatte Crystal beim Bund in Bayern probiert. Guter Stoff, der roch wie frisch gemähter Rasen, Stoff, der mit einem angenehmen Stechen in den Kopf zog und als wohliger Schauer den Rücken hinunterlief.

"Alter, das war so geil, als wir noch Musik gemacht haben", ruft Möby. Inzwischen kriecht Abenddämmerung in die Küche. "Mirko hat mich auf Techno gebracht. Wir haben Turntables und Synthesizer um uns herum aufgebaut wie ein Cockpit, Crystal rein, Kopfhörer auf und dann abheben." Die ganze Nacht. "Das vermisse ich." Mirko und Janine machten mit 28 einen Entzug, seitdem sind beide clean. Möby nicht. "Wir hatten schöne Zeiten, wir hatten schlechte Zeiten." Crystal und er. "Ich werde nie aufhören." Er hat keine Ausbildung, war ein paar Jahre lang Stapelfahrer. Den Führerschein musste er abgeben, jetzt ist der Stapelschein sein einziges Ticket zurück in die Realität.

Er ist Hartzer, gibt von 200 Euro im Monat 150 für Crystal aus. Essen braucht er ja nicht viel. Am zweiten des Monats hat er oft schon das Geld für den Folgemonat verplant. Aber er macht nie Schulden. "Ich kenne Leute, die mit sechstausend Euro beim Dealer in der Kreide stehen." Die Dealer, vier libanesische Gangster, die im 7er BMW vor dem Club vorfahren, halten einem schnell mal das Messer an den Hals, sagt Möby. Deswegen verschanzte er sich mit einem Gewehr in der alten Wohnung. Obwohl überhaupt niemand hinter ihm her war. Wahnvorstellungen. Das Meth regierte.

Dreißig bis achtzig Euro das Gramm

Die Dealerbanden bekriegen einander, und da auf dem Land viele von Hartz IV leben, müssen sie ihrem Geld hinterherlaufen. Mirko schätzt, dass jeder zweite Jugendliche im Vogtland mal mit Crystal in Berührung gekommen ist, jeder dritte oder vierte es regelmäßig nimmt. Das Gramm kostet dreißig bis achtzig Euro, für manche ist das eine Tagesration.

Dafür gehen die Leute "kupfern", klauen auf Baustellen Buntmetall und Kabel. Sie stehlen den Schmuck der Mutter, verpfänden ihr iPhone für zwanzig Gramm. Viele verkaufen weiter, so entsteht ein Ameisenhandel. Umschlagsplätze sind auch Dönerbuden. Und die sächsische Jugend fährt über die Grenze nach Tschechien, kauft Crystal auf Vietnamesenmärkten, wo die Briefchen unter den billigen Sweatshirts und Turnschuhen bereitliegen. Im tiefsten Erzgebirge, zwölf Kilometer vor der tschechischen Grenze, liegt die „Alte Flugschule“. Segelflieger sind hier seit DDR-Zeiten nicht mehr gestartet. Vor elf Jahren zog Uwe Wicha aus Köln hierher und baute eine der ersten Drogenkliniken Sachsens auf. Anfangs waren es vorwiegend Heroinabhängige, aber nach und nach nahm das Crystal überhand, verbreitete sich im Osten und in Bayern entlang der tschechischen Grenze wie ein Lauffeuer, brannte ganze Dörfer aus. „Es passt besser in diese Zeit“, sagt Wicha. Die Jugend hier will nicht mehr unter psychedelischen Postern meditieren oder im Kleinbus nach Indien fahren. Sie hört harten, schnellen Techno, nimmt Crystal auf der Baustelle, im Fahrdienst, am Fließband. Eine Alltagsdroge.

Die meisten Leute, die in die Flugschule nach Großrückerswalde kommen, einem Dorf zwischen Hügeln und Weiden mit Kühen und Pferden, sind „politoxikoman“: Crystal zum Draufkommen und Cannabis zum Runterkommen. Dazu vielleicht noch Speed, Amphetamine, Ketamin, was halt so da ist. Die richtig Kaputten spritzen Crystal mit Heroin. Jetzt basteln sie Schwibbögen, für die das Erzgebirge berühmt ist, hölzerne Lichterkränze für die weihnachtliche Fensterbank. Sie pflegen die Tiere auf dem Bauernhof: Sachsenhuhn, Deutsches Sattelschwein, Braunes Bergschaf und Vogtländisches Rotvieh, alles gefährdete Tierrassen. Im alten Hangar ist eine Schreinerei. Man qualifiziert sich weiter oder lernt für den Schulabschluss. Nach der Therapie bleibt etwa ein Drittel clean, ein Drittel wird „stolperclean“, fällt also gelegentlich, steht aber wieder auf. Das letzte Drittel wird rückfällig. In der Werkstatt sitzt Jochen aus Zwickau, formt utopische Toneierbecher und erzählt aus der Küche: „Du musst das Ephedrin mit rotem Phosphor vermengen, mit destilliertem Wasser in den Erlenmeyerkolben füllen, Jod dazugeben. Jodwasserstoffsäure bildet sich, der Sauerstoff wird abgespalten. Man lässt das Gemisch viermal durch den Trichter laufen, um den Phosphor abzufiltern. Dann mischt man es mit Benzol und verrührt es mit Lauge.“ Die kalte Reaktion im Kühlschrank dauert acht Stunden, die warme Reaktion in der Schale geht schneller. Viele Drogenküchen fliegen in die Luft. „Ich hatte keine Angst, ich war im Wahn.“

Jochen mietete eine Zweitwohnung, um ungestört kochen zu können. Nach einer Weile begannen die Tapeten wegen der Säure zu glitzern, die Heizungsrohre verrosteten, wenn das Fenster offen stand, entwichen verdächtige Dämpfe. Also zog er in eine Gartenlaube um. Außerdem hatte er eine Handküche, für die kleinen Portionen zwischendrin. „Da brauche ich nur Kühler, Glasschale und Kolben und kann am See kochen.“ Er kaufte auf dem Schwarzmarkt in Tschechien für dreitausend Euro Ephedrin. Den Phosphor kratzte er an den Reibeflächen von Streichholzschachteln ab. Und stellte genau 449 Gramm Crystal her, gewogen mit seiner Elektrowaage. Dass die Deutschen zunehmend selbst kochen, gefällt den Tschechen gar nicht. Jochen haben sie freundlicherweise mal in einer tschechischen Großküche mitkochen lassen, in den Katakomben einer alten Fabrik, oben Bordell, unten Drogenlabor: Die Huren hantierten mit Chemikalien in großen Bottichen. Für die Dämpfe gab es Dunstabzugshauben, die Zutaten flossen in einem riesigen Trog zusammen, Kristalle schwammen darin, groß wie Feldsteine. Am Mittag feiert die „Alte Flugschule“ ein Sportfest. Die Neuen erkennt man oft an ihrer merkwürdig verzerrten Mimik, den hektischen Bewegungen.

„Besser als Viagra“

Drei Sportbefreite sitzen am Rand unter einem Sonnenschirm. „Mit Crystal kannst du den halben Tag lang ficken. Besser als Viagra.“ - „Der totale Größenwahn.“ - „Ich hatte mal Crystal mit Kiwi-Geschmack. Das hat ein Chemiestudent in Dresden gekocht.“ Sie starren auf die Bahn, wo die anderen Weitsprung üben. „Nach einem halben Jahr platzen die ersten Plomben, die Zähne verfaulen.“ - „Chemopickel.“ - „Du drückst stundenlang am Gesicht herum und hast so schlimme Akne, dass du dich nicht mehr raustraust.“ - „Man kratzt sich den ganzen Körper wund, alles voller Eiterpickel.“ - „Das Zeug frisst sich durch die Nasenscheidewand.“ - „Sonne ist nicht auszuhalten. Ich bin mit einem nassen Handtuch auf dem Kopf durch Dresden gelaufen.“ Schweigen, Zigaretten. „Bei mir auf dem Dorf, an der tschechischen Grenze, da nehmen es schon die Zwölfjährigen. Crystal wird einem nachgeworfen.“ - „Macht die Grenzen zu. Sonst wird unsere Jugend ausgelöscht. Wie die Indianer, die haben sie mit Schnaps ausgerottet.“

Bei der Raucherpause nach dem Weitsprung erzählt Manuel, blonde Haare, Milchgesicht, wie er mit Crystal viel Geld gemacht hat. Wovon nichts mehr übrig ist. Er war zwanzig, als er wegen Betrugs durch die Abschlussprüfung seiner Lehre flog. Da begann er, in Leipzig zu verkaufen. Hat erst mal selbst nichts genommen, mit klarem Kopf Buch geführt. Er war erfolgreich, bekam die Lizenz in einem großen Technoclub, durfte dort als Hauptdealer verkaufen. An einem guten Abend 4000 Euro, im Monat kamen 15.000 zusammen. Manuel dealte auf dem Klo, vor dem Club, auf der Straße. Hatte das Handy voller Nummern. Er zog in eine 75-Quadratmeter-Wohnung in Leipzig. Viel Geld ließ er in der Spielothek. Ab und zu „Weiber kommen lassen“, das kostete auch.

Schließlich probierte er seine Ware, lecker. Er konsumierte täglich, feierte viel. Die Afterhour dauerte manchmal die ganze Woche, zwischendrin ging er nur zum Duschen heim. Er richtete sich ein Chill-Zimmer ein, legte den Boden komplett mit Polstern aus, strich die Wände braun und hängte einen Plasmafernseher auf. Einmal saß er im Auto, total auf Crystal, mit dem Laptop auf den Knien. Aß nichts, trank nichts, hat nur geraucht. Er versank im Internet, verbrachte zwanzig Stunden damit, Elektrogeräte zu bestellen und auf StudiVZ zu surfen. Der Laptop sog ihn auf. Irgendwann wollte Manuel aus dem Auto aussteigen. Doch die Beine versagten, sein Herz begann zu rasen. Er dachte: Das war’s jetzt. Von da an nahm er nie wieder Crystal. Ecstasy tat es ja auch. Weil er den Verdacht hatte, dass die Polizei sein Telefon abhörte, sprach er mit seinen Leuten nur noch über die „Tante“. Tante Christel. Oder: Lass uns für eine Stunde treffen (ein Gramm).

„Irgendwann gehst du da mit“

Als er nach Berlin fahren wollte, holten ihn auf der Autobahn drei Streifenwagen ein. Er hatte schon viele Einträge, aber nie erwischten sie ihn mit größeren Mengen. Die Nacht verbrachte er im Knast, dann hinterlegte ein Kollege die tausend Euro Kaution. Manuel verkaufte weiter, hatte sechs Bankkonten und einen großen Safe im Keller einer leerstehenden Fabrik. Den hatte er dort montiert, um das Crystal aufzubewahren. Irgendwann musste er ins Jobcenter, erschien total zugekifft und kriegte kaum ein Wort aus dem trockenen Mund, nur: „Ist mir alles egal, ich brauch kein Geld, ich mach’ mein eigenes.“ Sie schickten ihn zum Drogentest. Der Arzt riet zur Langzeittherapie.

Er willigte ein und bekam einen Entgiftungsplatz im Krankenhaus. Nach zwei Wochen fuhr er in die „Alte Flugschule“. Verbrachte ein halbes Jahr dort, mit streng geregeltem Tagesablauf und einer Magnetwand, an der jeder einen Chip mit seinem Namen verschieben muss, wenn er vom Speiseraum in sein Zimmer oder in die Schule wechselt. Nächste Woche fährt er, inzwischen 24 Jahre alt, zurück in seine Wohnung. „Dann versuche ich es auf legalem Weg. Aber ich kann mich nicht komplett von den Drogen lossagen.“

In Möbys Küche herrscht jetzt pechschwarze Nacht. Die Zigaretten leuchten. Janine erzählt, dass sie das Sorgerecht für ihre elf Jahre alte Tochter wiederbekommen will. Die Eltern des Ex-Freundes, der im Knast sitzt, wollen ihr das Kind nicht mehr zurückgeben. Mirko macht eine Umschulung. Möby hat noch keine Pläne. Der Laberflash hält an: „Mein Bruder liegt im Krankenhaus. Magendurchbruch.“ Er hat sich in nur zwei Jahren mit Crystal komplett ruiniert. Als Möby ihn besuchte, lag er auf der Intensivstation, hatte Schläuche im Bauch. Und lachte. Möby schüttelt angewidert den Kopf. Seine Freundin kommt von ihrem Versicherungsjob nach Hause, in hochhackigen Stiefeln und Jackett, hat einen zweiten, großen Hund im Schlepptau.

Sie geht durch die leeren Zimmer. Wenn alles renoviert ist, holen sie Möbys Sachen aus dem Vogtland: die Turntables und ein bisschen Geschirr. Ihr kommen hier keine Leute auf Drogen ins Haus, sagt sie. Sonst macht sie die Hunde scharf. Die anderen verabschieden sich, Möby bleibt. Seine Freundin schaut ihn an und sagt: „Irgendwann gehst du da mit.“

Namen der Junkies geändert.

Quelle: F.A.S.
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