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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Papstwahl Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist Papst Franziskus

 ·  Die römisch-katholische Kirche hat erstmals ein Oberhaupt aus Lateinamerika. Das Konklave wählte Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien. Der 76 Jahre alte bisherige Erzbischof von Buenos Aires wählte den Papst-Namen Franziskus. Er ist der erste Pontifex aus dem Jesuitenorden.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 14.03.2013 14:30 Uhr

Eigentlich heißt der neue Papst Franziskus...

...an wen er dabei gedacht hat wissen wir nicht. Es sind nur Annahmen. Oder habe ich was verpasst und er hat sich zur Namensfindung bereits geäußert?
Ich nehme an er hat den Namen Franziskus gewählt, weil es den noch nicht gab als Papst, einfach um einen Neuanfang einzuläuten!

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Karl Wilhelm Goebel

Die deutschen Katholiken

1. Der Papst "regiert" nur über 1,2 Milliarden Menschen, das sind weniger Menschen als einem Präsidenten in China ganzheitlich anvertraut sind.
2. Die deutschen Katholiken repräsentieren gerade mal 2 % aller Gläubigen. Das ist eine marginale, unbedeutende Gruppe.
3. Es wäre an der Zeit, wenn vorlaute deutsche Stimmen auf ihr Weltgewicht zurückgefahren würden.
3. Der Jesuit aus Argentinien wird den Vatikanpomp voraussichtlich beschneiden und der katholischen Kriche die passende, bescheidene Rolle im Geiste des Franz von Assissi zuweisen.

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Norbert Veith

Bezahlung der.........

Die Höhe der Bischofsgehälter orientiert sich an der Beamtenbesoldung für leitende Positionen des höheren Verwaltungsdienstes, der Besoldungsordnung B. Es gibt hierbei Unterschiede zwischen den Diözesen. Erzbischöfe werden maximal nach Besoldungsgruppe B 11 bezahlt, dies entspricht einem Brutto-Monatseinkommen von etwa 12.000 Euro.[6] Die Diözesanbischöfe von Freiburg (Erzbischof) und von Rottenburg-Stuttgart werden nach B 8 besoldet, die Weihbischöfe des Erzbistums Freiburg werden nach B 4 bzw. B 6 besoldet,[7] die Weihbischöfe des Bistums Rottenburg-Stuttgart nur nach B 2/B 3.[8] Der Diözesanbischof von Speyer ist in B 7 eingewiesen, sein Weihbischof in B 4.[9] Die beiden bayerischen Erzbischöfe werden ungefähr nach B 11 bezahlt, die übrigen fünf bayerischen Diözesanbischöfe nach B 6.

Die Bezahlung der katholischen Bischöfe in Bayern erfolgt nicht aus Kirchensteuermitteln, sondern durch das Bundesland. Grundlage dieser Zahlungen sind Verträge aus dem 19. Jahrhundert, als im Zuge d

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 11:26 Uhr
Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 14.03.2013 11:26 Uhr

bleibt zu ergänzen

dass das Konkordat die Bezahlung der Bischöfe als Ausgleichszahlung für die vom Staat requirierten Kirchngüter ausweist. De facto kommt der Staat damit noch richtig gut weg. Mit Zinsen und Zinseszinsen wäre der Diebstahl von 1803 nämlich nicht mehr zu bezahlen.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 14.03.2013 10:51 Uhr

Homoehe und was der deutsche sonst so braucht

Was ich immer witzig finde, wenn von deutscher Seite über den Papst oder auch nur über einen möglichen Papst berichtet wird. Oberste Fragen sind immer "öffnet" sich die Kirche. Was ist mit Homoehe, Frauen in der Kirche, Abtreibung, Zölibat, Kondome etc.?

In jeder Diskussion kommt hoch, dass sich der Papst und "die Kirche" da ändern muss. Faszinierend finde ich das, weil D sagen wir mal vielleicht 1 % der Katholiken stellt die der Papst zu vertreten hat. Und diese Themen vom überwiegenden Teil der Welt (nicht nur der katholischen) anders gesehen wird.

Aber nicht für Ungut..... bin ohnehin evangelisch ;-).

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Lieschen Müller

Spannend!

Bin sehr gespannt was sich jetzt tut. In Aschaffenburg gibt es auch einen Franziskaner Orden, ob das der gleiche Orden ist? Ich kenne Leute, die regelmässig dort beichten. In wie weit die Fransiskaner sich im Raum Aschaffenburg für die Gerechtigkeit und Gleichberechtigung der Frau, gerade auch im Erbrecht einsetzen kann ich nicht beurteilen. Ich für meinen Teil trage ich mit dem Gedanken aus der Katholischen Kirche auszutreten, wenn sich in absehbarer Zeit keine sichtbaren Veränderungen abzeichnen, gerade auch im Hinblick auf die Kirchensteuer. Zuviele Gelder fliessen in bauliche Maßnahmen statt in soziale Projekte. Defektes muss repariert werden und gegen einen Neuanstrich ist auch nichts zu sagen, aber für mich zählen primär die Lehren, nicht der Prunk. Davon abgesehen ist die Kirche in meiner Gegend sehr 'gewöhnlich' geworden, durch zuzviel Mitwirkung von Laien, selbst in der Kommunionausteilung.

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nikolaus hesse

Aus meinem Kommentar zu "Italiens Interregnum" /FAZ vom 13.03.2013

"Dann liebe ich die serbische Volksfroemmigkeit, die serbische Kirche in dem Masse,
wie ich den zum postdemokratischen Staatskluengel verkommenen deutschen Protestantismus ablehne.
Als Katholik denke ich, dass es vergebene Liebesmueh sei um die Protestanten zu werben.
Es gibt keine protestantische Kirche mehr. Uebrigens hat Ingmar Bergmann mit seinen Filmen
den Untergang des Protestantismus klar vorausgesagt.-
Eines der Anliegen der sinistren Verabredung+Veranstaltung namens EU+EURO?
Antwort : die katholische Kirche gleichschalten und Osteuropa abwickeln.
Katholiken und Orthodoxe muessen jetzt endlich zusammenfinden!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 10:43 Uhr
Roland Frutig
Roland Frutig (Frutig) - 14.03.2013 10:43 Uhr

Das was Sie schreiben ...

... passt sehr gut zu den "friedliebenden" Serben ;-)

Dann viel Freude bei der Beantragung der serbischen Staatsbügerschaft!

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Maria  Berger

Ihr Miesmacher, ihr wollt einen Papst,

- der nicht zu alt ist,
- der kein Mann ist,
- der nicht konservativ ist,
- der unbescheiden ist,
- der für die Abtreibung ist,
- der bequem ist
mal im Ernst: Ihr wollt wirklich Päpstin Claudia ?
Aber, die ist doch deutsch.

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Cecile de Winter

Richtig, Herr Steinhauer

Es ist geradezu widerlich, wie nicht nur der religiöse Wahn und der zunehmende rel. Fanatismus, der völlig unabhängig von den Glaubensinhalten ist, zur Debatte steht, sondern auch noch die Verbrechen der Jesuiten, die im 18. Jhdt. zu den größten Sklavenhaltern Südamerikas gehörten und die in geradezu unverschämten Reichtum lebten oder die Beteiligung des neuen Papstes als Kollaborateur der argentinischen Diktatur und Drahtzieher an der Entführung, Tortur und Ermordung des Priester Orlando Yorio nicht in echt konservativer Manier unter den Teppich gekehrt werden.
.
Solche Angriffe auf die scheinheilige Durchtriebenheit, auf die unverschämten Lügen, den Betrug und die kriminellen Machenschaften der Kirche sind wirklich richtig, richtig böse links-rot-grün.
.
Wer dann auch noch die Unverschämtheit besitzt, die Sekte der Rechtsstaatlichkeit oder dem gesunden Menschenverstand unterwerfen zu wollen, der kann natürlich nur vom Satan persönlich gesandt sein.
.
Lebenslügen in Volltransparenz.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.03.2013 16:41 Uhr
Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 18.03.2013 16:41 Uhr

Mein Weltbild? Meine Ideologie? Wo denken Sie hin, Lady?

Weder bin ich katholisch, noch kennen Sie meine Ideologie (sofern ich eine habe). Sie nehmen sich ganz schön was heraus, von den paar Zeilen hier so eine Beurteilung abzugeben. Das ist ja schlimmer als die Pseudoprofilierungen von Google und Facebook zusammen! Nein, Sie liegen komplett daneben, lassen Sie sich das gesagt sein. Mir geht es ausschließlich um historische Korrektheit. Und auch da liegen Sie komplett daneben, übrigens nachzulesen in jeder Enzyklopädie. Zu jeder noch so gut dokumentierten wissenschaftl. Erkenntnis oder geschichtlichen Ereignissen gibt es Nischen interessengesteuerter Gegenmeinungen. Beispiele reichen von „sicheren“ AKWs über „klimaneutrales“ CO2, „harmlose“ HF-Funkwellen (Tetra), fanatische Kreationisten bis zu Holokaustleugnern. Der Krämerladen publizierter „Wahrheiten“ umfaßt so ziemlich alles, was sich menschliche Phantasie ausdenken kann. Und wenn Sie Henry Kamen als Referenz nennen, dann empfehle ich ihm ein Gespräch mit der Historikerin Dr. Rita Haub.

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Cecile de Winter

Herr Winter

auch wenn das gegen Ihre Weltbild und gegen Ihre Ideologie geht, so bleibt es völlig korrekt, was ich schrieb. Einen möglichen Zugang zu dieser Materie bietet bspw. der Historiker Henry Kamen, der aber natürlich von Katholiken als protestantischer Hetzer diffamiert wird.
.
Was schlussendlich zu meiner Überzeugung führt, dass der Atheismus deutlich wehrhafter werden muss, um den wuchernden religiösen Wahn, mit seinem alleinigen Wahrheitsanspruch, endlich in die Schranken der Vernunft und der Realität zu weisen.

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Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 14.03.2013 13:57 Uhr

Frau de Winter, ändern Sie bitte nicht die Geschichte ab. Der sog. „Jesuitenstaat“ war weder...

„unverschämt reich“, noch Sklavenhalter. Von Jesuiten gegründet und geführt war er ca. 150 Jahre lang ein Refugium der Indios GEGEN DIE VERSKLAVUNG, also genau das Gegenteil dessen, was Sie schreiben. Die Jesuiten wurden deshalb verfolgt, schließlich wurde der Jesuitenstaat 1767 auf Betreiben der europ. Fürstenhöfe gewaltsam aufgelöst, die den aufsehenerregenden wirtschaftlichen und sozialen Erfolg dieser Gründung fürchteten, weil er dem von ihnen praktizierten Absolutismus widersprach, den Kolonialismus bekämpfte und Vorläufer eines aufgeklärten Staatswesens war. Kritiker verurteilen heute sowohl die Bekehrung der Indios zum Christentum, als auch, daß die Jesuiten den Indios ihre Sprache und Gebräuche beließen, also deren Kultur nicht auslöschten, wie es im übrigen LA geschah (!). Also Kritik um der Kritik willen. Fast scheint es, als ob noch – oder schon wieder? – Angst vor einem neuen „Heiligen Experiment“ besteht. Nicht zuletzt war es Ratzinger, der die Befreiungtheologie verbot.

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Cecile de Winter

Das lässt sich nicht von der Hand weisen, Herr Böhmelt. Selbstverständlich

ist die Kirche, die über Jhdt. im Zentrum der Gesellschaft stand, kaum von der allg. Entwicklung zu trennen. Natürlich gibt es auch die vielen pos. Aspekte. Ich unterstelle auch keinem Gläubigen oder einem Mitglied der Kirche a priori üble Absichten.
.
Allerdings bin ich der Ansicht, dass sich die Kirche die Deutungshoheit über Moral und Ethik einverleibt hat, ohne die eigentliche Ursache zu sein und ebenso falsch ist es anzunehmen, die Kirche hätte in Sachen Humanismus und Auklärung viel vorzuweisen - auch wenn das immer gerne so dargestellt wird. Tatsächlich ist es in der Mehrzahl der Fälle doch so, dass die Kirche alles nur menschenmögliche getan hat, um Aufklärung, Humanismus und wissenschaftl. Entwicklung zu unterbinden. Wie immer gibt es hier natürlich auch Ausnahmen, denn in dieser Diskussion ist letztlich fast nichts nur schwarz-weiß, aber ein solches Forum kann schlecht die Bibliotheken füllende Diskussion ersetzen, die in dieser Angelegenheit seit Jhdt. statt findet.

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Cecile de Winter

Wer nur billige Polemik kann,

der muss sich eben auf völlig sinn- und faktenfreie persönliche Angriffe beschränken, nicht wahr, Herr Steinhauer? Warum sollte sich jemand Ihres Kalibers auch mit Inhalten und Argumenten beschäftigen, wenn der religiöse Wahn doch offenbar sich selbst genügt?
.
Und, ja, Sie haben Recht, über die neurologischen Ursachen der religiösen Störung bin ich gut im Bilde, das sprengt hier allerdings den verfügbaren Rahmen, somit habe ich mich auf die, auch für Sie offenkundigen Tatsachen beschränkt, denen Sie allerdings mit der üblichen Strategie ausgewichen sind, die Menschen Ihresgleichen und vor allem auch Vertreter der Institution bevorzugen, um die es hier geht, wenn ihnen die fairen Mittel einer sachlichen Auseinandersetzung ausgehen.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Cecile de Winter

Hallo, Herr Böhmelt

Sie haben natürlich Recht mit Ihrer differenzierten Sichtweise, genau um diese ging es hier aber nicht, denn mein Beitrag war eine Replik auf Herrn Steinhauer, der den billigen Versuch unternommen hat, alle Schattenseiten der ziemlich durchwachsenen Kirchengeschichte und auch die der Person des aktuellen Papstes, als üble Nachrede einer links-rot-grünen Presse darzustellen und damit die Institution mit dem Fingerzeig auf Andere reinzuwaschen. Nur darum ging es hier.
.
In der Frage, ob die Geschichte der röm.-kath. Kirche über die letzten 1000 Jahre eine Geschichte von Mord, Totschlag, Folter und Erpressung ist und dass diese Religion nur dort vertreten ist, wo man mit erbarmungslosester Gewalt missioniert und alle Widersacher beseitigt hat, werden Sie mir vermutlich ebenso zustimmen, wie der Behauptung, dass die Verbrechen der Institution röm.-kath. Kirche zwingend von den eigentlichen Glaubensinhalten getrennt werden müssen?

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Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 14.03.2013 11:00 Uhr

Gute Selbstdarstellung, Frau Winter

Bewundernswert, wie man hochtrabend alle Vorurteile und bösartigen Unterstellungen in Pseudoironie packen und dabei nicht den Hauch an Selbstzweifel aufkommen lassen kann.

Ihrem Kommentar entnimmt man gleich, dass sie Ahnung haben - eigentlich von allem, was sie schreiben. Vielleicht auch von dem, was Sie nicht schreiben. Über Fakten und Inhalte müssen sie nun wirklich nicht mehr diskutieren - sie sind sich selbst Inhalt genug. Und die Berwertung ihrer Inhalte liefern sie auch gleich noch mit.

Am besten gefällt mir der Satz "Lebenslügen in Volltransparenz" - haben Sie sich dazu schon Visitenkarten drucken lassen?

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Michael Radloff

Etwas Journalistenschelte

Bayern3 oder NTV, die wissen es halt nicht besser. Von der FAZ, von Ihnen Herr Bremer, bin ich enttäuscht. Der Kardinalprotodiakon nannte den Namen des neuen Papstes als Franziskus. So einfach wie richtig. weshalb machen die Journalisten einen Ersten draus?
Johannes Paul war solange Johannes Paul, bis es einen JP II gab. Kaiser Wilhelm genügte, bis sein unseliger Enkel als II kam. Einer wird zum Ersten, wenn es einen Zweiten gibt UND wenn die Verwendung von Ordinalzahlen sinnvoll ist. Bei den Wilhelms wird man also Eins oder Bart oder Zwo ergänzen müssen. Beim Ratzi ist das anders. In den meisten Texten und Berichten hätte es vollkommen genügt, vom einzig lebenden und besprochenen Benedikt als solchen zu sprechen und die XVI wegzulassen.
Oder Sie sind so frei und beginnen mit dem Schreiben über Benedikt den Großen.

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Roland Frutig
Roland Frutig (Frutig) - 14.03.2013 09:42 Uhr

War sicher eine ...

... schöne Afterwork-Party der Konklave gestern ... in irgendeinem Club in Rom.

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Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 14.03.2013 09:37 Uhr

mal ein Gedanke

Nehmen wir mal an, wir hätten keine "MeinungsVIELfalt" in D's MEdien. Wir hätte also außer Grünen pseudoliberalen und linken Positionen auch noch die Möglichkeit andere Positionen zu lesen.

Wir würde man dann einen Mann bewerten, der nicht nur hochgebildet (Chemie- und Theologiestudium, spricht 7 Sprachen, Jesuitenschule), sondern auch demütig und bescheiden, ein Wohltäter der Menschen und ohne Skandale ist? Man würde sagen: den gibts nicht - nicht in dieser modernen Zeit, in der sich jeder selbst der nächste ist. Oder?

Die kath. Kirche, die den xten Papst in Serie mit diesen ausgezeichneten Merkmalen an ihrer Spitze hat, dazu stark im Glauben und klar in seinen Wertvorstellungen, hingegen darf keinesfalls ins positive Licht gerückt werden. Wo blieben Fortschritt und Zeitgeist? Sie müssten ja glatt hinter Menschlichkeit, Liebe und Demut zurückstecken.

Was uns das sagt - wer wir und unsere Medien eigentlich sind.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 12:29 Uhr
Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 14.03.2013 12:29 Uhr

Kein „Attentat auf Gottes Plan“? Mal ganz wertfrei – was dann?

Vielleicht ein „Attentat auf die Evolution“?. Oder, wenn kein Attentat, dann ein „Irrtum der Evolution“? Von Letzterem kommen wir dann zur modernen Ansicht einer „Krankheit“. Nun auch Krankheit ist Teil der Evolution und somit Teil von „Gottes Plan“ (sofern man an Gott glaubt). Fakt ist, egal ob Attentat, Evolution oder Krankheit, die zur Bestandserhaltung notwendige Fortpflanzung ist irgendwie im Widerspruch zu dem, was Homo-Beziehungen ausmacht, oder? Man stelle sich vor, 80% einer hedonistischen Menschheit gäbe sich Homo-Beziehungen hin und Hetero wäre die dumme, kinderaufziehende Ausnahme. Nun ja, man kann dann auch sagen, das wäre „Gottes Plan“ gewesen (schließlich sind seine Wege unergründlich). Dennoch, irgendwie sträubt sich der uns (ebenfalls von Gott?) eingepflanzte Selbsterhaltungstrieb dagegen. Deshalb, wenn Menschen so leben wollen, gut – warum nicht. Aber eine Absegnung durch Kirchen (christliche, oder andere) und steuerliche Förderung durch den Staat geht zu weit.

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Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 14.03.2013 10:50 Uhr

auf den Punkt gebracht

Gut, dass Sie alle schon mal gehörten Vorurteile sinnverknappt und unreflektiert in einem Absatz unterbrigen können, Frau Khan. Das spart nun wirklich jede inhaltliche Auseinandersetzung mit Ihrem Kommentar.Danke!

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Sabina Khan
Sabina Khan (kiwa) - 14.03.2013 10:34 Uhr

Menschlichkeit ohne Menschenrechte?

Nun, so ganz ohne Skandale ist er ja auch nicht. Die Zusammenarbeit mit der Militärjunta wurde nie geklärt.
Sicherlich, das soziale Engagement und die Abkehr von Prunk und Protz, die der Vatikan sonst so vor sich herträgt, machen ihn sicherlich sympathisch und um einiges glaubwürdiger als die sonstigen Kirchenfürsten. Am altkonservativen Wertekatalog wird sich wohl dennoch nichts ändern. Und solange Homosexualität als "Attentat auf Gottes Plan" bezeichnet wird, brauchen wir nicht von "Menschlichkeit" zu sprechen.
Ganz abgesehen von seiner Person, finde ich ganz im Gegenteil, dass die Medien den Show-Hype um dieses Ereignis relativ unkritisch unterstützen. Eine absolutistische Monarchie, die noch nicht einmal die Internationalen Menschenrechte anerkannt hat, ein Staat, der Bescheidenheit predigt und sich über die Jahrhunderte ein Billionen-Vermögen zusammengestohlen und ergaunert hat (Stichwort Inquisition), u übrigens nie etwas zurück gegeben hat, verdient Kritik vom Schärfsten!

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Norbert Veith

Der Gedanke

Der Apostel Petrus war nie in Rom, sondern nur in Israel tätig. Somit auch nie der Erste Bischof von Rom( Pabst). Der von Gott bestimmt Pabst? eher die große Politik der Kardinäle.
Das geht doch nicht gegen den Menschen. Der Apostel Petrus, Johannes usw. waren alle nicht Studierte Leute sondern einfache Menschen. übribens Paulus war in Rom und wurde dort ermordet.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 14.03.2013 09:28 Uhr

Lassen wir uns überraschen...

..was der neue Papst auf dem Kasten hat und was er verändern kann.
Danach wird er dann gemessen. Glück auf Kamerad.

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 14.03.2013 09:06 Uhr

Franz! Oder nennt sich jetzt Franz Beckenbauer um in Franziskus Beckenbauer?

Und wird der Orginaltext der bundesdeutschen Nationalhymne umgedichtet in "Gott erhalte Franziskus, den Kaiser!"? Das Vorbild, nach dem Bergoglio sein Pseudonym gewählt hat, heißt auf deutsch ja auch "Franz von Assisi", nicht "Franziskus von Assisi".

Warum scheuen sich die Talking Heads vor den Kameras und an den Mikrofonen so sehr vor der deutschen Form des Namens Franz?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 11:32 Uhr
Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 14.03.2013 11:32 Uhr

Niemand in Deutschland nannte Ratzinger „Benedictus“

Er war „Papst Benedikt“. Im Vergleich dazu ist „Papst Franz“ phonetisch viel zu einfach, irgendwie unrhythmisch und holprig; zumindest sehr gewöhnungsbedürftig. Bei „Kaiser Franz“ geht das, weil Kaiser zweisilbig ist, „Papst“ aber nur einsilbig. Zum Rhythmus bräuchte es die adelnde Zahl „Papst Franz der Erste“. Weil er jedoch der erste dieses Namens ist und deshalb (so der Brauch) noch keine Zählung angewandt werden kann, besteht auch diese Möglichkeit nicht. Die Zahl wird erst hinzugefügt, wenn irgendwann später ein anderer Papst diesen Namen annimmt. Wie auch immer, da beides richtig ist, sowohl „Franz“ wie „Franziskus“, werden wohl wieder einmal die Nachrichtensprecher den Ausschlag geben. Sie werden die Form wählen, mit der sie die Sätze flüssiger weiterführen können. Möglicherweise werden auch beide Formen nebeneinander gebraucht. Mal so, mal so, wie’s gerade kommt. Wäre ja auch kein Fehler. Vorschriften dazu gibt’s ja nicht.

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K. Peter Luecke

@L WILLMS: Umzubenennen braucht sich der Beckenbauer doch gar nicht !

Denn "Franz" ist nichts anderes aös die Kurzform von "Franziskus". Und scheinheilig erscheint der "Franz" auch so schon ...

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Maria  Berger

Popanz Fussball..

nur ein Viertel der Deutschen sind Fußballfans.
Und Fußball ist öfters als eine Papstwahl. Und nervt manch einen jeden Samstag.

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Hans Lutz Oppermann

Franziskus - ein demütiger und ehrlicher Büßer?

Der Pp. Franciscus ein Italo-Amerikaner. Möge der Kardinal Jorge Mario Bergoglio unbelastet, aus der Zeit der Junta in Argentinien sein! Der argentinsche Journalist Horacio Verbitsky sieht das anders. Der Papst muss es jetzt mit seinem Gewissen vereinbaren, vielleicht deshalb auch die Bennenung nach dem ehrlichen Büßer?

Ist sein Gang nach Rom, d.h. die Übernahme der Verantwortung für die Klärung der offenen Fragen der katholischen Kirche (Vatileaks), sein Weg der Buße?

Sicher ist, dass emsige investegative Journalisten auf dem Weg nach Argentinen sind, um seine Rolle aufzuarbeiten und jeden Stein um zu drehen.

Ich denke, die Mehrheit im Konklave wollte nicht den Neuanfang, sondern die Kontinuität.

Papst Franciscus wird, aller Wahrscheinlichkeit nach, kein Pontifikat von über 20 Jahren tragen. Ich werde wohl auch noch die Wahl des 267. Papst erleben. Nach dem Konklave, ist vor dem Konklave.

Das ist also im Sinne des heiligen Geistes, - so soll es dann sein. Viel Erfolg!

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Maria  Berger

Seid doch nicht päpstlicher als der Papst

ihr Miesmacher....
und freut euch doch einfach mal !!!

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Dr. Andreas Boehmelt

Mir ist es eine Freude

An das in den FAZ Foren übliche Katholikenbashing habe ich mich schon gewöhnt (gestern schrieb hier jemand Katholiken sind leichtgläubge instabile Persönlichkeiten die einer kriminellen Vereinigung angehören - man stelle sich vor jemand schriebe so etwas über Juden oder Angehörige anderer Religionsgemanschaften). Ich bekenne: Mir ist es eine Freude diesen neuen Papst zu haben und der erste Auftritt und Eindruck ist sehr vielversprechend. Mich hat das berührt mit welcher Demut und Glaubenskraft dieser Mann als Papst Franz vor die Welt getreten ist. Auf das Pontifikat bin ich sehr gespannt. Die Welt kann einen Gegenentwurf zu den Göttern Mammon und Egoismus gut gebrauchen und dieser Mann kann uns in Deutschland und Europa zeigen, dass wir eben nicht der Nabel der Welt sind, dass es eine Weltkirche gibt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 10:56 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 14.03.2013 10:56 Uhr

An den Christen und Katholiken

können diejenigen ihren Frust und Aggressionen abreagieren, die bei einer gewissen anderen Religion sich das nicht trauen.

Zudem ist das christliche Menschenbild (der Mensch als Individuum hat Würde und Wert) ein rotes Tuch für die weltbeglückenden, totalitären atheistischen Ideologien, für die Menschen nur als Masse zählen und denen immer noch so viele anhängen.

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Maria  Berger

Danke

.......

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Norbert Veith

Der Stuhl Petri

1,3 Milliarden menschen werden in die Irregeführt.
Der Apostel Petrus war nie in Rom, sondern nur in Israel tätig. Somit auch nie der Erste Bischof von Rom( Pabst). Der von Gott bestimmt Pabst? eher die große Politik der Kardinäle.
Viel spass mit eurem Pabst.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 11:15 Uhr
Martin Arzberger

Ihr Bibelfundamentalismus ist ja erstaunlich.

Wissen Sie was noch alles NICHT in der Bibel steht? Ich denke, da könnte man einiges zusammentragen.

Nein im Ernst: Ihre These, die Bibel wäre ein auf Vollständigkeit angelegtes Geschichtsbuch, ist natürlich unhaltbar (Das lutherische Dogma "sola scriptura" ist sowieso eines der seltsamsten überhaupt). Bevor Petrus nach Rom kam, war er außerdem in Antiochia, das liegt ebenfalls nicht in Israel.

Auch mich würde er übrigens sehr freuen, wenn der Papst demnächst von Rom nach München umziehen würde. (Laut bayrischen Historikern hat Petrus dort vor 2000 Jahren die CSU gegründet, auch wenn sich die Bibel dazu in Schweigen hüllt). Aber ich fürchte, er wird das warme Mittelmeerklima ungern aufgeben wollen.

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Norbert Veith

Der Stuhl Petri

Menschlich überlieferung. kirchliche überlieferung.Die Bibel spricht etwas anders. Die Bibel ist die grundlage des Glauben.

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bert van raudt

lieber herr veith, ... lernen´s geschichte ...

lieber herr veith,

lernen´s geschichte ....

petrus wurde - zumindest der überlieferung nach - in rom gekreuzigt. einen gegenbeweis dazu werden sie sicher nicht führen können ...

null ahnung, aber schreiben und quatschen, was das zeug hält ...

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Closed via SSO

Ein sehr sympatischer Mensch mit ungeheuchelter Bescheidenheit

Ein Reformer im Sinne des Zeitgeistes ist Franziskus sicher nicht, soviel lässt sich dem entnehmen, was man über ihn lesen kann. Er kennt die Sorgen der Menschen, die um das Notwendigste im Leben kämpfen und wird vor allem die Armen in der Welt im Blick behalten.

Hans Küng wird dieser Papst wohl kaum gefallen, steht doch auch Papst Franziskus für keinen Glaubenrelativismus, sondern für ein solides Glaubensfundament. In seiner Bescheidenheit zeigt er, dass man den Zölibat aus dem Glauben heraus leben kann und dass Menschen, die sich in den Dienst der Kirche stellen, die nötige Reife für den Zölibat haben müssen. Auch Versuchen der Politisierung der Kirche hat er sich in Lateinamerikas sehr erfolgreich entgegengestellt.

Ob damit die Bösartigen gegen die Kirche aufhören, ich denke wohl nein, wenn man mal einen Blick auf so manche aktuelle Foreneinträge in der Online-Welt wirft, in denen "Wohlmeinende" schon "Material" aufsammeln, um bald wieder mit "Dreck" werfen zu können.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 17:35 Uhr
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Nur mal so auf die Schnelle:

Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 12.03.2013 17:20 Uhr
"Spiegel online" schildert das missbrauchsspezifische Verhalten der Favoriten. Hochinteressant.
Hiernach kommt nur O'Malley aus Boston als Papst in Frage. Hervorragend.
Der Rest hat konspiriert, vertuscht und/oder geleugnet. (!!!)
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Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 09.03.2013 16:28 Uhr
Sie können dort in der erstklassigen Recherche und Analyse der FAZ lesen, dass und wie Ratzinger einen Päderasten-Schützer protegiert und Entlassungsforderungen zurückgewiesen hat - "basta, basta, basta."
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Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 09.03.2013 13:07 Uhr
Warum ist die Kritik ob der Kinderschänder und deren Schützer(!!) "lächerlich", Frau Holtmann? Würde die katholische Kirche nicht reiner und stärker, wenn ein neuer Papst für Ordnung sorgte?
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Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 09.03.2013 12:01 Uhr
Sind Sie der Meinung, Herr Wilbert, es gehe hier um Lappalien? Es geht um Kinderschänder und deren Lobby. Mit Säkularismus hat das nichts zu tun.

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Aber Herr Fischer, wenn doch der emeritierte Papst Benedikt ein Vertuscher wäre,

wie Sie hier in wirklich massenhaft geposteten Kommentaren immer wieder behauptet haben, dann würde er doch wohl kaum an Aufklärung interessiert sein oder?

Sie haben zudem immer wieder allen Ernstes geschrieben, Papst Benedikt sei, so wörtlich, ein "Kinderschänder-Schützer" gewesen. Dann haben Sie alle Kardinäle als homosexuelle Pädophile bezeichnet und den abstoßenden David Berger auch noch als Kronzeuge für Ihre Thesen benannt, der sich öffentlich in den linksgrünen Medien immer damit brüstet, das Zölibatsgelübde gebrochen zu haben. Dann haben Sie die Aussage, „Eine klarere Linie als von Papst Benedikt hat es in Missbrauchsangelegenheiten bei keinem gegeben“ von Kardinal O’Malley als gelogen abqualifiziert und ständig den Spiegel als Gewährsblatt benannt.

Ja lesen doch mal nach, was Ihr Lieblingsblatt Spiegel keine 24 Stunden nach der Papstwahl schon wieder für Angriffe gegen den neuen Papst fährt.

Hören Sie einfach auf, mit Ihrem Küngschen Gehabe!

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Herr Fischer, Papst Franziskus sieht das ganz anders, wie Sie das gerne hätten

Die Süddeutsche titelt: "Neuer Papst will schnellstmöglich Benedikt XVI. treffen"

weiter heißt es:

"Die italienische Zeitung Il Fatto Quotidiano schreibt, dass der neue Papst höchstwahrscheinlich in den nächsten Stunden Joseph Ratzinger in Castelgandolfo besuchen wird. Franziskus habe diesen Wunsch anscheinend schon bei den Glückwünschen der Kardinäle gestern Abend geäußert. Laut Il Fatto Quotidiano hat der neue Papst Bergoglio gefragt, ob man die heutige Messe am Nachmittag in der Sixtinischen Kapelle auch etwas später feiern könne, da er morgen "drei Dinge zu tun habe"."

Sehen Sie, Herr Fischer, Papst Franziskus ist dem emeritierten Papst freundschaftlich verbunden, schätzt ihn und freut sich darauf, ihn besuchen zu können. Damit gibt er ein deutliches Zeichen der Verbundenheit und das ist ein ganz wunderbarer Zug von ihm.

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Martin Arzberger

"So die Bibel ja die Grundlage des Glaubens sein sollte"

Ich muss Sie enttäuschen, die Grundlage des Christentums ist NICHT die Bibel sondern Jesus Christus. Die Bibel ist natürlich ein wichtiges Zeugnis des Urchristentums, allerdings nicht auf Vollständigkeit angelegt, was man ja schon an der Inhomogenität der Texte erkennen kann (vgl. auch Joh 21, 25).
In die heutige Gestalt wurde das neue Testament übrigens erst im 4. Jhd. gebracht und zwar durch die Kirche, die Sie ja eigentlich ablehnen.
Neben der Bibel ist deshalb stets auch die Tradition, d.h. das Glaubensgut, welches in apostolischer Sukzession weitergeben wurde, zu berücksichtigen.

Beschäftigen Sie sich doch bitte erst mit der Geschichte, bevor sie haltlose Thesen aufstellen. Der Aufenthalt und das Martyrium Petri in Rom wird von kaum einem seriösen Historiker bezweifelt, außerdem spricht die Tradition der Kirche klar dafür.
Und ist es eigentlich wirklich wichtig, an welchem ORT der Nachfolger Petri residiert?

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Faustino Gallina

Ganz im Gegenteil, Herr Vorbaum, so befürchte ich...

... wird das "Katholikenbashing" erst richtig losgehen, wenn viele aufwachen und bemerken, dass der neue Papst mehr Durchschlagkraft hat als der "liebe Ratzinger", und sich mehr ins weltpolitische Geschehen einmischt als der gelehrte Bayer. Ich bin überzeugt, wir werden "Reformen" sehen, allerdings hat die Mehrheit nie begriffen, was "Reform" bedeutet. Sein Auftritt, das Gebet von ihm, für ihn, und mit ihm für Benedikt ließ erahnen, dass die "Kraft des Glaubens" unter ihm möglicherweise eine neue Bedeutung erfährt.

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Norbert Veith

Sympatischer Mensch

Hallo Hr. Vormbaum, gegen den Mensch geht es ja garnicht.
Es geht ja eigentlich um die Kirche selbst, da die Wahl des Pabstes.
Das alles ist doch heuchelei, der Stuhl Petri, das Grab Petri, der Apostel Petrus wahr nie in Italien oder Rom. So die Bibel die ja die Grundlage des Glaubes sein sollte.
Auch darüber sollte man mal Nachdenken.

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werner thoma

Gute Zusammenarbeit mit der argentinischen Diktatur?

Gestern erfuhr ich auf Facebook, dass der neue Vertreter Gottes aus Erden (was für eine Anmaßung!) anscheinend eng mit der argentinischen Diktatur zusammen gearbeitet hat. Bleibt nur zu hoffen, dass dies geschah, um den Menschen zu helfen. Generell finde ich diesen ganzen gigantomanischen Popanz und diese künstliche Hysterie mehr als peinlich. Die Kirche steht und stand schon immer auf der Seite der Mächtigen, dass die „Gläubigen“ sie dafür verehren ist fast schon masochistisch!
Aber der Christ soll zu Lebzeiten vor allem leiden, dann gehts ihm ja im Jenseits viel besser mit den 14 Jungfrauen,
oh Verzeihung, das ist ja die Konkurrenz, habe ich jetzt verwechselt.
Ich jedenfalls, möchte jetzt leben, jetzt glücklich sein und nicht meine (Leidens) Himmelsleiter erklimmen. So ein Schwachsinn und das im 21. Jh. unglaublich!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 10:52 Uhr
Sabina Khan
Sabina Khan (kiwa) - 14.03.2013 10:52 Uhr

Sehe ich genauso

Es waren übrigens 72. Jungfrauen, meine ich.
Der Vatikan ist ein kapitalistischer Machtapparat, sonst gar nichts. Bescheidenheit gilt nur für die kleinen Schäfchen. Und was die Menschenrechte betrifft .... nun ja, die gelten nicht für Frauen, Homosexuelle oder diverse Regelbrecher. Das "Gute", dass die Kirchen für die Menschen tun bzw sich auf die Fahnen heften, wird zu zwischen 80 und 100% vom Staat finanziert. Ebenso Theologische Fakultäten et cet. Nur die Regeln, die werden von der Kirche bestimmt. Aber von ihrem unvorstellbaren weltweiten Vermögen lassen sie eh nichts aus.
Im Grunde müsste der Vatikan enteignet werden und alles was sie sich über die Jahrhunderte mordend und brandschatzend unrechtmäßig unter den Nagel gerissen oder ergaunert haben, müsste an die Nachfahren der Opfer zurück gegeben werden. Im Grunde ist das alles eine riesengroße Schweinerei. Von den Medien mitgehypt.
Nun ja. Und das Volk will halt offenbar u leider auch illusioniert werden.

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Roland Frutig
Roland Frutig (Frutig) - 14.03.2013 09:59 Uhr

Super ...

... besser kann man es kaum ausdrücken.

Gott braucht sicher keine "Vertreter" - sondern arbeitet sicher autark ... alles andere wäre echt enttäuschend ;-)

Ich kann mich über die Macht der Kirchen und der Religionen ingesamt auch nur Wunder.

Zu Glauben ist sicher nicht falsch ... es sei denn, man glaubt man muss andere Menschen missionieren.

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13.03.2013, 20:49 Uhr

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