13.03.2013 · Die römisch-katholische Kirche hat erstmals ein Oberhaupt aus Lateinamerika. Das Konklave wählte Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien. Der 76 Jahre alte bisherige Erzbischof von Buenos Aires wählte den Papst-Namen Franziskus. Er ist der erste Pontifex aus dem Jesuitenorden.
Von Jörg Bremer, RomRichtlinien für Lesermeinungen
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Eigentlich heißt der neue Papst Franziskus...
...an wen er dabei gedacht hat wissen wir nicht. Es sind nur Annahmen.
Oder habe ich was verpasst und er hat sich zur Namensfindung bereits geäußert?
Ich nehme an er hat den Namen Franziskus gewählt, weil es den noch
nicht gab als Papst, einfach um einen Neuanfang einzuläuten!
1. Der Papst "regiert" nur über 1,2 Milliarden Menschen,
das sind weniger Menschen als einem Präsidenten in China
ganzheitlich anvertraut sind.
2. Die deutschen Katholiken repräsentieren gerade mal 2 % aller
Gläubigen. Das ist eine marginale, unbedeutende Gruppe.
3. Es wäre an der Zeit, wenn vorlaute deutsche Stimmen auf ihr
Weltgewicht zurückgefahren würden.
3. Der Jesuit aus Argentinien wird den Vatikanpomp voraussichtlich
beschneiden und der katholischen Kriche die passende, bescheidene Rolle
im Geiste des Franz von Assissi zuweisen.
Die Höhe der Bischofsgehälter orientiert sich an der
Beamtenbesoldung für leitende Positionen des höheren
Verwaltungsdienstes, der Besoldungsordnung B. Es gibt hierbei
Unterschiede zwischen den Diözesen. Erzbischöfe werden maximal
nach Besoldungsgruppe B 11 bezahlt, dies entspricht einem
Brutto-Monatseinkommen von etwa 12.000 Euro.[6] Die
Diözesanbischöfe von Freiburg (Erzbischof) und von
Rottenburg-Stuttgart werden nach B 8 besoldet, die Weihbischöfe des
Erzbistums Freiburg werden nach B 4 bzw. B 6 besoldet,[7] die
Weihbischöfe des Bistums Rottenburg-Stuttgart nur nach B 2/B 3.[8]
Der Diözesanbischof von Speyer ist in B 7 eingewiesen, sein
Weihbischof in B 4.[9] Die beiden bayerischen Erzbischöfe werden
ungefähr nach B 11 bezahlt, die übrigen fünf bayerischen
Diözesanbischöfe nach B 6.
Die Bezahlung der katholischen Bischöfe in Bayern erfolgt nicht aus
Kirchensteuermitteln, sondern durch das Bundesland. Grundlage dieser
Zahlungen sind Verträge aus dem 19. Jahrhundert, als im Zuge d
Wollten Sie uns Ihre Besoldungskenntnisse...
nur näher bringen oder was soll diese alberne Aufstellung und was hat sie mit der Papstwahl zu tun ?
bleibt zu ergänzen
dass das Konkordat die Bezahlung der Bischöfe als Ausgleichszahlung für die vom Staat requirierten Kirchngüter ausweist. De facto kommt der Staat damit noch richtig gut weg. Mit Zinsen und Zinseszinsen wäre der Diebstahl von 1803 nämlich nicht mehr zu bezahlen.
Homoehe und was der deutsche sonst so braucht
Was ich immer witzig finde, wenn von deutscher Seite über den Papst
oder auch nur über einen möglichen Papst berichtet wird.
Oberste Fragen sind immer "öffnet" sich die Kirche. Was
ist mit Homoehe, Frauen in der Kirche, Abtreibung, Zölibat, Kondome etc.?
In jeder Diskussion kommt hoch, dass sich der Papst und "die
Kirche" da ändern muss. Faszinierend finde ich das, weil D
sagen wir mal vielleicht 1 % der Katholiken stellt die der Papst zu
vertreten hat. Und diese Themen vom überwiegenden Teil der Welt
(nicht nur der katholischen) anders gesehen wird.
Aber nicht für Ungut..... bin ohnehin evangelisch ;-).
Bin sehr gespannt was sich jetzt tut. In Aschaffenburg gibt es auch einen Franziskaner Orden, ob das der gleiche Orden ist? Ich kenne Leute, die regelmässig dort beichten. In wie weit die Fransiskaner sich im Raum Aschaffenburg für die Gerechtigkeit und Gleichberechtigung der Frau, gerade auch im Erbrecht einsetzen kann ich nicht beurteilen. Ich für meinen Teil trage ich mit dem Gedanken aus der Katholischen Kirche auszutreten, wenn sich in absehbarer Zeit keine sichtbaren Veränderungen abzeichnen, gerade auch im Hinblick auf die Kirchensteuer. Zuviele Gelder fliessen in bauliche Maßnahmen statt in soziale Projekte. Defektes muss repariert werden und gegen einen Neuanstrich ist auch nichts zu sagen, aber für mich zählen primär die Lehren, nicht der Prunk. Davon abgesehen ist die Kirche in meiner Gegend sehr 'gewöhnlich' geworden, durch zuzviel Mitwirkung von Laien, selbst in der Kommunionausteilung.
Aus meinem Kommentar zu "Italiens Interregnum" /FAZ vom 13.03.2013
"Dann liebe ich die serbische Volksfroemmigkeit, die serbische
Kirche in dem Masse,
wie ich den zum postdemokratischen Staatskluengel verkommenen deutschen
Protestantismus ablehne.
Als Katholik denke ich, dass es vergebene Liebesmueh sei um die
Protestanten zu werben.
Es gibt keine protestantische Kirche mehr. Uebrigens hat Ingmar
Bergmann mit seinen Filmen
den Untergang des Protestantismus klar vorausgesagt.-
Eines der Anliegen der sinistren Verabredung+Veranstaltung namens EU+EURO?
Antwort : die katholische Kirche gleichschalten und Osteuropa abwickeln.
Katholiken und Orthodoxe muessen jetzt endlich zusammenfinden!
Das was Sie schreiben ...
... passt sehr gut zu den "friedliebenden" Serben ;-)
Dann viel Freude bei der Beantragung der serbischen Staatsbügerschaft!
Ihr Miesmacher, ihr wollt einen Papst,
- der nicht zu alt ist,
- der kein Mann ist,
- der nicht konservativ ist,
- der unbescheiden ist,
- der für die Abtreibung ist,
- der bequem ist
mal im Ernst: Ihr wollt wirklich Päpstin Claudia ?
Aber, die ist doch deutsch.
Es ist geradezu widerlich, wie nicht nur der religiöse Wahn und der
zunehmende rel. Fanatismus, der völlig unabhängig von den
Glaubensinhalten ist, zur Debatte steht, sondern auch noch die
Verbrechen der Jesuiten, die im 18. Jhdt. zu den größten
Sklavenhaltern Südamerikas gehörten und die in geradezu
unverschämten Reichtum lebten oder die Beteiligung des neuen
Papstes als Kollaborateur der argentinischen Diktatur und Drahtzieher an
der Entführung, Tortur und Ermordung des Priester Orlando Yorio
nicht in echt konservativer Manier unter den Teppich gekehrt werden.
.
Solche Angriffe auf die scheinheilige Durchtriebenheit, auf die
unverschämten Lügen, den Betrug und die kriminellen
Machenschaften der Kirche sind wirklich richtig, richtig böse links-rot-grün.
.
Wer dann auch noch die Unverschämtheit besitzt, die Sekte der
Rechtsstaatlichkeit oder dem gesunden Menschenverstand unterwerfen zu
wollen, der kann natürlich nur vom Satan persönlich gesandt
sein.
.
Lebenslügen in Volltransparenz.
Mein Weltbild? Meine Ideologie? Wo denken Sie hin, Lady?
Weder bin ich katholisch, noch kennen Sie meine Ideologie (sofern ich eine habe). Sie nehmen sich ganz schön was heraus, von den paar Zeilen hier so eine Beurteilung abzugeben. Das ist ja schlimmer als die Pseudoprofilierungen von Google und Facebook zusammen! Nein, Sie liegen komplett daneben, lassen Sie sich das gesagt sein. Mir geht es ausschließlich um historische Korrektheit. Und auch da liegen Sie komplett daneben, übrigens nachzulesen in jeder Enzyklopädie. Zu jeder noch so gut dokumentierten wissenschaftl. Erkenntnis oder geschichtlichen Ereignissen gibt es Nischen interessengesteuerter Gegenmeinungen. Beispiele reichen von „sicheren“ AKWs über „klimaneutrales“ CO2, „harmlose“ HF-Funkwellen (Tetra), fanatische Kreationisten bis zu Holokaustleugnern. Der Krämerladen publizierter „Wahrheiten“ umfaßt so ziemlich alles, was sich menschliche Phantasie ausdenken kann. Und wenn Sie Henry Kamen als Referenz nennen, dann empfehle ich ihm ein Gespräch mit der Historikerin Dr. Rita Haub.
Herr Winter
auch wenn das gegen Ihre Weltbild und gegen Ihre Ideologie geht, so
bleibt es völlig korrekt, was ich schrieb. Einen möglichen
Zugang zu dieser Materie bietet bspw. der Historiker Henry Kamen, der
aber natürlich von Katholiken als protestantischer Hetzer
diffamiert wird.
.
Was schlussendlich zu meiner Überzeugung führt, dass der
Atheismus deutlich wehrhafter werden muss, um den wuchernden
religiösen Wahn, mit seinem alleinigen Wahrheitsanspruch, endlich
in die Schranken der Vernunft und der Realität zu weisen.
Frau de Winter, ändern Sie bitte nicht die Geschichte ab. Der sog. „Jesuitenstaat“ war weder...
„unverschämt reich“, noch Sklavenhalter. Von Jesuiten gegründet und geführt war er ca. 150 Jahre lang ein Refugium der Indios GEGEN DIE VERSKLAVUNG, also genau das Gegenteil dessen, was Sie schreiben. Die Jesuiten wurden deshalb verfolgt, schließlich wurde der Jesuitenstaat 1767 auf Betreiben der europ. Fürstenhöfe gewaltsam aufgelöst, die den aufsehenerregenden wirtschaftlichen und sozialen Erfolg dieser Gründung fürchteten, weil er dem von ihnen praktizierten Absolutismus widersprach, den Kolonialismus bekämpfte und Vorläufer eines aufgeklärten Staatswesens war. Kritiker verurteilen heute sowohl die Bekehrung der Indios zum Christentum, als auch, daß die Jesuiten den Indios ihre Sprache und Gebräuche beließen, also deren Kultur nicht auslöschten, wie es im übrigen LA geschah (!). Also Kritik um der Kritik willen. Fast scheint es, als ob noch – oder schon wieder? – Angst vor einem neuen „Heiligen Experiment“ besteht. Nicht zuletzt war es Ratzinger, der die Befreiungtheologie verbot.
Das lässt sich nicht von der Hand weisen, Herr Böhmelt. Selbstverständlich
ist die Kirche, die über Jhdt. im Zentrum der Gesellschaft stand,
kaum von der allg. Entwicklung zu trennen. Natürlich gibt es auch
die vielen pos. Aspekte. Ich unterstelle auch keinem Gläubigen oder
einem Mitglied der Kirche a priori üble Absichten.
.
Allerdings bin ich der Ansicht, dass sich die Kirche die Deutungshoheit
über Moral und Ethik einverleibt hat, ohne die eigentliche Ursache
zu sein und ebenso falsch ist es anzunehmen, die Kirche hätte in
Sachen Humanismus und Auklärung viel vorzuweisen - auch wenn das
immer gerne so dargestellt wird. Tatsächlich ist es in der Mehrzahl
der Fälle doch so, dass die Kirche alles nur menschenmögliche
getan hat, um Aufklärung, Humanismus und wissenschaftl. Entwicklung
zu unterbinden. Wie immer gibt es hier natürlich auch Ausnahmen,
denn in dieser Diskussion ist letztlich fast nichts nur
schwarz-weiß, aber ein solches Forum kann schlecht die
Bibliotheken füllende Diskussion ersetzen, die in dieser
Angelegenheit seit Jhdt. statt findet.
Wer nur billige Polemik kann,
der muss sich eben auf völlig sinn- und faktenfreie
persönliche Angriffe beschränken, nicht wahr, Herr Steinhauer?
Warum sollte sich jemand Ihres Kalibers auch mit Inhalten und Argumenten
beschäftigen, wenn der religiöse Wahn doch offenbar sich
selbst genügt?
.
Und, ja, Sie haben Recht, über die neurologischen Ursachen der
religiösen Störung bin ich gut im Bilde, das sprengt hier
allerdings den verfügbaren Rahmen, somit habe ich mich auf die,
auch für Sie offenkundigen Tatsachen beschränkt, denen Sie
allerdings mit der üblichen Strategie ausgewichen sind, die
Menschen Ihresgleichen und vor allem auch Vertreter der Institution
bevorzugen, um die es hier geht, wenn ihnen die fairen Mittel einer
sachlichen Auseinandersetzung ausgehen.
Hallo, Herr Böhmelt
Sie haben natürlich Recht mit Ihrer differenzierten Sichtweise,
genau um diese ging es hier aber nicht, denn mein Beitrag war eine
Replik auf Herrn Steinhauer, der den billigen Versuch unternommen hat,
alle Schattenseiten der ziemlich durchwachsenen Kirchengeschichte und
auch die der Person des aktuellen Papstes, als üble Nachrede einer
links-rot-grünen Presse darzustellen und damit die Institution mit
dem Fingerzeig auf Andere reinzuwaschen. Nur darum ging es hier.
.
In der Frage, ob die Geschichte der röm.-kath. Kirche über die
letzten 1000 Jahre eine Geschichte von Mord, Totschlag, Folter und
Erpressung ist und dass diese Religion nur dort vertreten ist, wo man
mit erbarmungslosester Gewalt missioniert und alle Widersacher beseitigt
hat, werden Sie mir vermutlich ebenso zustimmen, wie der Behauptung,
dass die Verbrechen der Institution röm.-kath. Kirche zwingend von
den eigentlichen Glaubensinhalten getrennt werden müssen?
Gute Selbstdarstellung, Frau Winter
Bewundernswert, wie man hochtrabend alle Vorurteile und bösartigen
Unterstellungen in Pseudoironie packen und dabei nicht den Hauch an
Selbstzweifel aufkommen lassen kann.
Ihrem Kommentar entnimmt man gleich, dass sie Ahnung haben - eigentlich
von allem, was sie schreiben. Vielleicht auch von dem, was Sie nicht
schreiben. Über Fakten und Inhalte müssen sie nun wirklich
nicht mehr diskutieren - sie sind sich selbst Inhalt genug. Und die
Berwertung ihrer Inhalte liefern sie auch gleich noch mit.
Am besten gefällt mir der Satz "Lebenslügen in
Volltransparenz" - haben Sie sich dazu schon Visitenkarten drucken lassen?
Bayern3 oder NTV, die wissen es halt nicht besser. Von der FAZ, von
Ihnen Herr Bremer, bin ich enttäuscht. Der Kardinalprotodiakon
nannte den Namen des neuen Papstes als Franziskus. So einfach wie
richtig. weshalb machen die Journalisten einen Ersten draus?
Johannes Paul war solange Johannes Paul, bis es einen JP II gab. Kaiser
Wilhelm genügte, bis sein unseliger Enkel als II kam. Einer wird
zum Ersten, wenn es einen Zweiten gibt UND wenn die Verwendung von
Ordinalzahlen sinnvoll ist. Bei den Wilhelms wird man also Eins oder
Bart oder Zwo ergänzen müssen. Beim Ratzi ist das anders. In
den meisten Texten und Berichten hätte es vollkommen genügt,
vom einzig lebenden und besprochenen Benedikt als solchen zu sprechen
und die XVI wegzulassen.
Oder Sie sind so frei und beginnen mit dem Schreiben über Benedikt
den Großen.
... schöne Afterwork-Party der Konklave gestern ... in irgendeinem Club in Rom.
Nehmen wir mal an, wir hätten keine "MeinungsVIELfalt" in
D's MEdien. Wir hätte also außer Grünen pseudoliberalen
und linken Positionen auch noch die Möglichkeit andere Positionen
zu lesen.
Wir würde man dann einen Mann bewerten, der nicht nur hochgebildet
(Chemie- und Theologiestudium, spricht 7 Sprachen, Jesuitenschule),
sondern auch demütig und bescheiden, ein Wohltäter der
Menschen und ohne Skandale ist? Man würde sagen: den gibts nicht -
nicht in dieser modernen Zeit, in der sich jeder selbst der nächste
ist. Oder?
Die kath. Kirche, die den xten Papst in Serie mit diesen ausgezeichneten
Merkmalen an ihrer Spitze hat, dazu stark im Glauben und klar in seinen
Wertvorstellungen, hingegen darf keinesfalls ins positive Licht
gerückt werden. Wo blieben Fortschritt und Zeitgeist? Sie
müssten ja glatt hinter Menschlichkeit, Liebe und Demut zurückstecken.
Was uns das sagt - wer wir und unsere Medien eigentlich sind.
Kein „Attentat auf Gottes Plan“? Mal ganz wertfrei – was dann?
Vielleicht ein „Attentat auf die Evolution“?. Oder, wenn kein Attentat, dann ein „Irrtum der Evolution“? Von Letzterem kommen wir dann zur modernen Ansicht einer „Krankheit“. Nun auch Krankheit ist Teil der Evolution und somit Teil von „Gottes Plan“ (sofern man an Gott glaubt). Fakt ist, egal ob Attentat, Evolution oder Krankheit, die zur Bestandserhaltung notwendige Fortpflanzung ist irgendwie im Widerspruch zu dem, was Homo-Beziehungen ausmacht, oder? Man stelle sich vor, 80% einer hedonistischen Menschheit gäbe sich Homo-Beziehungen hin und Hetero wäre die dumme, kinderaufziehende Ausnahme. Nun ja, man kann dann auch sagen, das wäre „Gottes Plan“ gewesen (schließlich sind seine Wege unergründlich). Dennoch, irgendwie sträubt sich der uns (ebenfalls von Gott?) eingepflanzte Selbsterhaltungstrieb dagegen. Deshalb, wenn Menschen so leben wollen, gut – warum nicht. Aber eine Absegnung durch Kirchen (christliche, oder andere) und steuerliche Förderung durch den Staat geht zu weit.
auf den Punkt gebracht
Gut, dass Sie alle schon mal gehörten Vorurteile sinnverknappt und unreflektiert in einem Absatz unterbrigen können, Frau Khan. Das spart nun wirklich jede inhaltliche Auseinandersetzung mit Ihrem Kommentar.Danke!
Menschlichkeit ohne Menschenrechte?
Nun, so ganz ohne Skandale ist er ja auch nicht. Die Zusammenarbeit mit
der Militärjunta wurde nie geklärt.
Sicherlich, das soziale Engagement und die Abkehr von Prunk und Protz,
die der Vatikan sonst so vor sich herträgt, machen ihn sicherlich
sympathisch und um einiges glaubwürdiger als die sonstigen
Kirchenfürsten. Am altkonservativen Wertekatalog wird sich wohl
dennoch nichts ändern. Und solange Homosexualität als
"Attentat auf Gottes Plan" bezeichnet wird, brauchen wir nicht
von "Menschlichkeit" zu sprechen.
Ganz abgesehen von seiner Person, finde ich ganz im Gegenteil, dass die
Medien den Show-Hype um dieses Ereignis relativ unkritisch
unterstützen. Eine absolutistische Monarchie, die noch nicht
einmal die Internationalen Menschenrechte anerkannt hat, ein Staat, der
Bescheidenheit predigt und sich über die Jahrhunderte ein
Billionen-Vermögen zusammengestohlen und ergaunert hat (Stichwort
Inquisition), u übrigens nie etwas zurück gegeben hat,
verdient Kritik vom Schärfsten!
Der Gedanke
Der Apostel Petrus war nie in Rom, sondern nur in Israel tätig.
Somit auch nie der Erste Bischof von Rom( Pabst). Der von Gott bestimmt
Pabst? eher die große Politik der Kardinäle.
Das geht doch nicht gegen den Menschen. Der Apostel Petrus, Johannes
usw. waren alle nicht Studierte Leute sondern einfache Menschen.
übribens Paulus war in Rom und wurde dort ermordet.
Warum verhalten sich viele so despektierlich ?
Zur Erinnerung darf ich anführen, daß dieser Mann das
Oberhaupt von ca 1,2 Mrd kath. Christen und des Vatikanstaates ist.
Was viele Schreiber hier vergessen ist, daß wie fast ausnahmslos
im christlichen und damit katholischen Kulturkreis aufgewachsen sind und
geprägt wurden. Dies gilt übrigens auf für Christen
anderer Kirchen, für Atheisten und sogar für Agnostiker !
..was der neue Papst auf dem Kasten hat und was er verändern kann.
Danach wird er dann gemessen. Glück auf Kamerad.
Franz! Oder nennt sich jetzt Franz Beckenbauer um in Franziskus Beckenbauer?
Und wird der Orginaltext der bundesdeutschen Nationalhymne umgedichtet
in "Gott erhalte Franziskus, den Kaiser!"? Das Vorbild, nach
dem Bergoglio sein Pseudonym gewählt hat, heißt auf deutsch
ja auch "Franz von Assisi", nicht "Franziskus von
Assisi".
Warum scheuen sich die Talking Heads vor den Kameras und an den
Mikrofonen so sehr vor der deutschen Form des Namens Franz?
Niemand in Deutschland nannte Ratzinger „Benedictus“
Er war „Papst Benedikt“. Im Vergleich dazu ist „Papst Franz“ phonetisch viel zu einfach, irgendwie unrhythmisch und holprig; zumindest sehr gewöhnungsbedürftig. Bei „Kaiser Franz“ geht das, weil Kaiser zweisilbig ist, „Papst“ aber nur einsilbig. Zum Rhythmus bräuchte es die adelnde Zahl „Papst Franz der Erste“. Weil er jedoch der erste dieses Namens ist und deshalb (so der Brauch) noch keine Zählung angewandt werden kann, besteht auch diese Möglichkeit nicht. Die Zahl wird erst hinzugefügt, wenn irgendwann später ein anderer Papst diesen Namen annimmt. Wie auch immer, da beides richtig ist, sowohl „Franz“ wie „Franziskus“, werden wohl wieder einmal die Nachrichtensprecher den Ausschlag geben. Sie werden die Form wählen, mit der sie die Sätze flüssiger weiterführen können. Möglicherweise werden auch beide Formen nebeneinander gebraucht. Mal so, mal so, wie’s gerade kommt. Wäre ja auch kein Fehler. Vorschriften dazu gibt’s ja nicht.
@L WILLMS: Umzubenennen braucht sich der Beckenbauer doch gar nicht !
Denn "Franz" ist nichts anderes aös die Kurzform von "Franziskus". Und scheinheilig erscheint der "Franz" auch so schon ...
nur ein Viertel der Deutschen sind Fußballfans.
Und Fußball ist öfters als eine Papstwahl. Und nervt manch
einen jeden Samstag.
Franziskus - ein demütiger und ehrlicher Büßer?
Der Pp. Franciscus ein Italo-Amerikaner. Möge der Kardinal Jorge
Mario Bergoglio unbelastet, aus der Zeit der Junta in Argentinien sein!
Der argentinsche Journalist Horacio Verbitsky sieht das anders. Der
Papst muss es jetzt mit seinem Gewissen vereinbaren, vielleicht deshalb
auch die Bennenung nach dem ehrlichen Büßer?
Ist sein Gang nach Rom, d.h. die Übernahme der Verantwortung
für die Klärung der offenen Fragen der katholischen Kirche
(Vatileaks), sein Weg der Buße?
Sicher ist, dass emsige investegative Journalisten auf dem Weg nach
Argentinen sind, um seine Rolle aufzuarbeiten und jeden Stein um zu
drehen.
Ich denke, die Mehrheit im Konklave wollte nicht den Neuanfang, sondern
die Kontinuität.
Papst Franciscus wird, aller Wahrscheinlichkeit nach, kein Pontifikat
von über 20 Jahren tragen. Ich werde wohl auch noch die Wahl des
267. Papst erleben. Nach dem Konklave, ist vor dem Konklave.
Das ist also im Sinne des heiligen Geistes, - so soll es dann sein. Viel Erfolg!
Seid doch nicht päpstlicher als der Papst
ihr Miesmacher....
und freut euch doch einfach mal !!!
An das in den FAZ Foren übliche Katholikenbashing habe ich mich schon gewöhnt (gestern schrieb hier jemand Katholiken sind leichtgläubge instabile Persönlichkeiten die einer kriminellen Vereinigung angehören - man stelle sich vor jemand schriebe so etwas über Juden oder Angehörige anderer Religionsgemanschaften). Ich bekenne: Mir ist es eine Freude diesen neuen Papst zu haben und der erste Auftritt und Eindruck ist sehr vielversprechend. Mich hat das berührt mit welcher Demut und Glaubenskraft dieser Mann als Papst Franz vor die Welt getreten ist. Auf das Pontifikat bin ich sehr gespannt. Die Welt kann einen Gegenentwurf zu den Göttern Mammon und Egoismus gut gebrauchen und dieser Mann kann uns in Deutschland und Europa zeigen, dass wir eben nicht der Nabel der Welt sind, dass es eine Weltkirche gibt.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 10:56 UhrAn den Christen und Katholiken
können diejenigen ihren Frust und Aggressionen abreagieren, die bei
einer gewissen anderen Religion sich das nicht trauen.
Zudem ist das christliche Menschenbild (der Mensch als Individuum hat
Würde und Wert) ein rotes Tuch für die weltbeglückenden,
totalitären atheistischen Ideologien, für die Menschen nur als
Masse zählen und denen immer noch so viele anhängen.
1,3 Milliarden menschen werden in die Irregeführt.
Der Apostel Petrus war nie in Rom, sondern nur in Israel tätig.
Somit auch nie der Erste Bischof von Rom( Pabst). Der von Gott bestimmt
Pabst? eher die große Politik der Kardinäle.
Viel spass mit eurem Pabst.
Ihr Bibelfundamentalismus ist ja erstaunlich.
Wissen Sie was noch alles NICHT in der Bibel steht? Ich denke, da
könnte man einiges zusammentragen.
Nein im Ernst: Ihre These, die Bibel wäre ein auf
Vollständigkeit angelegtes Geschichtsbuch, ist natürlich
unhaltbar (Das lutherische Dogma "sola scriptura" ist sowieso
eines der seltsamsten überhaupt). Bevor Petrus nach Rom kam, war er
außerdem in Antiochia, das liegt ebenfalls nicht in Israel.
Auch mich würde er übrigens sehr freuen, wenn der Papst
demnächst von Rom nach München umziehen würde. (Laut
bayrischen Historikern hat Petrus dort vor 2000 Jahren die CSU
gegründet, auch wenn sich die Bibel dazu in Schweigen hüllt).
Aber ich fürchte, er wird das warme Mittelmeerklima ungern aufgeben wollen.
Der Stuhl Petri
Menschlich überlieferung. kirchliche überlieferung.Die Bibel spricht etwas anders. Die Bibel ist die grundlage des Glauben.
lieber herr veith, ... lernen´s geschichte ...
lieber herr veith,
lernen´s geschichte ....
petrus wurde - zumindest der überlieferung nach - in rom
gekreuzigt. einen gegenbeweis dazu werden sie sicher nicht führen
können ...
null ahnung, aber schreiben und quatschen, was das zeug hält ...
Ein sehr sympatischer Mensch mit ungeheuchelter Bescheidenheit
Ein Reformer im Sinne des Zeitgeistes ist Franziskus sicher nicht,
soviel lässt sich dem entnehmen, was man über ihn lesen kann.
Er kennt die Sorgen der Menschen, die um das Notwendigste im Leben
kämpfen und wird vor allem die Armen in der Welt im Blick behalten.
Hans Küng wird dieser Papst wohl kaum gefallen, steht doch auch
Papst Franziskus für keinen Glaubenrelativismus, sondern für
ein solides Glaubensfundament. In seiner Bescheidenheit zeigt er, dass
man den Zölibat aus dem Glauben heraus leben kann und dass
Menschen, die sich in den Dienst der Kirche stellen, die nötige
Reife für den Zölibat haben müssen. Auch Versuchen der
Politisierung der Kirche hat er sich in Lateinamerikas sehr erfolgreich entgegengestellt.
Ob damit die Bösartigen gegen die Kirche aufhören, ich denke
wohl nein, wenn man mal einen Blick auf so manche aktuelle
Foreneinträge in der Online-Welt wirft, in denen
"Wohlmeinende" schon "Material" aufsammeln, um bald
wieder mit "Dreck" werfen zu können.
Nur mal so auf die Schnelle:
Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 12.03.2013 17:20 Uhr
"Spiegel online" schildert das missbrauchsspezifische
Verhalten der Favoriten. Hochinteressant.
Hiernach kommt nur O'Malley aus Boston als Papst in Frage. Hervorragend.
Der Rest hat konspiriert, vertuscht und/oder geleugnet. (!!!)
-----
Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 09.03.2013 16:28 Uhr
Sie können dort in der erstklassigen Recherche und Analyse der FAZ
lesen, dass und wie Ratzinger einen Päderasten-Schützer
protegiert und Entlassungsforderungen zurückgewiesen hat -
"basta, basta, basta."
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Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 09.03.2013 13:07 Uhr
Warum ist die Kritik ob der Kinderschänder und deren
Schützer(!!) "lächerlich", Frau Holtmann? Würde
die katholische Kirche nicht reiner und stärker, wenn ein neuer
Papst für Ordnung sorgte?
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Hans-Peter Fischer (HHPPFF) - 09.03.2013 12:01 Uhr
Sind Sie der Meinung, Herr Wilbert, es gehe hier um Lappalien? Es geht
um Kinderschänder und deren Lobby. Mit Säkularismus hat das
nichts zu tun.
Aber Herr Fischer, wenn doch der emeritierte Papst Benedikt ein Vertuscher wäre,
wie Sie hier in wirklich massenhaft geposteten Kommentaren immer wieder
behauptet haben, dann würde er doch wohl kaum an Aufklärung
interessiert sein oder?
Sie haben zudem immer wieder allen Ernstes geschrieben, Papst Benedikt
sei, so wörtlich, ein "Kinderschänder-Schützer"
gewesen. Dann haben Sie alle Kardinäle als homosexuelle
Pädophile bezeichnet und den abstoßenden David Berger auch
noch als Kronzeuge für Ihre Thesen benannt, der sich
öffentlich in den linksgrünen Medien immer damit brüstet,
das Zölibatsgelübde gebrochen zu haben. Dann haben Sie die
Aussage, „Eine klarere Linie als von Papst Benedikt hat es in
Missbrauchsangelegenheiten bei keinem gegeben“ von Kardinal
O’Malley als gelogen abqualifiziert und ständig den Spiegel
als Gewährsblatt benannt.
Ja lesen doch mal nach, was Ihr Lieblingsblatt Spiegel keine 24 Stunden
nach der Papstwahl schon wieder für Angriffe gegen den neuen Papst fährt.
Hören Sie einfach auf, mit Ihrem Küngschen Gehabe!
Herr Fischer, Papst Franziskus sieht das ganz anders, wie Sie das gerne hätten
Die Süddeutsche titelt: "Neuer Papst will
schnellstmöglich Benedikt XVI. treffen"
weiter heißt es:
"Die italienische Zeitung Il Fatto Quotidiano schreibt, dass der
neue Papst höchstwahrscheinlich in den nächsten Stunden Joseph
Ratzinger in Castelgandolfo besuchen wird. Franziskus habe diesen Wunsch
anscheinend schon bei den Glückwünschen der Kardinäle
gestern Abend geäußert. Laut Il Fatto Quotidiano hat der neue
Papst Bergoglio gefragt, ob man die heutige Messe am Nachmittag in der
Sixtinischen Kapelle auch etwas später feiern könne, da er
morgen "drei Dinge zu tun habe"."
Sehen Sie, Herr Fischer, Papst Franziskus ist dem emeritierten Papst
freundschaftlich verbunden, schätzt ihn und freut sich darauf, ihn
besuchen zu können. Damit gibt er ein deutliches Zeichen der
Verbundenheit und das ist ein ganz wunderbarer Zug von ihm.
"So die Bibel ja die Grundlage des Glaubens sein sollte"
Ich muss Sie enttäuschen, die Grundlage des Christentums ist NICHT
die Bibel sondern Jesus Christus. Die Bibel ist natürlich ein
wichtiges Zeugnis des Urchristentums, allerdings nicht auf
Vollständigkeit angelegt, was man ja schon an der
Inhomogenität der Texte erkennen kann (vgl. auch Joh 21, 25).
In die heutige Gestalt wurde das neue Testament übrigens erst im 4.
Jhd. gebracht und zwar durch die Kirche, die Sie ja eigentlich ablehnen.
Neben der Bibel ist deshalb stets auch die Tradition, d.h. das
Glaubensgut, welches in apostolischer Sukzession weitergeben wurde, zu berücksichtigen.
Beschäftigen Sie sich doch bitte erst mit der Geschichte, bevor sie
haltlose Thesen aufstellen. Der Aufenthalt und das Martyrium Petri in
Rom wird von kaum einem seriösen Historiker bezweifelt,
außerdem spricht die Tradition der Kirche klar dafür.
Und ist es eigentlich wirklich wichtig, an welchem ORT der Nachfolger
Petri residiert?
Ganz im Gegenteil, Herr Vorbaum, so befürchte ich...
... wird das "Katholikenbashing" erst richtig losgehen, wenn viele aufwachen und bemerken, dass der neue Papst mehr Durchschlagkraft hat als der "liebe Ratzinger", und sich mehr ins weltpolitische Geschehen einmischt als der gelehrte Bayer. Ich bin überzeugt, wir werden "Reformen" sehen, allerdings hat die Mehrheit nie begriffen, was "Reform" bedeutet. Sein Auftritt, das Gebet von ihm, für ihn, und mit ihm für Benedikt ließ erahnen, dass die "Kraft des Glaubens" unter ihm möglicherweise eine neue Bedeutung erfährt.
Sympatischer Mensch
Hallo Hr. Vormbaum, gegen den Mensch geht es ja garnicht.
Es geht ja eigentlich um die Kirche selbst, da die Wahl des Pabstes.
Das alles ist doch heuchelei, der Stuhl Petri, das Grab Petri, der
Apostel Petrus wahr nie in Italien oder Rom. So die Bibel die ja die
Grundlage des Glaubes sein sollte.
Auch darüber sollte man mal Nachdenken.
Jörg Bremer Jahrgang 1952, politischer Korrespondent für Italien und den Vatikan mit Sitz in Rom.
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