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Konklave in Rom : Ein neuer Papst ist gewählt

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In Rom steigt weißer Rauch auf - um 19.07 Uhr ist der neue Papst gewählt Bild: AP/dpa

Nach dem fünften Wahlgang des Konklave steigt um 19.07 Uhr weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf. Um 20.12 Uhr wird der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als neuer Papst bekanntgegeben. Erstmals kommt das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht aus Europa.

          Die katholische Weltkirche hat einen neuen Papst. Bereits am zweiten Konklave-Tag wählten die 115 Kardinäle am Mittwoch in Rom mit der notwendigen Zweidrittel-Mehrheit einen Nachfolger des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI..

          Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle, dem von der Öffentlichkeit abgeschotteten Wahlort, stieg nach dem fünften Wahlgang um 19.07 Uhr weißer Rauch auf - das Zeichen der erfolgten Wahl. Auf dem Petersplatz brandete unter tausenden versammelten Menschen großer Jubel auf. Die Glocken des Petersdoms begannen zu läuten.

          Der Name des neuen Oberhirten von 1,2 Milliarden Katholiken wurde in der nächsten Stunde auf dem Balkon des Petersdoms vom Kardinalprotodiakon Jean-Louis Tauran der Öffentlichkeit mit den Worten „Habemus Papam“ mitgeteilt.

          Es ist der 76 Jahre alte Jorge Mario Bergoglio, der sich Franziskus I. nennt. Wenig später wird der Papst sich selber den Menschen auf dem Petersplatz und der Weltöffentlichkeit auf dem Balkon des Petersdoms vorstellen und den Apostolischen Segen Urbi et Orbi, der Stadt und dem Weltkreis, spenden. Erstmals kommt das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht aus Europa.

          Eine Leserin auf dem Petersplatz liest am Abend die Sonderausgabe der Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“. Bilderstrecke

          Das Konklave gehörte zu den kürzesten in der Kirchengeschichte. Erst am späten Dienstagnachmittag waren die Kardinäle zum Konklave in die Sixtina gezogen. Schwarzer Rauch stieg nach dem ersten Wahlgang noch am Dienstagabend und am Mittwochmittag nach zwei weiteren Wahlgängen über dem Vatikan auf.

          Damit wurde signalisiert, dass diese Abstimmungen erfolglos waren. Der deutsche Papst Benedikt war als erstes Kirchenoberhaupt der Neuzeit am 28. Februar zurückgetreten. Der 85 Jahre alte Joseph Ratzinger hatte seinen historischen Schritt mit nachlassenden Kräften begründet.

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