13.03.2013 · Nach dem fünften Wahlgang des Konklave steigt um 19.07 Uhr weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf. Um 20.12 Uhr wird der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als neuer Papst bekanntgegeben. Erstmals kommt das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht aus Europa.
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ist verglichen mit dem Alter der normalen Erwerbstätigen
tatsächlich hoch. Und vielleicht müssen in zwei Jahren zur
Betreuung des Papstes wirklich Altenpfleger mitreisen. Aber, in einer
Gesellschaft, in der 16 - Jährige zu Ikonen hochgejubelt werden
(z.B. Hollywoodschauspieler), in der jungendliche Makellosigkeit
unkritisch geradezu verherrlicht wird und als Ersatzreligion gelten
kann, hat es etwas Wohltuendes und Humanes, wenn ein alter Mensch eine
Position von zentraler Bedeutung in der Gesellschaft innehat. Würde
der Jugendwahn auch noch in die katholische Kirche einziehen, wäre
das wohl die letzte Domäne, die davon verschont geblieben ist.
hat gerade erkilärt, er hoffe, daß Maria den Herrn Josef
Ratzinger beschütze. Und sogar Rom soll die Dame auch noch beschützen.
Wie kann ein Mann in einer herausgehobenen Führungsposition im 3.
Jahrtausend einen solchen abergläubischen Unfug von sich geben?
Dann will er ausgerechnet Rom, das Zentrum der RKK
"evangelisieren". 2000 Jahre lang konnte Rom die Welt nach
Belieben indoktrinieren, und jetzt müssen sie ihr eigenes Zentrum
auf Vordermann bringen?
Na ja, ein herzliches Glückauf aus dem Ruhgebiet!
Die alten konservativen Männer des Konklave lernen es nicht! Eigentlich ist es bedauerlich und traurig zugleich, zeigt aber gleichzeitig, dass an alten Gegebenheiten nicht gerüttelt werden soll. Ich hege keinen Zweifel daran, dass der neue Papst qualifiziert ist. Aber das sind viele. Nun.... wieder wurde ein alter Mann gewählt. Was soll dieser in der katholischen Kirche verändern und wie lange soll der durchhalten. Hier gibt es keinen neuen Schwung. Ein 76 Jahre alter Mann, wird der neue Papst. Wann wird wieder gewählt.... in 4 Jahren, in 6 Jahren, oder sogar noch vorher. Diese Enscheidungen sind nicht nachvollziehbar. Eines ist doch klar und das weiß jeder Normalbürger, scheinbar aber nicht die Kardinäle. Was soll so ein alter Mann noch leisten. Das Tagespensum ist außerordentlich hoch und für einen Mitte 50 jährigen oder 60 jährigen gerade richtig. In zwei Jahren müssen die Alterpfleger des Vatikans wieder mitreisen und den alten Papst betreuen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.03.2013 23:01 UhrGenau.
eine Kirche, bei der es an allen Ecken „brennt“, die sich
mit Missbrauch weltweit auseinandersetzen muss, die dringend Reformation
(im wahrsten Sinne) braucht, um als Weltkirche zu bestehen, deren
Erzbistum Los Angeles gerade dieser Tage Millionen an
Entschädigungen zahlen musste, wählt einen
„Erneuerer“
der 76 ist.
Christus soll zwischen 30 und 35 Jahre alt gewesen sein, als er für
die Menschheit starb.
Gott hat kein Alter.
Nur die kath. Kirche kennt offenbar "keine Gnade" was das
betrifft.
Franziskus, ein sozialer Papst
Ein Franz von Assisi, aber ein Mann, der aus Glauben heraus mehr Gerechtigkeit fordert, nicht als Kommunist...
Was ist das überhaupt für eine Veranstaltung? Eine neue WM?
Beste Wünsche, Franciscus I.!
wenn zwei Lager unversöhnlich auf ihren Kandidaten setzen wird die Wahl kurz und es gewinnt der Dritte
nach Nennung des Vornamens. Egal welcher, das ist den Leuten schnurzpiep egal. Hauptsache, sie haben ihren schönen Rosenmontag in Rom!
Papst gewählt. Gleich spielt Bayern gegen Arsenal. Christenherz, was willste mehr?
Dem neuen Papst wünsche ich viel Segen bei der großen
Aufgabe, das Schiff der Kirche ein Stück weit durch die kalten
Wellen dieser Zeit zu helfen.
Hüben brüllen die Islamisten, drüben eifern die
Säkularisten, und so mancher Matrose an Bord schlägt einen
Irrweg ein. Da gilt es standhaft zu bleiben und sich nicht beirren zu lassen.
Sehe ich anders...
Was soll man von einem 76 jährigen Mann erwarten. Wie lange hält der durch? Und ... er gehört garantiert zum alten Stamm.... was soll der bewegen?
... und beim bajuwarischen TV brütet man bestimmt schon über eine Sondersendung, oder? *ggg*
Ich glaube er kommt aus Südamerika.
"In der Stadt läuteten Kirchenglocken, auf dem Petersplatz
brandete Jubel auf."(FAZnet)
Menschen jubeln einer Ämterbesetzung zu, nicht einer bestimmten
Person.
Solche kirchengläubigen Gläubige verkörpern den Geist von Untertanen.
einen Reformpapst. Was wichtig ist, ist die innere Mission in der Kirche. Lieber wirklich gläubige Menschen, die an die Erlösung glauben, als twittersüchtige "Kommunikatoren". Und die den Glauben auch gegen Widerstände und Häme verteidigen.