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Kardinaldekan Angelo Sodano Gesicht der Kirche

 ·  Angelo Sodano ist als Dekan der mächtigste unter den mehr als 200 Kardinälen. Papst wird er aber wohl nicht werden. Selbst für manchen Kardinal ist Sodanos Gesicht auch die Fratze des Bösen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (11)
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Anne Frey

Wie? Womit? Wovor? Vor wem? Zu wessen Gunsten? Welche Belege?

Solange diese Fragen von Ihnen nicht beantwortet sind, Herr Deckers, bleibt die Metapher "schützende Hand halten.." eine reine Unterstellung, die verbreitete Vorurteile bedient, wie das Forum zeigt.
Ich erlaube mir, darauf hinzuweisen, daß das "Gesicht der Kirche" auch meines und Ihres ist, solange die Gläubigen die Kirche sind und Sie und ich ihr angehören.

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Kim Walla
Kim Walla (Endoriell) - 03.03.2013 12:00 Uhr

Nach all den Vorfällen..

..und dieser Entlarvung Sodanos und Ratzingers: Wie kann man noch Vertrauen in dieses System haben? Wie gelingt es einem die Kirche noch zu unterstützen? Ich bitte um ehrliche und aufschlussreiche Antworten!...

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Poelnitz Heinrich

„Fratze des Bösen“ – FAZ?

Unglaublich ist diese Überschrift und noch dazu die Tatsache, dass die FAZ eine solche abdruckt. Ihre Aussage „Fratze des Bösen“ ist sensationsheischend und plump. Sie passt nicht zu einer FAZ wie ich sie kenne, sondern eher zur BILD-Zeitung oder zu einem Parteiorgan. Wer sind die die Kardinäle, die solche Aussagen angeblich tätigen? Es ist durchsichtig, dass Sie Herr Deckers sie nicht beim Namen bennen.

Wie durch Zufall befindet sich auf der gleichen Seite der FAZ (Printausgabe) ein Beitrag von Reiner Burger „Gib mir ein „C“ „. Hier wird der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende Armin Laschet zitiert, dass es das Bestreben „mancher Medien“ sei, mit „Häme und Fundamentalkritik vor allem an der katholischen Kirche …. auch die Volkspartei CDU zu schwächen.“ Will die FAZ sich mit den Worten „Fratze des Bösen“ in solche Gesellschaft begeben?

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Winfrid Poelnitz-Egloffstein

die Worte der FAZ „die Fratze des Bösen“ empfinde ich als schwerste Kränkung

Der Beitrag stellt m.E. eine Entgleisung 1. Klasse dar, völlig außerhalb journalistischer Fairness, völlig ungewohnt in der FAZ - durch die Worte „die Fratze des Bösen“ in Verbindung mit dem Titel des Beitrags „Gesicht der Kirche“ und dem Porträt des Dekans des Kardinalkollegiums Angelo Sodano. Als Katholik empfinde ich die Worte als schwerste Kränkung. Bei einem zu lebenslanger Haft, rechtskräftig verurteilten Verbrecher kann solche Wertung passen. Aber was hat den Verfasser des Beitrags, Daniel Deckers, „geritten“, diese Wertung auf den Dekan des Kardinalkollegiums anzuwenden? Mag er aus seiner Sicht Kardinal Sodano dies u. jenes ankreiden, so empfinde ich diese Wertung doch als einen absoluten sprachlichen Missgriff, der der Korrektur bedarf.
Solche Wertung passt in keine Zeitung und schon gar nicht in die FAZ! Würden solche Worte über einen Muslim oder über wen auch immer gebraucht werden, würde weltweiter Aufschrei erfolgen. Gelten solche Regeln ggü. der katholischen Kirche nicht?

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 03.03.2013 10:25 Uhr

Ein Papst, 200 Kardinäle, 13.000 Bischöfe...

an SODANO sieht man vielleicht an deutlichsten, welche Größe und Macht dieser Katolische Multi-Multi-Konzern hat. Er war unter JP II. locker in der Lage, sich mit den verknöcherten Führern der UdSSR anzulegen...und hatte nicht mal Panzerdivisionen (Stalin). Wenn in der Welt irgendwo etwas passiert, die unzähligen Priester berichten es zuerst...nach Rom. Bevor die Geheimdienste der Staaten es merken. Lieblingsdienst war Woytiwa die CIA. Der hat mit denen kräftig am Lebensbaum der Moskowiter gesägt. Mit Erfolg. Die wussten, dass es mit der sowj. Gesellschaft rapide bergab ging -- und Breschenjew in der Superkorruption gerade- zu ertrank. In der BRD wussten man, vergleichsweise, nichts. Wer Macht körperlich erleben will, geht ins Vatikanische Museeum, wenn es mal nicht zu voll ist. Man bekommt dort eine ungefähre Ahnung, wie Macht zum Überleben über 2.000 Jahre hinweg real eingesetzt wird.

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Josef Pieper

Gesicht der Kirche

Kardinal Sodano die "Fratze des Bösen" zu nennen, ist unfassbar dreist und skandalös!
Das sind wohl eher die Massenmörder der Geschichte: Hitler, Mao, Stalin... von denen sich auch einige heutige Politiker noch nicht losgesagt haben. Die würden ich allerdings gerichtlich gegen eine solche Beschimpfung iuristisch wehre.
Als kath. Theologe sollte Herr Deckers eigentlich auch wissen, dass Maria zu keiner Zeit, nicht heute noch in Zukunft , wie kürzlich wieder von ihm behauptet angebetet wurde, wird, werden wird. Das nenne ich böswillige Verleumdung. Oder weiß er es nicht besser? Dann hat er nicht gut studiert und religiös verbindlich praktiziert

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 10:45 Uhr
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 03.03.2013 10:45 Uhr

@Josef Pieper: "Sage mir, wen du verteidigst, und ich sage dir, wer du bist"

Der eigentliche Skandal ist die zweifache Kinderschänderdeckung an höchster Stelle im Vatikan durch Sodano und Ratzinger.
Und: Was böse ist, sollte auch böse genannt werden dürfen. Wenn es Ihnen besser gefällt, dann handelte es sich in Kirchensprech um schwerste, ungesühnte und nicht bereute, konsequenzenlose "Sünden" der beiden Herren Kinderschänderschützer bzw. des Kinderschänders selbst.

In Bezug auf Ihre Marien-Ereiferung sei festgestellt, man kann getrost davon ausgehen, dass die Mehrheit der ungebildeten Katholiken in der Welt Maria anbeten. Bei Ihrem Einwand handelt es sich lediglich um eine semantische Sophisterei, wenn sie meinen, ein Gläubiger würde genauestens und damit wirklichkeitfremd zwischen anbeten, bitten und verehren unterscheiden.

Die RKK hat übrigens mit ihren unsäglichen Mariendogmen (Maria als Gottesgebärerin, als allzeitige Jungfrau, Empfängnis ohne Erbsünde, Aufnahme in den Himmel mit Leib und Seele) ihre "Vergöttlichung" gewollt und stets weter forciert.

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Anne Frey

Das Gesicht der Kirche ist auch meines,

denn die Kirche sind bekanntlich alle Gläubigen;deshalb bitte ich Sie dringend, Herr Deckers, Roß und Reiter zu nennen und Ihre Vorwürfe zu belegen oder sie mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückzunehmen.

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Closed via SSO

Alte Kamellen, neu aufgewärmt mit viel Luft.

Und Herr Deckers, für welchen Kardinal ist Sodana "Die Fratze des Bösen"? Namen bitte.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 02.03.2013 19:00 Uhr

Der Feind in meinem Haus

"Vielmehr sehen selbst Kardinäle im Gesicht eines der Ihren auch die Fratze des Bösen."(FAZnet)

Da muß der Herr Sodano ja wohl aufpassen, dass er nicht in die Nähe des Chefexorzisten Amorth gerät. Dann wäre es womöglich um das Böse in ihm geschehen.

Die Nächstenliebe scheint im Hause des Herrn wohl an ihre Grenzen zu stoßen. Von dem Gebot der Feindesliebe sollte man dort vorsorglich einmal ganz absehen.

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Itzhak Levinski
Itzhak Levinski (mohel) - 02.03.2013 18:55 Uhr

Gesicht der Kirche - Sodano

Sodano ist, wie Mixa und Meisner, kein Freund Israels.

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02.03.2013, 14:49 Uhr

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