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Kardinal Joachim Meisner

Kölner Erzbischof : Kardinal Meisner will zurücktreten

Kardinal Meisner will im Dezember zurücktreten. Ein entsprechendes Gesuch wolle er im Vatikan einreichen, sagte der 79 Jahre alte Kardinal. Meisner steht seit 1989 an der Spitze der größten deutschen Diözese.

Kommentar : Drunter und drüber

Zwar ist das Bundesamt für Flüchtlinge in allen Bundesländern für die Asylverfahren zuständig, doch die unterschiedliche Anerkennungsquote kann einen ins Grübeln bringen.

Macron in Berlin : Zweifel an der EU

Um das Legitimitätsproblem zu lösen, mit dem die Europäische Union seit langem kämpft, braucht es mehr als die Bürgerkonvente.

Judenhass in Deutschland : Eine existentielle Frage

Einzelne Fälle von Gewalt sind noch kein Argument für politisches Handeln. Bei der Attacke auf zwei Kippa tragende Männer mitten in Berlin ist das aber anders. Ein Kommentar.

SPD-Kommentar : Gottseidank, eine Gegenkandidatin!

Es ist gut, dass Andrea Nahles mit Simone Lange eine Gegenkandidatin für den Parteivorsitz hat. Auch wenn sie nur wenig Chancen hat: Symbolisch ist Langes Kandidatur für die SPD von großem Wert.

Europa-Kommentar : Lasst uns streiten!

In die Debatte um die Fortentwicklung von EU und Eurozone müssen die richtigen Fragen gestellt werden – und die Antworten sollten mehr Substanz haben als ein stereotypes „Mehr Europa“.

SPD-Kommentar : Viel Luft nach unten

Die SPD will sich erneuern. Doch aus den Fehlern der Konkurrenz zu lernen, liegt ihr nicht. Exemplarisch kann man das am größten Landesverband in Nordrhein-Westfalen sehen.

AfD-Kommentar : Ein Zeichen

Auch wenn die Populisten von rechts und links ihre Positionen unterschiedlich begründen – darin kommt die gleiche Haltung zum Ausdruck.

Syrien-Kommentar : Neue Dynamik?

Kurz nach den Angriffen vom Wochenende läuft die Kriegsmaschinerie des Assad-Regimes wieder auf vollen Touren – auch, weil sich der Westen nicht mit Russland und Iran anlegen will.

Militärschlag gegen Syrien : Bestrafung und Abschreckung

Mit ihrem Bombardement wollen Trump, Macron und May Diktator Assad von weiteren barbarischen Einsätzen abhalten. Eine Strategie für Syrien ist aber weiter nicht in Sicht.
Heilig, heilig, heilig ist der Señor: die Gemeinde von Nuestra Señora del Carmen am Palmsonntag in der Verborgenen Stadt

Heimat des Papstes : Denn der Herr hört die Armen

Der neue Papst Franziskus will die Kirche in den Dienst der Bedürftigen stellen. Was das für ihn bedeutet, kann man in den Elendsvierteln von Buenos Aires sehen. Ein Besuch an der alten Wirkungsstätte des Kirchenoberhaupts.
Avanti: Zuerst kamen die Äußerlichkeiten, jetzt geht Franziskus an die Arbeit

Papst plant Kurienreform : Gegen Hofstaat und Abschottung

Der Papst geht die Reform der kritisierten römischen Kurie an. Ein Gremium aus acht Kardinälen soll Vorschläge dafür erarbeiten. Womöglich werden Räte gestrichen und kollegiale Strukturen geschaffen.
Banker im grünen Revier: An Mäusen fehlte es hier nicht. Der Schuss ging aber auch daneben.

Fraktur : Ein kapitaler Bock

Warum der neue Chef der Deutschen Bank in nächster Zeit Jagdeinladungen ausschlagen sollte.

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  • Schon zu Beginn seines Pontifikats in der Kritik: Papst Franziskus

    Franziskus und die Militärdiktatur : „Antiklerikale Kampagne gegen den Papst“

    In scharfem Ton hat der Vatikan Vorwürfe wegen der Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur zurückgewiesen. Es habe nie „glaubwürdige“ Anschuldigungen gegeben, sagt Vatikansprecher Lombardi. Unterdessen empfing Franziskus alle Kardinäle bei einer Audienz.
  • Volksnah: Bergoglio (Mitte) im Mai 2008 in der U-Bahn von Buenos Aires

    Papst Franziskus : In der U-Bahn zur Macht

    Es wird viel über die Bescheidenheit des neuen Papstes gesprochen. Aber in Argentinien sehen ihn Politiker auch kritisch. 1985 war für Bergoglio Frankfurt am Main eine Etappe auf dem Weg zum Papstamt.
  • In der Kathedrale von Buenos Aires jubelten die Menschen, als Papst Franziskus zu den Gläubigen auf dem Petersplatz sprach

    Argentinien und der neue Papst : „Damit haben wir nicht gerechnet“

    Stolz sind sie alle: In Buenos Aires, der Heimatstadt von Papst Franziskus, wurde seine Wahl mit großem Jubel aufgenommen. Jorge Mario Bergoglio wuchs dort in einem Arbeiter- und Mittelklasseviertel auf - bis ihn die Erleuchtung überkam.
  • F.A.Z.-Korrespondent Jörg Bremer : „Es war ein erhebender Moment“

    Jörg Bremer, Rom-Korrespondent der F.A.Z., war auf dem Petersplatz, als sich der neue Papst der Welt vorstellte. Im Telefoninterview erzählt er von Überraschung der Italiener, der Einfachheit der Jesuiten und von einem Papst namens Franziskus, der heute früh zu Fuß zur Arbeit ging.
  • Weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle

    Kommentar zur Papstwahl : Rauch der Geschichte

    Es bleibt richtig, auch Autoritäten des Glaubens in Frage zu stellen, sie kritisch zu begleiten. Aber man sollte dem Althergebrachten mindestens genauso offen gegenübertreten wie den Moden des Augenblicks.
  • Reaktionen auf Papstwahl : „Er wird uns alle noch überraschen“

    Die Wahl von Papst Franziskus ist überall auf der Welt mit großem Jubel aufgenommen worden - und hat ebenso große Erwartungen geweckt. Besonders die Protestanten in Deutschland hoffen auf eine Verbesserung der Ökumene und einen Papst, der sich einmischt.
  • Der neue Papst nennt sich Franziskus, nicht Franziskus I.

    Verwirrung um Papst-Namen : Nur Franziskus!

    Franziskus I. heiße der neue Papst, melden die Medien am Mittwochabend weltweit - auch FAZ.NET. Bis die Korrektur aus dem Vatikan kommt: nur Franziskus.
  • Papst-Kommentar : Alles ist möglich

    Mit der Wahl von Jorge Bergoglio wurden Zeichen gesetzt. Er ist der erste Nichteuropäer seit der Antike. Der Argentinier selbst hat diese Zeichen sofort erwidert und einen Namen gewählt, der einen Neuanfang in der Papstgeschichte markiert: Franziskus.