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Die Linke Bartsch: Bin nicht illoyal

12.01.2010 ·  Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, hat den von Gregor Gysi erhobenen Vorwurf der Illoyalität gegenüber Oskar Lafontaine zurückgewiesen. Gysi hatte in einer großen Parteiversammlung Bartsch wiederholt des Vertrauensbruchs bezichtigt.

Von Mechthild Küpper
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Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, hat am Dienstag den von Gregor Gysi erhobenen Vorwurf der Illoyalität gegenüber Oskar Lafontaine zurückgewiesen. Über den Hinweis hinaus, er sei "seit 1991 loyal gegenüber der Partei", weigerte sich Bartsch jedoch, sich zu dem Konflikt zu äußern, der die Partei seit dem krankheitsbedingten Rückzug von Lafontaine aus Berlin beschäftigt.

Gysi hatte vor der Fraktionsklausursitzung am Montag in einer großen Parteiversammlung Bartsch wiederholt des Vertrauensbruchs bezichtigt. Er hatte jedoch auch gesagt, er überlasse Bartsch die Entscheidung, ob er beim Rostocker Parteitag im Mai abermals um das Amt des Geschäftsführers kandidieren werde. Vertreter der Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt ergriffen am Dienstag Partei für Bartsch: Die Linkspartei brauche Lafontaine und Bartsch, hieß es in ihren Erklärungen. Der ehemalige Europaabgeordnete der Linkspartei André Brie zeigte sich in der Zeitung "Tagesspiegel" besorgt: Die Linkspartei sei "in extremer Weise von Oskar Lafontaine abhängig".

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Jahrgang 1954, politische Korrespondentin in Berlin.

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