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Vereinigte Staaten : Die Revolution findet nicht statt

1917 führte Präsident Woodrow Wilson die Vereinigten Staaten in die Weltpolitik. Hundert Jahre später versprach Donald Trump einen radikalen Wandel. Das fällt ihm schwerer als von manchen erhofft und von vielen befürchtet.

Parteiensystem : Der Niedergang der Volksparteien

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Blütezeit der Volksparteien. Seither trocknen die Individualisierung der Gesellschaft, die Fragmentierung ihrer Öffentlichkeit und die Diversifizierung von Arbeitsmarkt und Anstellungsverhältnissen den gesellschaftlichen Nährboden aller Großverbände aus.

FAZ.NET-Countdown : Jamaika ist tot. Es lebe Jamaika!

Der Bundespräsident hat die Parteien daran erinnert, dass sie für die Willensbildung zuständig sind, aber nicht für die Regierungsbildung. Vielleicht fällt ja der Groschen noch.

Sondierungsgespräche : Verlängerung für Seehofer

Das Scheitern der Jamaika-Koalition am Montag schockte die ein oder andere Partei. Nun könnte es für die CSU in mehrere Richtungen gehen. Eine Verlängerung der Ära Seehofer ist dabei nicht der einzige Weg.

Die EU und Jamaika : Die nächste Unsicherheit

Es ist ironisch: Vor ein paar Jahren beschwerten sich viele Europäer noch über das starke Deutschland. Nun machen sie sich Sorgen angesichts eines Landes, das mit sich selbst beschäftigt ist.

Jamaika-Kommentar : Die Notbremse der Liberalen

Die FDP konnte in dieser Koalition nichts gewinnen. Die Grünen waren am Drücker. Also noch einmal wählen? Das Grundgesetz spricht eine andere Sprache. Und eine Neuwahl könnte auch Merkel in die Sackgasse führen.

FAZ.NET-Countdown : Das Versprechen des Herrn Lindner

Lindners Leid und Aigners Angriff: Während der FDP-Chef in Berlin Wort hält, dürfte das Scheitern von Jamaika auch in München bei manchem für neuen Mut sorgen. Dabei könnte man es doch auch so machen wie ein gewisser Daniel Bahr.

Kommentar : Polnische Demokratie

Die Regierung in Polen ist dabei, das Fundament der Demokratie zu verlassen, auf dem Streit und Meinungsverschiedenheiten ausgetragen werden können. Da hilft es wenig, sich regelmäßig zu demokratischen Werten zu bekennen.

Niedersachsen-Kommentar : Sorgenfreier Weil

Bei den niedersächsischen Koalitionsverhandlungen verhielten sich CDU und SPD vorbildlich. Sollte sich diese Harmonie über die nächsten Jahre halten, würden vor allem einer davon profitieren.

Jamaika-Kommentar : Unter Streithähnchen

Angela Merkel und ihre CDU können sich ein Scheitern von Jamaika nicht leisten. Doch die Verhandlungen sind an ihrem ersten Tiefpunkt angelangt – und weitere werden folgen.

Kommentar : Unzumutbar

Keine Beförderung von Israelis? Die Zeiten, da Menschen aufgrund ihrer Ethnie oder Staatsangehörigkeit diskriminiert werden, sollten vorbei sein.

AfD : Kultur statt Ökonomie

Anders als vor vier Jahren entspricht das Wählerprofil der AfD ziemlich eindeutig dem anderer rechtspopulistischer Parteien in Europa. Warum es so kam, wie es kommen musste, und warum es wohl auch so bleiben wird.

Gründer der RAF : Radikal, terroristisch – und hochbegabt?

Der „Tatort“ vom Sonntagabend hat ziemlichen Quatsch über die RAF verbreitet. Der genauen Blick in die Studienakten von Ensslin, Mahler und Meinhof jedoch fördert Interessantes zutage. Ein Gastbeitrag.
Klatschmohn oder Hanf: Dann hat das Hauen und Stechen schnell ein Ende.

Fraktur : Lasst Blumen sprechen!

Sondieren ist Silber, Flowerpower ist Gold: Auch „Jamaika“ muss mehr auf die nonverbale Kommunikation setzen.

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  • Frauen in Nordafrika sollten sich vollverschleiern, um den Zudringlichkeiten der Männer zu entgehen.

    Muslimisches Frauenbild : Sie hassen uns

    Die giftige Mischung aus nordafrikanisch-arabischer Kultur und Religion, die sich in der Kölner Silvesternacht Bahn brach, wird in Deutschland noch immer beschönigt oder beschwiegen. Islamkritik ist überfällig. Ein Gastbeitrag.
  • Migration : Die Welt von gestern

    Im 19. Jahrhundert ließ die Industrialisierung der Verkehrsmittel die Migration erstmals zu einem Massenphänomen werden. In jener Epoche nahm auch das moderne Migrationsregime seinen Anfang.
  • Die Rote Kapelle : Rote Agenten unter uns

    Operation „Fadenkreuz“: Wie die Vorläuferorganisation des BND den Gestapo-Mythos von der kommunistischen Roten Kapelle in die Nachkriegszeit rettete.
  • Unabhängigkeitsbewegungen : Adiós España

    Der katalanische Nationalismus ist ein schillerndes Phänomen: Er gibt sich weltoffen, progressiv und links - und strebt die Herauslösung aus dem vermeintlich imperialistischen spanischen Staatsverband an und damit auch aus der EU. Geschichte und Geschichtsklitterung spielen dabei eine überragende Rolle.
  • Flüchtlingskrise : Verantwortung aus christlicher Gesinnung

    Die Anforderungen an politische Entscheidungen und an diejenigen, die sie zu treffen haben, sind in diesen Tagen enorm. Wie die Kirchen dabei helfen können, Funktionalität und Humanität miteinander zu verbinden.
  • Islamische Theologie : Mekka und Medina

    Mohammed zog eine klare Trennlinie zwischen dem, was er als Gottes Gesandter verkündete, und dem, was er als seine Meinung vortrug. Heute ist es dringender denn je, im Islam zwischen Glauben und Meinen zu unterscheiden. Nur so kann er sich reformieren.
  • Amerika : Was getan werden muss

    Warum die Vereinigten Staaten außenpolitisch an Einfluss verloren haben, aber die mit Abstand wichtigste Macht in der Welt bleiben werden. Eine Analyse und sechs Thesen nach dem 13. November 2015.
  • Wahlbeteiligung : Demokratie? Mehr oder weniger

    Seit mehr als drei Jahrzehnten geht die Wahlbeteiligung in Deutschland zurück. Weil auch immer weniger Arme wählen gehen, muss man von einer veritablen Beteiligungskrise sprechen. Deren Rückwirkungen auf Parteien und Politik sind erheblich.
  • Sterbehilfe im Bundestag : Ein unmoralisches Angebot

    Die Befürworter ärztlicher Suizidhilfe sind selten um Argumente verlegen. Doch was taugen sie? Oft erweist sich genau das Gegenteil dessen als richtig, was auf den ersten Blick keinen Widerspruch duldet.
  • Lucas Cranach d. J., Taufe Christi in Gegenwart des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen und Martin Luthers, nach 1547

    Staat und Religion : Europa und die Reformation

    An die Stelle der einen römischen Papstkirche treten Konfessionen und Denominationen, an die Seite der Pilger und der Orden tritt eine reformatorische Welt der volkssprachlichen Bibelleser und Liedsänger - Luthers Reformation hat Europa verändert und mit Europa die Welt.
  • Protestbewegungen : Was ist Pegida und warum?

    Die hohe Emotionalität, der konfrontative Gestus, der Modus zur Schau gestellter Entrüstung und der erfolgreiche Versuch, kommunikative Macht auf prominenten Plätzen und Straßen zu erzeugen, haben Pegida zu einer Protestgruppierung neuen Stils werden lassen.
  • Flüchtlinge : Asyl in Europa - wenn, wie, wann, wo?

    Das deutsche wie das europäische Flüchtlingsrecht war weitgehend „Schönwetterrecht“. Jetzt muss geklärt werden, wer Anspruch auf Aufnahme in der EU hat und wer mit Rückführung rechnen muss. Ein Gastbeitrag.
  • Gastbeitrag : Deutschlands moralische Selbstüberschätzung

    Es ist ein Irrglaube zu meinen, wir seien bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise dazu berufen, weltweit das Gute zu verwirklichen – gegebenenfalls auch im Alleingang. Er darf nicht zu unserer Lebenslüge werden. Ein Gastbeitrag.
  • Sterbehilfe : Selbstbestimmt sterben - aber wie selbstbestimmt?

    Ein genereller Anspruch auf ärztliche Suizidhilfe setzt wichtige Grundsätze des ärztlichen Ethos außer Kraft. Das gilt aber auch für das Verbot einer gewissenhaften Abwägung, die sich aus der Teilnahme an der Lebensgeschichte eines Patienten und aus dem intensiven Gespräch mit ihm ergibt.
  • Flüchtlingskrise : Welt aus den Fugen

    Angesichts der geopolitischen Umwälzungen ist Deutschland heute deutlich offener und risikobereiter als viele andere Staaten. Doch ohne Grenzen und Begrenzbarkeit entfällt eine zentrale Voraussetzung des offenen Verfassungsstaates. Ein Gastbeitrag.
  • Demokratie : Erwartungen, Enttäuschungen

    Die repräsentativ verfasste Demokratie ist wie keine andere politische Ordnung darauf angewiesen, dass alle Beteiligten jedenfalls im Kern verstehen, was sie ist und was sie ihnen abverlangt.