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Spanien : Das katalanische Problem

Zu den erstaunlichsten Phänomenen der jüngeren Geschichte Spaniens zählt die Entstehung des katalanischen Nationalismus. Vor gut hundert Jahren war er eine Reaktion auf die Identitätskrise Spaniens. Heute hat er das Potential, die Einheit des Landes zu zerstören.

Russlands Schicksalsjahr 1937 : Stimmzettel gegen Volksfeinde

Das Muster aller Wahlen im Ostblock war keine Farce, sondern die Einübung in einen Akt der Unterwerfung: Wie die Massenmobilisierung vor der Wahl des Obersten Sowjets am 12. Dezember 1937 und der Massenmord des Großen Terrors zusammenhängen.

Italien-Kommentar : Riskantes Experiment

Vielleicht bleibt das Unheil ja aus. Doch wer sich an die Krise erinnert, in die Griechenland die EU stürzte, den kann es nicht kalt lassen, dass Italien eine Politik der Verantwortungslosigkeit und der Illusion betreibt.

Kommentar : Über Jahre weggeschaut

Die Verfehlungen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mindern das Vertrauen in die Politik weiter. Jahrelang scheinen die Verantwortlichen Probleme ignoriert zu haben – sind die kriminellen Manipulationen nur die Spitze des Eisbergs?

AfD : Alice Weidel und das Lachen im Halse

Die Reden der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel sind entweder hämisch oder zornig. Das Gift ihres „Kopftuch-Mädchen“-Satzes hat vor Jahren jedoch ein anderer in die Debatte geträufelt. Ein Kommentar.

Kommentar : Der wahre Meister

In der Niederlage zeigt sich Größe. Das gilt nicht nur für millionenschwere Fußballer, sondern auch für Investmentbanker, Vorstandsvorsitzende oder Politiker.

Kommentar : Danke, Kim

Von dem libyschen Modell, das Trumps Sicherheitsberater Bolton ins Spiel brachte, hält man in Nordkorea gar nichts. Endlich hat Pjöngjang deswegen die Welt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Gaza-Kommentar : Das Kalkül der Hamas

Nach den tödlichen Schüssen am Gazastreifen unterstützt Deutschland eine unabhängige Untersuchung. Doch wer die Blockade der Enklave akzeptiert, muss auch die israelischen Scharfschützen hinnehmen.

Seehofer-Kommentar : Welches Unrecht?

Die „Herrschaft des Unrechts“, die der Ministerpräsident Horst Seehofer vor Jahr und Tag am Werk sah, droht dem Bundesinnenminister Seehofer auf die Füße zu fallen.

Trauung von Harry : Wir Zaungäste

Eine Monarchie in Deutschland? Nur eine Minderheit wünscht sich das zurück. Zum Glück können wir die Royals im Vereinigten Königreich bewundern – und auch bemitleiden. Ein Kommentar.

Trumps Forderungen : Immer feste druff

Trump hat wieder einmal losgepoltert: Gegen deutsche Autoimporte und deutsche Rüstungsausgaben. Doch seine im Stile eines Erpressers vorgebrachten Forderungen sind kontraproduktiv. Ein Kommentar.

Kommentar zum Atomabkommen : Falscher Druck

Die Regierung Trump droht mit Sanktionen gegen europäische Firmen, die sich weiter an das Atomabkommen mit Iran halten. Aber unter engen Partnern gehört es sich nicht, dass der eine dem anderen die Pistole an den Kopf setzt.

Bundeswehr : Du sollst nicht morden

Als Berufsarmee des seit 1990 vereinten Deutschlands braucht die Bundeswehr nicht nur einen neuen Traditionserlass. Unabdingbar ist auch ein Ethik-Kodex. Ein „Staat im Staat“ wäre nicht hinnehmbar. Es gilt nicht nur der Primat der Politik und des Zivilen, sondern auch des Zivilisatorischen, also des Humanum.

Vereinigte Staaten : Die Revolution findet nicht statt

1917 führte Präsident Woodrow Wilson die Vereinigten Staaten in die Weltpolitik. Hundert Jahre später versprach Donald Trump einen radikalen Wandel. Das fällt ihm schwerer als von manchen erhofft und von vielen befürchtet.

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  • Zerfällt Europa? (1) : Europa zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    Viele fragen sich, was angesichts des schnellen Wandels ihrer Lebensverhältnisse an Verbindlichem oder Verbindendem bleibt. Sicher die Bindekräfte der Nationen Europas. Auf sie werden die Europäer nicht verzichten dürfen, wenn sie gemeinsam handlungsfähig bleiben und die Aufgaben lösen wollen, die sich ihnen durch die Globalisierung stellen.
  • Zehntausende Menschen fielen dem Aufstand im Warschauer Getto und seiner kompromisslosen Niederschlagung zum Opfer.

    Holocaust : In der Zone der Zerstörung

    Im Vorgehen Hitlers gegen Deutschlands Nachbarn seit dem Anschluss Österreichs 1938 ist das Muster einer Enthemmung erkennbar: Warum die Zerschlagung von Staaten die Voraussetzung für den organisierten Massenmord an den Juden war - und welche Lehren wir daraus ziehen sollten.
  • Muslime : Tausendundeine Nacht

    Scheinbar unversöhnlich stehen sich vom Nahen Osten bis nach Zentralasien Sunniten und Schiiten gegenüber, angeblich seit Jahrtausenden sind Araber und Perser einander in Feindschaft verbunden. Was ist dran an den vielen Erzählungen?
  • Frauen in Nordafrika sollten sich vollverschleiern, um den Zudringlichkeiten der Männer zu entgehen.

    Muslimisches Frauenbild : Sie hassen uns

    Die giftige Mischung aus nordafrikanisch-arabischer Kultur und Religion, die sich in der Kölner Silvesternacht Bahn brach, wird in Deutschland noch immer beschönigt oder beschwiegen. Islamkritik ist überfällig. Ein Gastbeitrag.
  • Migration : Die Welt von gestern

    Im 19. Jahrhundert ließ die Industrialisierung der Verkehrsmittel die Migration erstmals zu einem Massenphänomen werden. In jener Epoche nahm auch das moderne Migrationsregime seinen Anfang.
  • Die Rote Kapelle : Rote Agenten unter uns

    Operation „Fadenkreuz“: Wie die Vorläuferorganisation des BND den Gestapo-Mythos von der kommunistischen Roten Kapelle in die Nachkriegszeit rettete.
  • Unabhängigkeitsbewegungen : Adiós España

    Der katalanische Nationalismus ist ein schillerndes Phänomen: Er gibt sich weltoffen, progressiv und links - und strebt die Herauslösung aus dem vermeintlich imperialistischen spanischen Staatsverband an und damit auch aus der EU. Geschichte und Geschichtsklitterung spielen dabei eine überragende Rolle.
  • Flüchtlingskrise : Verantwortung aus christlicher Gesinnung

    Die Anforderungen an politische Entscheidungen und an diejenigen, die sie zu treffen haben, sind in diesen Tagen enorm. Wie die Kirchen dabei helfen können, Funktionalität und Humanität miteinander zu verbinden.
  • Islamische Theologie : Mekka und Medina

    Mohammed zog eine klare Trennlinie zwischen dem, was er als Gottes Gesandter verkündete, und dem, was er als seine Meinung vortrug. Heute ist es dringender denn je, im Islam zwischen Glauben und Meinen zu unterscheiden. Nur so kann er sich reformieren.
  • Amerika : Was getan werden muss

    Warum die Vereinigten Staaten außenpolitisch an Einfluss verloren haben, aber die mit Abstand wichtigste Macht in der Welt bleiben werden. Eine Analyse und sechs Thesen nach dem 13. November 2015.
  • Wahlbeteiligung : Demokratie? Mehr oder weniger

    Seit mehr als drei Jahrzehnten geht die Wahlbeteiligung in Deutschland zurück. Weil auch immer weniger Arme wählen gehen, muss man von einer veritablen Beteiligungskrise sprechen. Deren Rückwirkungen auf Parteien und Politik sind erheblich.
  • Sterbehilfe im Bundestag : Ein unmoralisches Angebot

    Die Befürworter ärztlicher Suizidhilfe sind selten um Argumente verlegen. Doch was taugen sie? Oft erweist sich genau das Gegenteil dessen als richtig, was auf den ersten Blick keinen Widerspruch duldet.
  • Lucas Cranach d. J., Taufe Christi in Gegenwart des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen und Martin Luthers, nach 1547

    Staat und Religion : Europa und die Reformation

    An die Stelle der einen römischen Papstkirche treten Konfessionen und Denominationen, an die Seite der Pilger und der Orden tritt eine reformatorische Welt der volkssprachlichen Bibelleser und Liedsänger - Luthers Reformation hat Europa verändert und mit Europa die Welt.
  • Protestbewegungen : Was ist Pegida und warum?

    Die hohe Emotionalität, der konfrontative Gestus, der Modus zur Schau gestellter Entrüstung und der erfolgreiche Versuch, kommunikative Macht auf prominenten Plätzen und Straßen zu erzeugen, haben Pegida zu einer Protestgruppierung neuen Stils werden lassen.
  • Flüchtlinge : Asyl in Europa - wenn, wie, wann, wo?

    Das deutsche wie das europäische Flüchtlingsrecht war weitgehend „Schönwetterrecht“. Jetzt muss geklärt werden, wer Anspruch auf Aufnahme in der EU hat und wer mit Rückführung rechnen muss. Ein Gastbeitrag.
  • Gastbeitrag : Deutschlands moralische Selbstüberschätzung

    Es ist ein Irrglaube zu meinen, wir seien bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise dazu berufen, weltweit das Gute zu verwirklichen – gegebenenfalls auch im Alleingang. Er darf nicht zu unserer Lebenslüge werden. Ein Gastbeitrag.