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Spanien : Das katalanische Problem

Zu den erstaunlichsten Phänomenen der jüngeren Geschichte Spaniens zählt die Entstehung des katalanischen Nationalismus. Vor gut hundert Jahren war er eine Reaktion auf die Identitätskrise Spaniens. Heute hat er das Potential, die Einheit des Landes zu zerstören.

Russlands Schicksalsjahr 1937 : Stimmzettel gegen Volksfeinde

Das Muster aller Wahlen im Ostblock war keine Farce, sondern die Einübung in einen Akt der Unterwerfung: Wie die Massenmobilisierung vor der Wahl des Obersten Sowjets am 12. Dezember 1937 und der Massenmord des Großen Terrors zusammenhängen.

FAZ.NET-Countdown : Tag der Wahrheit für Dieselfahrer

Für viele Städte und Autofahrer könnte das Diesel-Urteil zum Albtraum werden: Eine Strategie für ein solches Szenario gibt es nicht. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Countdown.

Syrien-Kommentar : Jeder gegen jeden

Der Konflikt in Syrien ist in Wahrheit ein Knäuel von Kriegen. Doch, dass Machthaber Assad überhaupt zum Feldzug gegen die eigene Bevölkerung in der Lage ist, verdankt er allein dem Eingreifen Russlands und Irans.

DFL-Kommentar : Teurer Fußball

Fußball begeistert die Massen, zieht aber auch gewaltbereite Fans an. Jetzt soll sich die Deutsche Fußball-Liga an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen. Richtig so!

FAZ.NET-Countdown : Die Hundejahre der SPD

Die SPD geht dem Streich einer Boulevard-Zeitung auf den Leim und lässt eine Hündin zum Mitgliederentscheid zu. Stephan Weil wünscht sich angesichts des Chaos der letzten Woche Ruhe in der Partei. Und in der CDU wird es seltsam still.

Kommentar : Opfer Bundeswehr

Gemessen daran, dass von verschiedenen Seiten an ihnen gezerrt wird, leisten viele Soldaten Beachtliches. Aber wie lange kann ihnen das bei chronischer Unterfinanzierung noch gelingen?

SPD-Mitgliederentscheid : Was sie wollen

Die SPD-Basis stimmt seit Dienstag wieder über eine große Koalition ab. Ein „Nein“ ist nicht ausgeschlossen. Das wäre nicht gut für Deutschland.

Kommentar : Kann jeder in Syrien bomben?

Syrien ist schon länger kein Staat mehr. Dort kann sich inzwischen jeder mit militärischer Macht genau den Teil einverleiben, den er will.

AKK-Kommentar : Merkels Mädchen?

Annegret Kramp-Karrenbauer könnte ehemaligen Mitgliedern und Wählern der CDU wieder das Gefühl von politischer Heimat geben. Dazu muss sie den Verdacht entkräften, sie sei als Angela Merkel 2.0 ins Amt der Generalsekretärin berufen worden.

Bundeswehr : Du sollst nicht morden

Als Berufsarmee des seit 1990 vereinten Deutschlands braucht die Bundeswehr nicht nur einen neuen Traditionserlass. Unabdingbar ist auch ein Ethik-Kodex. Ein „Staat im Staat“ wäre nicht hinnehmbar. Es gilt nicht nur der Primat der Politik und des Zivilen, sondern auch des Zivilisatorischen, also des Humanum.

Vereinigte Staaten : Die Revolution findet nicht statt

1917 führte Präsident Woodrow Wilson die Vereinigten Staaten in die Weltpolitik. Hundert Jahre später versprach Donald Trump einen radikalen Wandel. Das fällt ihm schwerer als von manchen erhofft und von vielen befürchtet.

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  • Zerfällt Europa? (20) : In der Sprache der Bürger sprechen

    Wir müssen die weitverbreitete Wahrnehmung überwinden, dass die EU ein Projekt von Eliten für Eliten sei. Das ist nur möglich, wenn deutlich wird, dass wir an der Lösung der alltäglichen Probleme der Menschen arbeiten.
  • Polen : Hundert Jahre Zweisamkeit

    Das Verhältnis von Deutschen und Polen hat sich in den letzten hundert Jahren grundlegend gewandelt. Wie das wiederauferstandene Land und die einstige Teilungs- und Besatzungsmacht langsam zueinander gefunden haben.
  • Reformationstag : Druckerpresse statt Hammer

    Vor dem 31. Oktober 1517 hieß er Luder, nun nannte er sich Luther. Aus 87 Thesen wurden 95. Der Mönch erwies sich als „printing native“.
  • Zerfällt Europa? (18) : Zu unserem Glück vereint?

    Die Geschichte der europäischen Nationalstaaten belegt, dass sich Gefühle der Verbundenheit und Nähe nicht verordnen lassen. Aber es hätte der EU nicht geschadet, symbol- und geschichtspolitisch mehr zu tun und früher damit zu beginnen. Zu spät ist es nicht.
  • Demokratie : Die Globalisierung des Autoritarismus

    Die Versuche Russlands, Chinas oder Irans, demokratische Gesellschaften zu unterwandern, ist Teil eines Wettbewerbs zwischen demokratischem Liberalismus und autoritärem Illiberalismus. Für westliche Demokratien steht viel auf dem Spiel.
  • Vier Farben , vier DNA-Bausteine: Die Analyse einer Gensequenz.

    Genforschung : Eine neue Ära?

    Für die einen ist es ein „Gotteswerkzeug“, für die anderen der vermessene Versuch, „Gott zu spielen“: das genomchirurgische Verfahren CRISPR-Cas9. Eine Haltung des „Alles oder nichts“ ist den neuen Möglichkeiten nicht angemessen. Abzuwägen sind Chancen und Risiken.
  • Zerfällt Europa? (16) : Von der Expansion zur Krise

    Die Europäische Union konnte vom traditionellen Expansionsdrang Europas nicht lassen. Daher leidet sie auch ohne den Brexit an den Folgen ihrer kurzsichtigen wirtschaftlichen und politischen Überdehnung.
  • Zerfällt Europa? (15) : Europa muss wieder gerecht werden

    Die EU ist in den Augen ihrer Bürger zum Förderer einer unfairen Modernisierung geworden, die einigen wenigen nützt. Sie kann das Vertrauen nur zurückgewinnen, wenn sie die Menschen vor den sozialen Verwerfungen der Globalisierung schützt.
  • Politische Debattenkultur : „Wir hängen nicht nur Plakate“

    In der Demokratie sind Kritik und leidenschaftlicher Streit nicht nur erlaubt, sondern unabdingbar. Aber ein hasserfülltes politisches Klima mit pauschalen Vorurteilen und negativen Stereotypen kann für die Demokratie zur Gefahr werden.
  • Zerfällt Europa? (14) : Einheit und Eigenständigkeit

    Der Brexit ist für die Europäische Union ein historisch bedeutender, politisch schmerzhafter und wirtschaftlich schädlicher Schnitt. Eine existentielle Krise ist der Austritt nicht. Als ökonomischer und politischer Hauptnutznießer, aber auch wegen der europäischen Geographie und Geschichte kann Deutschland gar nicht anders, als den europäischen Weg mit Vorrang zu begehen und die Union zusammenzuhalten.
  • Auslandseinsätze : Diese vertrackten Kriegsentscheidungen

    Afghanistan, Syrien, Libyen - die Bilanz vieler Militäreinsätze der jüngsten Zeit ist nicht gerade positiv. Warum sollte es auch anders sein? Motive, Ziele und Einsatzkalküle der oftmals vielen Akteure kommen sich gegenseitig in die Quere. Doch was tun, weil wir uns nicht heraushalten können?
  • Flüchtlinge : Was wir Migranten schulden - und was nicht

    Die Flüchtlingsfrage spaltet die Deutschen, sie spaltet Europa. Nun, da sich mit sinkender Flüchtlingszahl die Emotionen etwas gelegt haben, ist eine Inventur der Argumente angebracht, um die gesellschaftliche Atmosphäre etwas zu entgiften.
  • Neue Heilige: Der Moskauer Patriarch Tichon und Zar Nikolaj II. auf einer Ikone aus dem Jahr 2000

    Russisch Orthodoxe Kirche : Die Rückgewinnung der Ideologie

    In Russland sind Kreml und Kirche ein Bündnis eingegangen. Die Orthodoxie liefert den Mächtigen eine Deutung von Geschichte und Gegenwart, in der Zar und Stalin ihre Plätze als Helden haben und der Kampf gegen den Westen als höhere Notwendigkeit begründet wird.
  • Deutsche Sprache : Hallo! Was geht? Alles gut!

    Das Deutsche ist eine reichhaltige Sprache und auf der ganzen Welt verbreitet. Aber mit der Sprachbeherrschung im Einwanderungsland Deutschland sieht es derzeit schlecht aus. Ein Gastbeitrag.
  • Zerfällt Europa? (13) : Mit Klarheit und Streitlust für Europa

    Heute in Europa leben zu dürfen ist ein Glück. Wir müssen entscheiden, ob wir die Kraft und den Willen haben, in dem großen globalen Dorf der Zukunft unsere Kräfte zu bündeln, oder ob wir in kleinem Karo die Zukunft verspielen.
  • Eine Renaissancekasettendecke von 1674 zeigt, wie Moses die Israeliten durch das Rote Meer führt.

    Terrorismus : Kann eine Bombe Mensch sein?

    Selbstaufopferung und Selbstanmaßung göttlicher Macht: Worin der fundamentale Unterschied zwischen den von den Dschihadisten als Märtyrer verherrlichten Attentätern und den Märtyrern des Judentums und des Christentums besteht. Ein Gastbeitrag.