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Spanien : Das katalanische Problem

Zu den erstaunlichsten Phänomenen der jüngeren Geschichte Spaniens zählt die Entstehung des katalanischen Nationalismus. Vor gut hundert Jahren war er eine Reaktion auf die Identitätskrise Spaniens. Heute hat er das Potential, die Einheit des Landes zu zerstören.

Russlands Schicksalsjahr 1937 : Stimmzettel gegen Volksfeinde

Das Muster aller Wahlen im Ostblock war keine Farce, sondern die Einübung in einen Akt der Unterwerfung: Wie die Massenmobilisierung vor der Wahl des Obersten Sowjets am 12. Dezember 1937 und der Massenmord des Großen Terrors zusammenhängen.

Kommentar : Der wahre Meister

In der Niederlage zeigt sich Größe. Das gilt nicht nur für millionenschwere Fußballer, sondern auch für Investmentbanker, Vorstandsvorsitzende oder Politiker.

Kommentar : Danke, Kim

Von dem libyschen Modell, das Trumps Sicherheitsberater Bolton ins Spiel brachte, hält man in Nordkorea gar nichts. Endlich hat Pjöngjang deswegen die Welt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Gaza-Kommentar : Das Kalkül der Hamas

Nach den tödlichen Schüssen am Gazastreifen unterstützt Deutschland eine unabhängige Untersuchung. Doch wer die Blockade der Enklave akzeptiert, muss auch die israelischen Scharfschützen hinnehmen.

Seehofer-Kommentar : Welches Unrecht?

Die „Herrschaft des Unrechts“, die der Ministerpräsident Horst Seehofer vor Jahr und Tag am Werk sah, droht dem Bundesinnenminister Seehofer auf die Füße zu fallen.

Trauung von Harry : Wir Zaungäste

Eine Monarchie in Deutschland? Nur eine Minderheit wünscht sich das zurück. Zum Glück können wir die Royals im Vereinigten Königreich bewundern – und auch bemitleiden. Ein Kommentar.

Trumps Forderungen : Immer feste druff

Trump hat wieder einmal losgepoltert: Gegen deutsche Autoimporte und deutsche Rüstungsausgaben. Doch seine im Stile eines Erpressers vorgebrachten Forderungen sind kontraproduktiv. Ein Kommentar.

Kommentar zum Atomabkommen : Falscher Druck

Die Regierung Trump droht mit Sanktionen gegen europäische Firmen, die sich weiter an das Atomabkommen mit Iran halten. Aber unter engen Partnern gehört es sich nicht, dass der eine dem anderen die Pistole an den Kopf setzt.

Westbalkan-Kommentar : Der große Irrtum der EU

Der Westbalkan ist wichtig, für Russland, für China, und auch für Europa. Aber müssen die sechs Länder von Albanien bis Serbien deshalb wirklich in absehbarer Zeit der EU beitreten?

Trump-Kommentar : Ein Zivilisationsbruch

Was muss in einem Menschen vorgehen, wenn er seinesgleichen als Tiere bezeichnet? Mit seiner Sprache bricht Donald Trump mit einem zivilisatorischen Minimum.

Bundeswehr : Du sollst nicht morden

Als Berufsarmee des seit 1990 vereinten Deutschlands braucht die Bundeswehr nicht nur einen neuen Traditionserlass. Unabdingbar ist auch ein Ethik-Kodex. Ein „Staat im Staat“ wäre nicht hinnehmbar. Es gilt nicht nur der Primat der Politik und des Zivilen, sondern auch des Zivilisatorischen, also des Humanum.

Vereinigte Staaten : Die Revolution findet nicht statt

1917 führte Präsident Woodrow Wilson die Vereinigten Staaten in die Weltpolitik. Hundert Jahre später versprach Donald Trump einen radikalen Wandel. Das fällt ihm schwerer als von manchen erhofft und von vielen befürchtet.

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  • Zerfällt Europa? (20) : In der Sprache der Bürger sprechen

    Wir müssen die weitverbreitete Wahrnehmung überwinden, dass die EU ein Projekt von Eliten für Eliten sei. Das ist nur möglich, wenn deutlich wird, dass wir an der Lösung der alltäglichen Probleme der Menschen arbeiten.
  • Polen : Hundert Jahre Zweisamkeit

    Das Verhältnis von Deutschen und Polen hat sich in den letzten hundert Jahren grundlegend gewandelt. Wie das wiederauferstandene Land und die einstige Teilungs- und Besatzungsmacht langsam zueinander gefunden haben.
  • Reformationstag : Druckerpresse statt Hammer

    Vor dem 31. Oktober 1517 hieß er Luder, nun nannte er sich Luther. Aus 87 Thesen wurden 95. Der Mönch erwies sich als „printing native“.
  • Zerfällt Europa? (18) : Zu unserem Glück vereint?

    Die Geschichte der europäischen Nationalstaaten belegt, dass sich Gefühle der Verbundenheit und Nähe nicht verordnen lassen. Aber es hätte der EU nicht geschadet, symbol- und geschichtspolitisch mehr zu tun und früher damit zu beginnen. Zu spät ist es nicht.
  • Demokratie : Die Globalisierung des Autoritarismus

    Die Versuche Russlands, Chinas oder Irans, demokratische Gesellschaften zu unterwandern, ist Teil eines Wettbewerbs zwischen demokratischem Liberalismus und autoritärem Illiberalismus. Für westliche Demokratien steht viel auf dem Spiel.
  • Vier Farben , vier DNA-Bausteine: Die Analyse einer Gensequenz.

    Genforschung : Eine neue Ära?

    Für die einen ist es ein „Gotteswerkzeug“, für die anderen der vermessene Versuch, „Gott zu spielen“: das genomchirurgische Verfahren CRISPR-Cas9. Eine Haltung des „Alles oder nichts“ ist den neuen Möglichkeiten nicht angemessen. Abzuwägen sind Chancen und Risiken.
  • Zerfällt Europa? (16) : Von der Expansion zur Krise

    Die Europäische Union konnte vom traditionellen Expansionsdrang Europas nicht lassen. Daher leidet sie auch ohne den Brexit an den Folgen ihrer kurzsichtigen wirtschaftlichen und politischen Überdehnung.
  • Zerfällt Europa? (15) : Europa muss wieder gerecht werden

    Die EU ist in den Augen ihrer Bürger zum Förderer einer unfairen Modernisierung geworden, die einigen wenigen nützt. Sie kann das Vertrauen nur zurückgewinnen, wenn sie die Menschen vor den sozialen Verwerfungen der Globalisierung schützt.
  • Politische Debattenkultur : „Wir hängen nicht nur Plakate“

    In der Demokratie sind Kritik und leidenschaftlicher Streit nicht nur erlaubt, sondern unabdingbar. Aber ein hasserfülltes politisches Klima mit pauschalen Vorurteilen und negativen Stereotypen kann für die Demokratie zur Gefahr werden.
  • Zerfällt Europa? (14) : Einheit und Eigenständigkeit

    Der Brexit ist für die Europäische Union ein historisch bedeutender, politisch schmerzhafter und wirtschaftlich schädlicher Schnitt. Eine existentielle Krise ist der Austritt nicht. Als ökonomischer und politischer Hauptnutznießer, aber auch wegen der europäischen Geographie und Geschichte kann Deutschland gar nicht anders, als den europäischen Weg mit Vorrang zu begehen und die Union zusammenzuhalten.
  • Auslandseinsätze : Diese vertrackten Kriegsentscheidungen

    Afghanistan, Syrien, Libyen - die Bilanz vieler Militäreinsätze der jüngsten Zeit ist nicht gerade positiv. Warum sollte es auch anders sein? Motive, Ziele und Einsatzkalküle der oftmals vielen Akteure kommen sich gegenseitig in die Quere. Doch was tun, weil wir uns nicht heraushalten können?
  • Flüchtlinge : Was wir Migranten schulden - und was nicht

    Die Flüchtlingsfrage spaltet die Deutschen, sie spaltet Europa. Nun, da sich mit sinkender Flüchtlingszahl die Emotionen etwas gelegt haben, ist eine Inventur der Argumente angebracht, um die gesellschaftliche Atmosphäre etwas zu entgiften.
  • Neue Heilige: Der Moskauer Patriarch Tichon und Zar Nikolaj II. auf einer Ikone aus dem Jahr 2000

    Russisch Orthodoxe Kirche : Die Rückgewinnung der Ideologie

    In Russland sind Kreml und Kirche ein Bündnis eingegangen. Die Orthodoxie liefert den Mächtigen eine Deutung von Geschichte und Gegenwart, in der Zar und Stalin ihre Plätze als Helden haben und der Kampf gegen den Westen als höhere Notwendigkeit begründet wird.
  • Deutsche Sprache : Hallo! Was geht? Alles gut!

    Das Deutsche ist eine reichhaltige Sprache und auf der ganzen Welt verbreitet. Aber mit der Sprachbeherrschung im Einwanderungsland Deutschland sieht es derzeit schlecht aus. Ein Gastbeitrag.
  • Zerfällt Europa? (13) : Mit Klarheit und Streitlust für Europa

    Heute in Europa leben zu dürfen ist ein Glück. Wir müssen entscheiden, ob wir die Kraft und den Willen haben, in dem großen globalen Dorf der Zukunft unsere Kräfte zu bündeln, oder ob wir in kleinem Karo die Zukunft verspielen.
  • Eine Renaissancekasettendecke von 1674 zeigt, wie Moses die Israeliten durch das Rote Meer führt.

    Terrorismus : Kann eine Bombe Mensch sein?

    Selbstaufopferung und Selbstanmaßung göttlicher Macht: Worin der fundamentale Unterschied zwischen den von den Dschihadisten als Märtyrer verherrlichten Attentätern und den Märtyrern des Judentums und des Christentums besteht. Ein Gastbeitrag.