http://www.faz.net/-hf2

Vereinigte Staaten : Die Revolution findet nicht statt

1917 führte Präsident Woodrow Wilson die Vereinigten Staaten in die Weltpolitik. Hundert Jahre später versprach Donald Trump einen radikalen Wandel. Das fällt ihm schwerer als von manchen erhofft und von vielen befürchtet.

FAZ.NET-Countdown : Ein Chef, der nicht entscheiden darf

In der deutschen Politik ist es außer Mode gekommen, Entscheidungen zu treffen. Weder Union noch SPD warten in dieser Hinsicht derzeit mit großer Entschlossenheit auf. Anderswo sieht das ganz anders aus.

Anstehende Sondierungsgespräche : Der Preis für Neuwahlen ist zu hoch

Der Bürger hat gewiss keinen Anspruch auf eine bestimmte Regierung – er wählt ja auch keine Koalitionen. Aber er kann erwarten, dass die Volksvertreter sich zumindest bemühen, sich zusammenzuraufen. Und zwar zügig. Ein Kommentar.

Amerikanische Außenpolitik : Zerstörer Trump

Mit der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel hat Trump innenpolitische Ziele verfolgt. Doch dadurch führt er zwei andere Akteure im Nahen Osten näher zueinander.

Kommentar : Mischt Grundschüler!

Beim Lesen sind die Leistungen deutscher Grundschüler ins Stocken geraten. Sie lernen nicht mehr, was sie können sollten – weil die soziale Durchmischung fehlt.

Brexit-Kommentar : Ein erster Deal

Premierministerin May wird die Brexit-Fraktion und die Öffentlichkeit davon überzeugen müssen, dass tatsächlich ein „fairer Deal“ erzielt worden ist. Das wird nun wirklich ein hartes Stück Arbeit.

SPD-Kommentar : Schulz übertreibt

Der SPD-Chef will die Vereinigten Staaten von Europa schaffen – das ist ein nobles und legitimes Ziel. Doch sein Kampf könnte dem Rechtspopulismus in die Karten spielen.

FAZ.NET-Countdown : Raus aus der Schmollecke!

Martin Schulz bekommt von allen Seiten eine verpasst: Erst gibt es den Dämpfer von den Genossen, dann erntet der wiedergewählte SPD-Chef auch noch einen Seitenhieb aus Bayern. Dabei stehen manchen noch unruhigere Adventstage bevor.

Israel-Kommentar : Mit dem Recht des Stärkeren

Zwei Staaten für zwei Völker? Mit seiner Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt von Israel anzuerkennen, hat Donald Trump zunächst einmal nur die Radikalen gestärkt.

Flüchtlingskrise-Kommentar : Die stolzen Herren

Man muss es verstehen, wenn Warschau, Prag und Budapest nicht der deutschen Flüchtlingspolitik folgen wollen. Aber sie müssen europäische Beschlüsse befolgen.

Parteiensystem : Der Niedergang der Volksparteien

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Blütezeit der Volksparteien. Seither trocknen die Individualisierung der Gesellschaft, die Fragmentierung ihrer Öffentlichkeit und die Diversifizierung von Arbeitsmarkt und Anstellungsverhältnissen den gesellschaftlichen Nährboden aller Großverbände aus.

Seite 3/8

  • Reformationstag : Druckerpresse statt Hammer

    Vor dem 31. Oktober 1517 hieß er Luder, nun nannte er sich Luther. Aus 87 Thesen wurden 95. Der Mönch erwies sich als „printing native“.
  • Zerfällt Europa? (18) : Zu unserem Glück vereint?

    Die Geschichte der europäischen Nationalstaaten belegt, dass sich Gefühle der Verbundenheit und Nähe nicht verordnen lassen. Aber es hätte der EU nicht geschadet, symbol- und geschichtspolitisch mehr zu tun und früher damit zu beginnen. Zu spät ist es nicht.
  • Demokratie : Die Globalisierung des Autoritarismus

    Die Versuche Russlands, Chinas oder Irans, demokratische Gesellschaften zu unterwandern, ist Teil eines Wettbewerbs zwischen demokratischem Liberalismus und autoritärem Illiberalismus. Für westliche Demokratien steht viel auf dem Spiel.
  • Vier Farben , vier DNA-Bausteine: Die Analyse einer Gensequenz.

    Genforschung : Eine neue Ära?

    Für die einen ist es ein „Gotteswerkzeug“, für die anderen der vermessene Versuch, „Gott zu spielen“: das genomchirurgische Verfahren CRISPR-Cas9. Eine Haltung des „Alles oder nichts“ ist den neuen Möglichkeiten nicht angemessen. Abzuwägen sind Chancen und Risiken.
  • Zerfällt Europa? (16) : Von der Expansion zur Krise

    Die Europäische Union konnte vom traditionellen Expansionsdrang Europas nicht lassen. Daher leidet sie auch ohne den Brexit an den Folgen ihrer kurzsichtigen wirtschaftlichen und politischen Überdehnung.
  • Zerfällt Europa? (15) : Europa muss wieder gerecht werden

    Die EU ist in den Augen ihrer Bürger zum Förderer einer unfairen Modernisierung geworden, die einigen wenigen nützt. Sie kann das Vertrauen nur zurückgewinnen, wenn sie die Menschen vor den sozialen Verwerfungen der Globalisierung schützt.
  • Politische Debattenkultur : „Wir hängen nicht nur Plakate“

    In der Demokratie sind Kritik und leidenschaftlicher Streit nicht nur erlaubt, sondern unabdingbar. Aber ein hasserfülltes politisches Klima mit pauschalen Vorurteilen und negativen Stereotypen kann für die Demokratie zur Gefahr werden.
  • Zerfällt Europa? (14) : Einheit und Eigenständigkeit

    Der Brexit ist für die Europäische Union ein historisch bedeutender, politisch schmerzhafter und wirtschaftlich schädlicher Schnitt. Eine existentielle Krise ist der Austritt nicht. Als ökonomischer und politischer Hauptnutznießer, aber auch wegen der europäischen Geographie und Geschichte kann Deutschland gar nicht anders, als den europäischen Weg mit Vorrang zu begehen und die Union zusammenzuhalten.
  • Auslandseinsätze : Diese vertrackten Kriegsentscheidungen

    Afghanistan, Syrien, Libyen - die Bilanz vieler Militäreinsätze der jüngsten Zeit ist nicht gerade positiv. Warum sollte es auch anders sein? Motive, Ziele und Einsatzkalküle der oftmals vielen Akteure kommen sich gegenseitig in die Quere. Doch was tun, weil wir uns nicht heraushalten können?
  • Flüchtlinge : Was wir Migranten schulden - und was nicht

    Die Flüchtlingsfrage spaltet die Deutschen, sie spaltet Europa. Nun, da sich mit sinkender Flüchtlingszahl die Emotionen etwas gelegt haben, ist eine Inventur der Argumente angebracht, um die gesellschaftliche Atmosphäre etwas zu entgiften.
  • Neue Heilige: Der Moskauer Patriarch Tichon und Zar Nikolaj II. auf einer Ikone aus dem Jahr 2000

    Russisch Orthodoxe Kirche : Die Rückgewinnung der Ideologie

    In Russland sind Kreml und Kirche ein Bündnis eingegangen. Die Orthodoxie liefert den Mächtigen eine Deutung von Geschichte und Gegenwart, in der Zar und Stalin ihre Plätze als Helden haben und der Kampf gegen den Westen als höhere Notwendigkeit begründet wird.
  • Deutsche Sprache : Hallo! Was geht? Alles gut!

    Das Deutsche ist eine reichhaltige Sprache und auf der ganzen Welt verbreitet. Aber mit der Sprachbeherrschung im Einwanderungsland Deutschland sieht es derzeit schlecht aus. Ein Gastbeitrag.
  • Zerfällt Europa? (13) : Mit Klarheit und Streitlust für Europa

    Heute in Europa leben zu dürfen ist ein Glück. Wir müssen entscheiden, ob wir die Kraft und den Willen haben, in dem großen globalen Dorf der Zukunft unsere Kräfte zu bündeln, oder ob wir in kleinem Karo die Zukunft verspielen.
  • Eine Renaissancekasettendecke von 1674 zeigt, wie Moses die Israeliten durch das Rote Meer führt.

    Terrorismus : Kann eine Bombe Mensch sein?

    Selbstaufopferung und Selbstanmaßung göttlicher Macht: Worin der fundamentale Unterschied zwischen den von den Dschihadisten als Märtyrer verherrlichten Attentätern und den Märtyrern des Judentums und des Christentums besteht. Ein Gastbeitrag.
  • Zerfällt Europa? (12) : Bist du gegen den Frieden?

    Europa hat der EU viel zu verdanken, aber der Hinweis auf diese historische Wahrheit reicht nicht, um die Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Sie kann nur dann wieder erfolgreich werden, wenn sie den Bürgern das Gefühl von Sicherheit zurückgibt.
  • Zerfällt Europa? (11) : Mit Herzblut und Leidenschaft

    Wir dürfen das Feld nicht den großen Vereinfachern überlassen, die für alles einen Sündenbock, aber für nichts eine Lösung haben. Deshalb brauchen wir ein Europa, in dem demokratische Klarheit herrscht: Es muss klar sein, wer für was verantwortlich ist. Das geht nicht ohne eine echte EU-Regierung, die von den Bürgern abgewählt werden kann.