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Teufelswerk? Die Reform des englischen Wahlrechts im Jahr 1831 im Spiegel einer zeitgenössischen Karikatur

Parteienlandschaft : Auf der Zinne der Parthey

Die Parteien stehen hierzulande nicht im besten Ruf. Doch neue Nachrichten aus dem politischen Archiv des Vormärz mehren die Zweifel am Mythos eines generellen deutschen Anti-Parteien-Affekts seit dem 19. Jahrhundert. Vor allem Heinrich Heine war ein kritischer Freund der Parteien.

Kommentar : Mörderisches Schweigen

Der Dschihadismus fordert den deutschen Staat nicht weniger heraus als der Terrorismus der RAF.

Kommentar : Tillichs Verzicht

Sachsens CDU hat ihren Nachwende-Nimbus verloren. Die Landtagswahl war der vorläufige Tiefpunkt einer langen Entwicklung. Dem nun zurückgetretenen Ministerpräsidenten Tillich half es nicht, dass die Ursachen nicht erst in seiner Regierungszeit zu suchen sind.

Schleyer-Mord 1977 : Terror lässt sich besiegen

Vor vierzig Jahren ermordete die RAF den damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Den Kampf gegen den Terror konnte die Bundesrepublik letztlich für sich entscheiden. Welche Lehren kann man heute daraus ziehen?

FAZ.NET-Countdown : Chinas Macht, Jamaikas Anfang

Chinas Nationalismus wird dieses Jahrhundert prägen. Warum Xi Jinping das geschickter macht als Donald Trump und was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Frankreich-Kommentar : Schwacher Staat

Frankreich kündigt drastische Konsequenzen gegen straffällige Asylbewerber an. Warum dürfen sie überhaupt einwandern?

Raqqa-Kommentar : Auf die Schlacht folgt der Kampf

Die Befreiung der „Hauptstadt“ des Scheinkalifats ist eine wichtige Wegmarke im Kampf der Anti-IS-Koalition. Doch bald schon werden die Sieger die Waffen aufeinander richten.

Missbrauch-Kommentar : Gegen die Kirche

Wie die Kirchenoberen im Bistum Hildesheim mit Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs umgegangen sind, fügt der gesamten Kirche immensen Schaden zu. Nichts ist im Umgang mit Tätern so falsch wie „pastorale Loyalität“.

FAZ.NET-Countdown : Atemlos in Richtung Machterhalt

Die letzte Hochrechnung ist gelaufen und das letzte Tortendiagramm geschlossen: Das Superwahljahr neigt sich dem Ende – trotzdem bleibt kaum zum Durchschnaufen. Denn die Zukunft ist nicht nur für Horst Seehofer ungewiss.

Wahlerfolg in Niedersachsen : Hoffnung für die SPD

Nach zahlreichen Niederlagen kam mit der Wahl in Niedersachsen für die SPD der lang erwartete Befreiungsschlag. Die Sozialdemokraten um Stephan Weil haben bewiesen, dass sie das politische Handwerk noch beherrschen. Doch damit ist die Krise nicht vorbei.

Krise in Katalonien : Auf Krawall gebürstet

Der katalanische Separatistenführer Puigdemont könnte auf das Angebot von Rajoy eingehen, eine Verfassungsreform ins Auge zu fassen. Dass er es nicht tut, zeigt, dass ihm derzeit nicht an einer Lösung gelegen ist.

Bundeswehr : Staatsbürger in Uniform

Das Konzept der „Inneren Führung“ steht seit der Gründung der Bundeswehr im Zentrum des Selbstverständnisses der Armee der Bundesrepublik Deutschland. Statisch war es nie.

Bundeswehr : Über Kameradschaft in der Bundeswehr – und ihre Erosion

Massenmedial aufbereitete Skandale stellen für Organisationen immer ein Problem dar, weil plötzlich die vielfältigen „brauchbaren Illegalitäten“ ausgeleuchtet werden. Doch nicht stupides Durchsetzen der von oben verordneten formalen Erwartungen ist Führungsstärke, sondern kluges – oder gar weises – Urteilen mit Blick auf die Frage, wo die Grenze zwischen brauchbaren und für die Armee schädlichen Informalitäten liegt.

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  • Zerfällt Europa? (23) : Ein Kontinent der Wahrhaftigkeit

    Entweder wir humanisieren die Globalisierung, oder die Globalisierung enthumanisiert Europa. Nur wenn wir wieder unsere Gemeinsamkeiten sehen, können wir Gerechtigkeit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit schaffen.
  • Zerfällt Europa? (22) : Europa mit den Augen eines Verliebten

    Die EU ist ein wunderbar utopisches Gebilde. Um ihre Haltbarkeit zu testen, wird von allen Seiten auf sie eingedroschen. Die Hoffnung aber, es werde irgendetwas besser werden, wenn jeder wieder seinen Kopf in seinen eigenen Sand steckt, führt in die Irre. Von Marius Ivaškevičius
  • Vor hundert Jahren : 1917 - Relief eines Schlüsseljahres

    Anspannung an den Heimatfronten, Meutereien in den Schützengräben, Hoffnungen auf neue Führer, Ende des Zarenreiches, Amerikas Eintritt in den Krieg - das vierte Kriegsjahr wurde zum Scharnier zwischen dem langen 19. Jahrhundert und einer neuen Weltordnung.
  • Wahlrechtsreform : 598

    Die Regelgröße des Bundestages von 598 Abgeordneten wird durch das Wahlrecht zur Makulatur. 2017 droht ein Parlament mit 700 oder mehr Abgeordneten. Noch wäre Zeit für eine nachhaltig wirksame Reform.
  • Präsidentenwechsel in Amerika : Vom Hoffnungsträger zum Entzauberten

    Barack Obama wollte die Ungleichheit verringern, die Lage der Minderheiten im Land, den Schutz der Umwelt und die Einwanderungspolitik verbessern und den Vereinigten Staaten in der Weltpolitik eine neue Rolle zuweisen. Was ist daraus geworden?
  • Soziale Gerechtigkeit : Ungleich ist nicht immer ungerecht

    Die Orientierung der politischen Linken an sozialer Gerechtigkeit wird erst glaubwürdig, wenn sie Ausdruck einer integrativen Politik ist. Deren Grundlage ist die Idee, dass die ökonomische Dynamik der Märkte für das Wohlergehen der vielen eingesetzt werden muss.
  • Zerfällt Europa? (21) : Europäischer Friede, christlicher Glaube

    Robert Schuman war Christ und Politiker. Als solcher formulierte er 1950 eine Friedensvision für Europa. Sie steht im Kontext älterer europäischer Friedenskonzeptionen, weist aber weit über Europa und eine innerweltliche Ordnung hinaus.
  • Staat und Religion : Unter dem Kreuz?

    Im Grundgesetz steht das Gebot religiös-weltanschaulicher Neutralität des Staates nicht. Woraus wird dieser objektivrechtliche Grundsatz also hergeleitet? Was bedeutet er inhaltlich genau? Gibt es Einwände? Kann er in den aktuellen Debatten weiterhelfen?
  • 15 Jahre Afghanistaneinsatz : Versuch und Irrtum

    Mit einem „leichten Fußabdruck“ wollte die internationale Gemeinschaft in den vergangenen 15 Jahren aus dem von Stammesgesellschaften geprägten Land Afghanistan einen modernen Staat machen. Was ist daraus geworden?
  • Zerfällt Europa? (20) : In der Sprache der Bürger sprechen

    Wir müssen die weitverbreitete Wahrnehmung überwinden, dass die EU ein Projekt von Eliten für Eliten sei. Das ist nur möglich, wenn deutlich wird, dass wir an der Lösung der alltäglichen Probleme der Menschen arbeiten.
  • Polen : Hundert Jahre Zweisamkeit

    Das Verhältnis von Deutschen und Polen hat sich in den letzten hundert Jahren grundlegend gewandelt. Wie das wiederauferstandene Land und die einstige Teilungs- und Besatzungsmacht langsam zueinander gefunden haben.
  • Reformationstag : Druckerpresse statt Hammer

    Vor dem 31. Oktober 1517 hieß er Luder, nun nannte er sich Luther. Aus 87 Thesen wurden 95. Der Mönch erwies sich als „printing native“.
  • Zerfällt Europa? (18) : Zu unserem Glück vereint?

    Die Geschichte der europäischen Nationalstaaten belegt, dass sich Gefühle der Verbundenheit und Nähe nicht verordnen lassen. Aber es hätte der EU nicht geschadet, symbol- und geschichtspolitisch mehr zu tun und früher damit zu beginnen. Zu spät ist es nicht.
  • Demokratie : Die Globalisierung des Autoritarismus

    Die Versuche Russlands, Chinas oder Irans, demokratische Gesellschaften zu unterwandern, ist Teil eines Wettbewerbs zwischen demokratischem Liberalismus und autoritärem Illiberalismus. Für westliche Demokratien steht viel auf dem Spiel.