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Teufelswerk? Die Reform des englischen Wahlrechts im Jahr 1831 im Spiegel einer zeitgenössischen Karikatur

Parteienlandschaft : Auf der Zinne der Parthey

Die Parteien stehen hierzulande nicht im besten Ruf. Doch neue Nachrichten aus dem politischen Archiv des Vormärz mehren die Zweifel am Mythos eines generellen deutschen Anti-Parteien-Affekts seit dem 19. Jahrhundert. Vor allem Heinrich Heine war ein kritischer Freund der Parteien.

Kommentar : Verbale Härte ohne Durchsetzung

Die Worte werden härter, aber an der Umsetzung hapert es. Dabei könnte die Politik den Durchgriff bei straffällig gewordenen Asylbewerbern bereits regeln.

FAZ.NET-Countdown : Mühsame Verhandlungen

Nach den Einzeltreffen der Parteien steht heute die große Sondierungsrunde an, bei der Union, FDP und Grüne erstmals gemeinsam verhandeln. Ein Spaziergang wird das nicht – der FAZ.NET-Countdown am Freitag.

Katalonien-Kommentar : Puigdemont ist isoliert

Der katalanische Rädelsführer Puigdemont hat den Prozess der Unabhängigkeit so weit getrieben, dass er nicht mehr einfach umkehren kann. Doch im Kräftemessen mit Madrid hat die Zentralregierung Vorteile – wenn auch nur leichte.

Krise in Spanien : Operation am offenen Herzen

An diesem Donnerstag droht Katalonien die Entmachtung durch die Zentralregierung in Madrid. Doch das birgt große Risiken. Ein Kommentar.

FAZ.NET-Countdown : Paukenschlag inmitten der Behäbigkeit

Mit seinem Rücktritt vom Amt des sächsischen Ministerpräsidenten liefert Stanislaw Tillich einen Hinweis darauf, warum in Berlin alles so langsam geht. Was sonst noch wichtig ist, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Kommentar : Tillichs Verzicht

Sachsens CDU hat ihren Nachwende-Nimbus verloren. Die Landtagswahl war der vorläufige Tiefpunkt einer langen Entwicklung. Dem nun zurückgetretenen Ministerpräsidenten Tillich half es nicht, dass die Ursachen nicht erst in seiner Regierungszeit zu suchen sind.

Schleyer-Mord 1977 : Terror lässt sich besiegen

Vor vierzig Jahren ermordete die RAF den damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Den Kampf gegen den Terror konnte die Bundesrepublik letztlich für sich entscheiden. Welche Lehren kann man heute daraus ziehen?

FAZ.NET-Countdown : Chinas Macht, Jamaikas Anfang

Chinas Nationalismus wird dieses Jahrhundert prägen. Warum Xi Jinping das geschickter macht als Donald Trump und was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Frankreich-Kommentar : Schwacher Staat

Frankreich kündigt drastische Konsequenzen gegen straffällige Asylbewerber an. Warum dürfen sie überhaupt einwandern?

Bundeswehr : Staatsbürger in Uniform

Das Konzept der „Inneren Führung“ steht seit der Gründung der Bundeswehr im Zentrum des Selbstverständnisses der Armee der Bundesrepublik Deutschland. Statisch war es nie.

Bundeswehr : Über Kameradschaft in der Bundeswehr – und ihre Erosion

Massenmedial aufbereitete Skandale stellen für Organisationen immer ein Problem dar, weil plötzlich die vielfältigen „brauchbaren Illegalitäten“ ausgeleuchtet werden. Doch nicht stupides Durchsetzen der von oben verordneten formalen Erwartungen ist Führungsstärke, sondern kluges – oder gar weises – Urteilen mit Blick auf die Frage, wo die Grenze zwischen brauchbaren und für die Armee schädlichen Informalitäten liegt.
Auf den Zahn gefühlt: Fast alle Parteien leiden unter Phantomschmerzen

Fraktur : Nervtötende Sondierung

Die geplante Mesalliance aus Union, FDP und Grünen ist doch im Grunde ein einziger wunder Punkt.

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  • Vor 150 Jahren : Die Weltzivilisation als Ordnung und System

    Mehr als 40 Teilnehmerländer, mehr als 50 000 Aussteller – die Pariser „Exposition Universelle“ des Jahres 1867 war Ordnung und Panorama der Welt zugleich. Der Glanz des utopischen Projektes währte nicht lange.
  • Migration : Anerkennung durch Differenz

    Migration nach und innerhalb von Europa hat einen wichtigen Anteil daran, dass sich in europäischen Gesellschaften eine neue Klassenstruktur herausgebildet hat. Gilt selbst dafür die neue Formel der postmigrantischen Gesellschaft?
  • DDR-Westgrenze : Ihr verdammten Schweine

    Über die Einführung und den Abbau der tödlichen Splitterminen an der innerdeutschen Grenze entschied DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker souverän. Franz Josef Strauß profitierte davon.
  • Willem Dafoe als Jesus mit Dornenkrone in Martin Scorseses Film „Die letzte Versuchung Christi“

    Blasphemie-Verbot : Eine Schere im Kopf?

    In Dänemark stehen die öffentliche Beleidigung von Religionen und die Schändung religiöser Symbole jetzt unter Strafe. Sollte uns das ein Beispiel sein? Oder haben wir nicht längst ein ungeschriebenes Blasphemie-Gesetz, das von islamistischen Terroristen diktiert wird?
  • Vor 100 Jahren : Erst siegen

    Im August 1917 wollte Papst Benedikt XV. die Oberhäupter der kriegführenden Staaten mit einer Friedensinitiative dazu bewegen, den Selbstmord Europas doch noch zu verhindern. Es kam anders.
  • Besuch aus Paris: Frankreichs Ministerpräsident Pierre Laval und Außenminister Aristide Briand grüßen im September 1931 vom Balkon des Hotels Adlon in Berlin eine schaulustige Menge.

    Weimarer Verhältnisse? (7) : Rätselhaftes Deutschland

    Kontinuität und Wiederkehr: Wie viel von der Weimarer Republik steckt in der heutigen Bundesrepublik? Und was ist von den alten Ängsten der Nachbarn vor den Deutschen geblieben? Welche erwachen wieder angesichts dessen, dass das Land auf der Landkarte des Rechtspopulismus kein weißer Fleck mehr ist? Ein Blick von außen.
  • Zeichnung einer Festungsanlage der Maginot-Linie aus dem Jahre 1940.

    Weimarer Verhältnisse? (6) : Ordnung ohne Hüter

    Die Rede von der „Wiederkehr des Kalten Krieges“ führt in die Irre. Richtig wäre ein Vergleich mit den Konstellationen der Zwischenkriegszeit. Die sind jedoch zu wenig geläufig. Ein Gastbeitrag.
  • „Real Nazis“ heißt das Kunstwerk von Piotr Uklanski, das in der Neuen Galerie in Kassel anlässlich der Weltkunstausstellung Documenta 14 gezeigt wird.

    Weimarer Verhältnisse? (5) : Wie viel NSDAP steckt in der AfD?

    1932 steigt die NSDAP in freien Wahlen von einer rechtsextremen Splitterpartei zur stärksten Kraft auf. Waren die Nationalsozialisten – was Mitglieder und Wähler betrifft – wirklich Ausdruck eines „Extremismus der Mitte“?
  • Populismus : Erst die Moral, dann das Fressen

    Was verbindet die europäischen Rechtspopulisten von Viktor Orbán über Geert Wilders bis zu Marine Le Pen? Die Sorge um das materielle Wohlergehen ist es nicht. Es dominieren kulturelle Motive und Identitätsvorstellungen.
  • Alltag in den Dreißigerjahren: SA-Truppen im Berlin des Jahres 1932

    Weimarer Verhältnisse (4) : Gegen „das System“

    Eine Demokratie muss nicht deswegen scheitern, weil sie Gegenwind bekommt. Sie scheitert nur dann, wenn sie keinen Rückenwind bekommt, etwa von Politikern und den Medien. Das zeigt das Beispiel der Weimarer Republik.
  • Henrich Bedford-Strohm

    EKD-Ratsvorsitzender : Wie politisch darf die Kirche sein?

    Im Rückblick gilt die Einmischung der Kirche in die Politik oft als verdienstvoll. Äußern sich Vertreter der Kirche zu Gegenwartsfragen, treffen sie auf Widerspruch. Der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen sucht nach einer Antwort. Ein Gastbeitrag.
  • Fakenews anno 1924: Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) macht bei der Reichstagswahl mit der Dolchstoßlegende gegen SPD und Zentrum mobil.

    Weimarer Verhältnisse? (1) : Appell an die Vernunft

    „Fanatismus wird Heilsprinzip“ – Thomas Manns Diagnose aus dem Jahr 1930 war Rückblick und Vorahnung zugleich: Die Weimarer Republik war in höchster Not. Auch heute ist die Idee der Freiheit nicht ungefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.
  • Zerfällt Europa? (26) : Keine Alternative für Deutschland

    Der Brexit ist das stärkste politische Erdbeben, das Europa seit der Wiedervereinigung 1989 erschüttert hat. Zusammenbrechen wird die EU darüber wohl nicht. Auch nicht das Vereinigte Königreich. Aber nichts wird so bleiben, wie es vorher war.
  • Zerfällt Europa? (25) : Von der Krise zur Chance

    Das europäische Einigungswerk steckt in einer Krise. Trotzdem ist es die vielleicht beste Idee, die wir Europäer im 20. Jahrhundert hatten. Und gewiss ist Europas Einheit die beste Vorsorge für das 21. Jahrhundert.
  • Zerfällt Europa? (24) : Viele Wege führen nach Rom

    Der Versuch, Europa in mehreren Geschwindigkeiten zu integrieren, ist gescheitert. Jetzt kommt es darauf an, der Vielfalt der wirtschaftskulturellen Bedingungen Europas Rechnung zu tragen und den Kontinent auf unterschiedlichen Wegen zu einigen.