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Vereinigte Staaten : Die Revolution findet nicht statt

1917 führte Präsident Woodrow Wilson die Vereinigten Staaten in die Weltpolitik. Hundert Jahre später versprach Donald Trump einen radikalen Wandel. Das fällt ihm schwerer als von manchen erhofft und von vielen befürchtet.

Parteiensystem : Der Niedergang der Volksparteien

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Blütezeit der Volksparteien. Seither trocknen die Individualisierung der Gesellschaft, die Fragmentierung ihrer Öffentlichkeit und die Diversifizierung von Arbeitsmarkt und Anstellungsverhältnissen den gesellschaftlichen Nährboden aller Großverbände aus.

Kommentar : Unzumutbar

Keine Beförderung von Israelis? Die Zeiten, da Menschen aufgrund ihrer Ethnie oder Staatsangehörigkeit diskriminiert werden, sollten vorbei sein.

Kommentar : Das uneindeutige Geschlecht

Mann, Frau oder inter: Ist die Zuordnung eine Frage der Natur oder des menschlichen Willens? Und was würde es bedeuten in einer Gesellschaft ohne Geschlechter zu leben?

FAZ.NET-Countdown : Lieber nochmal darüber reden

In Berlin schleppen sich übermüdete Unterhändler in die Verlängerung und werden dabei immer starrsinniger. Das ist auch Teil der Inszenierung, dass man sich der „staatsbürgerlichen Verantwortung“ bewusst ist.

UN-Konferenz : Klima-Zickzack

Deutschland geht in der Klimapolitik zwei Schritte vor, dann wieder einen zurück. Andere Länder wie Frankreich tun sich da leichter. Sie haben ja die Atomkraft.

SPD-Kommentar : In Stellung

Auch zwei Monate nach dem Desaster bei der Bundestagswahl geht es innerhalb der SPD um alles – nur nicht um Inhalte.

FAZ.NET-Countdown : Der Tag der Entscheidung

Trump, Putin, Schröder: Selbst die Mächtigsten der Mächtigen interessieren die Deutschen gerade nur am Rand. Denn heute ist der Tag der Tage: Jamaika wird kommen. Oder glaubt noch jemand an etwas anderes?

FAZ.NET-Countdown : Auf bayerischer Mission

Dobrindt mimt in den Jamaika-Sondierungen fortwährend den Miesepeter. Merkel spielen die langen Verhandlungen schon länger in die Karten. Und Macron will nach Europa jetzt auch noch den ganzen Planeten retten. Wie? Das steht im FAZ.NET-Countdown.

Deutsche Schulpolitik : Bildungssystem mit Schwächen

Das Berufsbildungssystem droht durch die Überakademisierung ausgetrocknet zu werden. Doch der studentische Nachwuchs darf zwar studieren, kann es aber oft nicht. Das Problem beginnt schon in der Kita. Ein Kommentar.

FAZ.NET-Countdown : Was macht eigentlich die Kanzlerin?

Alles wie immer: Während sich die Kanzlerin bei den Sondierungsgesprächen gewohnt zurückhält, stellen sich die Grünen einer Basis-Sprechstunde. Und Martin Schulz? Der gibt den Grantler.

RAF-Kommentar : Die Täter finden

Eine Terrorgefahr im engeren Sinn geht von den drei ehemaligen RAF-Terroristen nicht mehr aus – es gibt weitaus größere Bedrohungen. Trotzdem sollte die Fahndung intensiviert werden.

AfD : Kultur statt Ökonomie

Anders als vor vier Jahren entspricht das Wählerprofil der AfD ziemlich eindeutig dem anderer rechtspopulistischer Parteien in Europa. Warum es so kam, wie es kommen musste, und warum es wohl auch so bleiben wird.

Gründer der RAF : Radikal, terroristisch – und hochbegabt?

Der „Tatort“ vom Sonntagabend hat ziemlichen Quatsch über die RAF verbreitet. Der genauen Blick in die Studienakten von Ensslin, Mahler und Meinhof jedoch fördert Interessantes zutage. Ein Gastbeitrag.
Klatschmohn oder Hanf: Dann hat das Hauen und Stechen schnell ein Ende.

Fraktur : Lasst Blumen sprechen!

Sondieren ist Silber, Flowerpower ist Gold: Auch „Jamaika“ muss mehr auf die nonverbale Kommunikation setzen.

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  • Teufelswerk? Die Reform des englischen Wahlrechts im Jahr 1831 im Spiegel einer zeitgenössischen Karikatur

    Parteienlandschaft : Auf der Zinne der Parthey

    Die Parteien stehen hierzulande nicht im besten Ruf. Doch neue Nachrichten aus dem politischen Archiv des Vormärz mehren die Zweifel am Mythos eines generellen deutschen Anti-Parteien-Affekts seit dem 19. Jahrhundert. Vor allem Heinrich Heine war ein kritischer Freund der Parteien.
  • Bundeswehr : Staatsbürger in Uniform

    Das Konzept der „Inneren Führung“ steht seit der Gründung der Bundeswehr im Zentrum des Selbstverständnisses der Armee der Bundesrepublik Deutschland. Statisch war es nie.
  • Bundeswehr : Über Kameradschaft in der Bundeswehr – und ihre Erosion

    Massenmedial aufbereitete Skandale stellen für Organisationen immer ein Problem dar, weil plötzlich die vielfältigen „brauchbaren Illegalitäten“ ausgeleuchtet werden. Doch nicht stupides Durchsetzen der von oben verordneten formalen Erwartungen ist Führungsstärke, sondern kluges – oder gar weises – Urteilen mit Blick auf die Frage, wo die Grenze zwischen brauchbaren und für die Armee schädlichen Informalitäten liegt.
  • Vor 150 Jahren : Die Weltzivilisation als Ordnung und System

    Mehr als 40 Teilnehmerländer, mehr als 50 000 Aussteller – die Pariser „Exposition Universelle“ des Jahres 1867 war Ordnung und Panorama der Welt zugleich. Der Glanz des utopischen Projektes währte nicht lange.
  • Migration : Anerkennung durch Differenz

    Migration nach und innerhalb von Europa hat einen wichtigen Anteil daran, dass sich in europäischen Gesellschaften eine neue Klassenstruktur herausgebildet hat. Gilt selbst dafür die neue Formel der postmigrantischen Gesellschaft?
  • DDR-Westgrenze : Ihr verdammten Schweine

    Über die Einführung und den Abbau der tödlichen Splitterminen an der innerdeutschen Grenze entschied DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker souverän. Franz Josef Strauß profitierte davon.
  • Willem Dafoe als Jesus mit Dornenkrone in Martin Scorseses Film „Die letzte Versuchung Christi“

    Blasphemie-Verbot : Eine Schere im Kopf?

    In Dänemark stehen die öffentliche Beleidigung von Religionen und die Schändung religiöser Symbole jetzt unter Strafe. Sollte uns das ein Beispiel sein? Oder haben wir nicht längst ein ungeschriebenes Blasphemie-Gesetz, das von islamistischen Terroristen diktiert wird?
  • Vor 100 Jahren : Erst siegen

    Im August 1917 wollte Papst Benedikt XV. die Oberhäupter der kriegführenden Staaten mit einer Friedensinitiative dazu bewegen, den Selbstmord Europas doch noch zu verhindern. Es kam anders.
  • Besuch aus Paris: Frankreichs Ministerpräsident Pierre Laval und Außenminister Aristide Briand grüßen im September 1931 vom Balkon des Hotels Adlon in Berlin eine schaulustige Menge.

    Weimarer Verhältnisse? (7) : Rätselhaftes Deutschland

    Kontinuität und Wiederkehr: Wie viel von der Weimarer Republik steckt in der heutigen Bundesrepublik? Und was ist von den alten Ängsten der Nachbarn vor den Deutschen geblieben? Welche erwachen wieder angesichts dessen, dass das Land auf der Landkarte des Rechtspopulismus kein weißer Fleck mehr ist? Ein Blick von außen.
  • Zeichnung einer Festungsanlage der Maginot-Linie aus dem Jahre 1940.

    Weimarer Verhältnisse? (6) : Ordnung ohne Hüter

    Die Rede von der „Wiederkehr des Kalten Krieges“ führt in die Irre. Richtig wäre ein Vergleich mit den Konstellationen der Zwischenkriegszeit. Die sind jedoch zu wenig geläufig. Ein Gastbeitrag.
  • „Real Nazis“ heißt das Kunstwerk von Piotr Uklanski, das in der Neuen Galerie in Kassel anlässlich der Weltkunstausstellung Documenta 14 gezeigt wird.

    Weimarer Verhältnisse? (5) : Wie viel NSDAP steckt in der AfD?

    1932 steigt die NSDAP in freien Wahlen von einer rechtsextremen Splitterpartei zur stärksten Kraft auf. Waren die Nationalsozialisten – was Mitglieder und Wähler betrifft – wirklich Ausdruck eines „Extremismus der Mitte“?
  • Populismus : Erst die Moral, dann das Fressen

    Was verbindet die europäischen Rechtspopulisten von Viktor Orbán über Geert Wilders bis zu Marine Le Pen? Die Sorge um das materielle Wohlergehen ist es nicht. Es dominieren kulturelle Motive und Identitätsvorstellungen.
  • Alltag in den Dreißigerjahren: SA-Truppen im Berlin des Jahres 1932

    Weimarer Verhältnisse (4) : Gegen „das System“

    Eine Demokratie muss nicht deswegen scheitern, weil sie Gegenwind bekommt. Sie scheitert nur dann, wenn sie keinen Rückenwind bekommt, etwa von Politikern und den Medien. Das zeigt das Beispiel der Weimarer Republik.
  • Henrich Bedford-Strohm

    EKD-Ratsvorsitzender : Wie politisch darf die Kirche sein?

    Im Rückblick gilt die Einmischung der Kirche in die Politik oft als verdienstvoll. Äußern sich Vertreter der Kirche zu Gegenwartsfragen, treffen sie auf Widerspruch. Der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen sucht nach einer Antwort. Ein Gastbeitrag.
  • Fakenews anno 1924: Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) macht bei der Reichstagswahl mit der Dolchstoßlegende gegen SPD und Zentrum mobil.

    Weimarer Verhältnisse? (1) : Appell an die Vernunft

    „Fanatismus wird Heilsprinzip“ – Thomas Manns Diagnose aus dem Jahr 1930 war Rückblick und Vorahnung zugleich: Die Weimarer Republik war in höchster Not. Auch heute ist die Idee der Freiheit nicht ungefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.