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Bundeswehr : Staatsbürger in Uniform

Das Konzept der „Inneren Führung“ steht seit der Gründung der Bundeswehr im Zentrum des Selbstverständnisses der Armee der Bundesrepublik Deutschland. Statisch war es nie.

Bundeswehr : Über Kameradschaft in der Bundeswehr – und ihre Erosion

Massenmedial aufbereitete Skandale stellen für Organisationen immer ein Problem dar, weil plötzlich die vielfältigen „brauchbaren Illegalitäten“ ausgeleuchtet werden. Doch nicht stupides Durchsetzen der von oben verordneten formalen Erwartungen ist Führungsstärke, sondern kluges – oder gar weises – Urteilen mit Blick auf die Frage, wo die Grenze zwischen brauchbaren und für die Armee schädlichen Informalitäten liegt.

Brexit-Kommentar : Ein Sprung für May

Mit ihrer Grundsatzrede zum Brexit hat Theresa May alte Positionen aufgegeben. Um den EU-Austritt erfolgreich zu vollziehen, reicht das aber nicht.

Kommentar : Haben wir eine Wahl?

Viele Wahlberechtigte haben in diesem Jahr auf die Briefwahl zurückgegriffen. Das ist nicht unproblematisch – genauso wie der Zustand unseres Wahlrechts.

Kommentar : Trumps Manöver

Das Atomabkommen mit Iran hat ein durchwachsenes Ergebnis gebracht. Die amerikanische Kritik daran hat aber wohl vor allem innenpolitische Gründe.

Kommentar : Die UN brauchen Amerika

Sowohl der Konflikt mit Nordkorea als auch mit Iran haben das Zeug, den UN-Sicherheitsrat außer Gefecht zu setzen. Ein solch tiefer Riss ging zuletzt nach Amerikas Irak-Invasion durchs westliche Lager. Davon haben sich die UN lange nicht erholt.

Frankreich : Abgang beim Front National

Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Richtungskampf im Front National ein prominentes Opfer fordern würde: Florian Philippot verlässt die Partei.

FAZ.NET-Countdown : Partei der Verachtung

Mit der AfD wird eine rechte Fundamentalopposition in den Bundestag einziehen, Trump sieht sich einer Weltopposition gegenüber und das geplante Unabhängigkeitsvotum in Katalonien entfacht einen Konflikt. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

CDU und AfD : Grandios gescheitert

Was ist besser, ein AfD-Wähler oder ein Nichtwähler? Peter Altmaier zeigt noch einmal, warum die CDU mit ihrer Strategie gegenüber der AfD keinen Erfolg hatte: Sie als Fremdkörper zu behandeln, macht sie nur stärker.

FAZ.NET-Countdown : Kämpfen! Kämpfen! Kämpfen!

Bis zuletzt kämpfen Spitzenpolitiker wie Hinterbänkler um jede Stimme. Manche gehen dafür weite Wege. Doch vorher wird erst noch kräftig gefrühstückt. Wo? Das lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Vor 150 Jahren : Die Weltzivilisation als Ordnung und System

Mehr als 40 Teilnehmerländer, mehr als 50 000 Aussteller – die Pariser „Exposition Universelle“ des Jahres 1867 war Ordnung und Panorama der Welt zugleich. Der Glanz des utopischen Projektes währte nicht lange.

Migration : Anerkennung durch Differenz

Migration nach und innerhalb von Europa hat einen wichtigen Anteil daran, dass sich in europäischen Gesellschaften eine neue Klassenstruktur herausgebildet hat. Gilt selbst dafür die neue Formel der postmigrantischen Gesellschaft?
Meuthen, Petry und Gauland beim AfD-Parteitag im April 2017

Blog #Wahlsplitter : Das Gentlemen’s Agreement der AfD

Warum gibt es in der AfD immer eine Frau an der Spitze? Wie führt die Kanzlerin eigentlich ihren Wahlkampf im Internet? Und was hat es mit Wahlplakaten aus der Hölle auf sich? Der FAZ.NET-Blog #Wahlsplitter – für die kleinen Geschichten vor der großen Wahl.

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  • DDR-Westgrenze : Ihr verdammten Schweine

    Über die Einführung und den Abbau der tödlichen Splitterminen an der innerdeutschen Grenze entschied DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker souverän. Franz Josef Strauß profitierte davon.
  • Willem Dafoe als Jesus mit Dornenkrone in Martin Scorseses Film „Die letzte Versuchung Christi“

    Blasphemie-Verbot : Eine Schere im Kopf?

    In Dänemark stehen die öffentliche Beleidigung von Religionen und die Schändung religiöser Symbole jetzt unter Strafe. Sollte uns das ein Beispiel sein? Oder haben wir nicht längst ein ungeschriebenes Blasphemie-Gesetz, das von islamistischen Terroristen diktiert wird?
  • Vor 100 Jahren : Erst siegen

    Im August 1917 wollte Papst Benedikt XV. die Oberhäupter der kriegführenden Staaten mit einer Friedensinitiative dazu bewegen, den Selbstmord Europas doch noch zu verhindern. Es kam anders.
  • Besuch aus Paris: Frankreichs Ministerpräsident Pierre Laval und Außenminister Aristide Briand grüßen im September 1931 vom Balkon des Hotels Adlon in Berlin eine schaulustige Menge.

    Weimarer Verhältnisse? (7) : Rätselhaftes Deutschland

    Kontinuität und Wiederkehr: Wie viel von der Weimarer Republik steckt in der heutigen Bundesrepublik? Und was ist von den alten Ängsten der Nachbarn vor den Deutschen geblieben? Welche erwachen wieder angesichts dessen, dass das Land auf der Landkarte des Rechtspopulismus kein weißer Fleck mehr ist? Ein Blick von außen.
  • Zeichnung einer Festungsanlage der Maginot-Linie aus dem Jahre 1940.

    Weimarer Verhältnisse? (6) : Ordnung ohne Hüter

    Die Rede von der „Wiederkehr des Kalten Krieges“ führt in die Irre. Richtig wäre ein Vergleich mit den Konstellationen der Zwischenkriegszeit. Die sind jedoch zu wenig geläufig. Ein Gastbeitrag.
  • „Real Nazis“ heißt das Kunstwerk von Piotr Uklanski, das in der Neuen Galerie in Kassel anlässlich der Weltkunstausstellung Documenta 14 gezeigt wird.

    Weimarer Verhältnisse? (5) : Wie viel NSDAP steckt in der AfD?

    1932 steigt die NSDAP in freien Wahlen von einer rechtsextremen Splitterpartei zur stärksten Kraft auf. Waren die Nationalsozialisten – was Mitglieder und Wähler betrifft – wirklich Ausdruck eines „Extremismus der Mitte“?
  • Populismus : Erst die Moral, dann das Fressen

    Was verbindet die europäischen Rechtspopulisten von Viktor Orbán über Geert Wilders bis zu Marine Le Pen? Die Sorge um das materielle Wohlergehen ist es nicht. Es dominieren kulturelle Motive und Identitätsvorstellungen.
  • Alltag in den Dreißigerjahren: SA-Truppen im Berlin des Jahres 1932

    Weimarer Verhältnisse (4) : Gegen „das System“

    Eine Demokratie muss nicht deswegen scheitern, weil sie Gegenwind bekommt. Sie scheitert nur dann, wenn sie keinen Rückenwind bekommt, etwa von Politikern und den Medien. Das zeigt das Beispiel der Weimarer Republik.
  • Henrich Bedford-Strohm

    EKD-Ratsvorsitzender : Wie politisch darf die Kirche sein?

    Im Rückblick gilt die Einmischung der Kirche in die Politik oft als verdienstvoll. Äußern sich Vertreter der Kirche zu Gegenwartsfragen, treffen sie auf Widerspruch. Der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen sucht nach einer Antwort. Ein Gastbeitrag.
  • Fakenews anno 1924: Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) macht bei der Reichstagswahl mit der Dolchstoßlegende gegen SPD und Zentrum mobil.

    Weimarer Verhältnisse? (1) : Appell an die Vernunft

    „Fanatismus wird Heilsprinzip“ – Thomas Manns Diagnose aus dem Jahr 1930 war Rückblick und Vorahnung zugleich: Die Weimarer Republik war in höchster Not. Auch heute ist die Idee der Freiheit nicht ungefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.
  • Zerfällt Europa? (26) : Keine Alternative für Deutschland

    Der Brexit ist das stärkste politische Erdbeben, das Europa seit der Wiedervereinigung 1989 erschüttert hat. Zusammenbrechen wird die EU darüber wohl nicht. Auch nicht das Vereinigte Königreich. Aber nichts wird so bleiben, wie es vorher war.
  • Zerfällt Europa? (25) : Von der Krise zur Chance

    Das europäische Einigungswerk steckt in einer Krise. Trotzdem ist es die vielleicht beste Idee, die wir Europäer im 20. Jahrhundert hatten. Und gewiss ist Europas Einheit die beste Vorsorge für das 21. Jahrhundert.
  • Zerfällt Europa? (24) : Viele Wege führen nach Rom

    Der Versuch, Europa in mehreren Geschwindigkeiten zu integrieren, ist gescheitert. Jetzt kommt es darauf an, der Vielfalt der wirtschaftskulturellen Bedingungen Europas Rechnung zu tragen und den Kontinent auf unterschiedlichen Wegen zu einigen.
  • Zerfällt Europa? (23) : Ein Kontinent der Wahrhaftigkeit

    Entweder wir humanisieren die Globalisierung, oder die Globalisierung enthumanisiert Europa. Nur wenn wir wieder unsere Gemeinsamkeiten sehen, können wir Gerechtigkeit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit schaffen.