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Die Briten und der Vulkan Splendid!

 ·  Die Regierung Brown holt in Frankreich und Spanien gestrandete Touristen Ihrer Majestät mit dem Flugzeugträger ab. Denn von einem Vulkan in Island lässt sich eine Seefahrernation wie diese so wenig vorführen wie einst von argentinischen Generälen.

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Die Zeiten, in denen britische Qualitätsblätter bei Nebel titeln konnten: „Kontinent abgeschnitten!“, sind nicht nur vorbei, weil es in London fast keine Qualitätsblätter mehr gibt. Auch der Tunnel unter dem Ärmelkanal macht es den Briten schwer, sich noch als Inselvolk in großartiger Isolation zu fühlen (solange nicht genug Frost herrscht, um die Züge stillzulegen).

Von einem bislang unbekannten Vulkan in Island lässt sich eine Seefahrernation wie diese aber so wenig vorführen wie von argentinischen Generälen. Während die Bundeskanzlerin auf die Gnade befreundeter Nationen und die Verlässlichkeit italienischer Busse angewiesen war, um zurück nach Hause zu kommen, holt die Regierung Brown in Frankreich und Spanien gestrandete Touristen Ihrer Majestät mit dem Flugzeugträger ab. Das musste bei den Nachfahren der Fleet (!) Street Erinnerungen an das ohnehin erst verstrichene Jahr 1588 wecken, als die Spanier einige tausend Ausflügler nach England bringen wollten. Jenes Vorhaben scheiterte allerdings am Schiffsbohrwurm, an Sir Francis Drake - und an den Naturgewalten. Da sieht man den Unterschied.

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Jahrgang 1961, Herausgeber.

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