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Der Teppich des Ministers BND-Agentin mit „Helfersyndrom“?

 ·  Der Teppich des Ministers Niebel wirft komplexe Fragen auf: Ist das Kabuler Botschaftsgelände deutsches Territorium und hätte deswegen der Händler Einfuhrzoll zahlen müssen?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (34)

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Rolf Joachim Siegen

BND - Agentin als Teil eines Bond -Kinos (in deutscher Version)

Alles an dieser Geschichte um einen Teppich und einen naiven Minister stinkt zum Himmel. Es sei darauf gewettet, dass die Kumpanei zwischen deutschen Behoerden umfassend(er) ist, als die Oeffentlichkeit wahrnimmen kann. Niebel war einfach so sorglos, dass ihm sein Teppich schliesslich um die Ohren flog.

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Michael  Balser

Ablenkungs-Manöver durch Tarnen und Täuschen :

In einem Bericht wurde beiläufig geoutet, dass sich im Teppich Motten eingenistet und
so gelb-oliv-gesprenkelt wie Niebels Käppi getarnt hatten, dass Niebel die übersehen
hat.

Weiter wird davon abgelenkt, dass der Händler die Mottenstellungen zur Ruhigstellung der Motten beim Kauf mit weißem Motten-Pulver zur Tarnung abgedeckt hat.

Das täuschend Heroin-Pulver aus den Taliban-Klatschmohn-Kulturen ähnlich sieht.

Abgelenkt von dem Getratsche und Geklatsche zwischen Niebel und BMD-Präsident
wurde dem weißen Pulver-Teppich in den Teppich-Schlingen keine Untersuchungs-Aufmerksamkeit geschenkt.

So dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Einfuhr- + Ermittlungsbehörden
durch die Motten- + Mottenpulver-Legende der Täuschung unterlegen sind, dass
das als Mottenpulver getarnte Heroin-Pulver den Zollwert des völlig überteuerten alten zerfressenen Afghan-Lappen auf mindestens EUR 150.000 reinen Heroin-Einfuhr-Wert
gesteigert hat.

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Julia Werra

BeamtIN mit Helfersyndrom

Obwohl eine Frau würde ich mich nicht als ausgesprochene Feministin bezeichnen. Dennoch stößt mir übel auf, dass sowohl der Artikel mit diesem Titel überschrieben wurde als auch offensichtlich in der Kommunikation zwischen zwei Ministerien dieser Ausdruck benutzt wurde.
Man stelle sich einmal vor ein männlicher Mitarbeiter hätte vorgeschlagen den Teppich mitzunehmen - wäre er jeweils als "Mitarbeiterin mit Helfersyndrom" so abwertend bezeichnet worden? Ich wage es doch ernsthaft zu bezweifeln ...

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 15.06.2012 11:39 Uhr

Ich find's gut

Vielleicht motiviert das Herrn Niebel, mal bei seinen Kabinettskollegen dafür zu sorgen, dass das Steuerrecht etwas vereinfacht wird (nicht nur für Teppiche...).

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Ralf Neumann

Methode Wulff

Auf meinen Urlaubsreisen ins Ausland bin ich jedes Mal überrascht gewesen, wie gut meine Mitreisenden sich bereits auf der Hinreise mit den Zollbestimmungen des jeweiligen Urlaubslandes auskannten. Und ausgerechnet Minister, BND-Beamte, Botschaftsangehörige kennen sich mit den Zollbestimmungen nicht so genau aus? Lächerlich!

Für mich ist der Eindruck entstanden, dass der Fall Niebel eigentlich nur offenbart, was gang und gäbe ist, um "hohen" Politikern und Beamten gefällig zu sein. Und was man den Begünstigsten angedeihen lässt, wird man selbstverständlich auch für sich in Anspruch nehmen, der Herr Minister macht's ja auch.

Wenn das dann auffällt, kann man sich ja immer noch doof stellen und sagen, dass man sich nicht so genau auskennt oder etwas vergessen hat. Das ist die Fortsetzung der "Methode Wulff". Schade, dass Herr Niebel diese Methode nicht bis zum letzten Schritt nachahmt - der Rücktritt wäre längst fällig gewesen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 14:44 Uhr
Jörg-Peter Gütlein

Rücktritt? Ja, aber nicht Herr Niebel

Sollte sich als wahr herausstellen, was heute durch die Presse geistert, nämlich dass der Teppich nicht steuerpflichtig war... wäre ein Rücktritt derer, die deswegen den Rücktritt forderten eigentlich die logische Konsequenz. Bevor man mit Steinen wirft, sollte man schon gucken, ob man nicht deswegen selber dann dumm dasteht.

Und was die Zollbestimmungen angeht: Ja, die meisten wissen, wie viel Alkohol, Zigaretten etc. eingeführt werden dürfen. Aber die Ausnahmen für bestimmte Warengruppen und Länder kennen anscheinend die aller wenigsten. Danach zu sagen: "Hätten sie sich mal informiert..." ist billig. Aber nicht Recht.

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uwe hennig
uwe hennig (uhennig) - 15.06.2012 11:21 Uhr

Warum redet niemand von den Transportkosten?

Zahlt der BND eigentlich Gewerbesteuer - ist ja scheinbar im Transportgeschäft tätig.

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Christoph Gruber

Schwerwiegende Probleme

Im Vergleich zum Problem eines verzollten resp. nicht verzollten Teppichs sind die afghanischen Probleme wie beispielsweise die ständige Bedrohung durch islamische Terroristen, die gezielten Tötungen von Lehrerinnen durch Taliban oder die allgegenwärtige Korruption Kinkerlitzchen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 13:25 Uhr
Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 15.06.2012 13:25 Uhr

Man wird nur besser wenn man sich selbst mit der Besten misst

Und Afganistan steht in der Tranparency International Liste ganz hinten. Ich denke was das angeht sollten wir lieber vorbilder wie die Schweiz, Schweden oder Neuseeland nehmen.
.
Ihr anspruch ist beschämend.

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Richard Löwe

skurril

da wird eine Mücke zum Elephanten gemacht. Was kümmert mich der Zoll für einen Teppich? Frau Merkels Politik (Atomausstieg, Klima-Idiotie, Euro) kostet mich Zigtausende. Soll hier abgelenkt werden, weil Herr Niebel nicht links genug ür die Merkel-CDU ist? Schon zuviel geschrieben zu der Lappalie...

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fridtjof scholz

sorgen haben die leute...

am kommenden wochenende fliegt vielleicht das europäische währungssystem mit einem kapitalen knall auseinander , und hier wird eine riesenwelle um einen 1000 - dollar fußabtreter gemacht ... gehts noch? niebel ist einfältig oder dreist - so what ?

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 15.06.2012 10:22 Uhr

Afghanistan: Wo deutsche Soldaten den Tod finden, geht Niebel auf Schnäppchensuche

Als Minister Niebel im Jahre 2010 wohlbehütet und mit allem Komfort von seinem Afghanistanausflug zurückkehrte, da flogen im Frachtraum der Maschine auch Särge mit.
Darin die Leichen dreier junger Burschen, die als Soldaten mit Mut, Respekt und Vertrauen in die Führung in diesen Krieg gezogen waren.
Keine zwei Monate durften die jungen Soldaten dort überleben, wo ein deutscher Minister jetzt glaubt, wohlbehütet auf Schnäppchentour gehen zu müssen.
Tote Söhne für die Familien, aber Schnäppchen für den Minister - das ist weitaus entlarvender
als die Steuerflunkerei.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 19:11 Uhr
Frank Zach
Frank Zach (FrankZach) - 15.06.2012 19:11 Uhr

schlechter Vergleich

Tote Soldaten sind eins, der auf einer Dienstreise abgestaubte Teppich ist etwas - völlig - anderes. Da lässt sich kein Vergleich ziehen und im Umkehrschluss wird auch die moralische Entrüstung über die Soldaten unglaubwürdig.

Ob Herr Niebel ein Schmarotzer ist, kann ich nicht beurteilen, dass er sich allerdings schwer daneben benommen hat, steht für mich fest. Dafür muss er geradestehen. Und er muss sich fragen, wo er noch hinreisen kann, ohne dass er hinterher gefragt wird, was er sich denn diesmal mitgebracht hat oder ob er seine Reiseziele gleich nach dem jeweiligen Warenangebot auswählt. Da er beruflich in Entwicklungsländern unterwegs ist, bekommt das Ganze ein zusätzliches „Geiz ist geil“-Geschmäckle. Kurz, der Mann ist diskreditiert.

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Jörg-Peter Gütlein

Die Argumente werden immer abwegiger

Verstehen sie mich nicht falsch, tote Soldaten sind eine Tragödie und eignen sich nicht, um auf ihrem Rücken Polemik zu verbreiten.
Aber gerade darum verstehe ich den Zusammenhang hier in keinster Weise. Was haben die getöteten Soldaten mit einem Teppich zu tun, den ein Minister aus was für Gründen auch immer im gleichen Land erworben hat? Wohl wissend, dass die Familie des Teppichknüpfers davon ein Jahr leben kann? Und was ist daran moralisch verwerflich, einen Teppich zu kaufen in einem Land, in dem das Teppichknüpfen so ziemlich das einzig legale Gewerbe ist? Hätte er ein Kilo Rohopium erstanden könnte ich Ihre Bedenken vielleicht eher nachvollziehen.
Dass der Minister nur wegen dem Teppich dorthin flog (Schnäppchentour klingt ja nach diese Vorwurf) halte ich zudem für weit hergeholt.

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Closed via SSO

Zollverein

Wir sollten besser nicht graben, wer schon alles zollpflichtige Gegenstände von seinen schönen Dienstreisen unverzollt eingeführt hat.
Es wird sich doch noch ein Passus finden lassen, warum der Teppich garnicht zollpflichtig war und der Herr Minister nur ein gutes Werk getan hat, um die arme afghanische Bevölkerung zu unterstützen.
Wenn das unsere einzigen Sorgen im eurokrisengeschüttelten Deutschland wären, wäre ich aber heilfroh.

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Jan van Gemmeren

Viel Feind, viel Ehr'

Herr Niebel, man mag zu ihm und seiner Partei stehen wie man will, hat aufgeräumt im Entwicklungshilferessort, dem traditionellen Erbhof der SPDGrünen. Und es vom linksträumerischen Weltrettungsanspruch und der Alimentierung aller dazu notwendigen Ministerialbeamten, NGOs und Beratungsgesellschaften, diesen lukrativen Nischen auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, zumindest teilweise befreit. Er schreckte selbst nicht davor zurück, Beamte und Mitarbeiter, mit denen die neuen Leitlinien deutscher Entwicklungshilfepolitik nicht umzusetzen gewesen wären, durch verläßliche zu ersetzen. Da schäumt die SPD, und findet es noch nicht mal zu blöd, den Herrn Niebel wegen eines solchen nichtigen Anlasses zum Rücktritt aufzufordern. Dabei müßte man doch nur noch bis 2013 warten. In der großen Koalition gehören Entwicklungshilfe und die netten Versorgungsposten bestimmt wieder der SPD.

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Giso von Steinrück

Endlich hat Herr Niebel (sich) etwas geleistet

Der Arme,

muß ja immer da seine Käppi in Afrika herumrtragen, wenn er nicht gerade Posten verschachert. Jetzt, nach all den Jahren des Verzehrs (sieht ja auchein bischen ausgemergelt aus) wurde er mit einem vergünstigten Teppich belohnt.
Haben die denn alle garnichts anderes zu tun.

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Michael Arndt

Im Allgemeinen

wird heute den Leuten vorgeworfen, auf komplexe Probleme zu einfache Lösungen zu haben (sog. Sarrazin-Theorem).
Ich sehe dagegen eine ganz andere Tendenz: auf einfache Fragestellungen werden die Antworten derart verkompliziert, dass man damit das ganze Thema zu Grabe trägt (sog. EURO-Rochade).
Wen bitte interessieren denn diese akademischen Erörterungen, die nur dazu dienen, die Verantwortung vom Minister auf irgend eine unschuldige Mitarbeiterin abzuwälzen?
Mich jedenfalls nicht...

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Paul Banaschak

mit was für Unsinn befasst sich nicht nur die Presse

sondern vor allem die Opposition. Die sollte sich mal um das Wohl Deutschlans kümmern. Aber da tut sie rein gar nichts.

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Björn Piechotta

Botschaft≠Zollgebiet

Eine Botschaft mag zwar Territorium des betreffenden Staates sein, sie ist aber nicht das Zollgebiet eben dessen. Es ist sogar in der Regel ein zollfreier Sonderraum, da eine Botschaft exterritorial ist. Falls wir aber in unseren Botschaften Zölle erheben möchten, sollten wir auch entsprechende Grenzkontrollen am Botschaftstor einführen, an denen auch der Zoll seine lustigen Aufkleber verteilen kann.
Btw: Der Teppich ist zollfrei.

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Frank Zach
Frank Zach (FrankZach) - 15.06.2012 08:49 Uhr

Ein fliegender Teppich …

… Simsalabim, Mutabor: Minister Niebels Märchenstunde. Der Mann hat einen Teppich für private Zwecke gekauft und hat ihn am Zoll vorbei in seine Hütte schaffen lassen. Das ist angesichts der die Zeitungen beherrschenden Schlagzeilen eine Lappalie, über die man den Kopf schütteln könnte, wenn da nicht die Frage nach der Integrität wäre. Die Nummer war nicht koscher und nun stellt sich die Frage: Kann das geneigte Publikum damit leben?, will es damit leben?, oder – was mit der Keule der politischen Korrektheit in der Sache nichts zu tun hat, darf man von einem Minister erwarten, dass er sich vorbildlich verhält? Es geht weider einmal um die Frage des Anstands.

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Frauke Klien
Frauke Klien (endivie) - 15.06.2012 08:46 Uhr

Beschädigt sind jetzt schon ...

- die deutsche Botschaft in Kabul
- der BND
- das Entwicklungshilfeministerium

Niebel hat das billigend in Kauf genommen.

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Hubert Gmeiner

Niebel muss abdanken

Erst arbeitet er daran das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit aufzulösen. Wenig später übernimmt er (oder musste übernehmen) genau dieses Ministerium und baut sogar die Anzahl der Stellen aus, womit einige neue Jobs für Gefährten entstehen. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Jetzt soll eine kleine Beamtin mit Helferleidenschaft (also eigentlich löblich) die Teppich-Affäre zu verantworten haben.

Ja nee, ist klar Herr Niebel: keinen Arsch in der Hose aber Rhumba tanzen. Ist schon klar. Glaubwürdigkeitslevel ab jetzt ca. -80 Prozent - untragbar!

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Petra Wagner

Auf die Geisteshaltung kommt es an

Für mich ist die Geisteshaltung entscheidend bei der Beurteilung. Ich erwarte von einem Politiker, dass er nicht persönlichen Vorteil bestimmend macht und dass er nicht bewusst auf Kosten von anderen agiert.

Von daher ist das recht einfach: hätte er wirklich den - zu verzollenden - Teppich nur vergessen zu verzollen, dann hätte er den Zoll samt üblichen Strafzuschlag bezahlt, es wäre peinlich gewesen, kurze Aufregung, aber gut ist.

Aber unabhängig davon, was sich jetzt im Detail rausstellt: Hier ist nichts vergessen worden! Weil dafür definitiv schon zu viele beteiligt. Inkl. des Problembewusstseins, dass da ein Transport nicht nur Mitnahme ist und ein Verzollen im Raum steht. Niebel ging zunächst ja davon aus, dass verzollt werden muss! Hat er selbst eingeräumt. Daher spielt für seine Geisteshaltung keine Rolle, wie die jur. Situation wirklich ist. Es hätte mit dem Wunsch nach korrektem Ablauf ein Wort gekostet, Anweisungen in dem Sinne zu erteilen! Nur der Geist tickte zu falsch.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

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