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Vorbild für die Bundeswehr? Manfred von Richthofen

Vorbilder für die Bundeswehr : Richthofen statt Rommel

Die Bundeswehr tut sich schwer mit historischen Vorbildern. Doch Soldaten brauchen sie. Drei Regeln reichen aus, um taugliche Kandidaten für die Gegenwart zu finden. Ein Gastbeitrag.
Die Mohnblume gilt in den Staaten des Commonwealth als Zeichen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg.

Vor 100 Jahren : Flanderns Felder mahnen für die Zukunft

Die Schlacht um Flandern ist ein blutiges Zeugnis für das Grauen des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte zur Urkatastrophe des Zwanzigsten Jahrhunderts bietet jedoch eine wichtige Lektion für das heutige Europa. Ein Gastbeitrag.

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  • Farage zum Ersten Weltkrieg : „Waffenstillstand war ein Fehler“

    Der Chef der britischen Ukip-Partei, Nigel Farage, bezeichnet den im November 1918 vereinbarten Waffenstillstand als „Fehler“: „Hätten wir die Deutschen zur bedingungslosen Kapitulation gezwungen, hätte Hitler seine politische Armee niemals in Bewegung setzen können.”
  • Erster Weltkrieg : Langemarck, der verschleierte Irrsinn

    Mit dem Deutschlandlied auf den Lippen opferten sich vor 100 Jahren heldenhaft deutsche Studenten und Schüler bei der Schlacht um ein Dorf in Flandern – dieser Mythos lebt bis heute. Ein großer Unsinn.
  • Erster Weltkrieg : Der Fall von Tsingtao

    Deutschlands chinesische Kolonialträume enden am 7. November 1914. Nach wochenlangen Kämpfen ergeben sich die Verteidiger Tsingtaos einer gewaltigen japanischen Übermacht. Von einem sinnlosen Ringen auf verlorenem Posten.
  • Das einzige Geschoss, das fliegt, ist ein Ball: Eine Erinnerung an den weihnachtlichen Waffenstillstand von 1914

    Fußball an Weihnachten 1914 : Kriegsspiel

    An Weihnachten vor hundert Jahren spielen deutsche und englische Soldaten an der Westfront miteinander Fußball. Ein bleibendes Symbol für den Sport als Gegenbild des Krieges.
  • Gedenken an Ersten Weltkrieg : Ein Mahnmal für alle Gefallenen

    Frankreich weiht eine Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs ein – ohne Unterschied zwischen Freund und Feind. Auch Ehrengäste aus Deutschland sind an der Seite von Frankreichs Präsident Hollande.
  • Die französische Armee mobilisierte die letzten Reserven - Pariser Taxis fuhren die Soldaten an die Front

    100 Jahre Marne-Schlacht : Verloren im Nebel des Krieges

    Wenige Wochen nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam der Vormarsch der deutschen Armeen in Frankreich an der Marne zum Stillstand. Doch selbst bei einem Erfolg in der Marne-Schlacht wäre ein Zweifrontenkrieg nicht mehr zu vermeiden gewesen.
  • Erster Weltkrieg : 100 Jahre Tränengas

    Der Erste Weltkrieg hat zweifellos tödlichere Innovationen hervorgebracht als den Einsatz von „Xylylbromid“ oder „Bromessigsäureethylester“, aber trotzdem stehen diese chemischen Verbindungen symbolisch für die Zeitenwende, die sich vor 100 Jahren vollzog.
  • Erster Weltkrieg : Die Schlacht bei Tannenberg

    Während das Deutsche Reich im Westen die Entscheidung sucht, wird Ostpreußen von nur einer Armee verteidigt. Im August 1914 droht die russische Armee die deutschen Truppen einzukesseln. Die setzt bei Tannenberg am 26. August alles auf eine Karte.
  • Die pseudoreligiöse Aufladung des Soldatentodes – hier ein Gedenkblatt von 1915 – trieb der Erste Weltkrieg ins Extrem. Auch darauf konnte Hitler 1939 zurückgreifen, als er die weltgeschichtliche Mission der Deutschen im neuen Völkerkampf beschwor

    1914 und 1939 : Die Kontinuität der Kriegspartei

    Was 1914 gesät wurde, ging 1939 auf: Über den Zusammenhang der deutschen Politik bei den Weltkriegsausbrüchen und über das historiographische Interesse, ihn zu verschleiern.
  • In der 1914 zerstörten Stadt Hohenstein

    Der Erste Weltkrieg : Der fremde Krieg

    Im Gedenken an den Ersten Weltkrieg kommt Osteuropa kaum vor, dabei waren seine Folgen dort einschneidender als im Westen: Er verwüstete riesige Gebiete und veränderte die politische Landkarte von Grund auf. Doch selbst in der Erinnerung der Völker, auf deren Gebiet diese Schlachten ausgetragen wurden, kommen sie nicht vor.