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Demoskopie Union auf Rekordhoch, SPD auf Rekordtief

17.12.2003 ·  Wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre, würden laut einer Allensbach-Umfrage für die F.A.Z. 47,4 Prozent der Stimmen auf die CDU/CSU entfallen, die SPD erhielte nur 25,5 Prozent.

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"Wenn schon am nächsten Sonntag Wahl wäre", würden nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung 47,4 Prozent der Stimmen auf die CDU/CSU entfallen, die SPD erhielte 25,5 Prozent.

Das sind der höchste und der tiefste Wert in einer Allensbach-Umfrage für die beiden Volksparteien seit der Wiedervereinigung. Für die SPD hat das Institut überhaupt noch nie einen so geringen Wert gemessen, die Union kam zuletzt 1986 auf einen ähnlich hohen Wert. Der Abstand zwischen den beiden Volksparteien war nur im August/September 1982, kurz vor dem Machtwechsel von Helmut Schmidt (SPD) zu Helmut Kohl (CDU), so groß.

Für die Erhebung wurden zwischen dem 1. und 9. Dezember etwa zweitausend repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte in ganz Deutschland befragt. Die Grünen kämen demnach auf mehr als elf, die FDP auf knapp acht, die PDS auf etwas unter fünf Prozent. In Ostdeutschland läge die SPD mit 21,8 Prozent nur noch knapp vor der PDS mit 20,6 Prozent.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.12.2003, Nr. 293 / Seite 1
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