Home
http://www.faz.net/-gpf-sgxq
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Chronologie Zarqawis Spur des Terrors

 ·  Der Jordanier Abu Musab al Zarqawi hat sich zu Geiselnahmen, Attentaten und Anschlägen mit Hunderten Toten im Irak bekannt oder wurde dafür verantwortlich gemacht. Eine Chronologie seines Terrors.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (0)

Der Jordanier Abu Musab al Zarqawi hat sich zu Geiselnahmen, Attentaten und Anschlägen mit Hunderten Toten im Irak bekannt oder wurde dafür verantwortlich gemacht. Dazu gehörten:

22. Februar 2006: Im nordirakischen Samarra wird die Goldkuppel des Askari-Schreins, eines der wichtigsten Heiligtümer der schiitischen Muslime, bei einem Sprengstoffanschlag schwer beschädigt. Ein Mensch kommt ums Leben. (Siehe auch: Droht dem Irak ein Bürgerkrieg?)

2. Juli 2005: Der ägyptische Diplomat Ihab al Scharif wird entführt und getötet. (Siehe auch: Al Qaida meldet Mord an ägyptischem Diplomaten)

15. Juni 2005: Ein Selbstmordattentäter zündet in einer Militärkantine in Chalis einen Sprengstoffgürtel und reißt 24 irakische Soldaten in den Tod. (Siehe auch: Die Gewalt im Irak hält an)

3. Januar 2005: Der Gouverneur und Bürgermeister von Bagdad, Ali al Haidari, wird auf offener Straße erschossen. Auch einer seiner Leibwächter kommt ums Leben. (Siehe auch: Gouverneur von Bagdad ermordet)

23. Oktober 2004: In der ostirakischen Provinz Dijala werden 49 Rekruten der irakischen Nationalgarde aus dem Hinterhalt erschossen. (Siehe auch: Woher kamen die Informationen?)

30. September 2004: Bei einer Serie von Autobombenanschlägen in Bagdad kommen 50 Menschen ums Leben, unter ihnen 34 Kinder.

24. Juni 2004: Mehr als 100 Menschen sterben bei einer koordinierten Anschlagsserie in Mossul, Ramadi, Falludscha, Baquba und Bagdad. Mehr als 300 Menschen werden verletzt. (Siehe auch: Welle der Gewalt vor Machtübergabe im Irak)

11. Mai 2004: Ein Video zeigt die Enthauptung der 26 Jahre alten amerikanischen Geisel Nicholas Berg. Der amerikanische Geheimdienst verdächtigt al Zarqawi, den Mann eigenhändig enthauptet zu haben. (Siehe auch: Enthaupteter Amerikaner: Familie gibt Regierung Mitschuld)

2. März 2004: Bei Bombenanschlägen in Bagdad und Kerbela werden während des Höhepunktes des schiitschen Aschura-Festes 181 Menschen getötet und mehrere hundert verletzt. (Siehe auch: Ein neues Martyrium für die Schiiten)

November 2005: Bei drei Selbstmordanschlägen auf Hotels in der jordanischen Hauptstadt Amman werden 67 Menschen getötet und etwa 150 verletzt. Zarqawis irakische Al-Qaida-Gruppe bekennt sich zu den Taten. (Siehe auch: Al Qaida bekennt sich zu Anschlägen in Amman)

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Antiterrorkampf 2.0

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Obama möchte das Kapitel, das am 11. September 2001 begann, schließen. Mit dieser Absicht aber steht seine Verantwortung als Präsident und Oberbefehlshaber in einem Spannungsverhältnis, das schwer aufzulösen ist. Mehr 16 3