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China Tote bei Anschlägen auf Busse

21.07.2008 ·  Drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking sind bei einer Serie von Busexplosionen im Südwesten Chinas drei Menschen getötet worden. 18 weitere Menschen seien bei den Sabotageakten in der Stadt Kunming verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

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Drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking sind bei einer Serie von Busexplosionen im Südwesten Chinas nach Medienangaben mindestens drei Menschen getötet worden. Bis zu 18 Menschen seien bei den Sabotageakten in der Stadt Kunming verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag.

Die Polizei habe Straßensperren und Kontrollpunkte errichtet, um die Täter zu finden. Die genauen Hintergründe waren zunächst aber unklar. Dem Bericht zufolge ereigneten sich die Explosionen in drei Bussen im Abstand weniger Stunden in der Hauptstadt der Provinz Yunnan. Womöglich wurden die Bomben mit Zeitzünder ausgelöst. Laut Polizei habe es sich um „beabsichtigte“ Explosionen gehandelt. Ob es sich um Terroranschläge gehandelt hat, war zunächst aber noch nicht klar.

Fernsehbilder zeigten ein großes Loch an der Seite eines Busses. Zwei der Opfer starben nach Medienberichten am Tatort, ein drittes Opfer erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Verletzungen. Ein Mann und eine Frau wurden laut Xinhua als Todesopfer identifiziert.

Die erste Explosion ereignete sich demnach am Morgen gegen 7.10 Uhr an einer Bushaltestelle der Hauptstadt der Provinz Yunnan, die zweite Explosion fast eine Stunde später an einer nahe gelegenen Kreuzung. Beide Busse fuhren auf der Linie 54, der dritte Bus auf der Linie K2. Augenzeugen berichteten, die Vorderfront eines der Busse sei zerstört gewesen.

Die chinesischen Behörden befürchten anlässlich der Olympischen Spiele in Peking Unruhen und Sabotageakte und haben deshalb ihre Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht. Die Regierung hatte davor gewarnt, das am 8. August beginnende Großereignis könne von Kräften angegriffen werden, die der kommunistischen Partei feindlich gesinnt seien.

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Von Günther Nonnenmacher

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