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Bundeswehr Drohnenkriege(r)

 ·  Kann uns die Lieblingswaffe eines Friedensnobelpreisträgers kriegslüstern machen? Mancher deutsche Politiker hält das für möglich.

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© afp Vergrößern Kampfdrohnen: Luftangriff aus der Ferne

Man muss der harten Wahrheit ins Gesicht schauen: De Maizière ist eben nicht Obama. Während der Friedensnobelpreisträger ziemlich unbehelligt von öffentlicher Kritik mit seiner Drohnenflotte einen Terroristen nach dem anderen auslöscht (und ein paar Unbeteiligte dazu), reicht in Deutschland schon die Ankündigung, über die Anschaffung solchen Geräts nachdenken zu wollen, um die Wogen der Empörung hochschlagen zu lassen: Es könnte ja sein, dass wir noch lieber als bisher schon in den Krieg ziehen, wenn nicht mehr das Leben unserer Soldaten auf dem Spiel steht.

Anhänger der Selbstabschreckung sollten dann aber auch konsequent die Abschaffung von Schützenpanzern und Stahlhelmen fordern. Ernsthafter auseinandersetzen muss man sich mit dem Argument, Europa solle es auch auf diesem sicherheitspolitischen Zukunftsfeld mit Zusammenarbeit versuchen.

Doch wie stellt man dann sicher, dass Deutschland nicht in die Drohnenkriege Großbritanniens oder Frankreichs hineingezogen wird? Dort sitzt in aller Regel kein Verfassungsrichter am Joystick, sondern eher ein Prinz Harry.

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25.01.2013, 15:30 Uhr

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Von Volker Zastrow

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