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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Wahlkampf Bayerisches Maximallob

 ·  Früher lasen CSU-Funktionäre demonstrativ Zeitung, wenn Angela Merkel als Vorsitzende der Schwesterpartei eine Rede hielt. Wie groß Merkels Dominanz mittlerweile ist, zeigt ihre Bierzeltrede in Dachau.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (44)
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Baldur Jahn

Werter Herr Backhaus, Politiker weiden den Steuerzahler ganz gern unversehens

mal aus und machen sich den Staat zur Beute, nicht nur in Bayern. Nicht nur mit Vermächtnissen. Bei Angela Merkel hege ich solche Vermutungen nicht. Ihre Uneitelkeit, ihre Immunität in Sachen Wohlstandsverwahrlosung ist ihr ddr-familiärer Sozialisationsvorteil. Einmal 150% unterstellt! Wunderbar und überraschend gesamtdeutsch, dass dieses auch „im Westen“ sehr gut ankommt. Skandalös geschmacklos aber ihr Opportunismus, die KZ-Gedenkstätte Dachau für Ihren EU-Euro-Geldzauber zu instrumentalisieren (vgl. mein Beitrag von Buchenwald nach Dachau). Nachdem der „Schäuble-Beratler“ (bereits eigenständiger Google-Eintrag) die Unions-Politik in die Pfanne gehauen hat, kann man nur noch hoffen, dass Angela Merkel abdankt, die Sigmar-Gabriel-SPD aufwacht und die AfD stark wird.

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Rüdiger Kalupner

mein Maximal-Zuspruch für Angela Merkel während ihres Auftritts in Erlangen...

... lautete:
'Alle Macht des KREATIVEN
(= Evolutionsmacht der 'Genialität-in-den-Dingen - lt Goethe)
für Angela Merkel'.
(
So lautete mein Beitrag zu Merkels Auftritt in Erlangen am 20.8. Er war auf einem Ständerplakat zu lesen, das ich umhertrug. Die Erläuterung und Begründung meines Maximal-Wunsches verteilte ich als Flugblatt.

Ein Bild dazu ist auf meiner Facebookseite anzuschauen und der erläuternde Flugblatttext ist dort nachzulesen.

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Jürgen M. Backhaus

Besuch der Gedenkstätte Dachau als Mittel zum Zweck der CDU-Wahlkostenreduzierung,

Dass die Union unmittelbar dort wieder anzuknüpfen scheint, wo die "jüdischen Vermächtnisse" abbrachen, hätte sich eigentlich niemand recht vorstellen können. Dass man nun aber den Besuch einer nationaslen Gedenkstätte gegen den Massenmord an Millionen von Juden und Intellektuellen dazu instrumentaliert, um die Vorsitzende der Union kostengünstig in Bayern herum tingeln zu lassen, im Rahmen ihres Wahlkampfes, hat deutlich einen Punkt von Geschmacklosigkeit überschritten, den Ziehvater Kohl mit seiner Messlatte markiert zu haben schien. Merkel besitzt offensichtlich keinen inneren Kompass um solche Geschmacklosigkeiten zu vermeiden, noch scheint jemand anders in dieser Partei für die Rettung der Selbstgerechtigkeit dazu in der Lage zu sein. Ich verstehe dies als einen Verlust kulturellen Selbstverständnisses, der nur durch die Hybris in Sachen der Rettung Europas überboten wird und eine Dimension annimmt, die man nur als ethische und moralische Katastrophe bezeichnen kann.

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M. Woller

An Fans mangelt es nicht

Mangelt es gerade rechten Führungs-Politikern im Umkreis der eigenen Parteileute nur nie, das ist in der gesamten Welt gleich. Ist ja nun Mal der König/die Königin.

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Gerard Duursma

Eine CSU unter Franz Josef Strauß

... hätte längst einen zweiten Kreuther Trennungsbeschluß herbeigeführt. Und jeden, der - statt wie ein stolzer bayerischer Löwe zu brüllen - lieber als Kätzchen im Schoße der Preußen-Angie schnurren mag, hätte Strauß als "laare Hosn" bezeichnet und sofort zu Kindern (und Kegel!) heimgeschickt.

Strauß ist jedoch rechtzeitig abberufen worden. Manche halten das für einen Gottesbeweis.

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Baldur Jahn

DDR-Jugendweihefahrt: Von Buchenwald bis Dachau

Danke für den Artikel mit der Offenlegung von Angela-Merkels-DDR-Denke und des vorläufigen Stillstandes des Denkens eines ganzen CSU-Bierzeltes wenn Angela Merkel aus Ihrem KZ-Gedenkstätten-Besuch in Dachau eine FDJ-Jugendweihefahrt macht.
Wir wurden in der DDR nach den Buchenwald-Fahrten (KZ Gedenkstätte) zur Jugendweihe immer auf den Sozialismus und die ruhmreiche Sowjetunion eingeschworen. Heute schwört uns Angela auf den Euro ein. Wir konnten es früher besser wissen, wenn man vernünftige Eltern hatte oder Westradio. Heute reicht es - für den Anfang - dankenswerterweise in der Zeitung zum Wirtschaftsteil weiter zu blättern und ein Stoßgebet losszulassen: Völker hört die Signale - oh Gott, Union.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.08.2013 03:02 Uhr

"Nie wieder"?

Nie wieder sollten sich Dachau, Auschwitz und Rudolfsgnad sowie die Gulags wiederholen, so sollte man glauben koennen. Nie wieder sollte das letzte Jahrhundert sich wiederholen!!

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Klaus Letis

Ob sie sich vorher überlegt hat, was das für ein harter Job ist?

Die bayrische Wirtshauskultur ist in der ganzen Welt einmalig und Ort an dem man wieder (auch geistig) auftanken kann. Ich kann mich kaum erinner, an so interessanten Disjussionen teilgenommen zu haben. Das bayrische "Poltern" ist ein Vorurteil.

Eine starke Kulur die bewahrt werden muss.
Man wir es schnell feststellen wenn man sich in eine dieser ortsbekannten Wirtshäuser auf dem Lande begibt.
Und das Bier dort ist das beste in der ganzen Welt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 10:16 Uhr
Klaus Letis

"Das intellektuelle Niveau.."


Super "Kommentar". Vielen Dank.

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 22.08.2013 09:37 Uhr

Sehr richtig!

Das intellektuelle Niveau bayerischer Stammtische ist in 80 % der Fälle dem einer Bundestagsdebatte mindestens gleichwertig!

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Werner Busch

„Wer wollte, konnte damals auch sehen und hören.“

Wir sehen auch heute,wo diese Frau uns hinführt,und können doch kaum etwas dagegen tun.
Verehrte FAZ,eine Bitte:Ein Foto in Briefmarkengrösse ist gross genug.
Letzte Ausfahrt AfD.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.08.2013 03:57 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.08.2013 03:57 Uhr

Herr Frigger, keine Sorgen, diese Abkuerzung werden Sie nach der Wahl nicht mehr lesen

!!!

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Sascha Kamer

So so...

dann bekennen sie sich also zu völlig sinnentleerten Plakaten und Aussagen der etablierten Parteien ? Obwohl diese an jeder Straßenecke stehen und durch die ÖR Propaganda überall verbreitet werden ? Zähneputzen nervt auch, aber man muss es nun mal machen....und wenn die AfD oft auftaucht, dann könnte das ja auch ein Anzeichen von Wahrheit sein !?!

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.08.2013 15:10 Uhr

Nach der Wahl wird das Zeichen AfD im Ablalleimer verschwienden, wo es hingehoert

!!!!

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 21.08.2013 18:54 Uhr

Bierzeltrede in Dachau.

Django Asül wäre der richtige Festredner gewesen.

Aber Merkel, Seehofer und andere, na ja.

Und so wartet die Bayerische Regierung, aber nicht nur die, bis heute vergeblich auf die göttlichen Eingebungen. (frei nach: L.Thoma)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2013 16:59 Uhr
Rüdiger Kalupner

'Genialität-in-den-Dingen'/Goethe sind der Inhalt der 'göttlichen Eingebungen'

Auf die wartet die Bayrische Regierung nicht, denn diese stürzen i m m e r die gewachsenen Machtspitzen und lassen die Pfründe versiegen. Man denke nur an Papst Franziskus. Das ist das Letzte, was nicht nur die bayerische CSU-Regierung sich wünscht. Sie würde den wiederkehrenden Jesus behandeln, wie einst der Großinquisitor es tat.

Christliche Theologen wissen, dass das in der Welt wirkende Göttliche als evolutionsprozess-eigene, genial-kreative Innovation, besonders als Systemalternative zu dem machtkampfgewachsenen Falschen über die Mächtigen wie ein Tsunami-Domino hereinbricht.

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Peter Hinz
Peter Hinz (redouble) - 21.08.2013 18:17 Uhr

Merkels "Dominanz"

konnte man in den letzten 4 Jahren im Koalitions-Kindergarten bewundern. Teilweise hat wohl das Euro-Desaster schon einiges in den Hintergrund gedrängt.

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Karl S. Walter

Die dominante Domina: Herr S. macht ihr lieber den Horst

Horst Seehofer hat »die Demutshaltung gegenüber der Kanzlerin zu einer eigenen Kunstform entwickelt«? Nix Kunstform: In dieser seiner Kampf- und Abwehrhaltung macht der CSU-Dominus seiner Domina Merkel den Horst. So vermeidet er die Ein- bis Dreischwänzige Peitsche.

Domina Angelas einschwänzige Peitsche ist die Pofalla. Die dreischwänzige die Pofallalala. Wir erinnern uns an die Geißelung des CDU-MdB Wolfgang Bosbach. Das war die Pofallalala. Sowas ringt dem gemeinen Christsozialisten und Berufsbayern S. schwer Respekt ab.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.08.2013 22:34 Uhr
Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 21.08.2013 22:34 Uhr

Herr Walter,

habe Tränen gelacht.

Domina M. in Latex. Und dazu der Horsti!
Und dann die Peitschen, die Peitschen, die Auswahl!

Was für ein Bild! Ein ganzer Fim lief ab.

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Rudolf Anbetungshaus

Die dominante Domina: Herr S. macht ihr lieber den Horst

Ihr Diskussionsbeitrag ist dermaßen niveau- und geschmacklos, das sich jeder weitere Kommentar erübrigt.

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Linus Petersen

Das letzte Glas Bier,

vor der Abwahl. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2013 15:25 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.08.2013 15:25 Uhr

Das BETEN hilft eigendlich immer, wenn es ernst ist!!

Als Abraham betete, dass Gott eine Stadt verschonen moege, weil es dor auch Unschuldige gibt, hat der Hoechste dem Abraham geantwortet: wenn es nur 10 gute Menschne in der Stadt gibt, wird er sie verschonen. Aber auch die gab es nicht.
Aber wissen Sie, dass in des Hoechsten Gehoergang auch Ihr Spott eindringt?

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Werner Busch

@Herr Petersen,Ihr Wort in des Höchsten Gehörgang.

Vielleicht hilft nur noch beten....

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Axel Wittenberg

Seit Kohl hat sich nichts verändert bei den Schwarzen.

Früher Sprechchöre und Transparente "Helmut, Helmut!". Heutzutage eben "Angie, Angie!". Wenig phantasievoll, kaum kreativ. Merkel ist eben eine von denen ("eine von uns", möchte ich nicht sagen) und passt als Führerin wie die Faust aufs Auge. Das perfekte Abbild deutscher Lernunwilligkeit: Augen zu und durch! - Zwölf Jahre Merkel, ein Alptraum. Nur noch zum Kopfschütteln. Aber seien wir froh, wenn daraus nicht tausend Jahre werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2013 21:44 Uhr
Volker Kraft

Voll zutreffend!

Als ich damals den Wechsel von Schröder zu Merkel erlebte, habe ich ihr wie viele andere Menschen einen großen Vertrauensvorschuß gegeben. Leider mußte ich insbesondere in den letzten Jahren erleben, was für eine unglaublich hohle Person sie ist. Ich bin nur noch sprachlos über diese ach so sympathische Dame und schalte sofort um, wenn sie erscheint.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.08.2013 04:04 Uhr

Demokratie Angst, Herr Schnappe

???

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Lars Harmann

"Bierzeltrede in Dachau"

Geschmacklosigkeiten muss man nicht kommentieren...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2013 12:55 Uhr
Helmut Teichmann

Zur rechten Zeit...am rechten Ort...


...ein rechtes Wort!

Warum sind "die Anderen" dem stets ausgewichen??

Hier zeigt sich ihre wahre Größe - zugleich aber auch die Kleingeistigkeit ihrer Kritiker...

Bestand hier nicht seit Jahrzehnten "Handlungsbedarf"...?

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Bernd L. Mueller

Politiker die auf dem Rücken von Demutsgesten Hasstiraden verströmen

Wenn Renate Kühnast nicht wie wir " Gnade der späten Geburt " hätte, man müsste diese Grüne Politikerin nach Dachau schleifen, und warum war sie nicht längst v o r h e r an diesem grauenvollen Ort ?

Angela Merkel macht das, was jedem Bundeskanzler/in angemessen ist ( wäre ) wenn er Dachau besucht, gleich welcher Intention, Arbeit oder auch nur wg. drögem Wahlkampf.

Einer konservativen Zuhörerschaft - und uns - damit ins Gewissen redet ohne daß wir als
" Nichtbeteiligte " dafür schämen müssen, das nenne ich demokratisches Haltung, keine Flucht vor der Wahr- oder Vergangenheit, keine Lügen.

Renate Kühnast und mit ihr die Grünen und Roten :

Schämt Euch für infame Besucherkritik, in Frankreich dürftet ihr dafür keinen Fuss mehr auf die Strasse setzen, fragt mal Genossen Cohn-Bendet.

Nehmt Euch Beispiel an unseren jüdischen Mitbürgern, die zeigen Respekt und Anerkennung für diese Geste !

Welche Verzeiflung und Hass ob drohender Wahl- Niederlage bei Rot / Grün.

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Closed via SSO
Helmut Smith (fmsus) - 21.08.2013 16:53 Uhr

Physikalische Klischees

Fehlt nur noch die Bretzel und Obazda. Nach 6 Maß jubel ich auch für Frau Dr. Merkel.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 21.08.2013 16:41 Uhr

Allein das Bild geht mir schon gegen den Strich,

warum müssen sich Politiker ständig als "Alkoholiker" präsentieren, um beim Volk "anzukommen"? Deutschland hat neben seinen Wirtschaftsproblemen ein riesiges Alkoholikerproblem, Tendenz steigend, da immer mehr Jugendliche zur Flasche greifen. Bei derartigen "Vorbildern" gibt es doch gar keine Gründe mehr, Jugendlichen das Saufen abzugewöhnen. Denn die werden sagen : "die Kanzlerin säuft ja auch!" Das gilt übrigens für fast alle Politiker aller Parteien.

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Antworten (13) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2013 16:49 Uhr
Kim Norman Thiebus

Das Internet der Eiferer und Tugendwächter

Und ich dachte wirklich, bei FAZ.net würden sich bald nur noch die Freunde des Europas der zwei Geschwindigkeiten tummeln und mit ihrer so alternativlosen Alternative zeichnen. Aber auch die Tugendwächter und Eiferer sind noch ganz gut vertreten. Nennen wir es mal freundlich libertären Paternalismus.

Lasst noch ein paar liberale Geister übrig - es kann offenbar nicht schaden.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 22.08.2013 13:32 Uhr

Ach, Herr Walter: .....Verniedlichung ist das Glas Milch....

Ich habe während des Studiums oft genug erlebt, wie Kommilitonen im Vollrausch sich von oben bis unten aus allen Körpperöffnungen vollgemacht haben, denn es war ja so "cool", das Stiefelsaufen. Und als Fußballer habe ich oft genug Streitereien bis hin zu Schlägereien miterlebt aufgrund erhöhten Alkoholkonsums.

Zählen Sie mal die Opfer zusammen, die durch Suff ausgelöste Gewalt und durch im Suff verursachte Verkehrs- und Arbeitsunfälle ihr Leben verloren oder als Invaliden weiterleben, da werden Ihnen dann die Diskussionen um ein Verbot von Sportwaffen in Sportschützenhänden lächerlich vorkommen. Bei einem der äußerst seltenen Waffenmißbräuche schreit die ganze Nation auf, beim Alkoholmißbrauch wird abgewiegelt, um die eigene Liebe zum Alkohol zu übertünchen. Bier und Schnaps verursachen um Zehnerpotenzen höhere Opferzahlen als Sportwaffen, aber niemand verlangt eine Einschränkung des Alkoholkonsums, weil Saufen ja so cool ist. Und Ihnen scheint es ja auch zu schmecken.

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Karl S. Walter

Verniedlichung, Herr Bussenius,

Verniedlichung ist das Glas Milch, mit dem sich der ehrliche Cem zu profilieren suchte. Ostentativ.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 22.08.2013 09:27 Uhr

Herr Schnappe: "Vielleicht wird sie doch noch volksnah!"

Das ist doch das Problem! Dem Hörensagen nach hat ein Herr Westerwelle auf solch einer Veranstaltung sogar goldgelben Apfelsaft aus einem Bierkrug getrunken, um dem Volk seine scheinbare Volksnähe vorzuführen.

ch habe wirklich nichts für die Grünen übrig, aber ein Herr Özdemir hat mir imponiert, als er bei einem vom Fernsehen übertragenen Politiker-Treffen (vermutlich aus Bayern), welches ebenfalls mit dem Leeren von 1l-Maßkrügen verbunden war, ostentativ ein Glas Milch trank.

Wenn Deutschland ein massives Alkoholikerproblem hat, dann sollten dessen Repräsentanten den Alkoholkonsum nicht durch derartige Aktionen verniedlichen. Wir gehen doch auch nicht bei Rot über die Ampel, wenn Kinder anwesend sind.

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Karl S. Walter

Sie haben völlig wahr, Herr Bussenius!

Wer je den Film »The fatal glass of beer« gesehen hat, der weiß, wie wahr Sie haben mit Ihren Befürchtungen. Wer weiß, welche Folgen die beginnende Trunksucht der Frau Kanzlerin haben wird! Vielleicht verschenkt sie das gesamte Volksvermögen an die Banken der €uro-Südkurve? Ach, das tut sie bereits nüchtern? Das hättsch nu nich gedacht – nüchtern. Noch schlimmer.

Wie – »The Fatal Glass of Beer (Das verhängnisvolle Glas Bier)« von W. C. Fields ist eine Slapstick-Komödie und ich machte mich luschtig? Da hamse auch wieder wahr, ich mache mich luschtig. Sie tun's ja nicht. Ihre oberste Geschmackswächterei macht mich trauring. Merkel macht mich traurig. Schäuble macht mich traurig. Da werdsch mich doch ein wenig luschtig machen dürfen, odrr.

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Kim Norman Thiebus

Herr Bussenius,

was mich begeistert ist vielmehr die Tatsache, dass Sie aus einer Parteivorsitzenden, die an einem Glas Bier nippt - und ich behaupte, dass das als Signal "kulturellen Verständnisses" verstanden werden soll - eine Säufer-Ikone machen, die sich an die Spitze eines versoffenen Volkes stellt und dessen Delirium regelrecht einfordert. Sie sagen in Ihrem ersten Statement: Wer trinkt ist Alkoholiker, wer in der Öffentlichkeit trinkt, ruft andere auf, es auch zu tun.

Ich achte Ihr Engagement in dieser Sache, aber Sie schießen eindeutig über's Ziel hinaus.

Merkel steht nicht mit dem Flachmann vor der Presse und beruhigt ihre Nerven. Sie prahlt auch nicht mit ihrem Bier oder ihrem Konsum. Sie trinkt. Sie trinkt Bier so wie es alle die tun sollten, die Sie so kritisieren - zivilisiert.

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 21.08.2013 18:12 Uhr

Herr Bussenius,

eine ordentliche Maß oder auch zwei an einem heißen Tag macht noch lange keinen Alkoholiker! Man kann auch Maß halten beim Maß trinken, und die große Mehrheit der Genusstrinker tut das auch. Die Saufexzesse, die Sie mit Recht anprangern, finden übrigens selten in Bierzelten statt, sondern vorzugsweise auf öffentlichen "geeigneten" Plätzen.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 21.08.2013 17:59 Uhr

Her Steinfeld:

"Ansonsten kann ich nicht erkennen, dass sich unsere glattgebügelte Politikerkaste als Alkoholiker präsentieren,..."

Erinnern Sie sich nicht an einen gewissen Herrn Gerhard Schröder, als der vor laufender Kamera seine verlorene Wahl zu verdauen versuchte? Nüchtern war der nicht dabei.

Und es gibt genügend andere "Momentaufnahmen" mit angetrunkenen Politikern auf irgendwelchen öffentlichen vom Fernsehen übertragenen Veranstaltungen.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 21.08.2013 17:40 Uhr

Herr Thiebus,

ein Bierzelt ist eine Sache, keine Person, die kann nicht anstößig sein. Anstößig und noch viel mehr widerlich finde ich Menschenhorden, die sich zusammenfinden mit dem Ziel, sich zu besaufen und die sich dann am eigenen Hemd runterkotzen oder durch die geschlossene Hose am Bein runterpinkeln.

Ich empfehle ihnen Bierzeltbesuche auf norddeutschen Schützenfesten oder aber auch mal ein "botellón" mitzumachen, wenn sich tausende Jugendliche auf öffentlichen Plätzen versammeln, um sich bis zur Bewußtlosigkeit zu besaufen.

Und ich nehme an, daß das, was auf norddeutschen Schützenfesten die Regel ist, sich in Bayern nicht anders darstellt. Deshalb sollten sich Politiker in der Öffentlichkeit nicht mit dem Saufen brüsten.

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Eduard Steinfeldt

Ach was sind Sie puritanisch!

Politische Bierzeltverantstaltungen haben eine gewisse Tradition, gell? Und dazu gehört "a Maß oda zwoa".
Ansonsten kann ich nicht erkennen, dass sich unsere glattgebügelte Politikerkaste als Alkoholiker präsentieren, auch wenn vielleicht welche darunter sind.

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Eduard Steinfeldt

Der war echt gut!!

....

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Kim Norman Thiebus

Bierzelt?

Trauen Sie sich ruhig und seien Sie konsequent! Sagen Sie einfach frei heraus, dass Sie auch das Bierzelt anstößig finden (Alkoholismus und so). Überhaupt Bier. Säufernation!

Prost

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 21.08.2013 16:51 Uhr

Bei einem Jugendlichen...

...der sich Angela Merkel als Vorbild nimmt, ist Alkoholismus das kleinste Problem.

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21.08.2013, 16:13 Uhr

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