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Veröffentlicht: 16.05.2017, 05:21 Uhr

Umfrage FDP gewinnt auch im Bund an Zustimmung

CDU und CSU sind laut Meinungsforschern bei der Bildung der nächsten Bundesregierung unverzichtbar. Die neue Stärke der FDP eröffnet der Union Alternativen zur großen Koalition.

© dpa FDP-Chef Christian Lindner

Die FDP gewinnt einer neuen Wahlumfrage zufolge auch im Bund an Zustimmung. Im aktuellen INSA-Meinungstrend für die „Bild“-Zeitung vom Dienstag verbessern sich CDU/CSU (36 Prozent) und FDP (acht Prozent) um jeweils einen Prozentpunkt. SPD (27 Prozent) und AfD (zehn Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. Linke (neun Prozent) und Grüne (sechs Prozent) verlieren jeweils einen Punkt. Die sonstigen Parteien bleiben zusammen bei vier Prozent.

Neben einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, die zusammen auf 63 Prozent kommt, gibt es auch eine Mehrheit für eine sogenannte schwarze Ampel, eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grüne. Diese würden zusammen 50 Prozent erreichen. Sowohl eine Ampelkoalition (41 Prozent) als auch Rot-Rot-Grün (42 Prozent) entfallen als Möglichkeiten. Ein Bündnis aus CDU/CSU, AfD und FDP käme zusammen auf 54 Prozent, wird aber von keiner Partei gewünscht.

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“Ohne und gegen die Union kann keine Regierung gebildet werden“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Mit einem Jamaika-Bündnis gebe es eine realistische Alternative zur großen Koalition. Vier Monate vor der Wahl ist Martin Schulz mit der SPD weit davon entfernt, die Regierung führen zu können.“

© EPA, reuters Lindner: FDP bereit in NRW „in die Verantwortung zu gehen“

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