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Sonntagsfrage : SPD hat Union fast eingeholt

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Sankt Martin und die Genossen: Martin Schulz, Hoffnungsträger der SPD. Bild: AFP

Das Schulz-Hoch bestimmt weiter die Meinungsumfragen: Die SPD mit Zehn-Jahres-Bestwert, Martin Schulz vor Angela Merkel, und Rot-Rot-Grün kratzt an der absoluten Mehrheit.

          Die SPD steigt in der Wählergunst auf ein Zehn-Jahres-Hoch. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die Zeitung „Bild am Sonntag“ erhebt, erreicht die Partei 32 Prozent (plus drei Punkte zur Vorwoche). Diesen Wert hat die SPD im Sonntagstrend zuletzt im April 2006 erreicht. Die SPD hat sich damit innerhalb von zwei Wochen um neun Prozentpunkte verbessert.

          Der Abstand zu CDU/CSU schrumpft damit auf einen Zähler. Die Union liegt wie in der Vorwoche bei 33 Prozent. Ebenso unverändert sind die Linke (acht Prozent) und die FDP (sechs Prozent). Dagegen verlieren die AfD (zehn Prozent) und die Grünen (sieben Prozent) je einen Zähler. Auf die sonstigen Parteien entfallen vier Prozent (minus ein Punkt).

          Eine Rot-Rot-Grüne Koalition käme nach diesen Werten insgesamt auf 47 Prozent.

          In der Direktwahlfrage überholt SPD-Kandidat Martin Schulz Angela Merkel (CDU). Könnte der Bundeskanzler direkt gewählt werden, würden sich jetzt 46 Prozent der Befragten für Schulz entscheiden, für Merkel würden 40 Prozent votieren. In der Vorwoche hatte Merkel noch mit 41 Prozent knapp vor Schulz mit 38 Prozent gelegen.

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