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Veröffentlicht: 16.07.2017, 03:02 Uhr

Sonntagsfrage SPD kann Rück­stand auf Union nicht ver­kür­zen

CDU und CSU können ihren Vorsprung von 13 Prozentpunkten auf die SPD halten. Bei der Direktwahlfrage führt Angela Mer­kel mit 52 zu 26 Pro­zent gegen Martin Schulz.

© dpa SPD-Kanzlerkandidat und Parteivorsitzender Martin Schulz (r) mit Außenminister Sigmar Gabriel

Die SPD kann ihren Rück­stand auf die Union zehn Wo­chen vor der Bun­des­tags­wahl nicht ver­kür­zen. Im Sonn­tags­trend, den das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Emnid wö­chent­lich er­hebt, kom­men CDU/CSU wie in der Vor­wo­che auf 38 Pro­zent, die SPD er­reicht nur 25 Pro­zent. Einen Punkt zu­le­gen kann die AfD, sie kommt jetzt auf acht Pro­zent, eben­so die Grü­nen (un­ver­än­dert acht Pro­zent). Die Linke er­reicht neun Pro­zent, die FDP fällt einen Zäh­ler auf sieben Pro­zent. Auf die sons­ti­gen Par­tei­en ent­fal­len fünf Pro­zent.

Könn­te der Bun­des­kanz­ler di­rekt ge­wählt wer­den, wür­den sich ak­tu­ell 52 Pro­zent für An­ge­la Mer­kel ent­schei­den. Ge­gen­über der Be­fra­gung vor vier Wo­chen ist Mer­kels Wert von 55 Pro­zent leicht um drei Punk­te ge­sun­ken. Al­ler­dings haben vier Wo­chen Wahl­kampf bei Mar­tin Schulz zu kei­ner Ver­bes­se­rung ge­führt. Schulz er­reicht in der Dir­ekt­wahl­fra­ge 26 Pro­zent, ge­nau­so viel wie vor vier Wo­chen.

CDU führt beim Thema innere Sicherheit

36 Pro­zent der Be­frag­ten sagen, dass die CDU die größ­te Kom­pe­tenz beim Thema in­ne­re Si­cher­heit hat. Mit gro­ßem Ab­stand folgt die SPD mit 14 Pro­zent. Auf Platz drei liegt die nur in Bay­ern zur Bun­des­tags­wahl an­tre­ten­de CSU mit neun Pro­zent. Der FDP spre­chen fünf Pro­zent der Be­frag­ten die größ­te Kom­pe­tenz zu. Nur drei Pro­zent sagen, dass die AfD bei in­ne­rer Si­cher­heit am kom­pe­ten­tes­ten ist. Ein ge­nau­so gro­ßer An­teil sagt das auch je­weils über Grüne und Linke.

Mehr zum Thema

Für den Sonn­tags­trend hat Emnid zwi­schen dem 6. und 12. Juli 2017 ins­ge­samt 1.263 re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Frage: „Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am nächs­ten Sonn­tag Bun­des­tags­wah­len wären?“ Für die an­de­ren The­men hat Emnid am 13. Juli 500 re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Die Fra­gen lauteten: „An­ge­nom­men, Sie könn­ten den Bun­des­kanz­ler di­rekt wäh­len und hät­ten die Wahl zwi­schen An­ge­la Mer­kel und Mar­tin Schulz. Für wen wür­den Sie sich ent­schei­den?“ – „Wel­che der fol­gen­den Par­tei­en hat Ihrer Mei­nung nach beim Thema In­ne­re Si­cher­heit die größ­te Kom­pe­tenz?“

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