http://www.faz.net/-gpf-8w1fj

Aktuelle Umfrage : Rot-Rot-Grün erreicht knappe Mehrheit

  • Aktualisiert am

Angela Merkel (CDU) und Martin Schulz (SPD) zusammen bei der Bundesversammlung im Februar Bild: dpa

Die SPD büßt einen Punkt zur Vorwoche ein und wäre laut einer aktuellen Umfragen nur zweitstärkste Kraft bei der Bundestagswahl. Gäbe es eine Direktwahl des Kanzlers, wäre das Ergebnis deutlicher.

          Wenn am Sonn­tag Bun­des­tags­wahl wäre, hätte Rot-Rot-Grün eine knappe Mehr­heit. Das zeigt der Sonn­tags­trend, den das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ er­hoben hat. Zwar ver­liert die SPD ge­gen­über der Vor­wo­che einen Zäh­ler und kommt auf 32 Pro­zent. Da die Linke je­doch wieder 8 Pro­zent er­reicht und auch die Grü­nen auf 8 Pro­zent stei­gen (Plus 1), wür­den 48 Pro­zent rech­ne­risch für ein rot-rot-grü­nes Bünd­nis rei­chen.

          Die CDU liegt un­ver­än­dert bei 33 Pro­zent. Die AfD kann einen Punkt zu­le­gen und er­reicht 9 Pro­zent. Die FDP fällt auf 5 Pro­zent (Minus 1). Auf die sons­ti­gen Par­tei­en ent­fal­len abermals 5 Pro­zent.

          Könn­te der Bun­des­kanz­ler di­rekt ge­wählt wer­den, würde sich wie­der eine Mehr­heit für An­ge­la Mer­kel ent­schie­den. Die Kanz­le­rin käme in einer Di­rekt­wahl­fra­ge 46 Pro­zent, ihr Her­aus­for­de­rer Mar­tin Schulz auf 38 Prozent. An­fang Fe­bru­ar hatte Schulz noch mit 46 zu 40 Pro­zent vorne ge­le­gen. 53 Pro­zent der Frau­en wür­den Mer­kel wäh­len, 28 Pro­zent Schulz. Bei den Män­nern liegt Schulz mit 48 zu 39 Pro­zent vorn.

          Weitere Themen

          Merkel will illegale Einwanderung verhindern Video-Seite öffnen

          Bekämpfung von Fluchtursachen : Merkel will illegale Einwanderung verhindern

          Die Kanzlerin sagt aus Anlass des Besuches vom UN-Flüchtlingskommissar, sie wolle Flüchtlinge auf legalem Wege aufnehmen und illegale Einwanderung verhindern. Deutschland werde in dem laufenden Resettlement-Programm 10.000 Flüchtlinge aufnehmen, die vom UNHCR ausgewählt wurden.

          Grönland vor Machtwechsel Video-Seite öffnen

          Debatte um Unabhängigkeit : Grönland vor Machtwechsel

          Seit 2009 ist das dänische Arktisgebiet weitgehend selbständig, doch Kopenhagen kontrolliert noch die Außen- und Verteidigungspolitik. Aaja Chemnitz Larsen möchte das ändern und könnte damit mit der politischen Tradition ihres Landes brechen.

          Topmeldungen

          Die Quartalszahlen der Google-Mutter übertrafen die Erwartungen.

          Quartalszahlen : Google-Holding Alphabet überzeugt

          Das Werbegeschäft des Internetkonzerns läuft weiterhin glänzend. Aber die Kosten steigen noch mehr als die Umsätze. Und Sparten wie Waymo bringen bislang kaum Geld ein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.