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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

AfD Begehrte Rohdaten

 ·  Die „Alternative für Deutschland“ stilisiert sich als Opfer der demoskopischen Institute. Bernd Lucke glaubt, die Zustimmung zur Partei spiegele sich in den Umfragewerten nicht ausreichend wider.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (328)
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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 03.09.2013 13:13 Uhr

Vieles spricht für die Position der AfD. Sie hat vermutlich ein Potential von mehr als 5%.

Ich würde Lucke da durchaus zustimmen. Alle sprechen ja von einem lauen Wahlkampf. Der Grund dafür ist, dass die Bürger nicht das Gefühl haben, dass die etablierten Parteien sich noch unterscheiden. In der fatalen Euro-Politik, die letztlich in die Inflation führen könnte und auf jeden Fall die Schaffung eines gigantischen Euro-Zentral-Staates zum Ziel hat, in der die nationalen Haushaltskompetenzen eingeschmolzen werden, macht der Mehrheit der Deutschen Angst. Hier sind unsere politischen Eliten rein ideologisch - sie wollen diesen europäischen Moloch auf Kosten der Deutschen. Diese wollen das mehrheitlich nicht - und daher ist dieser Wahlkampf beinahe undemokratisch, weil er keine Gegenpositionen mehr zulässt. Daher werden Viele zum ersten Mal nicht CDU oder SPD, sondern die kleinen Parteien wählen.

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Johannes Lambert

Warum die Geheimnistuerei?

Es mag ja sein, dass die Rohdaten der Umfragen noch nach bestimmten Kriterien umgerechnet werden müssen. Aber: Warum werden sie nicht einschließlich dieser Kriterien offen gelegt? Diese Geheimnistuerei nährt den Verdacht, dass die AfD in den Umfragen zunächst über 5 % liegt, diese „rohen“ Zahlen aber in der Hoffnung einer „Self-fulfilling Prophesy“ heruntergerechnet werden sollen. Am Abend des 22. September werden wir es wissen. Wenn die AfD in den Bundestag kommt, sind die demoskopischen Forschungsinstitute blamiert: Sie sind dann entweder unfähig oder korrupt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2013 17:47 Uhr
Robert Hamacher

Die Wahrheit ...


Bei 1000er Umfragen , das Standard-Erfassungsinstrument, tauchen AfD oder Piraten oder FDP in der Erhebung zuweilen überhaupt nicht auf. Bei der AfD ergibt sich zudem das Problem, dass für die Vergangenheit selbst im Gegensatz zu den Piraten keine Vergleichsdaten aus vorherigen Wahlen vorliegen. Im Schnitt wird die AfD bei den MI-Instituten anhand der tatsächlich erhobenen Rohdaten eher hochgerechnet. FDP insbes., aber auch AfD und Piraten sind zudem Zielobjekte taktischer Wähler bzw. Erst- und vormalige Nichtwähler. Methodisch nicht einfach zu lösen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 01.09.2013 23:31 Uhr

Die AfD muss kleingeredet werden,

gäbe man ihr mehr Spielraum, wäre ein Erdrutsch die Folge. Wer bezahlt dann noch die Zeche für die Unfähigen und Unwilligen in der EU ? Die Staaten haben sich bei internat. Großbanken maximal verschuldet, in der begründeten Spekulation, dass die Deutschen bürgen müssen. Nicht wollen, sondern müssen ! Die Bürgschaften nennt man irreführend "Rettungsschirme". Von der Target-2-Regel ist nie die Rede, die die Verschuldung noch verdoppelt ! Die eingetretenen Verhältnisse sind so nah an der Hyperinflation, dass einem schwindlig werden kann. Die Negation so extrem, dass einem endgültig schwindlig werden muss. Niemand begreift, es gibt ökonom. Gesetze, die den Naturgesetzen ähnlich sind und nicht ungestraft gebrochen werden können.

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Bernd  Beckers

Zuversicht + Nullsummenspiel

Sehen Sie, das ist es, der kleine Mann dessen Stimme ja nicht zählt, lass ihn ruhig schreien, der geht in der Masse sowieso unter...,nee nicht Nullsumme, 2 Stimmen mehr für,...vieleicht um auch Dich zu retten.:) Und genau darum geht es, um Demokratie. Auch diese 2 kleinen Stimmchen sind ein Teil davon. Und die sind zu respektieren, so wie ich auch Ihre Wahl für irgend eine andere Partei respektiere. ... Mir hat mal einer gesagt: nur tote Fische schwimmen mit dem Strom! lustig nicht? :)

Wünsche Ihnen einen Schönen Abend, Grüsse Bernd

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 20:33 Uhr
Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 20:33 Uhr

Guten Morgen Herr Beckers,

mit dem Strom schwimmen hier die Afdler. Ich bin eher die Ausnahme, wie Sie leicht überprüfen können.
Ihre Stimmen werden natürlich respektiert und gezählt, dem Afd gutgeschrieben. Nach meiner Überzeugung sind es verlorene Stimmen, weil sie mit den Sonstigen untergehen. Darüber kann man räsonieren: Ist die 5 Prozenthürde fair?

Das wird eine Diskussion des Afd nach dem 22.9. - wenn es ihn dann noch gibt.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 17:45 Uhr

Gutgerechnet

Der Afd wäre entsetzt, wenn er die Rohdaten einsehen dürfte.
Seine Zahlen sind nämlich spärlich bis kümmerlich. Erst durch zu-,hoch- und vorausrechnen kommt man zu präsentierbaren Daten, zu irgendwas um 2,5 bis knapp 3 Prozent. Rein 'roh' verschwindet der Afd im Fehlerbereich. Und das würde er nicht glauben. Darum rechnet man hoch, macht das Ergebnis erträglicher. Für den Afd.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2013 15:14 Uhr
Robert Hamacher

Der Wahrheit nah ....


Ich weiß, dass in einigen 1000er Umfragen KEINE Stimmen für AfD, Piraten, FDP registriert werden.

Taktische Wähler ( insbes. der Union) sind ein ernsthaftes Erhebungsproblem, weil sie als mehr oder minder überzeugte Unionssympathisanten, die sie auch nach einer anderweitigen Wahlentscheidung etwa zugunsten der FDP auch bleiben, ihre Wahlentscheidung situations- und zeitabhängig variieren.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 22:38 Uhr

Ihre Schlußfolgerungen sind nicht nachvollziehbar, Herr Dehling


Es würde auch nicht helfen, wenn wir z.B. über Faktorenanalyse diskutieren. Und das mit der Fehlerquote ist eigentlich allgemein bekannt: Wenn ich ein Ergebnis prognostiziere, das bei 2,5 Prozent liegt und ich eine ähnlich hohe Fehlerquote habe, kann das Ergebnis 0 sein oder 5 - okay?! Der Afd verschwindet dann also im Fehlerbereich oder im Parlament,okay?!
Das zweite Ergebnis wäre sicher erträglicher, jedenfalls für Sie. Das ist alles.

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Ulla Nachtmann

Sollten Sie nicht wissen...

für was die Alternative für Deutschland steht, kugeln Sie bitte youtube
.
Bernd Lucke, Weinheim, 22. Juli 2013
.
Sie werden einer einstündigen Rede zuhören und anschließend überzeugt sein, dass es in Deutschland eine Wahlalternative gibt.
Die AfD steht nicht für Ausflüchte und allgemeine Vernebelung sondern für Klarheit, Wahrheit und für die Wiederbeachtung des Rechts.
Damit ist sie eine unideologische, bürgerliche Partei und ein krasser Gegensatz zum CDUCSUSPDGrüne EINHEITSBREI der Beliebigkeit und der gebrochenen Versprechen.
Weder CDU noch SPD bewegen sich auf dem soliden Boden des Rechts (s. Bruch der Nichtbeistandsklausel, ESFS, ESM, ,Wirken' der EZB).
Dieser rechtsfreie Zustand MUSS beendet werden - durch Wählen der Alternative für Deutschland.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2013 01:50 Uhr
Ingelore Boegl
Ingelore Boegl (IBoegl) - 02.09.2013 01:50 Uhr

Hallo Frau Nachtmann,

Sie sind ein Gewinn hier im Forum und für die AfD - lassen Sie sich nicht entmutigen!!!

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Ingelore Boegl
Ingelore Boegl (IBoegl) - 02.09.2013 01:30 Uhr

Herr Mehler, ganz simpel

und leicht zu rechnen: 3 Mille geteilt durch 16.000 = 187,50/Mitglied -
da legt man sich schon mal quer, wenn man von einer Sache überzeugt ist!!!
Den Mitgliedsbeiträgen sind nach oben keine Grenzen gesetzt!
Kenne einige Privatleute(keine Firmen o.ä.Sponsoren wie Mövenpick) die Geldbeträge im drei-und
vierstelligen Bereich gespendet haben.
Ich bitte Sie, was sind schon 3 Mille gegenüber den 20-25 Mill. der Altparteien!!

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Oliver Rosenstock

Claqueure

Können Sie bitte sagen, wann es in dem besagten Video mal um Inhalte geht. Bin mittlerweile bei Minute 10 und habe nur Plattitüden wie die Rede von einer "nachhaltigen, transparenten, bürgernahen, rechtsstaatlichen und wahrhaft demokratischen Politik" gehört. Das ganze wird dann durch Claquere begleitet. Meine Leidensfähigkeit erträgt soviel blumige Worthülsen nicht, deswegen nochmals die bitte: wann gibt es Inhalte in dem Video?

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Oliver Rosenstock

Sehr wahr, Herr Mehler, und darüber hinaus...

... ist Herr Lucke alles andere als staatsfern, so wie ihn seine Parteigänger gerne hinstellen würden. Vielmehr hat Hr. Lucke ganz gut vom Staat gelebt. Sein Einkommen bezog er immer direkt bzw. indirekt vom Staat - als Referent im Land Berlin, vom mit öffentlichen Geldern finanzierten DFG oder nun als Hochschullehrer. Herr Lucke ist Bestandteil des bestehenden Systems.

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Ulla Nachtmann

falsch, Herr Mehler

,Soll ich mir denn auch die Reden und Vorschläge des Herrn Olaf Henkel anhören? Der zum Selbstverständnis der AfD gehört.'
.
Ich habe zum ersten Mal eine Lzcke Rede gepostet.
Im Übrigen, ich bin eine sehr erfolgreiche Wahlkämpferin, denn eben gestern habe ich in einem pers. Gespräch ein NICHT-Wähler Ehepaar von der AfD überzeugt. Am Montagmfolgt Mitgliedschaft.
Was Herrn Henkel anbetrifft, sollten Sie ihm das gleiche Recht zugestehen wie Reprâsentanten von Die Linke die behaupten (auch im Forum vor einigen Tagen) nichts mehr mit der alten SED + deren Ideologie am Hut zu haben.
Herr Henkel gibt zu - kugeln Sie Rede in München - früher pro € gewesen zu sein, jedoch aufgrund von Erfahrung seine Meinung geändert zu haben. Das ist legitim.
Sie vergessen wohl auch, dass er mal der angestellte Chef von IBM war.
Aber es geht nicht um ihn sondern um die AfD mit inzwischen fast 16.000 Mitgliedern und deren Vorstand aus 6 Männern und 4 Frauen.
Finanzen? Sehr bescheiden! Mitglieder zahlen selbst.

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 01.09.2013 17:08 Uhr

Frau Nachtmann

Ich würde niemals eine Partei wählen, die Wahlkämpfer wie Sie hat. Gleichsam religiös preisen sie die Reden des Herrn Lucke als Wahrheit an. Soll ich mir denn auch die Reden und Vorschläge des Herrn Olaf Henkel anhören? Der zum Selbstverständnis der AfD gehört. Ist das auch die Wahrheit? Ein Grossvertreter all dessen, was was uns in den Abgrund führte? Die AfD ist eine solche Mogelpackung, soviel Chuzpe muss man schon wieder bewundern. Ich bin gespannt, ob die ehrliche, klare, das Recht beachtende Partei so transparent und demokratisch ist, dass sie uns noch mitteilt woher 3 Millionen Euro kommen, die ihr nach eigenen Angaben als Wahlkampfbudget zur Verfügung stehen. Wüsste man schon gerne, wer da für sein Geld Erfolge sehen will. Nein, es kann rechnerisch kaum aus den Mitgliedsbeiträgen stammen. Mut zur Wahrheit!

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 13:41 Uhr

Zuversicht + Nullsummenspiel

Ein großer Teil der Afd-Zuversicht nährt sich aus den immergleichen hunderten "Empfehlungen" im Forum, denn die Umfrageergebnisse - siehe unten - sind ja nach einhelliger Afd-Meinung des Teufels.
Das ist natürlich ein fataler Denkfehler der Eiferer auf Seiten des Afd.

Die höchste Empfehler-Zahl entspricht der Afd-Mitgliederzahl. Zusätzliche Stimmen kann man aber nur bei Gegnern oder Unentschlossenen gewinnen. Das jedoch geschieht nicht. Es ist also ein Nullsummenspiel, das die verpflichteten Empfehler absolvieren. Der Afd steht, wo er schon lange steht: Er ist stehengeblieben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 17:54 Uhr
Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 17:54 Uhr

Lieber Bernd,

Sie und Ihre Frau sind Teil der Nullsumme, schon lange. Sie haben die absolute Zahl der Anhänger nicht erhöht, auch heute nicht. Ihre Überzeugung in Ehren. Spielt fürs Ergebnis aber keine Rolle -

Herzliche Grüße R.R.

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Bernd  Beckers

Zuversicht + Nullsummenspiel

na, wenn sie sich da mal nicht gewaltig irren.
weder bin ich 'Mitglied der AfD noch bin ich unentschlossen.
Meine Stimme, auch die meiner Frau bekommt die alternative für Deutschland, sind schon mal 2 Stimmen mehr. :)
Ich unterstütze die AfD in dem ich auf Wähler zugehe, egal ob sie unentschlossen oder bereits entschlossen sind. mit ihnen rede und diskutiere. Dies tue ich aus Überzeugung zur AfD. Ob ich richtig liege oder falsch,...das wird sich zeigen. Erst einmal habe ich Vertrauen.

Überzeugung und Vertrauen, dies habe ich zu Altparteien schon lange nicht mehr-
Nullnummern waren gestern, Heute möchte ich gerne etwas verändern -siehe Wahlprogramm der AfD-

liebe Grüße Bernd

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 01.09.2013 11:46 Uhr

"Mut zur Wahrheit" - na dann mal los! Was die AfD ist, kann jeder in ihrem Wahlspot sehen.

Kein Geld gegen Schlaglöcher, für Bildung und faire Rente weil...alles "Die Griechen" kriegen und Einwanderer ungebildet und faul sind. Schon aberwitzig, dass sie sich gleichzeitig als verleumdetes Opfer darstellt. Natürlich geht es auch nicht mehr um die Rückkehr zur DM, sondern um den Rausschmiss von Schuldnern, die die faulen Kredite der Banken nicht mehr bezahlen können. Kennt jeder von den Zwangsversteigerungen von Eigenheimen. Am Ende gehört alles der Bank. Hier gleich ein ganze Staaten. Die AfD ist also die Banken-Partei. "Wir unterstützen nachdrücklich die Positionen David Camerons, die EU durch mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung zu verschlanken" Also nicht: Mehr Demokratie. Wäre ja auch schlecht für Cameron, den Londoner Casino-Bankenplatz und seine Kriegspläne. Ansonsten überlegt die AfD "Versorgungsempfängern" das Wahlrecht zu entziehen. Die können sich durch den Verkauf ihrer Organe finanzieren, sagt Unterstützer Peter Oberender. AfD=SDP= Sozialdarwinistische Partei.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 20:17 Uhr
Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 01.09.2013 20:17 Uhr

Ja, das ist richtig. Ich werde DIE LINKE wählen.

Weil ich sie für die sozialdemokratische Partei halte, die in Deutschland zur Wahl steht. Weil sie nicht einmal mit dem Gedanken spielt, Einwanderer, Flüchtlinge oder die Bevölkerungen ganzer Länder für die Misere verantwortlich zu machen und gegeneinander auszuspielen. Weil sie mir nicht das politische Personal als fachkompetente Führung vorstellt, das eben noch die Krise verursacht und verschärft hat. Es sind die Ergebnisse der Professorentätigkeit von Herrn Lücke, die alljährlich die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten verlassen. Es sind die neoliberalen Strategien eines Hans Olaf Henkel, die Mantras der Schuldenpriester, die Steinbrücks und Schäubles, die uns einreden wollen wir stünden in ihrer Schuld. So wie sie das den "Südländern" einreden wollen - nachdem ihre faulen Kredite an die dortigen Elten platzten. Wo ist denn das Geld? Und ein Schuldschein ist auch Geld! Da wo das Geld ist, da findet man auch die Verursacher. Ist ja Zweck der Operation. Und das soll ich wählen?

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Ulla Nachtmann

und die ,kleinen Leute' sind

,Mir ist unklar, wie Sie darauf kommen können, dass eine Partei zu dessen Selbstverständnis Hans Olaf Henkel gehört, die Interessen der "kleinen Leute" vertritt.'
.
dank Merkel/Schäuble und ihrer CDUFDP Regierung inzwischen weit im Mittelstand zu finden, Herr Mehler. Und es wird weiter bergab gehen für breite Schichten, wenn es so wie bisher weitergeht.
Glauben Sie nicht, dass ,kleine Leute' nur jene sind, für die Die Linke vorgibt zu kämpfen.
.
Die 16.000 Mitglieder der AfD werden den Kurs der Partei bestimmen, auf Parteitagen wie es üblich ist. Folgt die Spitze nicht, wird sie sich schnell alleine auf weiter Flur wiederfinden. So einfach ist das.
Niemand will eine unchristliche und undemokratische CDU reloaded, da können Sie ganz sicher sein - genau wie die meisten Deutschen keine DDR revisited haben wollen.

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Ulla Nachtmann

Schämen Sie sich, Herr Mehler, Lügen über die AfD zu verbreiten

NUR weil Sie Wahlkampf für Die Linke machen.
Ich verweise auf meinen Kommentar von heute, 14:41 Uhr, und bitte Sie, sich Herrn Luckes Rede in Weinheim in Ruhe anzuhören.

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 01.09.2013 13:24 Uhr

Nein Herr Hoffmann, ich interpretiere den Wahlspot nicht falsch.

Falsch ist die Art und Weise wie dieses Credo von Ihnen beschönigt wird. Obwohl es jeder sehen kann. Mir ist unklar, wie Sie darauf kommen können, dass eine Partei zu dessen Selbstverständnis Hans Olaf Henkel gehört, die Interessen der "kleinen Leute" vertritt. Die AfD ist nur in einer Hinsicht die Partei der kompetenten Ökonomen: Sie stärkt die eigentliche Währung und das damit verbundene Erpresserkartell. Die Währung heisst Schulden. Das Credo ist Sozialdarwinismus. Ihr Programm ist das des Nachbarn, den jeder kennt: "Hab ich doch gleich gesagt, die Müllers kriegen das Eigenheim nie finanziert. Und wie der Garten schon aussieht!" Die AfD redet eben nicht darüber, wie mit Finanzprodukten enteignet worden ist. Sie erkennt dieses System grundsätzlich an, möchte hier und da, ganz wie der Angestellte in der Sparkasse mal Grosszügig sein. Aber ansonsten "Schulden" eintreiben. Dafür unterteilt sie in gute und schlechte Schuldner. Sie glauben offenbar, Sie seien der Gute. Na dann viel Glück.

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Peter Singer
Peter Singer (1Peter1) - 01.09.2013 11:35 Uhr

AfD-Mitglied

Zwei Punkte: 1.Ich lese immer häufiger, dass es 1992 und 1996 bei Prognosen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg tatsächlich von Allensbach Manilulationen gegeben haben soll. Die Republikaner, die jeweils in den Landtag einzogen, wurden in den Prognosen bewußt zu niedrig angesetzt (s. ein Wikipedia).

2. Rohdaten müssen bereinigt werden. Doch nach welchen Gesichtspunkten? Methodisch kann es sich nur um Erfahrungswerte handeln, die "eingearbeitet" werden. Da es solche für die AfD nicht gibt, können deren Rohdaten nur nach eigenem Ermessen bereinigt werden. Dies sollten die Institute zumindest offenlegen oder dazu Stellung beziehen.
Ich würde mich um Feedback freuen, denn ich möchte diesen "Punkt" breiter diskutieren. Dafür brauche ich Sie
!!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2013 17:55 Uhr
Robert Hamacher

Mal wieder falsch ...


Allensbach hatte gerade NICHT die eigenen Daten manipuliert, sondern glaubte einen Trend zu den REPs erkannt zu haben, der sich aber NICHT in den erhobenen Daten niedergeschlagen hatte. Das Gegenteil von Manipulation also.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 11:28 Uhr

Danke, Afd

Realistische Afdler wissen, daß es bei 2 bis 3 Prozent bleiben wird.
Und sie wissen auch,wem sie die Stimmen wegnehmen: Sicher nicht der SPD, den Linken oder den Grünen.

Greifen wir hoch: Der Afd bekommt 3,1 Prozent. Das heißt für die CDU weniger Prozente und bedeutet für die FDP das Bundesaus, denn das parlamentarische Ende kommt schnell, wenn man um die 5 Komma irgendwas rumtorkelt.

So wenig Afd kann also so viel bewirken!

Und dann freuen sich alle Afd-Wähler über das Ende der gutbürgerlichen Koalition.
Und feiern den Sieg von Rot/Grün oder Schwarz/Rot. Und feiern Frau Dr. Merkel.

Danke, Afd. Deutschland ist gerettet!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 22:12 Uhr
Ulla Nachtmann

Danke, Herr Raack

..."Ich werde dieser Nochpartei nie ihren Verrat an Bundeskanzler Schmidt vergessen...aber das war vor Ihrer Zeit."
.
DAS war sicher ein unbewusstes jedoch tolles Kompliment für mich. Danke nochmal.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 18:07 Uhr

Liebe Frau Nachtmann,

ich schätze Ihren Einsatz für Israel, er gleicht meinem. Beide halten wir auch nichts von der FDP, was ich von Ihnen bisher nicht wußte. Ich werde dieser Nochpartei nie ihren Verrat an Bundeskanzler Schmidt vergessen...aber das war vor Ihrer Zeit.

Beim Afd scheiden sich die Geister. Ich habe Ihnen das irgendwann erklärt.
Ich werde keinen Versuch machen, Sie zu agitieren, weil Sie feste Vorsätze haben und es mir auf eine Stimme mehr oder weniger für Luckes Mädels und Buben nicht ankommt.

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Ulla Nachtmann

Werter Herr Raack, mir ist es schnurzpiepegal

von wem die unsägliche FDP, die Umfallerpartei par excellence, ,gekillt' wird. Hauptsache, diese miesen Karrieristen mit ihrem Plappermäulchen als Außenminister - auch eine Luftnummer Niebel ist einfach nicht mehr zu ertragen! - ist weg.
Das sagt Ihnen eine ehemalige FDP Wählerin.

Die AfD sollte man nicht als ,Nonvaleur' bezeichnen.
Sie wird imo siegreich sein und vielleicht sogar Merkel ein durchaus inzwischen erwùnschtes Hintertürchen öffnen. Merkel hat sich eingegraben, das Loch wird immer tiefer, und sie scheint
- danke Schäubles blindem Fanatismus - Nicht zu wissen wie sie da rauskommt.
Ist Ihnen aufgefallen,ndass ,Freunde und Partner' immer öfters tun was sie selbst wollen?
Siehe der heutige FAZ Beitrag über Holland und andere Nachbarländer.
Siehe auch die schrillen (und von F unbezahlbaren) Kriegsschreie des kleinen Hollande in Frankreich.
Wird Merkel von denen überhaupt noch für voll genommen?

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 12:36 Uhr

Nicht Trauer. Mitleid, Herr Dehling

Tu ich nicht. Aber ausgerechnet vom Afd gekillt zu werden, von einem Nonvaleur?!
Das wünscht man keinem.

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Joachim Freimuth

Naive für Deutschland

Sie schreiben, dass die Kernanhängerschaft der AfD älter als 50 Jahre ist und über einen hohen Bildungsgrad verfügt. Das stimmt, und daraus folgt zwangsläufig große Sorge für die Zukunft unseres Landes.

Man kann ja darüber nachdenken, wem man eher glauben soll, 176 Professoren für Volkswirtschaftslehre, die Angelas Europolitik in einem offenen Brief kritisiert haben oder einer Grünen mit einem abgebrochenen Theologiestudium, die einem Professor für Volkswirtschaftlehre erklärt, was ökonomischer Unsinn ist (hart aber fair 6.5.2013).

Man kann sich aber auch als Laie selber Gedanken machen, z.B. darüber, was passiert, wenn die Zinsen wieder so hoch sind, wie sie 1980 oder 1990 waren. Oder was passiert, wenn Deutschlands Bürgschaften fällig werden. Oder wenn beides gleichzeitig passiert. Die Antwort ist einfach: dann ist Deutschland pleite.

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Peter Singer
Peter Singer (1Peter1) - 01.09.2013 11:19 Uhr

AfD-Mitglied

lassen Sie mich etwas platt argumentieren - Dänemark, Polen usw. leben auch gut mit einer eigenen Währung. Zudem will die AfD ja nicht austreten, sondern bietet ein sinnvolles Vorgehen an,,,

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Guido Schaarschmidt

Hoffnung

Also gerade Wahl-o-mat. Ergebnis 1. Platz AFD, 2. Frauen (Kopfkratz) 3. Piraten..... Kopf hoch Herr Lucke. Briefwahl auch schon eingereicht mit entsprechender Entscheidung. Ansonsten kann die Angleichung der Verhältnisse auch durch ein Verbot des zinsgetriebenen Geldsystems erreicht werden auf Dauer. Der Übergang bis dahin wäre aber gelinde gesagt recht "holprig". Wer hat dieses nur in seinen Forderungen????

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 01.09.2013 09:52 Uhr

Einige Fragen an die AfD-Skeptiker/Gegner zum Nachdenken.Wie Sie sicher wissen, ist die Konvergenz

der wirtschaftlichen und politischen Parameter aller am EURO teilnehmenden Länder DIE Grundbedingung, dass die gemeinsame Währung überhaupt funktionieren kann. Wie wollen Sie erreichen, dass diese Bedingungen erfüllt werden? Sind sie nicht erfüllt, entstehen riesige Verwerfungen, so wie wir sie derzeit vorfinden: Hohe Arbeitslosigkeiten, unterschiedliche Kaufkraft eines EURO in den verschiedenen Ländern mit entspr.Verschiebungen in den Zahlungsbilanzen, ausufernde Staatsverschuldungen und, dies kommt demnächst noch für einige Länder, Zusammenbruch der Sozialsysteme. Wie wollen Sie die Konvergenzen erreichen? Gleiche Lohnniveaus, gleiche Sozialleistungen, gleiche Renten- und Pensionen, gleiche Sozialpolitik, gleiche Staatsquoten, gleiche Produktivität, gleiche Steuern, ausgeglichene Handels- und Leistungsbilanzen, gleich hohe Produktivität, Begrenzung von Im- bzw. Exporten usw. Auf Ihre Antworten bin ich gespannt - ich kenne nur eine Lösung, die zentrale Planwirtschaft. Wollen Sie das?

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 15:07 Uhr
Helga Zießler

Herr Raack

"Aber warum wollen Sie Planwirtschaft? Ich dachte, der Afd ist gegen den Euro?" fragen Sie Herrn Noll.

Haben Sie seinen Beitrag überhaupt gelesen? Wenn ja, haben Sie ihn nicht verstanden. Das liegt dann aber wirklich nicht am Bildungssystem...

Was also soll Ihr Genöle? Das ist bei Ihnen anscheinend eine Prinzipfrage.

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Karin Gossmann-Walter

"ich kenne nur eine Lösung, die zentrale Planwirtschaft"

und genau mittels Euro mit seinen Verwerfungen soll Planwirtschaft erreicht werden !

Wie soll es auch klappen, dass ein armes Land wie etwa Portugal, Griechenland auf das
gleiche Niveau wie Deutschl. kommen soll, sprich Sozialsysteme, Lohn, Produktiviät,
ecc..für mich gar nicht möglich, ohne Transfers der reichen Länder und selbst damit
wird es nicht klappen, eher werden sich die reichen Ländern dann nach unten in jeder
Hinsicht bewegen. Gleicher Wohlstand für alle, ist und bleibt ein Märchen.

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Joachim Freimuth

Vorhersagen

Ich habe vor 40 Jahren ein Semester Volkswirtschaftslehre als Wahlfach belegt. Der Professor sagte damals, dass die DDR wegen ihrer zentralen Planwirtschaft scheitern wird.

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Paul Banaschak

H. Noll, ihr Beitrag ist richtig - aber viel zu kompliziert und zweideutig

Sie sehen, ein Gegner der AfD wirft jetzt schon uns vor, wir wären für Planwirtschaft.
Das sind wir gerade nicht, sondern CDU, FDP, SPD, Grüne und vor allem die LINKE sind für Planwirtschaft, wenn sie alles vereinheitlichen wollen.
Die AfD steht eben für Wettbewerb, für Vielfalt.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 10:28 Uhr

Afd für Planwirtschaft, Herr Noll?

Es liegt sicher an unserem Bildungssystem und an mir - aber ich verstehe kein Wort.
Sicher ist das alles sehr klug. Aber warum wollen Sie Planwirtschaft? Ich dachte, der Afd ist gegen den Euro?

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 09:13 Uhr

Torschlußpanik + Prinzip Hoffnung

Letzte Hoffnung: Die mathematisch/statistischen Modelle der Demoskopen taugen nichts!
Darum hat der Afd eigentlich unheimlich viel mehr Prozente als die ermittelten 2 bis 3 Prozent.
Außerdem sind alle Medien Tag und Nact dabei, den Afd totzuschweigen, obwohl er doch so viel zu sagen hat. Und daß die Wahl ohnehin manipuliert ist, weiß jeder Afdler.
Paranoia, Larmoyanz und Frustration = Afd.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 12:44 Uhr
Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 01.09.2013 12:44 Uhr

Bitte lesen und empfehlen!

Ich habe Sie empfohlen, was ich sonst nicht tue.
Hoffentlich lesen viele Ihre 30 Prozent-Nummer! So völlig losgelöst sind nicht mal die heftigsten Afd-Leute.
Ihre ungezogene Ausdrucksweise über eine Frau, unsere Kanzlerin, sagt auch einiges über den Afd. Herr Lucke wird und kann stolz auf Sie sein.

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Wolfgang Kruse
Wolfgang Kruse (WoKru) - 01.09.2013 11:37 Uhr

Nichts ist alternativlos, auch Merkel nicht Bild meldete 15 %, Handelsblatt 20 %. Nicht für CDU...

...sondern für die Alternative für Deutschland.
Und der Wähler? Der könnte auch 30 % geben, dann wäre die Pummelige aus Mecklenburg weg vom Fenster! Inhaltsleer, visionsfrei, opportunistisch: so etwas "bestimmt die Richtlinien der Politik" (Grundgesetz, darauf hat Merkel geschworen).
Und Deutschland würde wieder für seine Menschen regiert werden! Nicht wie bisher für die Banken. Und davon würde ganz Europa profitieren!

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Heiner Peters

Psychologie ist alles oder Jammern für Deutschland

Die Erwartungshaltung der AfD-Mitglieder ist groß. Man will im ersten Anlauf den Weg in den Bundestag schaffen. Und man hat prominente und/oder kluge Köpfe in den eigenen Reihen.

Es ist natürlich ganz schlimm, dass das die Wähler noch nicht richtig mitbekommen haben. Und die 3 % in den aktuellen Umfragen könnten potenzielle Wähler abschrecken. Das ist ganz schlimm für eine Gruppierung, die mit Weisheiten nur so um sich wirft...

Vielleicht sollte man sich beim AfD ein Beispiel an der FDP nehmen. Die kämpfen und jammern nicht unnötig rum.
Und gleich noch eine Erkenntnis als Gratisbeigabe: Erfolge muss man sich erarbeiten, die fallen nicht wie Manna vom Himmel.

Mal davon ab ist es zweifelhaft, ob die Vorschläge des AfD zur Bewältigung der Eurokrise besser sind als die bisher praktizierten.

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Peter Schwarz

Die Konstellation der Protektionisten der AFD spiegelt nur zu deutlich deren Programm wieder ...

.. nämlich die Deindustrialisierung Deutschlands. Reiche Vermögensbesitzer (1-3% der Gesamtbevölkerung) würden zweifelsohne von einer Währungsaufwertung profitieren. Auch das von der AFD favorisierte Steuermodell entlastet Vermögende & Besserverdiener überproportional. Daher wird die AFD sicherlich als neue Variante der FDP ihren Zulauf bekommen. Ob es zu mehr als 5% reicht wird man sehen - aber solange die AFD der breiten Masse der Arbeiter & Angestellten keine Antworten zu bieten hat - ausser wagen Berechnungen, dass eine massive Aufwertung einer nationalen Währung keine Verlagung von Arbeitsplätzen mit sich bringen würde - dürfte die 'grosse Revolution' wohl weitgehend verpuffen. Auch der Glanz der Piraten ist inzwischen schon stark verblasst - und diese sitzen sogar schon in einigen Parlamenten. Echte Antworten auf die Probleme in Bund, Ländern & Gemeinden sind eben doch etwas komplexer als die der AFD.

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Hubert Meinung

jetzt schon am Legenden stricken

undglaublich, wenn ich so manche Beiträge hier lese. Da scheinen ja Einige schon am Legenden stricken zu sein. Das gabs in der Geschicjhte auch schon einmal.

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Fritz Garbor

Nachdem Umfragen eine große Macht entfalten, muß man sich fragen, wie es sein kann, daß über

Jahrzehnte die größten Umfrage- Institute jeweils parteinah agieren, also im wahrsten Sinne des Wortes bewusst komplett unseriös arbeiten: also die Altparteien jeweils protegieren!

Wie kann es ein, dass jeweils offensichtlich "gewünschte" Ergebnisse produziert werden?
Dass dem so ist, erkennen wir an alternativen Umfragen kleinerer Institute, die Manipulation für ihre (Partei-) Finanzierung nicht "nötig" haben - und den direkten Internetumfragen, die die "ganz andere Stimmung" in der Bevölkerung gut wiederspiegeln, wenn auch nicht statistisch objektive Zahlen liefern.

Diese Institute müßten von einem neutralen Ausschuss überwacht werden, indem keine Parteibonzen - wie sonst üblich - sitzen dürfen.

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 01.09.2013 03:07 Uhr

Nachdem alles gesagt oder verschwiegen wurde,

was es zu sagen oder zu verschweigen gab,
beginnt Teil 2 --
das inhaltsbefreite Spiel mit den Sinneseindrücken des Wählers.
In den Medien wächst vor seinen Augen die Säule des systemrelevant ermittelten Siegers und schrumpft die des bedauernswerten Verlierers. Draußen beherrschen Bilderserien von lächelnden Wohltätern ebenso wie die Leerstellen der aus dem Verkehr Gezogenen das Sichtfeld ...
Der nach Jahren wieder entdeckte und benötigte Wähler möge nun unter der Wucht der visuellen Eindrücke sein Kreuz setzen bzw. auf sich nehmen.
Welcher Sieger dann mit wem koa(gu)liert, spielt nur peripher eine Rolle, in Schicksalsfragen (wie Erhalt der Schuldenunion) ist man sich einig, alles andere regelt das Off.

In der hessischen Hauptstadt warben gestern alle 5 Bundestagsparteien einträchtig nebeneinander für ihr Klein-Klein, während die aufrüttelnden Plakate der AfD ein Bett im Kornfeld fanden.
Aber ihr Geist lebt! ;)

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31.08.2013, 13:25 Uhr

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