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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Neue Allensbach-Umfrage Regierung und Opposition gleichauf

 ·  Kurz vor der Bundestagswahl bleibt es spannend: Sollte die AfD ins Parlament einziehen, könnte die große Koalition die einzige Option werden. Ergebnisse einer aktuellen Allensbach-Umfrage für die F.A.Z.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (192)
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Dieter Ruckes

Muß Merkel zittern?

Ich glaube Merkel muss zittern. Warum? Die +/- 40% stimmen niemals. Egal von welcher Seite sie auch getürkt wurden, am Ende wird die Merkel-Partei unter 35% heraus gehen, und ich bin mir sicher, das wies sie auch.

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Bernd Zimmermann
Bernd Zimmermann (bezim) - 21.09.2013 18:37 Uhr

Ich weiß nicht...

... ob die AfD hält was sie verspricht. Wahrscheinlich nicht. Aber ich weiß was passiert, wenn Sie an der 5% Hürde scheitert. Dann werden das die europäistischen Fanatiker aus SPD und CDU als Legitimation für ihren Marsch in die Schulden- und Transferunion nehmen. Ihre Europolitik wurde ja vom Wähler "bestätigt". Allein die parlamentarische Existenz der AfD könnte die schlimmsten Auswüchse verhindern.

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Heinz Lindemann

In Langenhorn wird Luckes "Stress" sich wenden...

ganz in der Nähe des Altkanzlers Domizil....

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Andreas Koerner

Institut für Demoskopie Allensbach – Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH

ist das nicht dieses Institut - welches ganz fest auf dem Grundgesetz dieser Republik stehend-
im Auftrage aller demokratisch gesinnten Bürger bei Landtagswahlen in den 90ern gleich mal die Stimmen einer bestimmten Partei in den Umfragen von sich aus halbierten?

Unter Leitung derselben Dame, die auch heute noch das Sagen im "Institut" hat.

Oh Wunder.

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Dirk  Lehmann

wer hier Rot-Rot-Grün als schreckliche Gefahr ansieht...

... der hat es zielstrebig vermieden, die KLAREN und GUTEN Analysen und Forderungen der Linken zum Bruch der No-bail-out-Klausel, ESM, etc sowie der absurden "Bankenrettungen" zu sehen, hören und lesen!

Mit den LINKEN wird es keine weitere Enteignung für Banken und Staatsleichen geben!

Die haben nämlich mit Lafontaine, Gysi und Wagenknecht im gegensatz zu den etablierten Parteien wirtschaftskompetente leute.
Wir erinnern uns:
1990, Bundestagswahlkampf:

Lafontaine hat EHRLICH und ZUTREFFEND die Kosten der Wiedervereinigung als gigantische Summe vorausgesagt und von Belastung für Generationen gesprochen.

Kohl hat WIDER BESSEREN WISSENS die Lügengeschichten von den "blühenden Landschaften" und leichter Finanzierung verbreitete.

Es war NICHT Kohl in 16 Jahren totalem ordnungspolitischem Tiefschlaf, und sonstigen Aktivitäten, die einzig seinem Machterhalt diente (erinnert uns das nicht fatal an Merkel, sein "Mädchen"?), der den Arbeitsmarkt reformierte - da waren RotGrün.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.09.2013 06:04 Uhr
Paul Banaschak

Wer die Verstaatlichung der Banken als Wirtschaftskompetenz ansieht

ist nicht mehr zu retten.
Die Linke hat sich auch nie gegen den Verstoss der Maastrichtverträge ausgesprochen. Sie hat sich gegen Lasten der GR, der ES, etc. ausgesprochen. Sie hat aber nie gesagt, wie eine vernünftige Lösung aussehen könnte.
Nein, die Linke hat gesagt, dass wir noch viel solidarischer sein müssen.
Aber was heisst Solidarität. Das heißt eben nicht, unbegrenzte Transferleistungen zu zahlen, sondern den Menschen in ihren Ländern wieder eine Chance zu geben, sich mit ihrer eigenen Arbeit ihr Leben zu ermöglichen.
Und das geht eben nur mit einer eigenen Währung.

Weil das nur die Alternative für Deutschland erkannt hat, müssen wir heute der AfD unsere Stimme geben.

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Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 21.09.2013 14:21 Uhr

Es war zwar RotGrün, die den Arbeitsmarkt "reformierten", aber SchwarzGelb hatte nun 8 Jahre Zeit...

die Fehler zu korigieren.

Aber es war natürlich komfortabel, "alle Fünfe gerade" zu lassen, nichts zu tun, und bei Anfeindungen und Kritiken stets auf die "Schuldigen" zu zeigen - nebst der höchst heuchlerischen Bemerkung, diese "notwendige Reform" (ach ja, jetzt doch?) hätte die "starke Stellung Deutschlands" innerhalb Europas erst begründet.

Ja also was jetzt? Waren RotGrün die Schuldigen für das Aussterben der Mittelschichten und das Auseinanderdriften der Einkommen und Vermögen? Oder waren sie die Begründer eines mikroklimatischen deutschen "Wirtschaftswunders" innerhalb eines maroden Europas?

Frau Merkel & Co. müssen sich schon entscheiden! Denn es ist nichts als fiese Heuchelei, die für die eigene Klientel profitablen Vorteile "mitzunehmen", die für die gegnerische Klientel resultierenden Nachteile aber weitgehend zu mißachten (bestenfalls marginal abzumildern) in ihrer dramatischen Wucht aber in die Zeit VOR ihren 8 Regierungsjahren abzuladen. Das ist unglaubwürdig!



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Otto Moser
Otto Moser (MOSEROTTO) - 21.09.2013 13:53 Uhr

Hören Sie mir bitte mit den Erben der Mauermörder auf !



Stalinismus gehört nicht zur Demokratie .

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Wilhelm Kratochwil
Wilhelm Kratochwil (wrkp) - 21.09.2013 11:22 Uhr

Große Koalition

Auch wenn Herr Dr. Böhmelt mit Magendrücken FDP wählen will - obwohl die Millionärspartei in der derzeitigen Bundesregierung ständig für Ärger und Unruhe sorgte - dies nur um eine große Koalition zu verhindern, muß er wohl zugeben, daß die große Koalition viel besser funktionierte als Merkels "Wunschkoalition". Damit hat sie sich sicher vergaloppiert und wohl frühere leichtere Zeiten herbeigesehnt. Man sieht es schon daran, wie sanft sie mit Herrn Steinmeyer, ihrem frü-heren und wohl künftigen Vizekanzler im Wahlkampf umging.

In der Politik liegen viele Felder nach 4 Jahren mit Beteiligung der FDP brach: prekäre Beschäf-tigungsverhältnisse, Altersarmut, jedes 5. Kind wächst in Armut oder nah dran auf, unverschäm-es Abkassieren von Privatpatienten durch den Medizin- und Pharmabetrieb - einfach kein Feeling für die drängenden gesellschaftlichen Probleme. Und die AfD an deren Stelle würde mit ihrem Euro-Ausstieg und der Aufwertung der neuen DM die deutsche Exportindustrie kaputtmachen.

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Peter Schubart

Frau Renate Köcher

kann sich jedenfalls nicht vorwerfen lassen, für ihr Geld nichts getan zu haben...

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Closed via SSO

@Böhmelt Sorry AfD

Werter Herr Böhmelt,

Sie wollen also wieder einmal die FDP wählen, weil Schwarz-Rot die schlechtere Alternative ist? Aber ist sie das wirklich? Einmal angenommen die AfD kommt in den Bundestag. Zusammen etwa mit der FDP. Dann haben Union und FDP keine Mehrheit. Angenommen weiter, die Union geht dann mit der SPD zusammen. Was glauben Sie, was bei der nächsten Wahl passiert? Wenn sich im Bundestag zeigt, dass mit der AfD eine glaubwürdige bürgerlich-liberale Alternative zu Union und FDP entsteht. Die CDU (!) hat dann nur zwei Optionen: Politischer Schwenk Richtung AfD oder Vereinigung mit der SPD. Alles andere wird sie ins Nichts zerlegen. Kommt die FDP nicht in den Bundestag, passiert das gleiche, nur dass die Fronten klarer sind. Die AfD wird in windeseile bei 30% liegen. Schon weil viele Nicht-mehr-CDU-Wähler dort eine neue Heimat finden. Das sind doch gute Aussichten. In jedem Fall bessere, als weiter Schäuble, Merkel und CO - egal ob mit oder ohne SPD. Oder?

Hebold

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Wilhelm Kratochwil
Wilhelm Kratochwil (wrkp) - 21.09.2013 10:39 Uhr

Getürkte Diskussionsbeiträge

Liebe FAZ-Redaktion!

Die meisten der hier stehenden "Leserbeiträge" stammen aus derselben Feder !!! Schreib- und Kommafehler sind überall dieselben. Ebenso ist die Tendenz gleich: FDP raus, AfD rein samt Euro-Kritik. Wenn schon ein bißchen corriger la fortune, dann weniger auffällig! Man könnte sonst
auf die Idee kommen, die Wahl sollte beeinflußt werden. Doch - ich bin urteilsfähig genug, Frau Merkel gegenüber Herrn Steinbrück als das kleinere Übel zu halten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.09.2013 16:14 Uhr
Hugh Greene

Hahaha, selten so gelacht: Schade, wenn ein Forum klüger ist als die Berliner Blockparteien

Herr Kratochwil scheint sehr überrascht, daß im FAZ-Forum tatsächlich diverse Menschen diskutieren statt immer nur stumpfsinnig "Angie" zu rufen oder die "Grünen" für bessere Menschen zu halten.

Wenn diese Wahl die AfD in den Bundestag bringt, dann ist das gelebte Demokratie, weil endlich über die großen Fragen wieder diskutiert statt dekretiert wird.

Dieses Forum hat insbesondere im Wirtschaftsressort schon seit vier Jahren offen und differenziert über den Euro-Rettungswahn diskutiert, während die GEZ-Medien und weite Teile der linksliberalen Presse (leider auch der FAZ in Feuilleton und Politik) ein Tabu über die "alternativlose" Politik ausgebreitet haben.

Dieses Forum hat sich mit vielen, vielen verschiedenen Schreibern um die Zukunft der Demokratie in Deutschland verdient gemacht.

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Bernd Metzger

"Ohne Genscher gäbe es heute keine "Alternative für Deutschland"

Moritz Schuller im Tagesspiegel : "Wie folgenreich diese Verweigerung ist, lässt sich gut an der FDP ablesen. Statt auf die institutionelle Verwahrlosung Europas, die Zentralisierung von Macht und die politische Bevormundung, die mit der Euro-Rettung einhergeht, aufmerksam zu machen, hat die FDP mitgemacht. Weil sie offenbar nicht in der Lage war, sich von dem eigenen Ehrenvorsitzenden und Europa-Ideologen zu emanzipieren und eine zeitgemäße liberale Position zu Europa zu entwickeln, überließ sie diese ihre Themen – und ihre Wähler – merkwürdigerweise lieber anderen. Kaum überspitzt gesagt: Ohne Genscher gäbe es heute keine „Alternative für Deutschland“.

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Bernd Metzger

24 Std vor der Wahl wollen alle über den Euro reden (?)

Ich lebe im Ausland und sehe in der selbstgefälligen Euro-Politik insbesondere der deutschen Regierung grosse Gefahren für die Harmonie der europäischen Länder. Wenn der EURO und der Frieden in Europa vor die Wand gefahren wird, möchte ich später Nico Léon (3) sagen können, dass Papa nicht untätig an der Seitenlinie das Chaos abgenickt hat. Die AfD wird in den Bundestag einziehen und dem Rettungswahnsinn eine legitime Stimme geben. Merkel hin, Merkel her. Mit ihrer 'Augen zu und durch Logik' hat sich mich als lebenslanger CDU Wähler entmündigt. Sie scheut den aufgeklärten Dialog. Die etablierten Parteien haben zu lange das Volk zum Narren gehalten und bevormundet. Ein offener Dialog, ohne Tabuthemen, mit Bürgerbeteiligung. Wahre Demokratie ohne Gekuschel, ohne Korruption. Insolvenzverschlepper: jetzt kommt Ihr aus den Löchern?

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Konstantin Schneider

Das Merkel mit Pauken und Trompeten verliert, hat die Demoskopie noch nicht kapiert

Für Merkel wird es die schlimmste Wahlnacht aller Zeiten werden, hat ihr Horst Seehofer doch bereits signalisiert, dass die CSU der CDU bei einem Wahlergebnis unter 35% keine Ruh' mehr lassen wird.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 15:57 Uhr
Heinz Lindemann

Hallo, Herr Winter,

wenn es beim KLEINEN "ß" bleibt
also nicht KIE.beta.LING den Rücken verunziert

und "ß" beim Trennen zu s-s wird,

teile ich Ihre Meinung....

PS.: Bei Herrn Schneider war das
erste "s" leider schon vorgegeben...

;-)

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Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 21.09.2013 14:37 Uhr

@ H.Lindemann - deswegen bleibe ich bewußt beim "ß". Das ist einfacher, verständlicher, und...

spart einige Zeichen beim 1000-Zeichen-Limit ;-))

Auch wenn sich einige "Sprachwissenschaftler" Grün und Blau ärgern sollten.

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Heinz Lindemann

Ich spende ein "s" für die Überschrift ...

Ihr Fanatismus, Herr Schneider, ist rührend.

Doch Ihre sogenannten "Freunde"
werden es mit Fußtritten danken,
und "Spinner" wird das mildeste Wort
aus vermeintlich
"eigenen Reihen" sein...

Schade um Ihren Windmühlenkampf...

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Theo Kauther

Die Ursachen der €-Krise wurden den Bürgern nicht richtig vermittelt,

deshalb wird auch nicht verstanden, dass Merkels Kürzungspolitik in einem Desaster enden wird. Sie macht alles nur schlimmer! Ein €-Ausstieg ist geopolitisch ebenso Unsinn!

Daher hoffe ich doch sehr, dass sie die Wahl gewinnt - sonst müssten andere (Rot-Grün) die Suppe auslöffeln und es gäbe sofort wieder eine Legendenbildung ("Wäre Merkel Kanzlerin geblieben, wäre das nicht passiert.").

Daher wünsche ich mir (gegen meine Überzeugung) eine Mehrheit für Merkel.

Schön wäre es auch, wenn die AfD den Einzug schafft. Viele Wähler verstehen in ihrer €-Skepsis nicht die ideologischen Wurzeln der Partei. Die AfD ist noch stärker im Neoliberalismus verhaftet als die FDP. Rente und Sozialstaat sind für die AfD so etwas wie die Vorstufe zum Sozialismus.

Das kapieren die Wähler aber nur, wenn die AfD im Bundestag sitzt und die Ansichten der AfD dann die Öffentlichkeit erfahren, die sie jetzt noch nicht haben.

Die meisten kapieren's ja immer erst hinterher...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.09.2013 12:32 Uhr
michael fuchs
michael fuchs (nyobion) - 22.09.2013 12:32 Uhr

sehe ich genauso

acuh wenn 4 jahre merkel wirklich nicht mehr zu ertragen wären

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Ulrike Schütt

Erststimme

Auch die Erststimme hat große Bedeutung. Warum soll das Volk die Erststimme einem Kandidaten schenken, der sich seit Jahren auf seinen "Lorbeeren" ausruht, in der "richtigen" Partei zu sein?

Jeder hat die Chance verdient.

Und wenn Sie Ihrem Wunschkandidaten von vornherein die Chance absprechen und stattdessen den wählen, der es eh wahrscheinlich wird - wo ist da der Sinn? Wenn der es eh wird, braucht man ihn ja nicht zusätzlich wählen.

Es wäre blöd, wenn die großen Parteien schon mal die Hälfte der Sitze durch die Erststimmen besetzen.

Wenn alle Nichtwähler und alle Wähler kleiner Parteien ihre Erststimme ihrem Lieblingskandidaten geben, haben auch bislang "chancenlose" Kandidaten eine Chance. (Schaut doch nach Bayern: nur 25% haben CDU gewählt! (Gruppe der Nichtwähler 35%, Parteien unter der 5%-Hürde 15% = 50%) Lasst uns die restlichen 75% zumindest im Bund sinnvoll anlegen!)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 12:41 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 21.09.2013 12:41 Uhr

Sie wählen

eine Parteiabsicht (Programm) wo die einz. Partei sich vorerst festlegt, was in der Zukunft getan wird. Wem das egal ist, dem ist alles egal. Was bedeutet sonst (die eigene) Zukunft?

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Udo Schott
Udo Schott (softer) - 21.09.2013 01:21 Uhr

Schwarz-Gelb informiert Konzerne besser als die eigenen Abgeordneten

Wer mal ein Beispiel für Intransparenz bei unserer (noch) Schwarz-Gelben Merkel-Regierung wissen möchte, sollte sich den Artikel im Tagesspiegel (Online) durchlesen. Einfach nach "Regierung informiert Konzerne besser als Abgeordnete" googeln und lesen wie einer Abgeorneten die Einsicht in wichtige Unterlagen verweigert werden. Resümee der Parlamentarierin: CDU-FDP ist "unterwürfig offen bei Konzernen, hartleibig intransparent beim Parlament". Demokratie geht anders.

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Wolfgang Weinert

Meine Vision nach Mitternacht...

Also vorab, mit dem AfD-Klüngel kann ich nichts anfangen. Allein der Duktus der meisten Postings in diesem Forum macht mir diesen Verein zutiefst suspekt. On the other hand: Gelänge es der Truppe, in den Bundestag einzuziehen und - unu actu - die FDP unter die 5 %-Hürde zu drücken, dann, ja dann - also: Steinbrück bleibt sich treu und tritt nicht in ein Kabinett Merkel ein, aber - hat er schon angekündigt - er wird die Koaltionsverhandlungen führen. Dann - ich verliebe mich nachgerade in meine Vision - kommt es bei der SPD zu einer kleinen, nein, besser: großen Rochade: Gabriel wird Vizekanzler, Steinbrück wird Parteivorsitzender. Da wird mal jemand von der SPD-Rechten die Partei vor sich hertreiben - möglicherweise mit größerem Erfolg als er in der Vergangenheit den Parteilinken beschieden war. Helmut Schmidt und Gerhard Schröder grüßen von Ferne! Peer, Glückauf!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 13:33 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 21.09.2013 13:33 Uhr

Helmut Schmidt

sagte auf das Stichwort "Visionen", dass man deshalb zum Arzt müsste ;=).Das Dumme ist nur, dass Steinmeier, Gabriel und Steinbrück bei Hollande den Kardinalfehler begehen wollten der Einführung der Euro-Bonds. Das ist die Vergemeinschaften aller Schulden im Euroraum. Das war der Blindflug in die Schuldenunion und der maximale Verrat an den kleinen deutschen Sparern. Die gehören wohl zur SPD.Sie verfolgten den Wahn, dass es ohne Bonds nicht ginge. Merkel + Schäuble haben entgegen gehalten, und die Folgen waren abgewendet. Steinbrücks Wirtschaftswissen ist mgl. viel geringer als geglaubt. Der Nachfolger von J.C.Juncker, Dijsselbaume hat gar kein Diplom. Seine Angaben waren eine Lüge. die angebliche brit. Uni macht keine Ökonomie. Mehrere maßgebl. Politiker entscheiden in der EU ohne Qualifikation!

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Otto Moser
Otto Moser (MOSEROTTO) - 21.09.2013 11:51 Uhr

Begeisterte Sozialisten wirken irgendwie, wie aus dem Museum,



Herr Weinert . Nein, die SPD hat nichts zu bieten, als beim Verramschen Deutschlands mitzumachen , wie man sah, oder es noch zu beschleunigen, wie man hoffentlich nicht sehen wird müssen.

Glück ab , Truppe !

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Manfred Janitzky

Die Stunde der Wahrheit naht samt Nachlese am Sonntagabend

Noch am frühen Abend des 22ten werden die verdatterten Vertreter der Altparteien wohl vor die Kamera treten wie gerade erst der Geisterbahn entstiegen und auf deren hilflos verklärendes Gestammel danach in der Berliner Runde darf man sich jetzt schon freuen !

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Mark  Engeln
Mark Engeln (Steppe1) - 21.09.2013 00:48 Uhr

nanu

Das stete Wachstum der AfD in den Wahlprognosen ist, gelinde gesagt, überraschend.
Obwohl ich dieses Szenarium meiner Freundin schon vor Wochen angekündigt hatte.
Denn erst wird diese Partei so lange wie möglich im marginalen Bereich gehalten, obwohl sie, natürlich nur meinem Gefühl nach, schon lange bei über 5% lag.
Als der Druck zu groß wurde, konnten die "unabhängigen" Meinungsforscher den Deckel nicht mehr drauf halten, denn der Ansehensverlust wäre doch zu krass, wenn die AfD reinkäme, und alle Institute in all den Wochen zuvor diese Partei immer deutlich unter 5% eingeschätzt hätten.
Aber am Sonntag, wenn der Einzug dieser Gruppierung gelingen sollte, wovon nun wohl auszugehen ist, werden die Institute ihren Irrtum wohl mit statistischen Unwägbarkeite zu erklären versuchen.
Doch diese Blamage ist kaum wettzumachen!

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Ralf List
Ralf List (Mulinski) - 21.09.2013 00:35 Uhr

Eine Alterative gegen die Alternativlosigkeit

Egal wie die Wahl letztendlich ausgeht, es wird Zeit, dass endlich eine echte Alternative in den Bundestag einzieht, das endlich über den Euro offen gesprochen wird, das wieder eine konstruktive und sachliche Debatte geführt werden kann, das nicht mehr ein alternativloses Dogma herrscht, dass den Euro zu einer über allem schwebendem unabrückbaren Ersatzreligon erklärt. Auf gehts Alternative, auf in den Bundestag, auf zu einer Demokratie in der es wieder mehrere Möglichkeiten, Antworten und Alternativen gibt und nicht Eurokritiker diffamiert und an den Rand gedrängt werden.

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Alex Löbner

AfD - Alternative für dummies

Da kann ich dem Hr. Birkner nur zustimmen. Punkt 1 im Wahlprogramm der AfD lautet:
"Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro." Die Ursachen der Euro Krise auf den Euro zu reduzieren ist gelinde gesagt ziemlich naiv. Zur Europapolitik heisst es: "...wir unterstützen nachdrücklich die Positionen David Camerons, die EU durch mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung zu verschlanken." Was für ein tolles Vorbild: Nachdem die Bank of England britische Staatsanleihen i.H.v. 375 mrd. Pfund aufgekauft (man kann auch sagen Geld gedruckt hat), den Leitzins auf nahe 0 gesenkt, liegt die Wirtschaftsleistung des Landes 2013 unter der von 2008 (vor Beginn der Finanzkrise) bei einer inflationsrate über 3%. Die Spaltung der brit. Gesellschaft zwischen Arm und reich führt mittlerweile zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen (London riots 2011). Um es kurz zu machen: ich habe selten ein so dämliches Wahlprogramm gelesen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 18:42 Uhr
Bernd R Maier
Bernd R Maier (BeRiMai) - 21.09.2013 18:42 Uhr

Macht doch nix, die Deutschen sind doch ohnehin die Dummen der EURO-Zone:

"Die Griechen sind mit 102.000 doppelt und die Italiener mit 174.000 Euro dreimal so reich wie die Deutschen, die mit 51.000 Euro die ärmsten Haushalte der Eurozone stellen."

Wenn das mal keine soziale Spaltung Europas ist, die zum Bürgerkrieg führen kann ?

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 21.09.2013 14:03 Uhr

Niemand braucht den Euro

Die Staaten haben vor 2001 gut existiert, na also. Der Gedanke, ohne Euro auszukommen, ist noch nicht in den Köpfen. Auch die Medien sabotieren die Aufklärung. Wenn es zur Schulden-Union (durch die Wirkung des Euro) kommt, wird der Plebs in Europa vollen Zugriff auf die dt. Sparkassen-Konten (als Kompensationsgeld) bekommen. Das ist der Inhalt der Eurobonds. Es bedarf nur einiger Verträg, und wenn D.beitritt, kann die EZB jederzeit zugreifen. Verstehen Sie? Da laufen keine "Hin-und Her-Überweisungen", wie bei normalem Handel, zu dem auch Kreditgeschäfte zählen. Deutschland würde ausgesaugt und überflüssig. Wenn dann die Tilgung droht, fehlt sogar der Retter. Was würde das für die Frieden bedeuten ? Ja, es ist so, der Euro ist ein Friedensprojekt. Wenn überall Maß gehalten wird. Was nicht der Fall ist. Die Pleitestaaten kämpfen heute schon um jegliche Subventionierung: Es gäbe Bürgerkrieg, wird seiten GR gedroht. Mit dem Euro ist der Weg dorthin ohne Aufenthalt.

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Hans-Dieter Brune

noch dämlicher

Noch dämlicher ist es, das sauer verdiente Geld, anderen Ländern zu geben. Diese anderen Länder lachen sich doch schon tot über unsere Dämlichkeit wie die irischen Banker, die ein Spottlied auf Deutschland gesungen haben, weil wir für ihre Fehler bezahlen.

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Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 21.09.2013 11:21 Uhr

Es bezeichnet Ihre Geisteshaltung, wenn Sie Wähler als "Attrappen" (dummies) bezeichnen.

Oder sind Sie auch einer dieser unsäglichen Denglisch-Fans, die unbedingt deutsche Wörter "verenglischt" in die Umgangssprache bringen wollen.

Eher jedoch scheint mangelnde Bildung dahinter zu stehen. Sie wollten wohl "Dummköpfe" sagen, aber das ist ja zu altmodisch - oder hatten Sie Angst, das würde wegmoderiert? Also mal ehrlich, eine "Attrappe" ist wohl die weit beleidigendere Bezeichnung, als ein "Dummkopf". Aber Sie sind ja soooo "cool", also wurden aus den Dummköpfen "dummies".

Man sollte nicht nur "g'scheit daherquatschen", sondern tunlichst auch wissen wovon man redet.

Also, bevor Sie anderen etwas "dämliches" unterstellen, sollten Sie zuvor Ihre eigenen Ergüsse auf "Dämlichkeit" überprüfen (hat man etwa in Ihren Kreisen auch was gegen Damen?).

Und - keine Sorge - auch wenn die AfD in den BT einziehen sollte, sie wird kaum die erforderliche Mehrheit haben, die "geordnete Auflösung der Euro-Zone" durchzuführen.

Aber sie wird die anderen zu nachhaltigem Denken zwingen.

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20.09.2013, 15:17 Uhr

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