Home
http://www.faz.net/-hpp-7hoyg
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Der Plagiator als Exeget Guttenbergs Rache

 ·  Pünktlich zur Bundestagswahl meldet sich Karl-Theodor zu Guttenberg wieder zu Wort. In einer Zeitung attestiert er der Kanzlerin nicht nur das Abschleifen konservativer Positionen; er porträtiert sie auch genüsslich als Opportunistin.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (118)
1 2 3 4  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Gabi Heintz

Herr zu Guttenberg irrt.

Die "10 - 15 % Traditionskonservativen" hat Herr Pofalla vergrault, als er Merkel riet, nach links zu rücken, um "neue Wählerschichten zu erschließen".

Die "ältlichen konservativen Stammwähler", hatte er gemeint, hätten ja sowieso keine andere Möglichkeit als CDU zu wählen.

Irrtum, Herr Pofalla! Irrtum, Herr zu Guttenberg!

Wir brauchen endlich nicht mehr die Faust in der Tasche zu ballen und das "kleinere Übel" zu wählen!

Wir haben jetzt eine ALTERNATIVE!

Empfehlen
Jürgen Spiegel

Dabei hatte sie ihn in seinem Vorhaben unterstützt und ihn bis zuletzt gestützt,

und nahm ihn sogar als "Aushängeschild" für Innovation: Sein gewaltiges Unternehmen Umbau der Verteidigung zur Freiwilligenarmee mit Umstrukturierungen und Verlegung des Hauptsitzes ans Parlament (weil er dort ohnehin nur sitzen wollte, und wo er auch hingehört), hat sie unterstützt. - Ihr Politikansatz, für den er drei "wurstige" Prinzipien zu erkennen meint, führt bei ihr doch aber auch zu einem Ergebnis. Sie würde doch auch bei anderer Konstellation im Kabinett das Vorhaben voll unterstützt haben, schon weil der Finanzminister mit seinen Sparabsichten den Anfang zu dieser ganzen Sache machte. Ich verstehe also nicht, worauf er sich mit seiner Kritik an ihrem Politikansatz bezieht.

Empfehlen
Andreas Pätzold

Es gab vor Jahrzehnten schon einmal einen Guttenberg im Bundestag

Herbert Wehner ätzte damals von ihm als den Kuttenzwerg. Herr Wehner, das war nicht richtig.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 20:51 Uhr
Andreas Pätzold

Wehner hat den Falschen erwischt

Habe in dem Zusammenhang mal die Biographie des anderen Karl Theodor zu Guttenberg und des Kar Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg insbesondere deren Rolle im Widerstand während des dritten Reiches bei Wikipedia gesichtet. Solche Leute verdienen höchsten Respekt.

Empfehlen
Philipp Graf Gudenus

Über Namen macht man sich nicht lustig

Aber vielleicht war Wehner selbst ein Opfer?

Empfehlen
Ulrike Schütt

Beide Stimmen für die Wunschpartei!

Nur so ändert sich was.

Auch die Erststimme hat große Bedeutung. Warum soll das Volk die Erststimme einem Kandidaten schenken, der sich seit Jahren auf seinen "Lorbeeren" ausruht, in der "richtigen" Partei zu sein?

Jeder hat die Chance verdient.

Und wenn Sie Ihrem Wunschkandidaten von vornherein die Chance absprechen und stattdessen den wählen, der es eh wahrscheinlich wird - wo ist da der Sinn?

Also beide Stimmen für die Wunschpartei.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 12:01 Uhr
Manfred Götze
Manfred Götze (Logikus) - 21.09.2013 12:01 Uhr

Wunschpartei

Ulrike, auf meinen Briefwahlunterlagen habe ich die "Wunschpartei" nicht gefunden.
Habe ich da etwas übersehen?
Wer kandidiert denn für die "Wunschpartei"?

(Übrigens ein schöner Name für eine Partei. Sollte man sich schützen lassen)

Empfehlen
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 21.09.2013 05:12 Uhr

Betrachten wir es von einer anderen Seite....

...der Herr von zu Guttenberg wie schon im Forum erkenntlich ist irgendwie nicht der Typ, den man sich als Leader vorstellt → einfach unsyphatisch kommt er rüber. Nun da er kurz vor der Wahl sich so sehr in die Bresche schlägt "für die AfD", keimt in mir der Verdacht auf, er will die Bürger/innen davon abhalten, die AfD zu wählen. Lassen wir uns aber nicht beirren, er hat keinen Platz mehr an der Sonne verdient, schon gar keinen Platz in einem Amt, welches repräsentativ für die BRD stehen soll. Vergessen wir ihn.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 11:57 Uhr
Manfred Götze
Manfred Götze (Logikus) - 21.09.2013 11:57 Uhr

Heilbringer

Die meisten Schreiber im Forum, die ihn jetzt beschimpfen, haben vor seiner Entzauberung auf den Knien gelegen und ihn als Heilsbringer und idealen Merkel-Nachfolger verehrt.

Genau das ist entlarvend.

Im Übrigen: wo er bei der Charakterisierung von Merkel Recht hat, hat er Recht.

Empfehlen
kurt treier
kurt treier (kurt1111) - 21.09.2013 05:02 Uhr

der guttenberg hat mit seinen punkten

besonders, die drei punkte zur kanzlerin doch voellig recht. wenn die leute das moegen, dann werden sie langsam aber sicher sich dem abgrund naehern. natuerlich noch mit ein paar richtungswechseln, und mit neuland dazwischen und ohne alternative. viele viele menschen werden hart fallen, aber wie es schon immer war, die generaele bringen sich vorher in sicherheit. denn sie haben ja einen informationsvorsprung und wissen wann sie auf die andere seite wechseln muessen oder sich abzusetzen haben. siehe herkunft von frau merkel, die herkunft praegt, und diese kann man nicht einfach ablegen. auch wenn sie vordergruendig noch so schoen laechelt.

Empfehlen
Paul Banaschak

aber Gutti, nur die AfD kann uns vor Rot/Rot/Grün schützen

alles andere zerstört den Wohlstand Deutschlands.

Empfehlen
fridolin hinterhuber

Rache

Wie soll man es nennen,gerade noch höflich bleibend:Die ganz persönliche Rache eines schwerreichen Erzkonservativen,dem es wohl im komfortablen USA-Exil doch nicht so gut gefällt.Obwohl es ihm materiell an nichts gebricht:Den Besitz hat er vor der Abreise nach Amerika ja noch schnell in eine steuergünstige österreichische Stiftung eingebracht,der Herr Patriot.Immer wieder zu beobachten bei den Bewohnern der oberen Etagen:Wenn es ums Geld geht statt nur um wohlfeile Worte,ist es mit der Heimatliebe schnell vorbei.

Empfehlen
Thilo Schmitt

Brilliant getextet ... stimmt alles! Man fragt sich wer hats geschrieben...???

Egal es stimmt ja was er sagt, nur ist nicht ganz klar welche Intension der Atlantiker zu Guttenberg hat. Warum die Attake kurz vor der Wahl, will er schon mal seine Kandidatur fürs Kanzleramt vorbereiten? Die Methode wäre zumindst couragiert. Oder möchte er in die Medien wegen Parteischädigendem Verhalten und dann schnell ab in die FDP? Da bräuchte man ihn doch geradezu händeringend....

Noch weniger klar ist ob der Richter über die Opportunistin nicht selbst ein solcher in Richtung USA wäre. Das würde dann bedeuten er ist mindstens austauschbar (mit der NSA-Kanzlerin).

Empfehlen
Hermann F. Sack

Wenn das alles stimmt: Kleinkariert, dümmlich, unpolitisch - und vor allem auch völlig unfränkisch.

Die Kautele in der Überschrift dieses Kommentars musste sein, damit man sich als Franke öffentlich nicht "aus Versehen" distanziert oder gar schämt.

Der "Bericht aus dem Flucht-Paradies" erscheint eigentlich so unwahrscheinlich, dass man erst die persönliche Reaktion dieses Freiherrn abwarten sollte, bevor man seine Meinung noch deutlicher artikulieren kann.

Empfehlen
Günter Weber

Guttenberg wird ferngesteuert - nur vom wem?

Sehr geehrter Herr Buchsteiner, von allgemeinem Interesse ist doch nicht, was Guttenberg schreibt bzw. in seinem Namen schreiben läßt. Viel interessanter ist dagegen die Frage, welche Verbindungen ihm die Redaktionstüren renommierter Zeitungen im angelsächsichen Raum öffnen. Wer "bezahlt" für den Druck solcher Artikel aus der Feder eines - nach Maßstäben internationaler Politik - jungen, unerfahrenen, unwichtigen Mannes, der lediglich für kurze Zeit ein Minsteramt inne hatte. Die Relevanz der Äußerungen Guttenbergs für ein internationales Publikum dürfte gegen null gehen. Mir ist auch nicht bekannt, dass sonst noch gestrauchelte deutsche Ex-Verteidungsminister z. B. in der New York Times zu Wort kämen. Warum keine Biking-Kolumne von Rudolph Schapring? Oder Weinproben mit Herrn Jung? Wer also sorgt krampfhaft dafür, dass Guttenberg nicht einfach in der Vsenkung verschwindet? Wer will ihn unbedingt im Gespräch halten? Wer bezahlt dafür? Liebe FAZ, ran an die Arbeit!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 23:39 Uhr
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 21.09.2013 23:39 Uhr

was halten Sie davon,

Scharnagl's Bayernkurier ??

Empfehlen
Moritz Voss
Moritz Voss (Movossi) - 20.09.2013 23:16 Uhr

Da eint die beiden doch etwas,

aus den USA hinaus haben sie die aktuelle Regierung doch beide angegriffen und sich angebiedert. Der Transatlantiker zwar weniger schlimm als die Bilderbergerin, die den Irakkrieg gegen Schröder propagiert hat.
Was nur schon etwas perfide ist, bis für ein paar ewig gestrige ist Guttenberg vollkommen verbrannt, eine Kritik von ihm ist da eher soetwas wie ein Lob, das hat die Entdemokratisierungskanzlerin aber nicht verdient.

Empfehlen
Karl Dietrich Naumann

Der soll endlich seine neue Promotion ohne Fehl und Tadel schreiben !

Ich meine durch dieses Nadelöhr muß er schon durch, um seine Jugendsünde auszumerzren ! Dann hat er mit seinem wachen Verstand und dem vielen überlegenem politischem Potential wieder alle Möglichkeiten sich gegen die mediokren politischen Konkurrenten in Deutschland
durch zusetzen.

Empfehlen
Harald Berger
Harald Berger (Hercule) - 20.09.2013 22:13 Uhr

Warum nicht direkt?

"wegen einer zweifelhaften Doktorarbeit"
Was ist denn das für ein Geschwurbel? Das ist keine fragwürdige Doktorarbeit. das ist erwiesenermassen ein Plagiat von vorn nis hinten.
Wenn jemand etwas klaut und es wird nachgewiesen, spricht man dann auch von zweifelhaften Eingentumsverhältnissen?
Wir haben genug Blender in der politischen Elite, KTG fehlt uns da gerade noch.

Empfehlen
Heinrich Thiry

Entschieden

hat er ja 'ne Menge.
Aber fragen Sie mal bei der Heeresleitung nach in Sachen Bundeswehr-Reform.
Da ist eine abgeschriebene Doktorarbeit ein Lausbubenstreich gegen das Debakel was er da angerichtet hat.
Zudem Stichwort Drohnenfiasko.
Wie konnten die Medien diesen Dilettanten nur so hochjubeln.
Ach ja er adelig.............schmunzel.....
Das Problem ist, der Mann ist brandgefährlich, er hat mächtige Kaliber hinter sich und sehr viel $$$$$$$$$$$$

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.09.2013 14:02 Uhr
Hermann Paul

Wischiwaschi-Gelaber von Herrn Wichtig

Soso, Sie haben also Zugang zur Heeresleitung und internen Vermerken, Vorgängen, Entscheidungen auf höchster Ebene usw. usf.? Dann haben Sie bestimmt auch klare Fakten statt diffuser Unterstellungen und Andeutungen? Also, Karten auf den Tisch, alles andere ist für die Tonne.

Empfehlen
Gabrielle D'Anquert

Friede

seiner Asche. Seine Kritik ist ja nicht unberechtigt, aber lieber eine fleißige Schweigerin mit unklaren Absichten als ein unfähiger Blender mit "fragwürdiger Doktorarbeit". Ich frage mich, warum dieses Plagiat überhaupt so bezeichnet wird.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.09.2013 21:51 Uhr
Gabrielle D'Anquert

und sagen dann

war doch klar ausgedrückt: er hat Recht, aber er hat jegliche Glaubwürdigkeit verspielt und finde sein Verhalten als CSU-Mann im Wahlkampf fragwürdig. Von Begeisterung war nicht die Rede.

Empfehlen
Manfred Götze
Manfred Götze (Logikus) - 21.09.2013 15:17 Uhr

Verschwurbelt

"Friede seiner Asche".

Naja, Frau Dankert: flotter Spruch, aber tot ist er ja nun nicht. Auch nicht politisch; dafür wird schon von Herrn Seehofer gesorgt werden. Ob wir es mögen oder nicht.

Und was begeistert Sie vergleichsweise an einer "fleissigen Schweigerin"? Und dann noch mit unklaren Absichten!

Nehmen Sie doch einfach seine Kritik zur Kenntnis und sagen dann: "er hat Recht" oder "er hat nicht Recht".
Warum stattdessen so verschwurbelt???
Auch ein Betrüger kann noch zu klaren Gedanken fähig sein.

Empfehlen
Joachim Schroeder

Über den Tisch gezogen!

So kann sich Guttenberg trösten, daß Angela Merkel, deren politi-
sches Gespür und Geschick innenpolitisch seinesgleichen nicht
hat, fehlt im internationalen diplomatischen Ränkespiel diesselbe
Sensibilität, Menschkenntnis und auch ein ähnliches sicheres Ur-
teilsvermögen.
Innenpolitisch ist ihr niemand gewachsen, außenpolitisch gilt das
nicht.
Innenpolitisch hat sie über 15 Jahre konsequent jeden möglichen
Rivalen souverän und gedultig ausgemerkelt, wobei es dahin-
gestellt sein soll, ob sich auch Guttenberg zu diesem erlesenen
Kreis zählen kann.
So hätte Guttenberg besser auf dem Brüsseler Parkett agieren
sollen, wo Angela Merkel regelmäßig ausgespielt wird und von
ihren Verhandlungspositionen abrücken muß, bzw. glatt über
den Tisch gezogen wird.
(Quellen u.a. HB)

Empfehlen
Wilfried Benner
Wilfried Benner (kneh71) - 20.09.2013 19:25 Uhr

Herr von Guttenberg, kommen Sie doch wieder zurück. Die Diss ist passe. Den Grünen verzeiht man

sogar Pädophilie. Jeder hat eine zweite Chance verdient. Sie auch. Also...auf was warten Sie?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.09.2013 21:06 Uhr
Hajo Kissmaker
Hajo Kissmaker (Kissme) - 20.09.2013 21:06 Uhr

Pädophilie

Na Sie Schlauer, die Grùnen sich selbst, man höre die Worte von Claudia Roth, keine Äußerung von Lemke oder Göring-Eckart also keine Distanzierung etc., alles klar ?

Empfehlen
Lars Harmann

Wer verzeiht den Grünen bitteschön die Pädophilie?

Sie etwa?

Empfehlen
Tilo Amsberg

Ist Führungsfigurkritik hier so selten wie in Russland?

Solche Kaisers-neue-Kleider-Kritik hört man aus dem Inland zu selten, von Politikern zu selten und von Medien zu selten. Praktisch ausnahmslos läuft ein ja-nein-ich-schwarz-weiß-Spiel, in dem klare Antworten tabu zu sein scheinen und nach 1:30 bzw. 45,60,90 Minuten gibt das Befragungspersonal das Spiel verloren. Ist die GEZ demokratiekompatibel?

Empfehlen
Christoph Wirtz

Die Frage ist, warum solche renommierten Medien einem Menschen wie Herrn ...

... zu Guttenberg, der bis auf seine schnell verglühte Popularität in Deutschland wenig vorzuweisen hat, immer wieder eine Plattform bieten, seine Sichtweise zu verbreiten? Welche Interessen, welche Gruppen, welche Personen hat der US-Resident hinter sich, die ihm diese Türen öffnen?

Der Psychonalytiker Hans-Jürgen Wirth hat im "Stern" vor zwei Jahren alles zum Thema zu Guttenberg gesagt, was zu sagen ist. Wen es interessiert, der suche nach "Inszenierung eines Chaoten Hans-Jürgen Wirth".

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 12:14 Uhr
Manfred Götze
Manfred Götze (Logikus) - 21.09.2013 12:14 Uhr

Sichtweisen

Warum sollte er keine Plattform für seine Sichtweise bekommen?

Hingegen zeugt Ihre Sichtweise von mangelndem Demokratieverständnis, um es mal nett auszudrücken.

Empfehlen
Closed via SSO
Bülent Alper (Suffyx) - 20.09.2013 19:53 Uhr

Weil er, werter Herr Wirtz,

ein Atlantiker ist.

Empfehlen

20.09.2013, 14:27 Uhr

Weitersagen