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Umfrage zur Bundestagswahl : Schwarz-Gelb verliert die Mehrheit

  • Aktualisiert am

Wahlwerbung für die Bundestagswahl in Berlin am Hochhaus Steglitzer Kreisel Bild: dpa

Prognose-Patt im Bundestag: Union und FDP kommen auf genauso viele Stimmen wie ihre Konkurrenten zusammen. Bei der Antwort auf die Kanzlerfrage ist sich die Mehrheit der Deutschen hingegen sicher.

          Rund sechs Wochen vor der Bundestagswahl verlieren die Union und die FDP offenbar ihre Mehrheit unter den deutschen Wählern. Der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge käme Schwarz-Gelb nun nur noch auf 47 Prozent der Stimmen und läge damit gleichauf mit den anderen Parteien, wie es im vorab veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend vom Mittwoch heißt. Dabei behaupteten CDU und CSU sich bei 40 Prozent, während die FDP einen Prozentpunkt verliere. Die SPD hingegen kann dagegen nach vier Wochen der Stagnation wieder zulegen und kommt auf 23 Prozent. Grüne, Linkspartei und AfD verharren bei jeweils acht Prozent.

          SPD-Kanzlerkandidat : Schulz will auch bei Bundestagswahl-Niederlage Parteivorsitzender bleiben

          Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt laut der Umfrage 24 Prozent, ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Bei der Kanzlerpräferenz verliert Angela Merkel im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte, während SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf seinem niedrigsten Wert seit seiner Nominierung verharrt. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich 21 Prozent aller Wahlberechtigten für ihn entscheiden und 50 Prozent für Angela Merkel, die damit 29 Prozentpunkte vor ihrem Herausforderer liegt. Für keinen von beiden würden 29 Prozent bestimmen – der höchste Wert seit dem Antritt von Martin Schulz als Kanzlerkandidat.

          Umfrage zur Bundestagswahl

          , Umfrage von:
          Quelle: wahlrecht.de Alle Ergebnisse aus Bund und Ländern

          Quelle: Reuters

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