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Bundestagswahl 2013 : SPD-Politiker: Große Koalition nicht ausschließen

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SPD feiert 150-jähriges Bestehen mit Deutschlandfest Bild: afp

Auch die SPD will vor der Bundestagswahl eine große Koalition mit der Union nicht ausschließen. „Strategische Optionen einzuschränken, ist immer schlecht“, sagte der hessische SPD-Generalsekretär Roth der Sonntagszeitung.

          In der SPD mehren sich Warnungen davor, eine große Koalition nach der Bundestagswahl auszuschließen. Dahinter steckt die Sorge, dem Wähler keine zweite Machtoption anbieten zu können, sollte es für die angestrebte rot-grüne Koalition nicht reichen.

          Der hessische SPD-Generalsekretär und Bundestagsabgeordnete Michael Roth sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.): „Wir können unseren Wählern nicht sagen, wenn Rot-Grün nicht klappt, gehen wir auf jeden Fall in die Opposition. Strategische Optionen einzuschränken, ist immer schlecht für eine Partei.“ Wenn eine Partei alle möglichen Koalitionen ausschließe, so sei das „ein Zeichen von Schwäche“. Zwar könne man als Sozialdemokrat nach dem enttäuschenden Wahlergebnis von 2009 keine große Koalition anstreben. Dennoch brauche die SPD Machtoptionen. Er rate seiner Partei daher „dringend von Auschließeritis ab“.

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