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Amtliches Endergebnis der Bundestagswahl : Die SPD bekommt einen Sitz mehr

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Die SPD bekommt einen Sitz im Bundestag mehr, als das vorläufige Ergebnis aus der Wahlnacht ergeben hatte. Das ergibt sich aus dem amtlichen Endergebnis der Bundestagswahl, das heute bekanntgegeben wurde.

          Der Bundeswahlausschuss hat in seiner Sitzung am Mittwoch das endgültige Ergebnis der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag festgestellt. Anschließend gab der Bundeswahlleiter das endgültige Wahlergebnis im Europasaal des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus in Berlin bekannt.

          Demnach gewinnt die SPD gegenüber dem vorläufigen Ergebnis einen weiteren Sitz hinzu. Die Sozialdemokraten mit 193 statt 192 Abgeordneten im Parlament vertreten, wie Bundeswahlleiter Roderich Egeler am Mittwoch in Berlin mitteilte. Dem neuen Bundestag, der sich am 22. Oktober konstituieren soll, gehören damit insgesamt 631 Abgeordnete an. Stärkste Kraft ist die Unionsfraktion mit 311 Sitzen. Die Linke kommt auf 64 Sitze, die Grünen kommen auf 63 Sitze. Bestätigt wurden die prozentualen Ergebnisse der Wahl am 22. September. Egeler äußerte sich besorgt darüber, dass es mehr Neuauszählungen in Wahlbezirken gab.


          Der Anteil der ungültigen Zweitstimmen betrug 1,3 Prozent (2009: 1,4 Prozent),
          der Anteil der ungültigen Erststimmen 1,5 Prozent (2009: 1,7 Prozent).
          Gegenüber dem vorläufigen Wahlergebnis hat sich damit nur der Anteil der ungültigen Erststimmen um 0,1 Prozentpunkte verringert.


          Wie die Zweitstimmenanteile der sonstigen Parteien ohne FDP sich verteilen zeigt die Grafik:

          Der neu gewählte Bundestag wird damit aus insgesamt 631 Abgeordneten (2009: 622) bestehen.

          Im 18. Deutschen Bundestag werden nach dem endgültigen amtlichen Wahlergebnis die folgenden Parteien mit den nachstehenden Mandatszahlen vertreten sein:

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