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Bundestagswahl 2013 Adenauer-Enkel rechnet mit Einzug der Freien Wähler in den Bundestag

 ·  Stephan Werhahn rechnet den Freien Wählern „gute Chancen“ aus, bei der Bundestagswahl im Herbst ins Parlament einzuziehen. Das sagte der Spitzenkandidat der Partei der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.).

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (49)

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Gerhard Katz

Sollen die konturlosen "Freien Wähler"

durch die Systemmedien jetzt als neutralisierendes Gegengewicht zur AfD aufgebaut werden?

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Heinz Lindemann

Neue Pogo-Partei ???

In Hamburg kandidierte einst eine Gruppierung -
immerhin mit so viel Stimmen, daß die DVU unter 5 Prozent blieb ;-)

mit den ZWEI Programmpunkten:
ARBEIT ist SCHEISSE
Saufen, saufen, saufen.

Es geht bei der "AfD" noch "klarer":
"EURO ist ..." ( siehe oben )

Die Geschichte lehrt:
Jede Diktatur braucht ein Feindbild
Haben "Euro ist doof"-Schäfchen das nicht begriffen?

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Bernd  Domhaus
Bernd Domhaus (R3000) - 17.03.2013 15:57 Uhr

AfD & Co

...und weil die meisten Bürger immer das kleinere Übel gewählt haben, wie im übrigen ich auch, stecken wir jetzt bis zum Hals in der ...(nein nicht Champagner).

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Heinz Lindemann

AfD & Co --- "Piraten reloaded" !!!

Es kann sein, daß ich einige Menschen
in meinem Karnickelzüchterverein
oder auch der Totenlade
sehr kompetent und sympathisch finde ---
... aber müssen die gleich in den Bundestag???

Es ist immer noch besser,
das "kleinste Übel" zu wählen,
als DIE GRÖSSTE SEIFENBLASE....

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Felix Staratschek

Freie Wähler werden unglaubwürdig durch Unterstützung der Irreführung des Vereins "Mehr Demokratie"

Wenn Adenauer- Enkel Stephan Werhahn wegen der Eurorettungspolitik zu den Freien Wählern gegangen ist, ist der falschen Partei beigetreten. Freie Wähler, ÖDP und Piratenpartei sind für ESM- Kritiker akut unwählbar, weil diese die Verfassungsbeschwerde von Mehr Demokratie unterstützen. Die wird von vielen Gruppen und Personen so beworben, als solle damit eine Volksabstimmung über ESM und Fiskalpakt erreicht werden. Aber sowohl auf Seite 102 der Klage, wo die eingeklagten Ziele stehen, als auch in einem Text von Mehr Demokratie von September 2012, der mir vorliegt kann jeder lesen, dass es statt gegen ESM und Fiskalpakt um einen Angriff auf unser Grundgesetz geht:
"Wir fordern eine Volksabstimmung in Zusammenhang mit ESM und Fiskalpakt, nicht über die Verträge...... die politischen Folgen sind so weitreichend, dass es einer Volksabstimmung über eine neu gefasste Verfassung bedarf." Und eben diese "neu gefasste Verfassung" würde das Grundgesetz ablösen, und ESM und Fiskalpakt zulassen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 16.03.2013 17:07 Uhr

Wenn auch einige unbedingt heute und noch einige Tage kräftig dafür werben.

Geschenkt, die werden es nicht schaffen. Die freien Wähler nicht, wie die Alternative nicht.

Ich behaupte oder biete Wetten an sie werden nicht einmal zur BT Wahl antreten.

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Dr. Martin Diehl

Merkel wankt

BUndeskanzlerin Merkel ändert ihre Meinung schnell, insbesondere, wenn sie demoskopisch schwächelt -siehe Fukushima. Sie ist gleichzeitig offensichtlich ohne starke eigene innere Überzeugungen und zudem die alleinige Richtungsgeberin in der bürgerlichen Koalition. Um also ein Umdenken zu erreichen, reicht es zunächst völlig aus, Merkel demoskopisch zu schwächen, indem wählbare Alternativen aufgebaut werden.

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thomas schulz

Wieso das Abschneiden der FW, AfD und Piraten eine entscheidende Rolle spielen wird

Die in BT-Wahlen nur in Bayern antretende CSU ist darauf angewiesen, dort mindestens 45-47% der abgegeben Stimmen auf sich zu vereinigen, um hochgerechnet auf das Bundesgebiet die 5% Hürde zu knacken. Zwar würde sie mit ihren direkt gewählten Abgeordneten im BT vertreten sein, nur kann sich dann die aktuelle Regierungskoalition die erforderliche Kanzlermehrheit abschminken. Das spielte schon einmal vor der ersten gesamtdeutschen BT-Wahl eine Rolle, als die CSU die DSU sponserte, um nicht direkt als Konkurrent der CDU antreten zu müssen.

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Otto Meier

Bei allem Verständnis, aber so steuern wir nur auf Weimarer-Verhältnisse zu.

Die Unzufriedenheit mit der Politik nimmt im Land ständig zu und das ist ja auch mehr als verständlich. Aber eine Zersplitterung der Parteienlandschaft ist nicht sehr hilfreich. Besser wäre es, die Bürger gingen für mehr direkte Demokratie auf die Straße und zwängen die Parteien dazu, den Willen der Bürger stärker zu berücksichtigen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 22:40 Uhr
Otto Meier

Gegen neue Parteien helfen keine Argumente, Herr Bogumil.

Das lesen Sie hier doch. Also seien Sie unbesorgt. (Achtung: Ironie)

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Stojan Bogumil
Stojan Bogumil (bogumil) - 17.03.2013 15:47 Uhr

Weimarer Verhältnisse, ein klassisches Totschlagsargument gegen neue Parteien:

mögen die etablierten doch an ihrem Geld ersticken, sie können nur noch die Wähler kaufen und Wahlgeschenke verteilen, auf Kosten des Steuerzahlers, natürlich...

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Otto Meier

Herr Esser, Herr Muschalle,

solange der "mündige Bürger" in Wahrheit ein Untertan bleibt, muß ich ihnen wohl oder übel zustimmen. Solange die Bürger ihren Willen nicht deutlich artikulieren, wird sich vermutlich nichts ändern, egal wieviel und welche Parteien es gibt bzw. geben wird.

Denn, ob neue bzw. andere "Eliten" es denn anders und besser machen, wage ich mehr und mehr zu bezweifeln.

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Enzo Aduro
Enzo Aduro (EnzoAduro) - 16.03.2013 13:26 Uhr

Natürlich! Alle kommen in den Bundestag!

Neben
CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke (im Härtefall über die Grundmandatsklausel)

auch
FDP

und
Alternative für Deutschland, Freie Wähler und die Piratenpartei.

(ironie aus)

Nein ehrlich. Nur die ersten 4 sind sicher drin. Bei der Linke ist die Sicherheit dadurch gesichert das Sie im Osten auf jeden Fall 3 Wahlkreise knacken. Sie sind also auch drin wenn Sie weniger als 5% machen. Auch wenn Sie Stand jetzt knapp über 5% machen.

Die FDP wird wahrscheinlich reinkommen. Wenn auch nicht sicher.

Alle anderen haben keine Chance. Zusammen kommen die auf über 5%. Aber einzeln nicht. Die Piratenpartei hätte die Chance gehabt. Aber Sie haben es vermasselt.
Die Alternative für Deutschland gibt es noch nicht (juristisch gesehen), und hat noch nie eine Wahl angetreten.
Die freien Wähler werden im September wahrscheinlich über die 5% kommen - aber nur in Bayern. Bundesweit keine Chance.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.03.2013 14:14 Uhr
Rainer Nehls

Beruhigungspille oder was?

Wen wollen Sie den mit Ihrem Beitrag beruhigen. Ich persönlich glaube, dass Sie im Bezug auf die Alternative für Deutschland völlig daneben liegen. Träumen Sie ruhig weiter Ihren Traum.

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Sven Bogenreiter

Schön auf den Punkt gebracht..

..Herr Müller, wie gewohnt. Stimme Ihne zu 100% zu. Die Erfahrung zeigt, dass die FW auf Kommunalebene durchaus handlungsfähig sind. Auf Bundes- und Landesebene fehlt leider die Abgrenzung zu CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP sowie eine klare Ansprache des Bürgers.

Ohne den FW etwas ion Absprache zu stellen, aber für einen Wechsel bedarf es einer neuen Dynamik und frischen, ehrlichen und überzeugenden Köpfen.

Meiner Meinung nach steht die "Alternative für Deutschland" so wie sich alles momentan darstellt, am meisten dafür. Meine Stimme hat sie!

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Peter-Paul Gansen

Ohne Positionen und ohne Wille zu echter Opposition

Die Freien Wähler hätten die Möglichkeit gehabt, sich zu den wichtigen Themen deutlich zu positionieren. Leider kam da zu wenig. Daneben scheint die Partei an den bayrischen Ambitionen des Vorsitzenden Aiwanger hängenzubleiben. Die lokale Perspektive auf ein bisschen Machtteilnahme verhindert die Entwicklung zu wirklicher Oppositionarbeit auf gesamtdeutscher Ebene.
Zu hoffen bleibt, dass sich viele der engagierten Mitglieder der Freien Wähler der AfD anschließen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 02:26 Uhr
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 17.03.2013 02:26 Uhr

die Freien Wähler haben es bisher in ein einziges landesparlament geschafft

nämlich 2008 in das bayerische. hubert wurde dabei kräftig vom sog. tandem beckstein/huber unterstützt. den beiden - an der nordseeküste würde man sie voll zutreffend als dösbaddel bezeichnen - vollbrachten die grandiose leistung, das sich selbst gegebene standartwahlziel der "staatspartei" 50+x% locker auf 50-7% einzudampfen >> die 7% waren zu den freien wählern abgewandert.

"Hubsi" ist gut beraten, sich um den erhalt seiner mandate bei der 1 woche vor den bt-wahlen stattfindenden bayerischen landtagswahl zu kümmern >> und damit die "staatspartei" erneut erfolgreich zu ärgern.

ein deal AfD - Freie Wähler kann nur lauten: die Freien Wähler legen in bayern wieder ein gutes, besser ein noch besseres ergebnis vor, welches eben wegen der nähe zur bt-wahl den schwarzen kanzlerinnen-vergötterungsverein in aufregung versetzen würde. für die bt-wahl überlassen die freien wähler der AfD das feld, die AfD wird zur landatgswahl in bayern sowieso nicht antreten.

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Philipp Laurisch

Europawahl

Für die Defätisten: Bei der Europawahl hat die AfD gute Chancen, auch und gerade weil die 5%-Hürde fehlt und die Wahlbeteiligung niedriger ist - es gehen dann eher die Leute wählen, die sich dafür tatsächlich interessieren. Und so wie UKIP vom EU-Parlament aus Millionen von Briten erreicht hat und zu einem wichtigen Faktor der britischen Politik geworden ist, kann die AfD dann Millionen von Deutschen erreichen. Die Bundestagswahl ist da nur der Anfang... Was den Zweckoptimismus von Herrn Werhahn betrifft: Ich hab ja nichts gegen ihn, aber seine Aussage zu den Direktmandaten zeigt, dass er wohl sowohl den Zuschnitt der Wahlkreise wie auch das Wahlsystem nicht verstanden hat. Die Leute werden bei den Direktmandaten der Union den Vorzug geben, denn wenn sie für eine andere Partei stimmen, geht der Sitz an die SPD. Stichwahlen gibt es ja nicht. Das ist der Zauber des Mehrheitswahlrechts.

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Joachim Schroeder

Freie Meinungsäußerung!

Nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber um politische Chancen zu haben
sollten die Freien mit der AfD - Alternative für Deutschland - kooperieren
um dem brüsselhörigen Verein der CDU/CSU - FDP - SPD - Grünen zu sagen,
daß sie sich mit der Eurosion, die zwangsläufig mit der von Brüssel an-
gestrebten 'Fiskalkapazität' in einem 'Governance' der Übernahme der
Finanzhoheiten, in eine Falle begeben werden, die letztendlich die jetzige
naiven Parteienlandschaft von CDU/CSU - FDP - SPD - Grünen zur
Bedeutungslosigkeit schrumpfen und zum belächelten Clown eines
''Vereinten Europas'' als Zahlmeister machen wird!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.03.2013 14:24 Uhr
Christian Thomsen

War mit den FW nicht zu machen...

Sehr geehrte Frau Simon,
auch als überzeugte Anhängerin der AfD sollten Sie die Dinge von beiden Seiten aus betrachten. Die Forderungen von Professor Lucke (z.B. nach Umbenennung der Partei) waren einfach nicht realisierbar. Das wusste er auch von Anfang an. Jetzt die Schuld den Freien Wählern in die Schuhe zu schieben ist ein mieser Dreh, wie man ihn von den Altparteien kennt. Wenn die AfD so ihren Einstieg in die Politik gestaltet, dann kann man auch nicht viel Gutes von ihnen erhoffen.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 16.03.2013 13:23 Uhr

Herr Schröder, Aiwanger will mit SPD und Grünen koalieren

das ist keine Alternative zu Pest oder Cholera. Zwischen FW und der wa2013 ist sehr kontrovers verhandelt worden, eine Einigung war mit der Spitze der FW nicht zu erzielen. Es wurde überlegt, nicht nur den Freien Wählern, sondern auch der Partei der Vernunft (PDV), dem Aktionsbündnis Direkte Demokratie (ADD) und, stellvertretend für andere freie Wählergruppen, der Dortmunder Unabhängigen Wählervereinigung (DUW), eine gemeinsame Parteigründung vorzuschlagen (Doppelmitgliedschaften möglich). Sie würden aber auf einen eigenen Wahlantritt bei der Bundestagswahl verzichten und statt dessen die neue Partei unterstützen. Bundestagskandidaturen wären für alle Mitglieder der neuen Partei möglich, egal, welcher Partei sie zuvor angehört haben. Erste Reaktionen auf unseren Vorschlag reichen von großer Zustimmung bis hin zu entrüsteter Ablehnung...

Mit Aiwanger ist das nicht zu machen, der von Bayern auf ganz D schließt und das wird nicht funktionieren.

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Horst Ziegler

Freie Wähler versus Alternative für Deutschland?

Die verhindern sich gegenseitig, wenn sie antreten. Schade.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 15:26 Uhr
Stojan Bogumil
Stojan Bogumil (bogumil) - 17.03.2013 15:26 Uhr

ja, dachte ich auch. Nun lichtet sich der Urknall

und es sieht nach einem vehementen Erfolg der Alternative für Deutschland aus!

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Michael  Naumann

Auf jedenfall ist

der Enkel wohl nicht mit der Denke des Grossvaters vertraut

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.03.2013 13:46 Uhr
Dietmar Fleischhauer

... haargenau ...

... und die Suppe der Adenauerschen Rentenreform 1957 löffeln wir gerade aus.

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Martin Hofmann-Apitius

weiß ich nicht ....

... der Großvater hat auch schon Politik unter abwegigen Annahmen gemacht ("Kinder kriegen die Leute immer").

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Henk Wilbert

Ist die AfD schon bierzelttauglich?

Die Freien Wähler sind in der Tat eine Provinzpartei. Ihr fehlt der kompetente Überbau.
Doch sollte sich die Alternative für Deutschland nicht überschätzen.
Denn wer in Deutschland regieren will, der braucht die "emotionale" Verankerung in den Regionen. Die lässt sich nicht von heute auf morgen herbeiführen.
Die nun von Pathos Beflügelten sollten nicht nur ihrer finanzpolitischen Kompetenz vertrauen, sondern auch einen gesellschaftsanalytischen Realismus entwickeln.
Einerseits gilt es daraufhinzuwirken, Aufklärung in die selbstverschuldete Unmündigkeit der grünen Großstädter zu bringen.
Andrerseits bedarf es des Ausbaus einer "Currywurstmentalität" in Stadt und Land.
Heinz aus dem roten Kohlenpott lässt sich von dem Image einer Professorenpartei nicht so leicht überzeugen.
Felicitas aus Prenzlau wählt grünlinksliberalen Ablass als Kompensation für die den I-Pod in Nerzfell.
Und Sepp aus der Operpfalz wagt keine Experimente.
Wie will die AfD in solchen Kontexten punkten?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.03.2013 13:43 Uhr
Dietmar Fleischhauer

@Herrn Laurisch

Die FDP ist aber seit 1949 etabliert, das ist schon ein Unterschied. Und die UKIP ackert auch seit zwanzig Jahren. (Im übrigen fände ich es sympathischer, Herr Prof. Lucke bezöge sich auf die fantastische UKIP, und nicht auf eine Notargumentation Camerons.)

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Philipp Laurisch

FDP

"Denn wer in Deutschland regieren will, der braucht die "emotionale" Verankerung in den Regionen."
Gilt das auch für die FDP, diese nicht umwerfend große Partei, die von allen Parteien am längsten mit an der Regierung war und auch der jetzigen Koalition ihren Stempel aufdrücken kann - und die zur Not über beeindruckende Leihstimmenergebnisse in die Parlamente kommt?
Es ist auch nicht nötig "zu regieren" - UKIP hat vom EU-Parlament aus massiv auf die britische Politik und damit auf die ganze EU eingewirkt.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 16.03.2013 12:27 Uhr

FW und Energiewende

Die Freien Wähler unterstützen die Energiewende. Entweder haben sie das gleiche "Verständnis" der technischen und ökonomischen Bedingungen wie die Grünen oder sie ignorieren sie im finanziellen Interesse ihrer vermuteten Wählerschaft, der Wählerschaft mit den Solarstadln.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 16.03.2013 12:23 Uhr

Ach nur weil er als Enkel meint und in Bayern hofft. 5 % Hürde die schaffen die freien Wähler

nicht.
Die Piraten, die Alternative, die Freien Wähler.

Keiner wird es schaffen oder tatsächlich nach dem 22.09.2013 eine Rolle als Zünglein spielen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.03.2013 13:03 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

ja ....

... und die Rente ist sicher (Norbert Blüm)

... ein bail out ist ausgeschlossen (CDU Wahlplakat 1998)

... Griechenland ist auf einem guten Weg (Wolfgang Schäuble)

... eine Verlängerung des Rettungsschirm EFSF ist mit Deutschland nicht zu machen (Angela Merkel)

... die Mehrwertsteuer wird auf zwei Prozent erhöht (Angela Merkel vor der großen Koalition)

... dieser Staat hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem (Guido Westerwelle)

... wir werden die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands wieder herstellen (besagter Guido Westerwelle bei der Diskussion zur Mitgliederbefragung der FDP in Bonn)

bla bla bla bla bla

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Jörg Feller

Wenn man überlegt, welche Pfeifen schon den Titel Adenauerenkel vor sich her getragen haben,

wenn auch zugegeben ohne das verwandtschaftliche Verhältnis, dann sollte man vorsichtig sein.

Wenn der Journalist sonst nichts als Aufhänger für den Artikel als Aufhänger gefunden hat, sagt das ja eigentlich alles.

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Die große Unruhe

Von Klaus-Dieter Frankenberger

In vielen Ländern Europas ist das Tal der Tränen noch nicht durchschritten. Es wird unruhig bleiben, solange die Lasten der Anpassung nicht bewältigt sind. Mehr 32 6