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Bundespräsident unter Druck Wulff lehnt Veröffentlichung von Anrufabschrift ab

 ·  Bundespräsident Christian Wulff hat die Veröffentlichung des protokollierten Telefonanrufs beim Chefredakteur der „Bild“-Zeitung Diekmann abgelehnt. Das Präsidialamt erklärte, Wulff wolle es bei der persönlichen Entschuldigung belassen.

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David Brandstädter
David Brandstädter (trop) - 05.01.2012 14:00 Uhr

well played!

Ein cleverer Zug der BILD. Auf die Reaktion Wulff's kann man gespannt sein.

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Hans Müller
Hans Müller (testo001) - 05.01.2012 13:55 Uhr

Das bricht ihm das Genick.

Wulf hat sich gestern abend gewunden wie ein Aal, wich immer wieder aus. Nun aber, wenn tatsächlich anhand des veröffentlichten Telefonats nachgewiesen werden kann, dass er in seinem "Befreiungs-Interview" log wird er seine Integrität als BP final verloren haben.

Wie lange werden wir diesen schmierigen Pründebewahrer noch ertragen müssen? Ich gebe ihm noch vierzehn Kalendertage.

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Kai Schraube

...und '"tschüs"!

Das war's dann jetzt wohl.

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Bernhard Heilig

Pressekrieg gegen Politiker

Als Bürger dieses Landes sehe ich die Pressefreiheit missbraucht, wenn diese zum Kriegsinstrument gegen Politiker eingesetzt wird. Politiker werden zu Fehlverhalten provoziert und dann auf dem Schlachtfeld der Öffentlichkeit vorgeführt. Die Presse und die Politiker tragen somit beide zur Demontage der demokratischen Grundordnung bei. Ich als Bürger kann keinem mehr trauen, denn die einen verdienen damit ihr Geld (Presse) und die anderen verlieren ihr Gesicht (Politiker). Was wird wohl das Ergabnis dieser Schlacht sein ? Antidemokratische und radikale Kräfte, die das Chaos ordnen werden ? Ich wünsche mir, daß die Politik wie auch die Preese sich ihrer demokratischen Verantwortung bewusst sind. So wie es zur Zeit und in den letzten Monaten läuft, geht es mit der deutschen Demokratie auf jeden Fall den Bach hinunter !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2012 14:45 Uhr
Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 05.01.2012 14:45 Uhr

Niemand muss sich BILD/Springer andienen

Sehr geehrter Herr Heilig,

es gibt nicht "die" Presse, und jeder Politiker entscheidet, welche Medien er wie nutzt. Manche Wege sind schneller und einfacher, machen aber auch erpressbar. Kai Diekmann, Bild Chefredakteur, weiß: "Wer mit uns im Aufzug hochfährt, den begleiten wir auch auf dem Weg nach unten." - q.e.d.

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Arnd Haas
Arnd Haas (Realist66) - 05.01.2012 13:47 Uhr

Der richtige Schritt, der für Transparenz sorgen wird!

Diesem Ansinnen kann sich der Präsident vor der selbstgewünschten Transparenz eigentlich nicht entziehen. Er wird, um nicht weiter Schaden nehmen zu müssen, seine Zustimmung zur Veröffentlichung geben müssen. Tut er es nicht, bestätigt er damit die Anwürfe der Springer-Presse und macht sich vollends unglaubwürdig.

Aber was ist denn, wenn sich die Aussagen der Bild-Zeitungen tatsächlich bestätigen und die gestrige Aussage Wulffs widerlegt wird?

Dann wird es wohl zu einer erneuten Entschuldigung unseres Präsidenten kommen. Zwar würde der Präsident erneut als Hasardeur vorgeführt, das Amt weiter in Trümmer gelegt werden; schlussendlich darf er als Präsidentenmarionette von Merkels Gnaden dennoch nicht gehen.

Was für ein Trauerspiel, sollten sich die Aussagen der Bild bewahrheiten und Wulff erneut der Schönfärberei überführt werden.

Man kann dann eigentlich nur noch wegschauen, wie dieses Amt sukzessive durch den Amtsinhaber demontiert wird.

Er ist heute schon eine tragische Figur!!

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Heiner Dehling
Heiner Dehling (heintje) - 05.01.2012 13:44 Uhr

Schulden vergemeinschaften und Profit privatisieren?

Nachdem Herr Wulff gestern das Hohelied der Transparenz angestimmt hat, halte ich es nun im Sinne dieser Transparenz für notwendig, die Mailbox-Nachricht zügig zu veröffentlichen. Denn seit gestern steht Aussage gegen Aussage. Der Bundespräsident behauptet, den nämlichen Artikel mit diesem Anruf nicht verhindert haben zu wollen, die Bild-Zeitung sieht das anders. Hier ist im Sinne der Aufklärung aller Beteiligten und der Bürger der Wortlaut oder gar der Mitschnitt angebracht.
Überdies sehe ich in Herrn Wulffs Argumentationsketten die alte Ideologie des Vergemeinschaftens von Schuld(en) und Fehlern - nämlich an die Presse und den kritischen Bürger, hingegen sollen unliebsame Sachverhalte dann doch lieber privatisiert bleiben.

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Jutta Hamberger

Druck steigt weiter - gut so

Das sogenannte Interview des Herrn Wulff war doch, bei Lichte betrachtet, eine Frechheit. Zwar gibt er einen Fehler zu, erklärt aber weiter, Urlaube bei Freunden und Privatkredite halte er für sein gutes Recht. Noch immer nichts begriffen, Herr BuPrä. Er ist eben nicht Otto Normalverbraucher, sondern hat eine besondere Rolle und Funktion. Die er noch nie ausfüllte... Bitte nur noch eine einzige Nachricht: Die vom Rücktritt. Darauf wartet Deutschland.

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Christian Peters

Schachmatt!

Wenn Wulff ablehnt steht er als Lügner da, wenn er zustimmt wohl auch. Klassisches Schachmatt.

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Lena Waider
Lena Waider (lenada) - 05.01.2012 13:35 Uhr

Bild will den Mailbox-Mitschnitt eines direkten Telefonanrufs (an Diekmann) veröffentlichen

für das sich Wulff schon vor Wochen bei Diekmann entschuldigt hatte und er seine Entschuldung auch akzeptiert hatte (was unwidersprochen ist)???

Das ist unterstes Niveau. Niedriger kann Gossenjournalismus eigentlich kaum mehr fallen.

Der ganze Vorgang beweist, dass es die ganze Zeit nicht um Wulffs Kredite ging. Nicht Wulff hat eine Salamitaktik verfolgt, sondern die Presse. Erst war es sein Privatkredit von Frau Geerkens: Okay, offenbar nicht schlimm. Dann seine Reisen: Okay, kaum etwas zu beanstanden. Dann eine Werbefinanzierung für sein Buch: Auch nichts. Dann sein rollierender Geldmarktkredit: Hat ihm die BW-Bank angeboten, ist deren Problem. Dann die Zeitpunkte seiner Kreditumschreibungen: Sind bei näherem Betrachten unverdächtig. Dann ein Telefonanruf bei Diekmann.

Wenn man so weiter macht, wird es in dem Fall irgendwann bestimmt noch Tote geben. Eva Herman dürfte das damalige Mobbing gegen sie auch nur ausgehalten haben, weil sie sehr christlich ist.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2012 16:08 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 05.01.2012 16:08 Uhr

Ein solches Dokument der Zeitgeschichte darf dem Bürger nicht vorenthalten werden.

Es geht hier nicht mehr um eine Privatangelegenheit von Herrn Wulff und Herrn Diekmann.

Er muß nicht mit der Veröffentlichung einverstanden sein.

Möglicherweise ist es Notwenndig das aufgezeichnete gesprochene Wort von einem Server in einem Land bereitzustellen wo die Deutschen Behörden keinen Zugriff haben.

Willkommen im Jahr 2012

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Michel Cremer

By the way: Gleicher Kommentar auch bei welt-online gepostet! Angriff auf die Pressefreiheit?

Nur ein Wort: Der Anstand, der fehlte! Leider bedurfte es dieses sittlichen Empfindens, um das Amt des Bundespräsidenten gehaltvoll ausüben zu können. Daran gebricht es, daher ist der Amtsträger nunmehr untragbar.
All das von Ihnen aufgeführte ist nur "unverdächtig" in der Version des Herrn Wulff, das sollten wir nicht vergessen. Auch hier gilt: "Audeatur et altera pars". Es gibt im Leben meist zwei Seiten. Sie vergassen zudem noch einige Aspekte, die auch Sie schwer werden rechtfertigen können: Lüge (siehe Interview gestern) und Angriff auf die Pressefreiheit!

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Marc-Daniel Volk
Marc-Daniel Volk (mdvolk) - 05.01.2012 14:52 Uhr

Exklusivrechte inklusive...

Der Bild geht es hierbei natürlich nur um Transparenz... Ob das wohl jemand glaubt? Nein, für den Axel-Springer-Verlag ist das doch eine willkommene Möglichkeit der Exklusiv-Veröffentlichung in den eigenen Printmedien. Rekord-Absatzzahlen der eigenen Blätter sind damit sicher. Nun, wer es nötig hat, auf diese Weise Leserschaft zu erlangen, braucht über Niveau nicht zu reden...

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 05.01.2012 14:27 Uhr

Gossenjornalismus?

Werte Frau Waider,

dass Sie die Bild-Zeitung nicht mögen, kann man verstehen. Aber in diesem Fall liegt sie richtig. Denn es war Wulff, der gestern wieder auf das Telephonat zu sprechen kam. Und offenbar hat er wieder gelogen. Sorry, sich nicht klar ausgedrückt. Also hat Diekmann jedes Recht, den Inhalt des Gesprächs zu veröffentlichen.

Und nur nebenbei: Was ist von einem Präsidenten zu halten, der die Presse unter Druck setzt, damit ein missliebiger Beitrag nicht gedruckt wird? Sind wir in Russland? Oder in Nordkorea?

Wolfgang Hebold

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 05.01.2012 14:26 Uhr

Tucholsky sagt,

in Deutschland wird nicht derjenige bestraft, der den Dreck macht, sondern derjenige, der darauf hinweist.
Verehrte Frau Waider, Sie versuchen ständig, dieses Zitat zu bestätigen. Aber diese Affäre wird nicht nach Tucholsky enden. Wulff hat sich hier – offenbar auch mangels ausreichender Intelligenz – mächtig verhoben.

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Carola Schommer

Wulff versteht die Vorwürfe einfach nicht

Wenn Herr Wulff einräumt, die Nachricht auf der Mailbox sei ein großer Fehler gewesen, so hört sich das an, als bereue er nicht was er getan hat, sondern ist lediglich zerknirscht, weil er erwischt worden ist.

Würde er die Fehlerhaftigkeit seines Verhaltens tatsächlich verstehen, so wüsste er, dass manche Dinge in seiner Position nicht zu entschuldigen sind. Es dürfte dann für ihn nur die Konsequenz der Rücktritts geben. Aber Krämerseele bleibt Krämerseele.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2012 16:23 Uhr
Stefan Sedlaczek

Krämer

Beleidigen Sie die Krämer nicht. :-) Ein Krämer hat noch im hintersten Winkel seiner vollgestopften Regale etwas für seine Kunden, welches er, so es diese nachfragen, hervorkramen kann. Er verkauft dies frank und frei, dient seinen Kunden und nimmt Geld nur für Gegenleistungen im freiwilligem Handel. Er ist ehrbarer Kaufmann und mehr noch Sammler, fast schon Archivar im Dienst der Allgemeinheit. Er nährt sich und seine Familie redlich. Seinen Kramladen kann er nicht beleihen und von seinem guten Ruf lebt er doch.

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Lena Waider
Lena Waider (lenada) - 05.01.2012 14:11 Uhr

Die Vorwürfe bezogen sich auf seinen Hauskredit

Verstehen Sie denn, worum es in der Sache noch geht? Ich sehe nur noch eine widerliche Treibjagd.

Wer nicht verzeihen kann, wer keine Gnade walten lassen kann, wer wegschaut, wie 1.000 Menschen auf eine Einzelperson fortwährend und über hunderte Kanäle eintreten und treten und treten und treten bis diese Person keinen Mucks mehr macht, der dabei Worte wie Schachmatt etc. verwendet, der sollte sich fragen, auf welcher ethischen Grundlage denn sein eigenes Denken und Handeln beruht? Auf das von Tyrannosaurus Rex?

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Werner Schnell

...und das ist auch gut so.

Unbegreiflich, dass Herr W. seine Fallhöhe erst noch zusätzlich erhöht hat. Er musste doch damit rechnen, dass der Wortlaut veröffentlicht wird und dann jeder den Wahrheitsgehalt seiner diesbezüglichen Einlassung überprüfen kann.

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Peter Pen

Gelegenheit für BILD sich um Deutschland verdient zu machen

Es wäre gut, wenn BILD den Herrn Noch-Präsidenten nun endgültig überführen könnte. Ein Rücktritt wäre gut für das Land.

Übrigens, kann sich jemand erinnern was Wulff in seiner politischen Karriere je geleistet hat? Mir fällt nur ein, die "Haushaltsabgabe" der GEZ ab 2013 vorgeschlagen zu haben (vielen dank dafür, jetzt müssen auch noch Leute für das Traumschiff zahlenm, die nicht mal eine Glotze haben) und die Installation einer Integrationsministerin mit Migrationshintergrund.

Fällt sonst jemandem noch was ein?

Und so jemand, der im wesentlichen durch Stagnation aufgefallen ist, wir von der Mutti zum BP ernannt. Unser armes Deutschland.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2012 19:05 Uhr
Ulrich Dust

Dann wäre es ja vielleicht gut,

Herrn Kai Diekmann, dem das Berliner Kammergericht in einer Urteilsbegründung bescheinigte, dass er als Chefredakteur der Bild „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer sucht“, wegen seiner großen Verdienste um die Pressefreiheit das Bundesverdienstkreuz am Bande durch Wulff umzuhängen zu lassen.

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Franz Gerstheimer

Bitte nicht!

Bitte Herr Wulff,

treten Sie jetzt sofort, noch heute, zurück. Ich möchte meinen Kindern diesen Politporno ersparen.

Franz Gerstheimer

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Die Erbarmungslosigkeit, mit der die Medien Herrn Wulff zur Strecke bringen wollen, ..

ist keineswegs der lupenreine Ausweis einer funktionierenden Demokratie, sondern das genaue Gegenteil: Sie offenbart eine tiefgreifende Krise des Gemeinwesens, in der die „Eliten“ ihr durchgängiges Versagen zu Lasten einzelner Sündenböcke entschuldigen und kaschieren möchten.

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Lothar Georg Kopp

Wulff-Affäre ist auch Presse-Affäre

Wenn alle das Gleiche schreiben, dann ist was faul!
Fällt eigentlich noch irgendjemandem auf, dass kein einziger Journalist danach fragt, wie der Inhalt einer auf eine Mailbox gesprochenen, persönlichen Nachricht zu einem bestimmten Zeitpunkt den Weg in diese Zeitung findet? War es Herr Diekmann selbst? Wenn nicht, wer hatte Zugang zu seinem Anrufbeantworter? Hat einer abgehört? Wer hat da was, wann, wie und wozu öffentlich gemacht? Dazu findet man keine einzige Recherche, in keiner Zeitung. Merkwürdig - oder? So entsteht der Eindruck, dass sich niemand mit BILD anlegen will. Was aber steckt hinter der BILD-Kampagne? Sollen wir denn nur noch Präsidenten von Bildzeitungs Gnaden mögen dürfen?
Die Presse, vierte Gewalt im Lande, allerdings durch Wahlen nicht demokratisch legitimiert, sollte nicht die Rolle von Ermittler, Ankläger, Richter und Henker in einer Person spielen. Die Presse profitiert doch enorm über gesteigerte Auflagen. Ist das moralisch? Das ist auch eine Presseaffäre ...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2012 14:51 Uhr
Stefan Waldburg

Angesichts eines derartigen Verhaltens des Herrn Wulff...

...bedarf es keiner "Kampagne" mehr.

Man kann ja von der Bild halten, was man will. Aber wer mit einem an Blödheit nicht zu überbietenden Anruf an ihren Chefredakteur herantritt, gefolgt von der öffentlich gemachten Behauptung, dessen Inhalt sei gar nicht so gemeint gewesen, der darf sich nicht wundern, wenn diese anschließend auf den Plan tritt, um mit dem 'dummerweise' vorhandenen Tonmaterial die Dinge zu erhellen.

Es ist dann eben keine Presse-Affäre, sorry. Die machen nur ihre Arbeit. Und das hatte Wulff am Abend des 12.12. eben nicht verstanden, als er dachte, mit Dieckmann mal eben die Dinge auf die kumpelhafte Weise zu regeln... Wie die Informationen an die FAZ gerieten, ist daneben ehrlich gesagt zweitrangig.

Und neben den vielen Beschädigungen des Amts darf Wulff nun den weiteren Bärendienst verbuchen, den er der übrigen Presselandschaft erwiesen hat, indem sich nun nämlich ausgerechnet die Bild aus einer komfortablen Position heraus als Wahrheitsbringer produzieren darf.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 05.01.2012 13:21 Uhr

An Dämlichkeit nicht zu überbieten!

Mit seiner gestrigen Sprechblase in Sachen "Transparenz", hat er sich selber den Strick um den Hals gelegt, mit dem ihn Bild jetzt hängt. Das ist kein Anfängerfehler, sondern bodenlose Dummheit oder Dreistigkeit. Ein Schäfer-Zug der einfachsten Art. Selbst für diesen professionellen Wendehals gibt es da kein Entkommen mehr. Egal, ob er der Veröffentlichung nun zustimmt oder nicht.

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Gerd Möller
Gerd Möller (GMNW) - 05.01.2012 13:21 Uhr

Tragödie

Die Causa Merkel / Wulff ist eine einzige Tragödie, die ich in diesem fürchterlichen Ausmass in der Bundesrepublik niemals für möglich gehalten hätte!
Ein Bundespräsident, der sich mit seiner noch nicht abgeschlossenen Ausbildung zum Bundespräsidenten mitleidheischend entschuldigt, ein Bundespräsident, der anscheinend unfähig ist, auch nur das doch überschaubare Bundespräsidialamt zu führen, hat jeglichen Anspruch für dieses besondere Amt verloren.
Es darf niemand mehr in Deutschland über den Herrn Mugabe in Zimbabwe oder den Herrn Thaci im Kosovo herziehen; damit ist seit dem Fall von und zu Guttenhausen und jetzt erst Recht durch die Causa Merkel / Wulff endgültig vorbei!

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Christoph Stolzenberger

Nicht mein Präsident!

Es ist unglaublich, Bürgerlichkeit zählt nichts mehr,... Christian Wulff hat offenbar wieder die Wahrheit mindestens verbogen (Anruf bei "BILD") und damit das Amt des Bundespräsidenten in den Schmutz gezogen! Gestern erinnerte ich das Barschel-Interview und Guttenbergs "Verteidigungs"-Strategie leuchtete auf...

Deutschland und wir Deutsche haben Besseres verdient!

Im übrigen, wer 6-stellig als Ministerpräsident verdient, der lädt ein, der muss nicht eingeladen werden! Niemals!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2012 21:35 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 05.01.2012 21:35 Uhr

Ist doch nicht mehr schön

Hallo, Sie müssen sich nicht für mich schämen. Also von Allen jetzt eine abziehen.

Die, die neg. Kommentare ablassen, sagen ihre Meinung. Oder können Sie, genau wie der BP keine Kritik vertragen und möchten am liebsten alle verbieten? Beschimpfen jedenfalls tun Sie sie schon.
Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht, sagte Gandhi einst. Wulff stolpert schon mächtig, immer wieder, sobald er den Mund aufmacht kommen welche und sagen, "oh, da hat er aber gelogen". Ist das schön ?

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Rolger Zieand
R Z (rolzie) - 05.01.2012 13:48 Uhr

wer...

Es ist eine Schweinerei wie Opposition, Medien und Wir mit unseren Mitmenschen umgehen.
Ich schäme mich für Alle, die Herrn Wulff nicht in Ruhe lassen.
Alle die lauthals schimpfen und negative Kommentare ablassen haben etwas zu verbergen.

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wolf haupricht

Steinzeitmenschen...@Lena Waider vom 5.Jan.


Manche Zeitgenossen lassen Stil und Form außer Acht, indem sie Grenzen nicht nur ausloten, sondern überschreiten. Menschlichkeit ist ein Begriff, der heute ein Schattendasein fristet.
Nur wer on top ist, gilt etwas.
Dahinter stecken eindeutig machtbezogene und finanzielle Interessen, denen Anstand und Fainess egal sind.
Ihr Hinweis auf den Steinzeitmenschen, der seinem Überlebenstrieb Geltung verschaffen musste, ist angemessen. Vor etlichen Jahren charakterisierte, ich glaube es war Prof. Hoimar v. Ditfuhrt, den heutigen Menschen als ein Wesen, das in der einen Hand noch eine Keule und in der anderen bereits die A-Waffe trägt. Wie Recht er doch hat.

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Ellen Schreiber

Die Bürger haben die Schnauze voll

Wie die immer deutlicher werdenden Reaktionen auf den BP zeigen, haben die Bürger genug von Politikern wie Wulff, die uns Bürgern Moralpredigten halten, selber aber keinerlei Moral und Anstand haben, ja die nicht einmal Respekt vor Grundrechten wie Informations- und Pressefreiheit zeigen und gleichzeitig wie die Made im Speck von unseren Steuergeldern leben wollen und - was am allerschlimmsten ist - unser Land bald vollständig der EU ausliefern wollen. Wir brauchen endlich unsere vollständige Souveränität einschließlich einer vom Volk bestimmten Verfassung und direkte Demokratie. Dafür müssen wir Deutschen endlich kämpfen, und deswegen müssen solche Verfehlungen wie von Wulff schonungslos aufgedeckt werden. Wie sonst sollen die Politiker endlich wieder lernen, daß sie DEM VOLK zu dienen haben, und daß dies nicht nur schöne Worte im Amtseid sind!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2012 12:52 Uhr
Ellen Schreiber

Herr Haupricht, habe ich etwas von "fehlerfrei" geschrieben?

Nein, meine Worte waren "aufrichtig" und "wahrhaftig". Und DAS kann man verlangen. Wenn unsere politische "Elite" nicht imstande ist, so jemanden aus ihren Reihen für dieses Amt auszuwählen, dann ist das einfach beschämend.

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wolf haupricht

Wollen wir tatsächlich den fehlerfreien....

oder perfekten Menschen, Frau Schreiber? Wenn, dann wäre dieser nach aller Lebenserfahrung allenfalls ein "Scheinheiliger". Nicht umsonst sagt der Volksmund, dass jeder Mensch zwei Gesichter hat. Dass wir schon profiliertere Präsidenten hatten, ist eine andere Frage. Da hat die kath. Kirche es m.E. besser geregelt, indem Menschen durch Bereuen und Vergebung wieder tauglich wurden. Ich meine, kein schlechte Regelung. mfg

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Ellen Schreiber

Nein, Herr Haupricht

Beängstigend ist, was die deutsche politische "Elite" gerade mit unserem Land vorhat und nicht, daß die Bürger sich zumindest einen aufrichtigen, wahrhaftigen Bundespräsidenten wünschen, wenn wir ihn schon nicht selber wählen dürfen! Daß Wulff jetzt dermaßen im Mittelpunkt steht, hat er sich ganz allein zuzuschreiben. Und ich glaube schon, daß die Mehrheit es genauso sieht, sonst würde es nicht so überwältigend viele kritische Kommentare zu Wulff geben.

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wolf haupricht

Frau Schreiber, sind Sie die Bürger D....?

Es ist schon beängstigend, in welcher Weise hier Menschen regelrecht verfolgt werden. Ob da Gerechtigkeit und Augenmaß im Vordergrund stehen, darf bezweifelt werden.

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