16.11.2012 · Auf dem Bundesparteitag der Grünen hat die neue Spitzenkandidatin Göring-Eckardt die SPD getadelt. Zudem würde man der Partei „auf Augenhöhe“ begegnen.
Von Johannes Leithäuser, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Abschaffung der Schulpflicht? Wie bitte, liebe Grünen?
Ich schaute mir den Parteitag an, man will ja schließlich
informiert sein.
Aber was Trittin da in punkto Schulpflicht sagte ist an schwachsinniger
Gutmensch-Ideologie nicht mehr zu toppen: durch Abschaffung der
Schulpflicht mehr Gerechtigkeit? Ah ja, wie in den USA oder anderswo, wo
nur noch die einen Abschluss erhalten, deren Eltern Wert auf Bildung
legen, der Rest muss dann von der Mittelschicht noch stärker
getragen werden... oha, das ist so gerecht, da treibt es einem die
Tränen in die Augen.
Himmelherrgott, kann den keine Partei auf Bundesebene auch nur halbwegs
sowas wie eine Politik des gesunden Menschenverstandes, der Empathie und
der Gemeinschaftsverantwortung machen? Muss es denn immer dieses
Phrasen-Funktionärswesen sein?
Wie gesagt, lesen Sie die Untersuchung, vorher lohnt sich ein Gedankenaustausch nicht.
(Und wahrscheinlich dauert es so lange, bis die Arbeiten
zurückgegeben werden, weil der Hauptfachlehrer noch die
Klassenarbeiten weiterer Klassen zu Hause liegen hat.) Und mehr antworte
ich jetzt nicht.
Und mir - und anderen Hauptfachlehrern - käme eine
tägliche Arbeitszeit von 8.00 bis 16.00 Uhr sehr gelegen.
@ Cornelia Holtmann „Vor allen Dingen aber hat die Studie auf die vollkommen ungerechte..“
Welchen Protest würde es wohl in der Lehrerschaft geben, würde ein KuMi die Arbeitszeit von Lehrern festlegen? Beginn z.B. 7:30 Uhr, Ende 16:00 Uhr? Da würde sich die Masse der Damen und Herren doch verwundert die Augen reiben. Die Gehaltsstufen bei Gym-Lehrern entsprechen denen für Ingenieure in der freien Wirtschaft, dort wird nicht über Überstunden geredet, die werden erwartet, ohne besondere Ausgleichsregelung. Und wenn Lehrer so furchtbar viel arbeiten, wieso dauert es idR so lange bis Klassenarbeiten an die Schüler zurückgegeben werden? Könnte es sein, daß sehr viele Lehrer nach der Schule eher ihre Freizeitbeschäftigung im Auge haben und die Korrekturen erst an nachgeordneter Stelle stehen? Nicht nur ich verfüge da über gewisse Erfahrungen. Die Regelstundenzahl an Gym beträgt 25 - 27 Wochenschulstunden (45min), die Regelarbeitszeit in der Wirtschaft 38 ++ Zeitstunden (60min). Arme Lehrer. ;-)
Was soll denn heißen "100 Wörter sind 100 Wörter"?
Das würde niemand bestreiten. Nur:
1. Schüler an Gymnasien schreiben eben weit mehr als 100
Wörter in einer Klassenarbeit (anders als Sonderschüler),
2. Ein Lehrer am Gymnasium unterrichtet im Schnitt 180 Schüler, die
im Schnitt fünf Klassenarbeiten pro Schuljahr schreiben.
Und die Studie von Mummert & Partner hat die Landesregierung NRW in
Auftrag gegeben. Ziel der Studie war es nachzuweisen, dass Lehrer zu
wenig arbeiten, dass also eine Erhöhung der Wochenstundenzahl
zulässig sei. Dies ist nicht gelungen.
Vor allen Dingen aber hat die Studie auf die vollkommen ungerechte
Verteilung der Lehrerarbeitszeit verwiesen, die von lediglich 1.000
Jahresstunden bis auf 3.000 Jahresstunden anwachsen kann (eben in
Abhängigkeit von Schulform und Unterrichtsfächern).
@ Cornelia Holtmann „..wie erklären Sie sich denn die Schwierigkeiten Ihrer Frau mit ihren Schülern?
Diese Schüler (Muslime), die meine Frau tätlich angriffen und
verletzten, kommen aus einer Gesellschaft in der die Frau nichts gilt.
Diese Schüler wurden zwar hier geboren, aber in ihrem Umfeld
sozialisiert, mit Folgen für unsere Gesellschaft. Legen Eltern von
Kindern dieser Sozialisation, Wert auf Bildung ihrer Kinder, gehen sie
dort auch nicht zur Schule, denn sie sprechen schon gutes Deutsch wenn
sie eingeschult werden.
Meine Frau hat vor ihrem Studium in einem „richtigen“ Beruf
gearbeitet, sich dort aber Bakterien eingefangen, die sie nicht wieder
los wurde. Sie hat sich dann ihren Traum erfüllt und
Sonderpädagogik studiert. Ihr guter Ruf eilte ihr voraus, so
daß sie mit Sondergenehmigung schon während des Studiums
unterrichten durfte.
Verstehen Sie mich richtig, es gibt hervorragende Lehrer, leider stellen
die nach meinen Erfahrungen eine Minderheit dar, die Masse ist in der
Schule fehl am Platz.
@ Cornelia Holtmann „....was in diesen "Fortbildungen" gelehrt wird,..“
Diese „Fortbildungen“ meine ich nicht. Griffiger formuliert,
Lehrer für 14 Tage in die Betriebe als Arbeitspraktikum und zwar in
der unterrichtsfreien Zeit, sprich Ferien. Was meinen Sie welche Welt
sich dort den meisten Lehrern eröffnete. Sie wären das erste
Mal mit dem richtigen Leben konfrontiert und wüßten wer ihre
Gehälter erwirtschaftet.
„..... die offiziell als verhaltensauffällig diagnostiziert sind.“
Wer hat die Diagnose erstellt und wie kommen die in ein Gym?
Oder sind das überforderte Schüler, die auf Elternwunsch dort
den Unterricht stören, weil sie nicht mitkommen.
„..nicht die Arbeitszeituntersuchung von Mummert & Partner
gelesen haben...“
Wer hat die in Auftrag gegeben? Denken Sie nicht, daß ich mit
einem Eimer über dem Kopf herumlaufe, erschreckend viele Lehrer
können sich nicht organisieren, weder zu Hause noch in der Schule.
Übrigens, 100 Wörter sind 100 Wörter, auch in der Förderschule.
Und noch etwas, Herr Muche,
wie erklären Sie sich denn die Schwierigkeiten Ihrer Frau mit ihren Schülern? Von diesen Schwierigkeiten haben Sie ja an anderer Stelle recht anschaulich berichtet. Ist Ihre Frau nicht "fortgebildet" genug? Und hätte eine Eignungsprüfung ergeben, dass sie nicht geeignet ist und sich besser für einen anderen Beruf entschieden hätte?
Wenn Sie wüssten, Herr Muche,
was in diesen "Fortbildungen" gelehrt wird, würden Sie anders reden. Diese "Fortbildungen" werden nämlich von denen geleitet, die den politisch gewollten Unsinn in besonders konsequenter Form verteidigen. Und wenn Sie wieder einmal die Lehrer - die noch in den Schulen sind - verantwortlich machen wollen, dann entgegne ich ein weiteres Mal: In den Regelklassen sitzen Schüler, die offiziell als verhaltensauffällig diagnostiziert sind. Diese Schüler können wir aber nicht der Schule verweisen (es sei denn, wir finden eine g l e i c h w e r t i g e Schule, die bereit ist, diesen Schüler aufzunehmen). Wie sollen wir reagieren? Und noch etwas: Die Arbeitszeit der Lehrer mit Korrekturfächern an Gymnasien ist nicht zu vergleichen mit der Arbeitszeit von Grundschul- oder Sonderschullehrern ("Die Biene summt." ist schnell korrigiert.) Bevor Sie nicht die Arbeitszeituntersuchung von Mummert & Partner gelesen haben, lehne ich jede Diskussion über die Arbeitszeit von Lehrern ab.
@ Cornelia Holtmann „..- in welcher Weise lernwillige Schüler durch die sozialen Konflikte an
Regelschulen in ihrem Lernwillen ausgebremst werden...“
Und wer ist dafür ursächlich verantwortlich? Lehrer und
Lehrer, die als Bildungspolitiker zusammen mit ihren Gewerkschaften
(Lehrer) diesen ideologischen Unsinn betreiben, den sie dann auch noch
Bildungspolitik nennen. Was fehlt, ist eine der Zeit angepaßte
Lehrerausbildung, die immer mit verpflichtender Fortbildung
außerhalb der Schulzeit, verbunden ist. Der Eingang zum Studium
muß notwendiger Weise mit einer Eignungsfeststellung des Probanden
beginnen, damit nicht zu viele, wie heute, nur durch ein Studium
unterbrochen, die Seite im Klassenraum wechseln.
Entschuldigen Sie bitte die falsche Anrede, Frau Hoffmann.
Trotzdem könnten Sie sich doch fragen, warum Deutschland einen Sonderweg geht.
Ich heiÃe Hoffmann, und wehre mich gegen Generalverdacht gegen Schulen...
... meine Erfahrungen mit Schule waren nämlich andere.
Sie reden hier von Beispielen, die besser wären als
unsere allgemeine Schulpflicht, da hätten Sie auch auf
das Beispiel USA eingehen können; oder haben es nicht
wohlwissend, dass dort der Bildung hat, der es sich leisten kann und
Wert darauf legt. Wollen Sie solche Verhältnisse?
Ich nicht, lieber will ich hier mehr Geld in die Bildung stecken, das
hätten die Grünen auch fordern
können, stattdessen schütten sie das Kind
mit dem Bade aus. Das ist die Art von Schwarz-WeiÃ-Politik, die
alles nur schlimmer macht.
Diese Abschaffung der Schulpflicht ist das einzige, was ich bedenkenswert finde.
Die Schulpflicht in Deutschland stellt weltweit - aber auch in Europa -
die Ausnahme dar. Nahezu alle anderen Staaten sprechen von einer
Bildungspflicht. Viele Eltern sind besser dazu in der Lage, ihre Kinder
zu unterrichten. Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten müssten ihre
Kinder dann aber in staatlichen Prüfungen
jährlich/halbjährlich nachweisen. - Die Erfahrungen in
anderen Ländern zeigen, dass die "Homeschooler" den
Schülern an staatlichen Schulen in der Regel weit überlegen
sind.
Diese Schüler sind auch in der Regel nicht sozial isoliert, gehen
sie doch häufig in Sportvereine, in die Jugendgruppen der Kirchen
oder musizieren in Jugendorchestern.
Wenn Sie wüssten, Frau Nachtmann,
- in welcher Weise lernwillige Schüler durch die sozialen Konflikte
an Regelschulen in ihrem Lernwillen ausgebremst werden und
- mit welchem Unsinn sie in den Regelschulen konfrontiert werden (z. B.
der teilweisen Abschaffung der Schreibschrift an den Grundschulen)
würden Sie vielleicht zustimmen.
Göring-Eckardt: „Grün oder Merkel“
Also Betschwester gegen Physikerin. Da zieh ich doch letztere vor. Religion (besonders grüne) hat weniger mit Verstand als mit Bauchgefühlen zu tun, und letztere führen meist zu Verstimmungen und damit aufs Klo.
Die SPD kann den Grünen sowieso nur auf Augenhöhe begegnen.
Denn sie hat kaum mehr Eigenes zu bieten. Ihr Programm ist nur noch ein
Abklatsch des grünen Programms.
Einig sind sich die beiden Partner bei der Selbstdemontage Deutschlands
als Volkswirtschaft und Staat. Dabei lassen sie sich nicht übertreffen.
Man wird nicht mehr lange über Hollandes Unfähigkeit
lästern können. Er wird seinen Meister in dieser Koalition finden.
Des Teufels Alternative: Enteignerin der Deutschen versus Öko- und
Gutmenschenterroristen. Na, dann dürfen wir uns auf eine glorreiche Zukunft freuen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 08:16 UhrSie glauben doch nicht, Herr Roesecke,
dass die Grünen die Deutschen nicht enteignen würden? Mit denen ginge es vielleicht noch schneller.
Grün oder Merkel... Nein es müsste heißen:
PEST oder CHOLERA
Bis auf viel blabla, sehe ich keinen großen Unterschied in der
neoliberalen Agenda die gegen das Volk gerichtet ist.
haben die Gruenen nicht den Hauch einer Chance. Folglich werden sie sich vermerkeln lassen muessen.
KREATIVE Evolutionäre/Merkel gegen Grün und alle anderen
Die Grünen machen die Rechnung ohne die Euro-Systemkrisenlage.
Die EURO-Krise und deren noch unbeachtete, evolutionär-kreative
Systemlösung in die folgende Fortschrittsordnung des KREATIVEN
Evolutions-/Fortschrittspfads wird die Bundestagswahl schon vor dem
Wahlgang entscheiden - zu Gunsten derer, die die (r)evolutionäre
Systemlösung in die öffentliche Diskussion bringen.
Und das wird Angela Merkel sein.
Wenn die Front 'Grün gegen Merkel' von den Spitzengrünen
propagiert wird, dann ist dies der Beweis, dass sie offensichtlich
keinerlei Ahnung von der vorrevolutionären Lage haben. Die
EURO-Krise und die Proteste gegen die evolutionsblinden Rettungsversuche
in den PIIGS-Staaten drängen auf eine Exodus aus dem Ancien
régime, dem 2%Wachstumszwang-Regime, das die Absturzkrise
herbeigeführt hat.
It's Merkel-Revolution, stupid!
Cem Özdemir meinte die Grünen wollten durchaus die Wähler der CDU,
man sei ja selbst auch konservativ, aber nicht Strukturkonservativ (des
Machterhalts wegen) sondern Wertekonservativ.
Cem Özdemir ist aber Strukturkonservativ genug so weit wie
möglich selbst an der Macht sein zu wollen.
macht ist Voraussetzung
um Veränderungen herbeizuführen.
Mir erschließt sich nicht, warum Politiker in Foren angegriffen
werden, wenn diese an die Macht kommen wollen. Nur Macht ermöglicht
es die eigenen Vorstellungen (im Rahmen des Möglichen) umzusetzen.
Deshalb ist es als Politiker legitim, ja geradezu notwendig, an die
Macht zu wollen. Und deshalb entscheidet der Wähler wer dessen
Vorstellungen umsetzen soll. Warum gehen wir sonst wählen?
Natürlich kann Macht mißbraucht werden. Aber bitte liebe
Foristen, gehen sie dann doch differenziert darauf ein, welchen
Machtmißbrauch Sie bei welchen Personen/Parteien befürchten.
Beispiele für Machtmißbrauch:
Zuverdienst der Parlamentarier: Platz 1: SPD (offengelegt), Platz 2 -
10 CSU/CDU/FDP (gegen Offenlegung sträuben, Aussreden ohne Ende,
plamabel)
FDP: Hotels und Mehrwertsteuer, Möllemann und Spenden ..
CSU: Betreuungsgeld,
CDU: Kohl und sein Ehrenwort, Schäüble und sein Geldkoffer,
Hessen und seine schwarzen Konten ....
Alles schon wieder
Das ist das Demokratieverständnis der Grünen:
Mit Wahlergebnissen von 10 bis 15 % sehen sie sich berechtigt, der
Mehrheit der Bevölkerung ihre Vorstellungen von Politik aufs Auge
zu drücken. Sie sehen sich "auf Augenhöhe" mit
Parteien, die doppelt so viele Wählerstimmen erhalten haben (SPD)
oder mehr drei Mal so viele (CDU). Wenn ich bedenke, wie viele ihrer
unsinnigen Forderungen die Grünen schon haben durchsetzen
können, dreht sich mir der Magen um.
Als bemerkenswert ist auch die Tatsache zu bezeichnen, dass die
Grünen glauben, sich in Bildungsfragen äußern zu
können. Nun gut, Claudia Roth und Katrin Göring-Eckardt
können zumindest erklären, was bei ihnen falsch gelaufen ist.
Und ein Wahlkampf unter dem Motto "Grün oder Merkel" -
ein Negativwahlkampf ähnlich der französischen
Anti-Sarkozy-Kampagne - lässt nicht auf überzeugende Argumente
der Partei schließen. Was dabei herauskommt, ist an Hollande
täglich zu beobachten (und die Franzosen ertragen ihren
Präsidenten nur noch mit Mühen).
Wenn Sie genau gelesen haetten, Herr Lebeding,
waere Ihnen aufgefallen, dass ich nicht einen "franzoesischen Praesidenten mit einer deutschen Partei" vergleiche, sondern die Art der politischen Kampagne. Ich "schmeiße" also nichts durcheinander - wie Sie das ausdruecken - sondern bin mir meiner Kategorien bewusst.
Da haben Sie recht, Herr Hoch.
Und genau diese Tatsache hat dazu geführt, dass ich mittlerweile das auf den ersten Blick ungerechtere Mehrheitswahlrecht für sinnvoller halte als dieses Verhältniswahlrecht mit seinem Koalitionsgeschachere.
rechnen Sie mal aus, Cornelia Holtmann, wie groß die Wahlergebnisse der CSU und FDP ist!
Und genau diese wollen für die Mehrheit sprechen und gaukeln dabei sich und der Mehrheit der Bevölkerung was vor. Dieses ist Verblendung. Die Grünen machen nur Werbung für ihre Politik und wollen Mehrheiten (!) dafür gewinnen. Dieses ist demokratisch absolut legitim! Und wieso maßen Sie sich eigentlich an, zu beurteilen, wer im Lande berechtigt sein soll, über Bildung oder was auch immer zu reden? Und schmeißen Sie doch nicht alles durcheinander, wie's grad gefällt: seit wann sind französische Präsidenten mit einer deutschen Partei zu vergleichen??
Demokratie ist die Diktatur der 51% heißt es
Aber wenn der größere Koalitionspartner um der Macht willen,
jedes Zugeständnis macht, dann ist sie die Diktatur der 12%.
Trauriger Zustand.
Sicher ist, daß selbst 49% für Euroaustrittsparteien stimmen
könnten. Es würde sich an der derzeitigen Politik nichts
ändern. Sie würden vollständig ignoriert. Und diffamiert.
"„Wir wollen mit grüner Politik schwarze Wähler
gewinnen - aber mit euch regieren wollen wir nicht“ -
nein, sie meint: "Wir wollen mit schwarzer Politik, die sich einen
grünen, klerikalen Mantel umgehängt hat, schwarze Wähler gewinnen."
Sie ist mit ihrer Gesinnung und Handeln neoliberal geprägt.
- Sie unterstützte bedingungslos die Agendapolitik eines Schröders.
- Sie huldigt das Senken der Lohnnebenkosten als Mittel der Arbeitsplatzbeschaffung.
- Die Rente mit 67 Jahren.
- Der privaten Altersversorgung.
- Sagte nichts über die Höhe des von ihre propagierten
Mindestlohn.
- Hat nichts gegen die Absenkung des Rentenniveaus.
- Hohe Lohne die Arbeitsplätze gefährden.
- Ist für den Fiskalpakt und die "Schuldenbremse"
Sie ist ein Wolf in Schaffellen.
Wölfe sind soziale Wesen, was sie beschreiben sind Menschen
Das sind völlig andere Tiere!
„Grün oder Merkel“ - eine schwere Entscheidung wenn man sich die Bilanz grüner Politik
ansieht. Vom Waldsterben über das Dosenpfand bis zum EEG mit Biosprit und Antiatomkraft gibt es nur Pleiten von den besserverdienenden Wutbürgern oder der Partei der Öffentlich Bediensteten zu verzeichnen. Und wenn sich Öffentlich Bedienstete richtig ausleben, dann endet das immer verheerend für den Rest der Bevölkerung. Sei es nur ein Flughafen, hier Bauherr Berlin oder ein ganzes Land, wie Griechenland mit seiner unverhältnismäßigen hohen Verwaltung. Die Drohung ist wohl eher nur an die eigenen Klientel gerichtet.
Machtgeil für die Zerstörung Deutschlands
Neo-"Schäuble" Trittin und Göring-Eckardt die
Theologiestudium Abbrecherin.
Jetzt haben die Grünen ja schon mehrere Drohungen abgegeben!
- Trittin als Finanzminister
- Göring-Eckardt als neue Religionsministerin oder Verbraucherschutz
- Schwarz-Grün wird kommen (die waren auch die Pazifisten Partei
mit den ersten
Nachkriegseinsätzen)
- mehr Tugend-, Neid- und Claudia Roth Terror
Hoffentlich kriegt man 2013 noch Asyl in der Schweiz.
Sicher .Wenn Sie genug Geld mitbringen :)
Aber warum weglaufen vor diesen Hühnern?Probieren Sie doch mal WA 2013. Ein Versuch gegen diese rotrotscharzgelbgrüne Einheitskloake.
Als Studienabbrecherin mit verkorkstem Werdegang wurde sie in den illustren
Fernsehkaffeeklatschrunden mit immer den gleichen Köpfen und Meinungen nie vorgestellt. Man hatte die Vermutung, sie verkörpere das gute Gewissen der Nation. Aber sie ist nur eine weitere gescheiterte Existenz, die ohne Politik ein Nichts wäre.