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Bundesparteitag der Grünen Göring-Eckardt: „Grün oder Merkel“

 ·  Auf dem Bundesparteitag der Grünen hat die neue Spitzenkandidatin Göring-Eckardt die SPD getadelt. Zudem würde man der Partei „auf Augenhöhe“ begegnen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (58)

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 16.11.2012 21:52 Uhr

Abschaffung der Schulpflicht? Wie bitte, liebe Grünen?

Ich schaute mir den Parteitag an, man will ja schließlich informiert sein.

Aber was Trittin da in punkto Schulpflicht sagte ist an schwachsinniger Gutmensch-Ideologie nicht mehr zu toppen: durch Abschaffung der Schulpflicht mehr Gerechtigkeit? Ah ja, wie in den USA oder anderswo, wo nur noch die einen Abschluss erhalten, deren Eltern Wert auf Bildung legen, der Rest muss dann von der Mittelschicht noch stärker getragen werden... oha, das ist so gerecht, da treibt es einem die Tränen in die Augen.

Himmelherrgott, kann den keine Partei auf Bundesebene auch nur halbwegs sowas wie eine Politik des gesunden Menschenverstandes, der Empathie und der Gemeinschaftsverantwortung machen? Muss es denn immer dieses Phrasen-Funktionärswesen sein?

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Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.11.2012 13:33 Uhr
Cornelia  Holtmann

Wie gesagt, lesen Sie die Untersuchung, vorher lohnt sich ein Gedankenaustausch nicht.

(Und wahrscheinlich dauert es so lange, bis die Arbeiten zurückgegeben werden, weil der Hauptfachlehrer noch die Klassenarbeiten weiterer Klassen zu Hause liegen hat.) Und mehr antworte ich jetzt nicht.

Und mir - und anderen Hauptfachlehrern - käme eine tägliche Arbeitszeit von 8.00 bis 16.00 Uhr sehr gelegen.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 18.11.2012 12:51 Uhr

@ Cornelia Holtmann „Vor allen Dingen aber hat die Studie auf die vollkommen ungerechte..“

Welchen Protest würde es wohl in der Lehrerschaft geben, würde ein KuMi die Arbeitszeit von Lehrern festlegen? Beginn z.B. 7:30 Uhr, Ende 16:00 Uhr? Da würde sich die Masse der Damen und Herren doch verwundert die Augen reiben. Die Gehaltsstufen bei Gym-Lehrern entsprechen denen für Ingenieure in der freien Wirtschaft, dort wird nicht über Überstunden geredet, die werden erwartet, ohne besondere Ausgleichsregelung. Und wenn Lehrer so furchtbar viel arbeiten, wieso dauert es idR so lange bis Klassenarbeiten an die Schüler zurückgegeben werden? Könnte es sein, daß sehr viele Lehrer nach der Schule eher ihre Freizeitbeschäftigung im Auge haben und die Korrekturen erst an nachgeordneter Stelle stehen? Nicht nur ich verfüge da über gewisse Erfahrungen. Die Regelstundenzahl an Gym beträgt 25 - 27 Wochenschulstunden (45min), die Regelarbeitszeit in der Wirtschaft 38 ++ Zeitstunden (60min). Arme Lehrer. ;-)

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Cornelia  Holtmann

Was soll denn heißen "100 Wörter sind 100 Wörter"?

Das würde niemand bestreiten. Nur:
1. Schüler an Gymnasien schreiben eben weit mehr als 100 Wörter in einer Klassenarbeit (anders als Sonderschüler),
2. Ein Lehrer am Gymnasium unterrichtet im Schnitt 180 Schüler, die im Schnitt fünf Klassenarbeiten pro Schuljahr schreiben.

Und die Studie von Mummert & Partner hat die Landesregierung NRW in Auftrag gegeben. Ziel der Studie war es nachzuweisen, dass Lehrer zu wenig arbeiten, dass also eine Erhöhung der Wochenstundenzahl zulässig sei. Dies ist nicht gelungen.

Vor allen Dingen aber hat die Studie auf die vollkommen ungerechte Verteilung der Lehrerarbeitszeit verwiesen, die von lediglich 1.000 Jahresstunden bis auf 3.000 Jahresstunden anwachsen kann (eben in Abhängigkeit von Schulform und Unterrichtsfächern).

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.11.2012 20:05 Uhr

@ Cornelia Holtmann „..wie erklären Sie sich denn die Schwierigkeiten Ihrer Frau mit ihren Schülern?

Diese Schüler (Muslime), die meine Frau tätlich angriffen und verletzten, kommen aus einer Gesellschaft in der die Frau nichts gilt. Diese Schüler wurden zwar hier geboren, aber in ihrem Umfeld sozialisiert, mit Folgen für unsere Gesellschaft. Legen Eltern von Kindern dieser Sozialisation, Wert auf Bildung ihrer Kinder, gehen sie dort auch nicht zur Schule, denn sie sprechen schon gutes Deutsch wenn sie eingeschult werden.
Meine Frau hat vor ihrem Studium in einem „richtigen“ Beruf gearbeitet, sich dort aber Bakterien eingefangen, die sie nicht wieder los wurde. Sie hat sich dann ihren Traum erfüllt und Sonderpädagogik studiert. Ihr guter Ruf eilte ihr voraus, so daß sie mit Sondergenehmigung schon während des Studiums unterrichten durfte.
Verstehen Sie mich richtig, es gibt hervorragende Lehrer, leider stellen die nach meinen Erfahrungen eine Minderheit dar, die Masse ist in der Schule fehl am Platz.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.11.2012 19:15 Uhr

@ Cornelia Holtmann „....was in diesen "Fortbildungen" gelehrt wird,..“

Diese „Fortbildungen“ meine ich nicht. Griffiger formuliert, Lehrer für 14 Tage in die Betriebe als Arbeitspraktikum und zwar in der unterrichtsfreien Zeit, sprich Ferien. Was meinen Sie welche Welt sich dort den meisten Lehrern eröffnete. Sie wären das erste Mal mit dem richtigen Leben konfrontiert und wüßten wer ihre Gehälter erwirtschaftet.

„..... die offiziell als verhaltensauffällig diagnostiziert sind.“

Wer hat die Diagnose erstellt und wie kommen die in ein Gym?
Oder sind das überforderte Schüler, die auf Elternwunsch dort den Unterricht stören, weil sie nicht mitkommen.

„..nicht die Arbeitszeituntersuchung von Mummert & Partner gelesen haben...“

Wer hat die in Auftrag gegeben? Denken Sie nicht, daß ich mit einem Eimer über dem Kopf herumlaufe, erschreckend viele Lehrer können sich nicht organisieren, weder zu Hause noch in der Schule.
Übrigens, 100 Wörter sind 100 Wörter, auch in der Förderschule.

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Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Cornelia  Holtmann

Und noch etwas, Herr Muche,

wie erklären Sie sich denn die Schwierigkeiten Ihrer Frau mit ihren Schülern? Von diesen Schwierigkeiten haben Sie ja an anderer Stelle recht anschaulich berichtet. Ist Ihre Frau nicht "fortgebildet" genug? Und hätte eine Eignungsprüfung ergeben, dass sie nicht geeignet ist und sich besser für einen anderen Beruf entschieden hätte?

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Cornelia  Holtmann

Wenn Sie wüssten, Herr Muche,

was in diesen "Fortbildungen" gelehrt wird, würden Sie anders reden. Diese "Fortbildungen" werden nämlich von denen geleitet, die den politisch gewollten Unsinn in besonders konsequenter Form verteidigen. Und wenn Sie wieder einmal die Lehrer - die noch in den Schulen sind - verantwortlich machen wollen, dann entgegne ich ein weiteres Mal: In den Regelklassen sitzen Schüler, die offiziell als verhaltensauffällig diagnostiziert sind. Diese Schüler können wir aber nicht der Schule verweisen (es sei denn, wir finden eine g l e i c h w e r t i g e Schule, die bereit ist, diesen Schüler aufzunehmen). Wie sollen wir reagieren? Und noch etwas: Die Arbeitszeit der Lehrer mit Korrekturfächern an Gymnasien ist nicht zu vergleichen mit der Arbeitszeit von Grundschul- oder Sonderschullehrern ("Die Biene summt." ist schnell korrigiert.) Bevor Sie nicht die Arbeitszeituntersuchung von Mummert & Partner gelesen haben, lehne ich jede Diskussion über die Arbeitszeit von Lehrern ab.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.11.2012 14:40 Uhr

@ Cornelia Holtmann „..- in welcher Weise lernwillige Schüler durch die sozialen Konflikte an

Regelschulen in ihrem Lernwillen ausgebremst werden...“

Und wer ist dafür ursächlich verantwortlich? Lehrer und Lehrer, die als Bildungspolitiker zusammen mit ihren Gewerkschaften (Lehrer) diesen ideologischen Unsinn betreiben, den sie dann auch noch Bildungspolitik nennen. Was fehlt, ist eine der Zeit angepaßte Lehrerausbildung, die immer mit verpflichtender Fortbildung außerhalb der Schulzeit, verbunden ist. Der Eingang zum Studium muß notwendiger Weise mit einer Eignungsfeststellung des Probanden beginnen, damit nicht zu viele, wie heute, nur durch ein Studium unterbrochen, die Seite im Klassenraum wechseln.

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Cornelia  Holtmann

Entschuldigen Sie bitte die falsche Anrede, Frau Hoffmann.

Trotzdem könnten Sie sich doch fragen, warum Deutschland einen Sonderweg geht.

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 17.11.2012 10:43 Uhr

Ich heiße Hoffmann, und wehre mich gegen Generalverdacht gegen Schulen...

... meine Erfahrungen mit Schule waren nämlich andere.

Sie reden hier von Beispielen, die besser wären als unsere allgemeine Schulpflicht, da hätten Sie auch auf das Beispiel USA eingehen können; oder haben es nicht wohlwissend, dass dort der Bildung hat, der es sich leisten kann und Wert darauf legt. Wollen Sie solche Verhältnisse?

Ich nicht, lieber will ich hier mehr Geld in die Bildung stecken, das hätten die Grünen auch fordern können, stattdessen schütten sie das Kind mit dem Bade aus. Das ist die Art von Schwarz-Weiß-Politik, die alles nur schlimmer macht.

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Cornelia  Holtmann

Diese Abschaffung der Schulpflicht ist das einzige, was ich bedenkenswert finde.

Die Schulpflicht in Deutschland stellt weltweit - aber auch in Europa - die Ausnahme dar. Nahezu alle anderen Staaten sprechen von einer Bildungspflicht. Viele Eltern sind besser dazu in der Lage, ihre Kinder zu unterrichten. Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten müssten ihre Kinder dann aber in staatlichen Prüfungen jährlich/halbjährlich nachweisen. - Die Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass die "Homeschooler" den Schülern an staatlichen Schulen in der Regel weit überlegen sind.

Diese Schüler sind auch in der Regel nicht sozial isoliert, gehen sie doch häufig in Sportvereine, in die Jugendgruppen der Kirchen oder musizieren in Jugendorchestern.

Wenn Sie wüssten, Frau Nachtmann,
- in welcher Weise lernwillige Schüler durch die sozialen Konflikte an Regelschulen in ihrem Lernwillen ausgebremst werden und
- mit welchem Unsinn sie in den Regelschulen konfrontiert werden (z. B. der teilweisen Abschaffung der Schreibschrift an den Grundschulen)
würden Sie vielleicht zustimmen.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 16.11.2012 21:46 Uhr

Göring-Eckardt: „Grün oder Merkel“

Also Betschwester gegen Physikerin. Da zieh ich doch letztere vor. Religion (besonders grüne) hat weniger mit Verstand als mit Bauchgefühlen zu tun, und letztere führen meist zu Verstimmungen und damit aufs Klo.

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Wolfgang Richter

Auf Augenhöhe

Die SPD kann den Grünen sowieso nur auf Augenhöhe begegnen.
Denn sie hat kaum mehr Eigenes zu bieten. Ihr Programm ist nur noch ein Abklatsch des grünen Programms.
Einig sind sich die beiden Partner bei der Selbstdemontage Deutschlands als Volkswirtschaft und Staat. Dabei lassen sie sich nicht übertreffen.
Man wird nicht mehr lange über Hollandes Unfähigkeit lästern können. Er wird seinen Meister in dieser Koalition finden.

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klaus roesecke
klaus roesecke (klaro67) - 16.11.2012 21:11 Uhr

Des Teufels Alternative: Enteignerin der Deutschen versus Öko- und

Gutmenschenterroristen. Na, dann dürfen wir uns auf eine glorreiche Zukunft freuen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 08:16 Uhr
Cornelia  Holtmann

Sie glauben doch nicht, Herr Roesecke,

dass die Grünen die Deutschen nicht enteignen würden? Mit denen ginge es vielleicht noch schneller.

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Clara LaCroix
Clara LaCroix (clcx) - 16.11.2012 21:01 Uhr

Grün oder Merkel... Nein es müsste heißen:

PEST oder CHOLERA

Bis auf viel blabla, sehe ich keinen großen Unterschied in der neoliberalen Agenda die gegen das Volk gerichtet ist.

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Rolf Joachim Siegen

Mit der Steinbrueck'schen SPD

haben die Gruenen nicht den Hauch einer Chance. Folglich werden sie sich vermerkeln lassen muessen.

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Rüdiger Kalupner

KREATIVE Evolutionäre/Merkel gegen Grün und alle anderen

Die Grünen machen die Rechnung ohne die Euro-Systemkrisenlage.

Die EURO-Krise und deren noch unbeachtete, evolutionär-kreative Systemlösung in die folgende Fortschrittsordnung des KREATIVEN Evolutions-/Fortschrittspfads wird die Bundestagswahl schon vor dem Wahlgang entscheiden - zu Gunsten derer, die die (r)evolutionäre Systemlösung in die öffentliche Diskussion bringen.

Und das wird Angela Merkel sein.

Wenn die Front 'Grün gegen Merkel' von den Spitzengrünen propagiert wird, dann ist dies der Beweis, dass sie offensichtlich keinerlei Ahnung von der vorrevolutionären Lage haben. Die EURO-Krise und die Proteste gegen die evolutionsblinden Rettungsversuche in den PIIGS-Staaten drängen auf eine Exodus aus dem Ancien régime, dem 2%Wachstumszwang-Regime, das die Absturzkrise herbeigeführt hat.

It's Merkel-Revolution, stupid!

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 16.11.2012 20:53 Uhr

Cem Özdemir meinte die Grünen wollten durchaus die Wähler der CDU,

man sei ja selbst auch konservativ, aber nicht Strukturkonservativ (des Machterhalts wegen) sondern Wertekonservativ.
Cem Özdemir ist aber Strukturkonservativ genug so weit wie möglich selbst an der Macht sein zu wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 23:22 Uhr
Eckard Haizmann

macht ist Voraussetzung

um Veränderungen herbeizuführen.

Mir erschließt sich nicht, warum Politiker in Foren angegriffen werden, wenn diese an die Macht kommen wollen. Nur Macht ermöglicht es die eigenen Vorstellungen (im Rahmen des Möglichen) umzusetzen. Deshalb ist es als Politiker legitim, ja geradezu notwendig, an die Macht zu wollen. Und deshalb entscheidet der Wähler wer dessen Vorstellungen umsetzen soll. Warum gehen wir sonst wählen?

Natürlich kann Macht mißbraucht werden. Aber bitte liebe Foristen, gehen sie dann doch differenziert darauf ein, welchen Machtmißbrauch Sie bei welchen Personen/Parteien befürchten.

Beispiele für Machtmißbrauch:

Zuverdienst der Parlamentarier: Platz 1: SPD (offengelegt), Platz 2 - 10 CSU/CDU/FDP (gegen Offenlegung sträuben, Aussreden ohne Ende, plamabel)

FDP: Hotels und Mehrwertsteuer, Möllemann und Spenden ..

CSU: Betreuungsgeld,

CDU: Kohl und sein Ehrenwort, Schäüble und sein Geldkoffer, Hessen und seine schwarzen Konten ....

Alles schon wieder

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Cornelia  Holtmann

Das ist das Demokratieverständnis der Grünen:

Mit Wahlergebnissen von 10 bis 15 % sehen sie sich berechtigt, der Mehrheit der Bevölkerung ihre Vorstellungen von Politik aufs Auge zu drücken. Sie sehen sich "auf Augenhöhe" mit Parteien, die doppelt so viele Wählerstimmen erhalten haben (SPD) oder mehr drei Mal so viele (CDU). Wenn ich bedenke, wie viele ihrer unsinnigen Forderungen die Grünen schon haben durchsetzen können, dreht sich mir der Magen um.

Als bemerkenswert ist auch die Tatsache zu bezeichnen, dass die Grünen glauben, sich in Bildungsfragen äußern zu können. Nun gut, Claudia Roth und Katrin Göring-Eckardt können zumindest erklären, was bei ihnen falsch gelaufen ist.

Und ein Wahlkampf unter dem Motto "Grün oder Merkel" - ein Negativwahlkampf ähnlich der französischen Anti-Sarkozy-Kampagne - lässt nicht auf überzeugende Argumente der Partei schließen. Was dabei herauskommt, ist an Hollande täglich zu beobachten (und die Franzosen ertragen ihren Präsidenten nur noch mit Mühen).

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 09:09 Uhr
Cornelia  Holtmann

Wenn Sie genau gelesen haetten, Herr Lebeding,

waere Ihnen aufgefallen, dass ich nicht einen "franzoesischen Praesidenten mit einer deutschen Partei" vergleiche, sondern die Art der politischen Kampagne. Ich "schmeiße" also nichts durcheinander - wie Sie das ausdruecken - sondern bin mir meiner Kategorien bewusst.

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Cornelia  Holtmann

Da haben Sie recht, Herr Hoch.

Und genau diese Tatsache hat dazu geführt, dass ich mittlerweile das auf den ersten Blick ungerechtere Mehrheitswahlrecht für sinnvoller halte als dieses Verhältniswahlrecht mit seinem Koalitionsgeschachere.

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Gustav Lebeding

rechnen Sie mal aus, Cornelia Holtmann, wie groß die Wahlergebnisse der CSU und FDP ist!

Und genau diese wollen für die Mehrheit sprechen und gaukeln dabei sich und der Mehrheit der Bevölkerung was vor. Dieses ist Verblendung. Die Grünen machen nur Werbung für ihre Politik und wollen Mehrheiten (!) dafür gewinnen. Dieses ist demokratisch absolut legitim! Und wieso maßen Sie sich eigentlich an, zu beurteilen, wer im Lande berechtigt sein soll, über Bildung oder was auch immer zu reden? Und schmeißen Sie doch nicht alles durcheinander, wie's grad gefällt: seit wann sind französische Präsidenten mit einer deutschen Partei zu vergleichen??

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 16.11.2012 23:32 Uhr

Demokratie ist die Diktatur der 51% heißt es

Aber wenn der größere Koalitionspartner um der Macht willen, jedes Zugeständnis macht, dann ist sie die Diktatur der 12%. Trauriger Zustand.

Sicher ist, daß selbst 49% für Euroaustrittsparteien stimmen könnten. Es würde sich an der derzeitigen Politik nichts ändern. Sie würden vollständig ignoriert. Und diffamiert.

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 16.11.2012 20:26 Uhr

Unglaubwürdig

"„Wir wollen mit grüner Politik schwarze Wähler gewinnen - aber mit euch regieren wollen wir nicht“ -

nein, sie meint: "Wir wollen mit schwarzer Politik, die sich einen grünen, klerikalen Mantel umgehängt hat, schwarze Wähler gewinnen."

Sie ist mit ihrer Gesinnung und Handeln neoliberal geprägt.
- Sie unterstützte bedingungslos die Agendapolitik eines Schröders.
- Sie huldigt das Senken der Lohnnebenkosten als Mittel der Arbeitsplatzbeschaffung.
- Die Rente mit 67 Jahren.
- Der privaten Altersversorgung.
- Sagte nichts über die Höhe des von ihre propagierten Mindestlohn.
- Hat nichts gegen die Absenkung des Rentenniveaus.
- Hohe Lohne die Arbeitsplätze gefährden.
- Ist für den Fiskalpakt und die "Schuldenbremse"
Sie ist ein Wolf in Schaffellen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 20:57 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 16.11.2012 20:57 Uhr

Wölfe sind soziale Wesen, was sie beschreiben sind Menschen

Das sind völlig andere Tiere!

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Lars Werner

„Grün oder Merkel“ - eine schwere Entscheidung wenn man sich die Bilanz grüner Politik

ansieht. Vom Waldsterben über das Dosenpfand bis zum EEG mit Biosprit und Antiatomkraft gibt es nur Pleiten von den besserverdienenden Wutbürgern oder der Partei der Öffentlich Bediensteten zu verzeichnen. Und wenn sich Öffentlich Bedienstete richtig ausleben, dann endet das immer verheerend für den Rest der Bevölkerung. Sei es nur ein Flughafen, hier Bauherr Berlin oder ein ganzes Land, wie Griechenland mit seiner unverhältnismäßigen hohen Verwaltung. Die Drohung ist wohl eher nur an die eigenen Klientel gerichtet.

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Anton Schöttl

Machtgeil für die Zerstörung Deutschlands

Neo-"Schäuble" Trittin und Göring-Eckardt die Theologiestudium Abbrecherin.

Jetzt haben die Grünen ja schon mehrere Drohungen abgegeben!

- Trittin als Finanzminister
- Göring-Eckardt als neue Religionsministerin oder Verbraucherschutz
- Schwarz-Grün wird kommen (die waren auch die Pazifisten Partei mit den ersten
Nachkriegseinsätzen)
- mehr Tugend-, Neid- und Claudia Roth Terror

Hoffentlich kriegt man 2013 noch Asyl in der Schweiz.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 01:20 Uhr
jürgen jürgen

Sicher .Wenn Sie genug Geld mitbringen :)

Aber warum weglaufen vor diesen Hühnern?Probieren Sie doch mal WA 2013. Ein Versuch gegen diese rotrotscharzgelbgrüne Einheitskloake.

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 16.11.2012 23:36 Uhr

Als Studienabbrecherin mit verkorkstem Werdegang wurde sie in den illustren

Fernsehkaffeeklatschrunden mit immer den gleichen Köpfen und Meinungen nie vorgestellt. Man hatte die Vermutung, sie verkörpere das gute Gewissen der Nation. Aber sie ist nur eine weitere gescheiterte Existenz, die ohne Politik ein Nichts wäre.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

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