18.08.2011 · Ein Dutzend brennender Autos in Berlin, das ist doch ein Anfang! Doch zu früh gefreut. Am Ende ist an allem wieder nur Sarrazin schuld. Eine Glosse.
Von Berthold KohlerDie Depression jener, die sich händeringend fragten, warum die Gewaltorgien von Großbritannien nicht auch nach Deutschland übergriffen, obwohl es doch auch hier so viele frustrierte, gelangweilte und von der Gesellschaft schlecht behandelte Jugendliche gibt, muss ein Funke der Hoffnung erhellt haben: Ein Dutzend brennender Autos in Berlin, das ist doch ein Anfang!
Doch zu früh gefreut. In der Hauptstadt ist nur das übliche Feuerwerk abgebrannt worden, etwas großzügiger zwar als sonst, aber doch noch im Rahmen der Verbrechensnormalität liegend, an die man sich im Senat gewöhnt zu haben scheint. Jetzt aber will keine Partei, nicht einmal die grüne, noch etwas mit dieser Gewalt zu tun haben, obwohl sie sich nur gegen Sachen richtet. Schuld an der Misere kann, beim Lichte der lodernden Autos besehen, ohnehin wieder nur Sarrazin sein, in dessen Amtszeit auch bei der Polizei gespart wurde.
Überhaupt muss man sich freuen, dass in Berlin so wenig passiert. Ein Polizeisprecher wies darauf hin, dass an der Spree im ganzen Jahr nur so viele Fahrzeuge brennten wie in Paris allein an Silvester.
berlin/ @ Frau Helga Schulz (colorcraze)
Detlef Weise (detlef.weise)
- 18.08.2011, 16:50 Uhr
Wieso lichtscheu?
Sascha Rieger (JonasundderWal)
- 18.08.2011, 16:32 Uhr
kreativ... *gähn*
Helga Schulz (colorcraze)
- 18.08.2011, 16:07 Uhr
Bemerkenswert,
Hans Czinzoll (domit)
- 18.08.2011, 14:06 Uhr
"Gewalt gegen Sachen"
Doris Jung (DorisJung)
- 18.08.2011, 15:48 Uhr