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Bonner Bombenalarm Polizei fahndet nach weiterem Tatverdächtigen

 ·  Der im Bonner Hauptbahnhof aufgefundene Sprengsatz war „höchst gefährlich“. Das bestätigt die Bundesanwaltschaft. Für einen „terroristischen Hintergrund“ fehlt noch ein „ausreichender Anhaltspunkt“. Inzwischen wird nach einem weiteren Tatverdächtigen gefahndet.

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Klaus Letis

Islamischer Terror bleibt gefährlich

Er wird das Zukunftsproblem der Sicherheitsbehörden bleiben.

Möglicherweise sind weitere Anschläge geplant,
um passend zu Festagszeit Aufmerksamkeit zu erregen.

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@Hebold - Zweite Antwort: Parallelgesellschaften

Parallelgesellschaften gab es vor nicht wenigen Jahren auch noch in meinem Ort. Eine konservative Gruppe Protestanten von nicht geringer Zahl pflegte nach Möglichkeit keinerlei Kontakt mit den ansässigen Katholiken.
Im Übrigen ist ihre Strategie durchschaubar: Fakten verlangen und selbst mit billigen Allgemeinplätzen aufwarten, wobei landestypische, historische und geopolitische Situationen völlig aus Acht gelassen werden.
Dafür muss man dann seine kostbare Zeit verschwenden.

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@Hebold - Erste Antwort: Tunnelblick

Werter Herr Hebold

In Ruanda zum Beispiel haben nicht wenige sich zum islamischen Glauben bekehrt, weil die Muslime dort zur Zeit des Genozids viele Flüchtlinge aufgenommen haben. Hutus haben Tutsis ermordet, weil sie ihre eigene Identität maßlos überhöhten und die Tutsis im Vorfeld systematisch zum Feindbild stilisierten und sie als brandgefährlich erachteten.
Ein anderes Beispiel ist Breivik, der auch ein irrationales Feindbild schuf, was in jenem Fall verheerende Konsequenzen hatte.
Und ich will wetten, Herr Hebold, dass ihre Kontakte zu Muslimen sehr überschaubar sind. Aus ihren Beiträgen spricht in dieser Hinsicht zumindest wenig Lebenserfahrung. Es ist eher ein Blick durch ein tübes Fernglas.
Sie reden genauso über die Muslime wie einst Uropa Norbert über den Franzmann an sich, der angeblich auch so ein Deutschhasser war. Er war nie in Frankreich und kannte Franzosen nur aus entsprechenden Gazetten.

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Wolfgang Hebold (hebold) - 14.12.2012 15:43 Uhr

@Hock Da fragen Sie noch so scheinheilig, ob Sie ein Nazi sind ?

Werter Herr Hock,

Sie meinen also ich sei ein Nazi? Wissen Sie, wo das mir vorbeigeht? Genau! Mit dem Vorwurf hätten Sie bei Stalin und Honnecker sicher gepunktet. Mir entlocken Sie nur ein müdes Grinsen. Denn Ihr Beitrag enthält nicht eine Widerlegung der Tatsachen, dass es eine muslimische Parallelgesellschaft gibt, die sie jeden Tag im Ruhrgebiet oder in Berlin beobachten können und die immer größer wird.

Das sind die Fakten. Und nun können Sie weiter das Neue Deutschland nachbeten.

Wolfgang Hebold

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Klaus Seilberger

Die Einschläge kommen näher...

Nun kommt die Meldung, die Bombe sei bereits gezündet worden, aber nicht detoniert. Das erinnert mich an einen ähnlichen Vorfall auf der Bahnstrecke Bonn-Koblenz vor wenigen Jahren.

Wie lange werden wir uns noch darauf verlassen können, dass Bomben aufgrund der Schusseligkeit der Bombenbastler nicht detonieren? Und wie lange noch werden wir - auch in diesem Forum - Beiträge von Beschwichtigern und Verharmlosern lesen müssen, die vor einem "Anti-Moslem-Wahn" faseln, vor "Vorverurteilungen" warnen?

Tatsache ist, dass wir uns in Deutschland eine gefährliche, illusionsgeprägte Sorglosigkeit gegenüber den Gefährdungen der Inneren Sicherheit erlauben.

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Wolfgang Hock

Anti-Moslem-Wahn

Es scheint hier Leute zu geben, die einen regelrechten Anti-Moslem-Wahn entwickelt haben. Die komplexe und böse Welt wird halt viel leichter erklärbar, wenn man einen Feind hat, den man eindeutig benennen kann. Den kann man dann für seine eigenen Fehler und Frustrationen verantwortlich machen. Das war schon öfters in der Geschichte so und hat dann manchmal zu fürchterlichen Konsequenzen geführt. Das letzte Mal so vor 79 Jahren. Es ist halt leider wieder lang her, dass man alles schon vergessen hat. Das ist unser Kurzzeitgedächtnis - oder schlechter Geschichtsunterricht an den Schulen ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 19:06 Uhr
Wolfgang Hock

Herr Wolfgang Hebold: Ihre Worte entlarven Sie selbst ...

Herr Wolfgang Hebold: Ihre Worte entlarven Sie selbst ...

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Wolfgang Hebold (hebold) - 14.12.2012 15:46 Uhr

Fakten, bitte! Fakten!

Werter Herr Hock,

immer wieder dieselbe braune Sauce, die Sie hier ausgießen mit Hinweisen auf Dreiunddreißigbisfünfundvierzig. Konkret werden Sie aber nicht einmal. Oder können Sie widerlegen, dass weltweit praktisch alle Terroristen islamischer Herkunft sind? Dass in islamischen Ländern Christen systematisch vertrrieben werden? Frauenrechte nicht existent sind. usw usw. Widerlegen Sie das. Aber langweilen Sie nicht mit Pseudokenntnissen aus der Geschichte.

Wolfgang Hebold

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Geschwätz statt harter Fakten, Herr Hebold!

"Weil sie wissen, dass Muslime sich zum größten Teil nachweislich nicht integrieren."

Schopenhauer hätte einen solchen Versuch, Tatsachen sprachlich durch bloße Behauptungen zu fingieren, als unseriöse Schelmerei bezeichnet.

Wo bitte ist der objektive Nachweis, dass sich "die" Mehrzahl der hier lebenden Muslime nicht integrieren will und was verstehen Sie genauer unter Integration? Diese Begriffsklärung wäre doch zu allererst einmal zu leisten, bevor Sie so vollmundig Wertungen vornehmen. Könnte es sein, dass Ihre Vorstellung von Integration unter einer (welcher?) deutschen Kultur eben nicht objektivierbar ist, weil der von Ihnen vorgegeben Wertehorizont höchst subjektiv ist? Der Ausdruck Multi-Kulti, der, sparsam verwandt, seinen rhetorischen Reiz haben kann, wird schnell albern, wenn sein Gebrauch inflationär und ideologisch gefärbt ist, was sich leicht an seinem Pendant zeigt. Wäre die deutsche "Monokultur" bayerisch, preußisch oder vielleicht friesisch?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 20:03 Uhr
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 14.12.2012 20:03 Uhr

@ Ralf Vormbaum „..ich will mich nicht mit Ihnen streiten.“

Ich mich auch nicht mit Ihnen. Ich hatte eher einen Gedankenaustausch über Ihre Vorstellungen von Integration im Kopf. Statt dessen weichen Sie in allgemeines aus. Andere hier im Strang, ich z.B., habe ebenfalls Erfahrungen mit Muslimen, sogar welche in der Familie. Heraus kommt, daß diese Menschen unsere Art zu leben aus tiefstem Herzen ablehnen. Lesen Sie in deutschsprachigen Muslimforen, dann bekommen Sie ein umfassendes Bild der Gedanken junger Muslime hier in D. Den Begriff Freiheit definieren die anders als Sie. Frei fühlen die sich erst unter der Sharia. Bassam Tibi hat dies vor Jahren in seinen Büchern und zahlreichen Essays dargelegt, andere Muslime ebenfalls. Wir werden seit Jahren von säkularen Muslimen über den Islam aufgeklärt und gewarnt. Leute wie Sie z.B. ignorieren das und unterstellen den Kritikern ein Haßbild zu pflegen.

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Wolfgang Hebold (hebold) - 14.12.2012 15:56 Uhr

Was ist Integration!

Werter Herr Vormbaum,

ich machs kurz: Wer hierzulande Gebetsstunden fordert ist nicht integriert. Wert hierzulande die Scharia einführen will, ist nicht integriert. Wer hierzulande Kopftuch trägt, ist nicht integriert. Wer hierzulande beleidigt ist, weil ein sogenannter Prophet beleidigt wurde, ist nicht integriert. Wer hierzulande wie in der Türkei oder Saudi Arabien lebt ist nicht integriert. usw usw. Ok?

Wolfgang Hebold

Wolfgang Hebold

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Herr Muche,

ich will mich nicht mit Ihnen streiten.

Ich trete persönlich für meinen christlichen Glauben ein und relativiere ihn auch nicht zugunsten eines smarten, oberflächlichen gegenseitigen Verstehens. Ich habe im Gespräch mit Muslimen immer wieder festgestellt, dass es für Menschen mit einem tieferen Glaubensverständnis keine unüberbrückbaren Hürden gegenseitigen Verstehens und Respekts gibt. Dumpfbacken sind das eigentlich Multi-Kulti Phänomen. Sie gibt es in jeder Kultur, Religion und allgemeiner Weltanschauung. Wer sich aus dieser Grunderfahrung des Menschen ein beständig neu zu pflegendes Haßbild strickt, mit dem man bequem die eigenen Unzulänglichkeiten überspielt, macht sich zum Büttel des Ressentiments, was jeder Freiheit des Gedankens widerspricht.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 14.12.2012 13:08 Uhr

@ Ralf Vormbaum „..dass sich "die" Mehrzahl der hier lebenden Muslime nicht integrieren will..“

Selbst die Schwedische Königin hat vor längerer Zeit in einem Zeitungsinterview von den in Schweden lebenden Muslimen verlangt sich den Gepflogenheiten der schwedischen Gesellschaft anzupassen.
Aber wahrscheinlich hat die auch keine Ahnung.

Was verstehen Sie denn unter Integration? Erläutern Sie doch einmal Ihre Gedanken dazu.

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Wolfgang Hock

Herr Wolfgang Hebold

Und wieder sprechen Ihre beiden Statements Bände.

Da fragen Sie noch so scheinheilig, ob Sie ein Nazi sind ?

Sie sagen: "Es gab aber auch Nazis, die Juden versteckt hielten." Damit wollen Sie anscheinend die Nazis mit den Muslimen vergleichen. Aber Herr Hebold, da sind aber die Gäule ordentlich mit Ihnen durchgegangen !

Was Sie wollen und was Sie betreiben, ist reine Hetze mit allen Mitteln und Vorverurteilungen aller Art. Ich hoffe, dass Sie selbst demnächst zur Besinnung kommen.
Dafür empfehle ich Ihnen ein neues Buch von dem Kanadier Doug Saunders:

"Mythos Überfremdung",

in dem er ganz sachlich, ohne Beschönigungen und mit vielen harten Fakten nachweist, dass die Angst vor Überfremdung auch in Deutschland unbegründet ist. Eine Art Gegen-Buch zu unserem Herren von der SPD mit seinem Abschaffungs-Wahn, seine Statistiken widerlegend.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 19:07 Uhr
Wolfgang Hock

Herr Jens Muche, Herr Bernd Stegmann: Ihre Kritik ehrt mich !

Herr Jens Muche, Herr Bernd Stegmann: Ihre Kritik ehrt mich !

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 14.12.2012 16:40 Uhr

@ Wolfgang Hock „Tausende von kleinen Details und Zahlen, die aus dem Zusammenhang gerissen

und dadurch nicht überprüfbar sind.“

Mit anderen Worten; der Künstler Wolfgang Hock ist nicht in der Lage Statistiken zu lesen und mit dem erläuternden Text des Autors in Verbindung zu bringen. Er erklärt das Buch für unlesbar, weil es seiner Sicht der Situation widerspricht. Nur, jede der angeführten Statistiken enthält den Hinweis auf deren Herkunft. Ich finde nicht, daß es unlesbar ist und mit Statistiken hatte ich mein ganzes Berufsleben zu tun.

„Lassen Sie sich mal etwas anderes einfallen als dieses alberne Wappen ! Es nervt !!“

Wer nicht weiß woher er kommt, weiß auch nicht wohin er geht.
Dann lernen Sie einfach damit zu leben oder sind Sie nicht belastbar. Vermutlich wissen Sie nicht einmal wer dieses Wappen führte von dem Sie sich so genervt fühlen. In diesem Sinne Herr Hock pflegen Sie Ihre Vorurteile gegenüber Menschen die Sie nicht kennen.

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bernd stegmann

Naja Herr Hock, mit Details und Zahlen haben Sie also Ihre Problem. Fakten wohl ebenso.

Das erhellt natürlich Ihre Beiträge erheblich. Träumen Sie einfach weiter...

(Im übrigen, Ihr Bild ist auch nicht gerade ansprechend.) Und ich könnte jetzt auch schreiben, Sie nerven mit Ihren faktenresistenten, realitätsausblendenden, Beiträgen.

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Wolfgang Hock

Herr Jens Muche

Das Buch von dem verbitterten alten Herren habe ich angefangen zu lesen, dann aber weggelegt, weil es unlesbar ist. Tausende von kleinen Details und Zahlen, die aus dem Zusammenhang gerissen sind und dadurch nicht überprüfbar sind. Wer behauptet, dieses Buch tatsächlich von vorne bis hinten gelesen und verstanden zu haben, der lügt.

Wenn sich Ihre Weltanschauung von Vorurteilen durch dieses Buch bestätigt fühlt, dann haben Sie in Wirklichkeit keine Grundlage irgendwelcher Fakten. Tun Sie nicht so, als hätten Sie da etwas wirklich verstanden, es sei denn Dinge, die vorher schon zirkulierten in bestimmten Kreisen.
Und zum Abschluss: Lassen Sie sich mal etwas anderes einfallen als dieses alberne Wappen !
Es nervt !!

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 14.12.2012 12:54 Uhr

@ Wolfgang Hock „Eine Art Gegen-Buch zu unserem Herren von der SPD mit seinem Abschaffungs-

Wahn, seine Statistiken widerlegend.“

Einer von zwei Rezensenten dieses Buches ist gänzlich anderer Meinung und stellt fest, daß der Autor Statistiken verwendet, die von Islamverbänden veröffentlicht wurden.
Zu Sarrazin, haben Sie sein Buch gelesen? Ich denke nicht, denn sonst würden Sie nicht von „seinen“ Statistiken schreiben. Die von Ihm angeführten Statistiken stammen von deutschen Verwaltungen und dem statistischen Bundesamt eigene hat er dort nicht angeführt.

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Wolfgang Hebold (hebold) - 14.12.2012 09:39 Uhr

@Brinkmann das Land verlassen sollen

Werter Herr Brinkmann,

Ihr Bemühen in Ehre, die Islamkritiker als Nazis zu diffamieren - aber niemand hat hier verlangt, dass Muslime außer Landes geschafft werden. Das ginge, da viele deutsche Staatsangehörige sind, auch gar nicht. Aber! Radikale Moslems ohne deutsche Staatsbürgerschaft sind umgehend abzuschieben. Moslemische Länder gibt es zu genüge. Hierzulande ist die weitere Ausbreitung des Islam zu unterbinden. Also keine neuen Moscheen mehr. Kopftuchverbot in öffentlichen Gebäuden. Und die Rücknahme sämtlicher Maßnahmen zur Anpassung unserer Lebensgewohnheiten an Muslime. Gebete am Arbeitsplatz sind zu verbieten. In Schulen sowieso. Und vor allem sind die ganzen Programme zur Assimilierung von Muslimen zu streichen. Die Vietnamesen machen das auch ohne Unterstützung. Das sind die Maßnahmen, die ich befürworte. Bin ich deshalb ein Nazi? Natürlich nicht. Denn mir geht es gerade um den Erhalt unserer liberalen Lebenswelt.

Wolfgang Hebold

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 09:54 Uhr
bernd stegmann

Oh je, da fordern Sie Herrn Brinkmann und Herr Wilbert aber ganz schön....

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Wolfgang Hebold (hebold) - 14.12.2012 09:28 Uhr

@Wilbert et al Bitte konkret!

Werter Herr Wilbert,

mit einer einfachen Behauptung wie "zahlreiche Muslime suchen und leben bereits neue Interpretationen", ist es bei der Einschätzung des Islam nicht getan. Und noch weniger mit Phrasen wie: Es gibt solche und solche Muslime. Natürlich gibt es solche und solche Muslime. Es gab aber auch Nazis, die Juden versteckt hielten. Und nun? Interessant ist allein das Verhalten der deutlichen Mehrheit. Und die ist nicht integrationswillig. Sie ist nicht bereit, von den Grundsätzen ihrer archaischen "Religion" abzurücken. Die Rede von der Parallelgesellschaft kommt doch nicht von ohne. Und dass der Islam rückständig ist, ist ebenfalls ein Gemeinplatz. Oder können Sie ein Land nennen, dass modern und islamisch ist? Ich wüßte keines, auch wenn ich gerne zugeben, dass zwischen der Türkei und Saudi Arabien ein Unterschied besteht. Also: Statt leerer Multi-Kulti-Statement harte Fakten. Dann lohnt eine Diskussion.

Wolfgang Hebold

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Die Vielfalt des Islam

Vielen Dank, Herr Brinkmann, für Ihren Kommentar.
Sie haben meine Position gut verstanden. Wenn ich mich nicht irre, sind sie aus dem gleichen Holz geschnitzt.
Jede Glaubensrichtung bedarf gewollt oder nicht der fortlaufenden Interpretation.
Als das Christentum an der Schwelle der Moderne Spannungen entdeckte zwischen der traditionellen Auslegung und dem neuen Weltbild, hat es den Kern des Glaubens bewahrt, indem es neue Gefäße suchte, ein immerwährender Prozess.
Durch die Globalisierung trifft die neue Zeit den Islam mit einer viel größeren Wucht, da innerhalb kürzester Zeit radikale Veränderungen gefragt sind. Viele islam. Gläubige und Theologen sind bislang noch verunsichert und wissen nicht, wie sie darauf reagieren sollen.
Das bedeutet aber mitnichten, dass der Islam nicht reformfähig wäre. Zahlreiche Muslime suchen und leben bereits neue Interpretationen. Yaşar Nuri Öztürk geht ja z.B. als Theologe schon große Schritte in diese Richtung.

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Herbert Weidinger

h.johnson

Warum werfen Sie mit solch aberwitzigen Zahlen um sich? In Deutschland leben keine 8 Mio. Muslime, und 10 Mio. schon gar nicht. Es sind je nach Zählung 3-4 Mio.
Illegale Einwanderer gibt es zwischen 200 - 500 tsd. und die sind beileibe nicht alle Muslime. Argumente werden durch maßlose Übertreibungen nicht glaubwürdiger.

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Manfred Kaiser

Gefährliche Bombe

Die Beschreibungen des ganzen Vorgangs -soweit sie in der Presse vorliegen - lassen jedenfalls nicht den Eindruck entstehen,daß es sich um einen gefährlichen Anschlag von Terroristen gehandelt haben könnte.Es entsteht eher der Eindruck eines Dummen-Jungen-Streichs oder einer false flag Operation des Verfassungsschutzes.
Ammonnitrat kann nur mit einem Initialsprengstoff zur Detonation gebracht werden,d.h. es müßte eine entsprechende Zündkapsel in der "Rohrbombe" vorhanden sein.Diese kann aus einem verschlossenen Behältnis kaum durch einen Wasserstrahl weggespült worden sein.Aufjeden Fall müßte dann auch das gut wasserlösliche Ammonnitrat weggelöst sein.Detonationsfähig ist übrigens nur reines Ammonnitrat,nicht das Düngemittel
WElcher professionelle Terrorist geht mit einer Tasche spazieren aus der Kabel heraushängen ,Metallrohre und ein Wecker ersichtlich sind und stellt das auch noch zwei Jungen vor die Füße?Das sieht alles sehr nach einem fingierten Anschlag aus.

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Wolfgang Hock

Herr Wolfgang Hebold

Ich habe Ihre Zeilen nicht nachvollziehen können.

Warum scheinheilig ? Die Hetze ist doch eindeutig vorhanden, denn es ist bis jetzt durch nichts erwiesen, dass Muslime beteiligt waren, es ist noch nicht einmal erwiesen, ob es sich überhaupt um einen Bombenanschlag gehandelt hat, trotzdem werden hier Voraburteile zu Hauf ausgesprochen.

Warum darf ich nicht vom "Islamischen Kulturkreis" sprechen ? Was haben Sie da für Probleme damit ?

Es ist einfach völlig falsch von Ihnen zu behaupten, dass die Muslime sich nicht integrieren würden. Man darf nicht von einer Minderheit auf alle schließen ! Das ist scheinheilige Hetze!

Umgekehrt müssen viele Deutschen erst einmal lernen, andersartige Kulturen zu akzeptieren und kennenzulernen und nicht als Feinde zu betrachten. Da müssten sie auch einen Integrationskurs durchlaufen, denn das haben sie anscheinend immer noch nicht gelernt, was ein Skandal ist in einem angeblich so hoch zivilisiertem Lande !

Wolfgang Hock

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 12:51 Uhr
Wolfgang Hock

Herr Horst Johnson und Herr Eberlein

Natürlich müssen Sie etwas von fremden Kulturen lernen !

Unsere europäische - auch deutsche - Kultur ist vor allem im Austausch mit anderen Kulturen entstanden. Ohne das wäre D und Europa das rückständigste Gebiet dieser Erde. Alle müssen immer von anderen lernen. Wenn Sie das nicht begreifen wollen, haben Sie bisher nichts verstanden.

Übrigens: Migranten sind nicht automatisch Flüchtlinge. Es gibt Migranten, die dringend gebraucht werden in Deutschland, weil sie besser ausgebildet sind auf ihrem Gebiet als die Deutschen ! Sonst kommt D ins Hintertreffen. Migranten sind auch nicht alle aus einem Kulturkreis. Ihre Aussagen sprechen Bände ! Bevor Sie jemanden als rückständig bezeichnen, sollten Sie erst einmal nachdenken, was Sie schreiben. Was Sie anstreben, ist diese reine Hetze, von der ich zuvor sprach. Sie betätigen das ja selber nur.

Was für ein wichtiges Thema für D, Herr Eberlein ? Sie wollen es zu einem machen ...

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Bernd Eberlein

Herr Hock,

Sie sind ein Verbalkuenstler und haben offensichtlich Freude daran.
Ihr phantastisches 'Denkvehikel' scheint mit Ihnen eine Fahrt ins Land der unerreichbaren Fata Morganen angetreten zu haben. Das ist schade, vorallem bei diesem wichtigen Thema, welches (wie sich jetzt schon abzeichnet) gravierende Konsequenzen fuer Deutschland haben wird.
Aber das scheint Sie persoenlich nicht zu storen bzw. ignorieren Sie es.
Bleiben Sie Ihrem EGO (auf Kosten der grossen Mehrheit) weiterhin treu.

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Horst Johnson

Wir müssen hier gar nichts von fremden Kulturen lernen !

Diese Migranten haben sich hier anzupassen wenn sie als wahrhaft politisch verfolgte Gastrecht genießen. Leider sind dies nur 2% der Massen von Asyslanten,sprich Wirtschaftsflüchtlinge. Die Quote an Akademiker aus diesem Kulturkreis spricht ebenso für sich. Wer in seiner Religion offen die Machtergreifung fordert, Frauen steinigt, Zwangsverheiratet,Kinder durch Beschneidung mißhandelt hat keinen Stellenwert in einem aufgeklärten Land. Solche Mittelalterkulturen zeigen wirtschaftlich,wissenschaftklich und kulturell tagtäglich ihre Rückständigkeit. Es kann nicht angehen das 82 Millionen sich 10 Millionen beugen müssen, aufgrund eines Schuldkomplexes weniger Politlakaien. Noch sind wir frei und leben in einem Land des freien Wortes.

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Das wird ja immer m(i)steriöser

Da setzten sich also islamische Terroristen erst einmal gemütlich in eine McDonalds Filiale zum schnellen Snack vor dem geplanten Attentat. Sollte man ihnen gar nicht zutrauen, sich dem American Way of life anzuschließen. Vielleicht hatte aber der zweite Tatverdächtige, der dann die Tasche an den Bahnsteig trug und den beiden Jungs vor die Füße schob(!), um sich schnell wieder zu entfernen, auch die Straßenbahn verpasst, wer weiß und daher der 10 minütige Aufenthalt im Schnellimbiss. Mittlerweile wird der "dunkelhäutige Mann" auch als Zeuge(!) gesucht und nicht mehr nur als Tatverdächtiger, was die Sache noch nebulöser macht. Kann das sein, wenn es doch eine Taschenübergabe(!) gab? Da hat die Bundesanwaltschaft wohl noch einiges zu ermitteln!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 13:36 Uhr
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@Kai-Uwe Lensky

Das ist mal wieder so ein typischer Kommentar!

Wenn es um die Relativierung des Rechtsradikalismus geht, greift man zu den absurdesten Vergleichen.

Im Fall von Mundlos, Bönhardt und Zschäpe geht es um 9 heimtückisch verübte Morde, Herr Lensky! Das ist etwas völlig anderes als diese unausgegorene Bombenlegerstory.

Die rechtsradikale Mordtruppe hat sich mit den Mordtaten gebrüstet, die Tatwaffe gibt es, es sind hierzu auch ballistische Untersuchungen gemacht worden - was gerne von Sympathisanten der Szene bestritten wird - und vieles andere mehr.

Aber klar, so einigen passt eben nicht in den Kram, dass die Täter aufgeflogen sind und damit deutlich wurde, wie gefährlich rechter Stumpfsinn werden kann.

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Kai-Uwe Lensky

Eigenartige Widersprüche...

...gibt es auch bei den Ermittlungen gegen die NSU.
Diers ist einer der Gründe, derentwegen man mit Schlussfolgerungen bis zum Abschluss der Ermittlungen (oder sogar der verhandlung) warten sollte.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 13.12.2012 08:46 Uhr

D-Michel schweigt nicht, auch bei nur einem Verdacht von Rechtsextremismus positioniert er

klar und deutlich _gegen Rechtsextremismus_. Und setzt damit klare Zeichen das Rechtsradikalität _nicht_ geduldet wird.
Muslime und ihre Verbände schweigen grundsätzlich zu islam. Extremismus für den ihr "friedliebender Glaube" (? ) von einigen unter ihnen instrumentalisiert wird.

Das ist der Unterschied .

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 11:41 Uhr
Ulrich Hinderer

@ Reinhold Maier:

Wie viele Muslime als solche kennen Sie denn persönlich und näher? Mit wie vielen Muslimen, die Sie näher kennen, haben Sie denn über ihre Glaubensphilosophie diskutiert?
Lassen Sie mich raten: Es war genau - gar keiner.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 13.12.2012 11:35 Uhr

@Herr R. Maier : Schweigen und Mangel an Reflexion und Selbstkritik ist m.E. das Problem

Unabhängig von dem was nun an der konkreten versuchten Bomben-attentat-geschichte letztendlich dran ist, muss das endlich einmal angesprochen werden, finde ich. Das prinzipielle Schweigen der Muslime zu Gewalttaten durch Musilme , Aufhetzungen durch Hasspredigter, aber auch Pöbeleien nicht-islam. Angehöriger gegenüber ist inakzeptabel. Schweigen erweckt nämlich den Eindurck eines gleichgültigen oder gar zustimmenden Schweigens.

Welche Gesellschaft wollen wir ? Eine Gesellschaft die in Frieden und Respekt allen anderen gegenüber miteinander umgeht, die keinerlei Raum für jeglichen Extremismus, Gewalt und Terror zulässt ? Die ihre Kinder zu gewaltfreiem, repektvollem Verhalten gegenüber allen anderen erzieht. Dann müssen auch _alle_ klare Zeichen setzten.

Oder soll es eine gleichgültige Gesellschaft sein, die sich von beliebigen Extremisten vereinnahmen lässt. Die ggf. ein gegeneinander "Aufrächen" von Gewalttaten verschiedener Extremisten akzeptiert ?

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Wolfgang Hebold (hebold) - 13.12.2012 04:49 Uhr

@Hock et al Wer sind eigenlich diese Vergeber von Empfehlungen ? Die Mehrheit der FAZ-Leser ?

Werter Hock et al,

sie fragen zunächst scheinheilig nach denen, die Kommentare, die ihnen nicht in den Kram passen, bewerten, um dann die Bewertenden als Hetzer zu diffamieren. Scheinheilig reden sie vom "islamischen Kulturkreis". Herr Wilbert schreibt ebenso scheinheilig: "Die Muslime aber sind hier in Deutschland herzlich willkommen", um dann zu ergänzen: "Sie sollen sich freilich integrieren und dazu gehört eine kritische Sichtung überkommener Werte und Vorstellungen." - Warum scheinheilig? Weil sie wissen, dass Muslime sich zum größten Teil nachweislich nicht integrieren. Weil Sie wissen, dass mit dieser Präsmisse auch ihre Schlussfolgerung falsch ist. Ehrlicherweise müssten Sie nun zugestehen: "Weil sie sich nicht integrieren, sind sie nicht willkommen und sollten gehen." Das genau sagen die, die hier Empfehlungen vergeben. Ihnen fehlt dazu der Mut. Und in Ihrer Wut über sich selber diffamieren sie die anderen als "braune Suppe" oder ähnliches.

Wolfgang Hebold

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 10:14 Uhr
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Herr Hebold,

Ihre Allgemeinplätze sind nicht scheinheilig? Einerseits fordern Sie Ehrlichkeit in der Diskussion ein, um sie im gleichen Atemzug zu verweigern. Wer sind "die" Muslime, Herr Hebold? Wie kommen Sie auf die Idee, dass es sich dabei um eine homogene Bevölkerungsgruppe handelt, die man als Allgemeinheit ansprechen könnte? Gibt es die "Christen", ohne jede Differenzierung? Oder haben auch Sie schon einmal etwas von Katholiken, Protestanten, Orthodoxen und koptischen Christen gehört? Und dann maßen Sie sich gleich noch an, denjenigen, die Ihnen widersprechen, den unausgesprochenen Wunsch zu unterstellen, sie wollten doch im Grunde das Gleiche wie Sie, nur traute man sich eben nicht zur "Wahrheit" zu stehen. Widerspruch wird so gänzlich unmöglich, denn Ihr Verdikt deutet jede Aussage zur Scheinaussage um. Dass Sie einen religiösen Glauben, hoffentlich unbeabsichtigt, zu einem rassischen Merkmal eben "der Muslime" umdeuten, rechtfertig Herrn Wilberts Kritik an einem solchen Diskussionsstil.

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Gerhard Katz

Es klingt pervers,

aber den Kulturbereicheren muss erst einmal was "gelingen", damit sie in manchen Kreisen wahrgenommen werden.

Zum Teil haben sie sich die falschen "Hochschulen" ausgesucht, wie an den Basteleien zu erkennen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 17:46 Uhr
bernd stegmann

Herr Hinderer, belegen sie mal die Behauptung! Wodurch läßt sich das beweisen?

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Ulrich Hinderer

Also, die letzten, denen in dieser Region Deutschlands ein Bombenanschlag "gelang"...

... waren Deutsche und gehörten dem NSU an.
Die waren auch auf gar keiner Hochschule.
Und Schuld waren von Anfang an - auch behördlch-offiziell - "türkische Organisierte Rauschgift-Kriminelle".

Das muss man in dieser Angelegenheit auch mal anmerken.

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Wolfgang Richter

Zunächst ergebnisoffen

Zunächst sollte ergebnisoffen ermittelt und jeder Hypothese eine Chance gegeben werden. Auch Neofaschisten lieben Massaker mit vielen Unschuldigen.
Sollte sich eine islamistische oder salafistische Spur mit eindeutigen Tatsachen erhärten lassen, muß diese mit aller Konsequenz und Härte verfolgt werden, bis der letzte Helfershelfer gefaßt ist und viele Jahre in einem gemütlichen Moderknast abgelagert wird.
Wie schon zur RAF-Zeit wird das Verbrechen und der Täter verfolgt, nicht eine Ideologie.
Die Täter sind keine heroischen Kombattanten, sondern erbärmliche (Möchtegern-) Mörder, die durch solide Polizeiarbeit zu überführen und zu fassen sind.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 12.12.2012 21:38 Uhr

Bei der nächsten potentiellen Bombe vieleicht mit flüssigem Stickstoff arbeiten

Mit flüssigem Stickstoff dürften auch die meisten zündfähigen Mechanismen unschädlich gemacht werden. Dies hätte aber den Vorteil, dass sämmtliche Fingerabdrücke, Hautproben und DNA Fragmente die durch den Hersteller der Bombe darauf hinterlassen wurden analysierbar bleiben würden.
.
Nur müssten die Beamten die dies umsetzen würden entsprechend im Umgang mit Stickstoff geschult werden. Aber wer Bomben entschärfen kann kann auch das lernen.

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12.12.2012, 19:02 Uhr

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