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Freitag, 17. Februar 2012
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Bevölkerungsstatistik Ausländer gleichen fehlenden deutschen Nachwuchs aus

17.07.2003 ·  Trotz rückläufiger Geburtenrate schrumpft die Bevölkerung in Deutschland nicht. Grund dafür ist die Einwanderung. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag.

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Zugezogene Ausländer gleichen fehlenden deutschen Nachwuchs aus: Dank des Einwanderungsüberschusses blieb die Bevölkerungszahl im Jahr 2002 abermals konstant. Das berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden.

Im vergangenen Jahr zogen 219.000 Menschen mehr ins Bundesgebiet als ausreisten. Dafür starben 122.000 Personen mehr als geboren wurden. Damit wuchs die Gesamtbevölkerung um 0,1 Prozent auf 82.537.000. Anhaltend hoch ist die Abwanderung von Ost nach West. Die Bevölkerungszahl in den neuen Ländern schrumpfte 2002 um 0,8 Prozent, während sie in den alten Ländern - mit Ausnahme des Saarlands - um 0,3 Prozent wuchs.

Geburtendefizit wird größer

Das Geburtendefizit werde von Jahr zu Jahr größer, berichtete das Bundesamt. Seit 1991 sind in der Bundesrepublik in jedem Jahr weniger Kinder geboren worden als alte Menschen starben. Die Einwanderung hingegen schwankt stark: 1992 zum Beispiel kamen 782.000 mehr Menschen als gingen, 1998 reisten nur 47.000 mehr Neuzugänge ein. „Seitdem ist die Tendenz wieder steigend“, berichtete Destatis-Mitarbeiter Hermann Voit.

Der Einwanderungsüberschuß ist Ausländern zu verdanken: 152.000 Ausländer kamen mehr als gingen, bei den Deutschen war es ein Plus von 67.000 Deutschen. Im Vergleich zum Vorjahr reisten 2002 ein bißchen weniger Ausländer nach Deutschland ein (656.000), darunter 71.000 Asylbewerber. Ein wenig mehr als zuvor verließen das Land wieder (504.000). 187.000 Menschen mit deutschem Paß kamen nach Deutschland (darunter 79.000 Spätaussiedler), 119.000 Deutsche zogen fort.

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