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Benghasi-Bericht : Clinton gerät weiter unter Druck

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Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, der Republikaner Trey Gowdy, wirft Hillary Clinton Versäumnisse vor. Bild: AP

Die Republikaner greifen die ehemalige Außenministerin mit einem 800 Seiten starken Bericht an. Clinton habe es versäumt, amerikanische Diplomaten zu schützen, wird ihr vorgeworfen.

          Die Republikaner im amerikanischen Kongress haben der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton schwere Versäumnisse im Zusammenhang mit dem tödlichen Anschlag auf das amerikanische Konsulat im libyschen Benghasi im Jahr 2012 vorgeworfen. Der am Dienstag vorgelegte 800 Seiten starke Bericht dürfte die Clinton, die damals Außenministerin war, weiter unter Druck setzten. Darin heißt es, Clinton habe dabei versagt, amerikanische Diplomaten zu schützen. Bei dem Anschlag waren vier Amerikaner getötet worden. Zudem hätten Clinton und ihre Mitarbeiter in einem Untersuchungsausschuss des Kongresses zu den Vorfällen auf „beschämende Weise“ Informationen zurückgehalten.

          Das amerikanische Präsidialamt und die Demokraten warfen den Republikanern vor, mit dem Bericht Stimmung gegen Clinton machen zu wollen, die bei der Präsidentenwahl am 8. November voraussichtlich gegen den Republikaner Donald Trump antritt. Trump hat Clinton immer wieder für den Tod des Botschafters in Libyen, Chris Stevens, und drei weitere amerikanische Bürger bei einem Milizen-Angriff verantwortlich gemacht.

          Clinton wird auch durch eine E-Mail-Affäre belastet. Sie hatte in ihrer Zeit als Außenministerin einen privaten Server für dienstliche Mails benutzt.

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