Beim Fußball hört der Spaß auf, auch für Politiker. Die 300 Millionen vom Nürburgring, das wäre ja auszuhalten gewesen. Dazu aber noch die prekäre Finanzlage des 1. FC Kaiserslautern vorgehalten zu bekommen, das ging Kurt Beck dann doch zu weit. „Maul halten!“, herrschte er einen mutmaßlichen Münchner an, der am Ende auch noch Bayern-Fan und CSU-Wähler war, aus Becks Sicht also wirklich „dumm“. Und nun soll der Pfälzer sich dafür entschuldigen, die Wahrheit gesagt zu haben?
Irgendwann platzt sie doch aus allen Politikern heraus, man erinnere sich nur an Seehofers Fernsehbeichte. Zeit ihrer Karriere müssen die Politiker die Wähler für klug und weise erklären, jedenfalls so lange, wie diese das Kreuz an der richtigen Stelle machen: Keiner will ja nur von Volltrotteln gewählt werden. Beck, den der Abschied von seinen Ämtern offenbar dünnhäutig machte, mag der Gedanke trösten, dass er künftig immer ungeschminkt sagen kann, was er denkt. Mitt Romney dagegen musste sich jetzt erst einmal dafür entschuldigen, das getan zu haben. Aber der will ja auch noch etwas werden.
Beck beschimpft seine Arbeitgeber und Gehaltszahler ......
Reinhold Lichtenwald (liwa1904)
- 08.10.2012, 22:45 Uhr
Der Ton macht eben die Musik
marc siebecker (sevenbaker)
- 06.10.2012, 12:50 Uhr
Beck ist krank
Carsten Berg (Carberg)
- 06.10.2012, 11:01 Uhr
„Maul halten!“ empfinde ich nicht so schlimm, eher die
geringe Beteiligungsmöglichkeit der Bürger.
Elisabeth Dreier (EDreier)
- 06.10.2012, 10:29 Uhr
Helmut Kohl hätte sich ganz genau so verhalten
Konstantin Schneider (bundesboy)
- 06.10.2012, 10:20 Uhr