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Barroso in Athen Nach drei Jahren

 ·  Der EU-Kommissionspräsident reist ins Herz der Krisenfinsternis. Barroso hätte allerdings nicht so viel Zeit verstreichen lassen müssen, um wieder Stimmung und Aussichten in Athen zu erkunden.

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Der Präsident der EU-Kommission reist viel. Zwar dürfte er es nicht auf so viele Flugkilometer wie die IWF-Chefin bringen, aber einiges kommt schon zusammen. Nun führt der Terminplan Barroso nach Athen, ins Herz der Krisenfinsternis. Mit Ministerpräsident Samaras will er über die Lage in Griechenland sprechen. In der Tat, da gibt es einiges zu besprechen, den drohenden Zahlungsausfall oder den Reformeifer der Regierung. Wichtig, notwendig.

Aber Achtung: Das letzte Mal war Barroso vor drei Jahren in Athen. Selbst wenn griechische Minister und ihre Chefs in Dauerkontakt mit den Brüsseler Spitzen stehen, so hätte Barroso nicht so viel Zeit verstreichen lassen müssen, um wieder Stimmung und Aussichten an Ort und Stelle zu erkunden. Schließlich handelt es sich um das Mitglied der Eurozone, mit dessen Schicksal viele die Zukunft der Währungsunion verbinden.

Immerhin bringt Barroso ein Geschenk mit, das seine Gastgeber erfreuen wird: Er hat, na klar, die EU-Regierungen dafür gescholten, dass sie im EU-Haushalt 2013 weniger ausgeben wollen als die Kommission. War da was mit Sparen?

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26.07.2012, 11:56 Uhr

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