Home
http://www.faz.net/-gpf-75kb1
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Baden-Württemberg Kultusministerin Warminski-Leitheußer tritt zurück

 ·  In der baden-württembergischen SPD warf man ihr seit Monaten Unzuverlässigkeit und mangelnde Motivation vor. Nun hat Kultusministerin Warminski-Leitheußer ihren Rücktritt erklärt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

Die baden-württembergische Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) hat ihren Rücktritt erklärt. Das bestätigte am Montag Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Stuttgart. „Ich habe großen Respekt vor dieser Entscheidung“, teilte er mit. Über die Nachfolge sagte der Regierungschef noch nichts. Es soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur der
Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch, werden.

Die Spitzen von Fraktion und Partei sollten am Montagvormittag zusammenkommen. Warminski-Leitheußer stand schon seit Monaten in den eigenen Reihen in der Kritik. Vor allem in der Fraktion wurden ihr Unzuverlässigkeit und mangelnde Motivation vorgeworfen.

Kurz vor Weihnachten hatte die Opposition im Landtag bereits einen Entlassungsantrag gestellt. Die grün-rote Koalition stimmte damals aber noch gegen die Enthebung der Ministerin. Kurz danach hieß es aber schon aus der SPD, der Landesvorsitzende Nils Schmid wünsche Warminski-Leitheußers Ausscheiden aus dem Kabinett.

Stoch ist Jurist und Vater von vier Kindern. Der 43 Jahre alte Heidenheimer hat sich als Obmann im Untersuchungsausschuss zur EnBW-Affäre einen Namen gemacht.

  Weitersagen Kommentieren (8) Merken Drucken
Weitere Empfehlungen
Aus gesundheitlichen Gründen Marion Schick verlässt die Telekom

Die Deutsche Telekom sucht einen neuen Personalvorstand. Marion Schick beendet ihre Arbeit in dem Bonner Konzern aus gesundheitlichen Gründen. Mehr

11.04.2014, 20:25 Uhr | Wirtschaft
EU-Kommissar Oettinger fordert Rente mit 70

Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger kritisiert die Rentenpolitik der großen Koalition. Die Rente mit 63 sei ein falsches Signal. Stattdessen müsse man über die Rente mit 70 sprechen. Mehr

21.04.2014, 10:28 Uhr | Wirtschaft
Dividendenstripping Banken zahlen für ihre zwielichtigen Aktiengeschäfte

Deals auf Kosten des Steuerzahlers mittels Dividendenstripping beschäftigen Fiskus und Justiz. Zwei Landesbanken machen nun reinen Tisch. Der Bundesfinanzhof muss die Rechtslage klären. Mehr

15.04.2014, 21:07 Uhr | Finanzen

07.01.2013, 11:38 Uhr

Weitersagen

Putins Panzer rollen trotzdem

Von Lorenz Hemicker

Deutschland stoppt seine Rüstungsausfuhren nach Russland. Den Kreml wird das nicht stören. Wer wenig liefert, tut mit Sanktionen auch nicht weh. Mehr 3 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden