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Wikileaks-Gründer Assange lässt sich von spanischem Anwalt Garzón vertreten

 ·  Wikileaks-Gründer Julian Assange hat für sein Asylverfahren in Ecuador den bekannten spanischen Juristen Baltasar Garzón zum Anwalt genommen. Im Februar war ein Berufsverbot über Garzón verhängt worden, weil er Gespräche hatte abhören lassen.

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Wikileaks-Gründer Julian Assange lässt sich bei seinem Asylverfahren in Ecuador von dem bekannten spanischen Anwalt Baltasar Garzón vertreten. Das teilte der ecuadorianische Außenminister Ricardo Patino am Dienstag in Quito mit. Der Minister begrüßte die Verpflichtung Garzóns, der zusammen mit Kollegen die Reform des Rechtssystems in dem Andenstaat als Beobachter begleitet.

Assange hatte sich am 19. Juni in die Botschaft Ecuadors in London geflüchtet, weil er nach Schweden ausgeliefert werden soll. Dort will ihn die Staatsanwaltschaft wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung vernehmen. Die von Assange gegründete Enthüllungs-Plattform Wikileaks hatte die Vereinigten Staaten durch die Veröffentlichung unzähliger Geheimberichte zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak verärgert.

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Assange befürchtet, dass er von Schweden an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden könnte. Garzón wurde weltweit bekannt, weil er 1998 als Untersuchungsrichter einen internationalen Haftbefehl gegen den früheren chilenischen Militärherrscher Augusto Pinochet erließ. Außerdem versuchte er, eine Untersuchung über die Tötung Tausender Zivilisten während der Franco-Diktatur in Spanien in die Wege zu leiten. Später geriet Garzón wegen des Verdachts der Rechtsbeugung selbst ins Visier der Justiz, die im Februar ein elfjähriges Berufsverbot gegen ihn verhängte.

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