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Weitere Verhandlungen Doch noch kein Durchbruch in Honduras

14.10.2009 ·  Die Konfliktparteien haben bei ihrer Suche nach einer Lösung der Staatskrise in Honduras „noch kein endgültiges Abkommen“ erzielt, sagte Übergangspräsident Micheletti. Es wird weiter verhandelt.

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Die Konfliktparteien haben bei ihrer Suche nach einer Lösung der Staatskrise in Honduras am Mittwoch noch keinen Durchbruch erzielt, wie zunächst berichtet worden war. Im Moment gebe es „noch kein endgültiges Abkommen“, und die Verhandlungen würden an diesem Donnerstag wieder aufgenommen, sagte Übergangspräsident Roberto Micheletti in Tegucigalpa.

Beide Seiten hatten am Mittwoch erstmals versucht, über die entscheidende Frage zu diskutieren, ob Zelaya als Chef einer Regierung der nationalen Versöhnung ins Präsidentenamt zurückkehren könne. Am Nachmittag war in Tegucigalpa mitgeteilt worden, dass den Konfliktparteien ein abgestimmter Textvorschlag über die Rückkehr Zelayas vorliege.

Zuvor hatten sich die Delegationen über den größten Teil der strittigen Themen geeinigt. Nur die entscheidende Frage der Rückkehr Zelayas an die Macht war bis dahin ausgeklammert worden. Nach Darstellung der Repräsentanten des Übergangspräsidenten Roberto Micheletti gab es in dieser Frage bis zum Mittwochabend noch „keinerlei definitive Position“.

Video: Gespräche über Zukunft von Honduras

Zelaya war Ende Juni entmachtet und außer Landes gebracht worden. Seine Gegner werfen ihm vor, er habe sich per Volksabstimmung über eine Verfassungsänderung weitere mögliche Amtszeiten sichern wollen. Ende September war der Linkspopulist heimlich in seine Heimat zurückgekehrt. Seither sitzt er in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa fest.

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