http://www.faz.net/-gpf-8w3vj

Anschläge verhindert : Weitere Briefbomben in Griechenland entdeckt

  • Aktualisiert am

In Paris ist vergangene Woche eine Briefbombe im Büro des IWF explodiert. Ein Polizist lenkt den Verkehr um. Bild: dpa

Vor wenigen Tagen erhielten das Berliner Finanzministerium und der IWF in Paris explosive Post. Nun hat es in Athen einen weiteren brisanten Fund gegeben.

          Griechische Sicherheitsexperten haben acht explosive Briefe in Athen entdeckt und unschädlich gemacht. Unbekannte wollten die brisante Post an verschiedene Persönlichkeiten und Institutionen außerhalb Griechenlands schicken, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Athener Bürgerschutzministeriums.

          Die Briefbomben seien „von der gleichen Sorte“ wie die von vergangener Woche, sagte eine gut informierte Quelle des Ministeriums weiter. Sie wurden am Montag im Verteilerzentrum der griechischen Post im Norden Athens entdeckt, unschädlich gemacht und in Labors der griechischen Polizei zur weiteren Untersuchung gebracht, hieß es.

          Vergangenen Mittwoch war im Berliner Finanzministerium ein Päckchen mit explosivem Inhalt entdeckt und entschärft worden. Verantwortung dafür übernahmen griechische Linksautonome. Am Donnerstag erreichte ein ähnliches Paket das Büro des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Paris. Beim Öffnen wurde eine Mitarbeiterin leicht verletzt.

          In einem Schreiben hatte sich eine Gruppe namens „Verschwörung der Feuerzellen“ bezichtigt, die Briefbomben verschickt zu haben. Bereits 2010 will die Extremistengruppe für zahlreiche Paketbomben an ausländische Botschaften in der griechischen Hauptstadt verantwortlich gewesen sein.

          Quelle: dpa/srec.

          Weitere Themen

          Özdemir hofft auf ähnliches oder besseres Wahlergebnis Video-Seite öffnen

          Wahltag : Özdemir hofft auf ähnliches oder besseres Wahlergebnis

          Der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat in Berlin seine Stimme abgegeben. Er beklagte, dass die „Menschheitsthemen“ Ökologie und Klimaschutz in den Talkshows eine zu geringe Rolle gespielt hätten.

          Topmeldungen

          Mögliche Koalitionsoptionen : Keiner will nach Jamaika

          Jamaika, Schwarz-Gelb oder doch wieder eine große Koalition? In der Theorie gibt es nach der Wahl verschiedene Möglichkeiten der Regierungsbildung für Angela Merkel. Aber welches Bündnis ist wie wahrscheinlich?

          Macron und Merkel : Ungeduld trifft Nüchternheit

          Gleich nach der Wahl in Deutschland will der französische Präsident seine Pläne für die Eurozone vorstellen. Er fordert ein Riesenbudget – die Kanzlerin hat andere Vorstellungen.
          „Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen.“ Doch begründet das auch ein Recht auf Einreise?

          Einwanderung : Fremde in unserer Mitte

          Jetzt sind sie da, die Migranten. Es kommen noch mehr. Da wird man doch grundsätzlich werden dürfen: Wen wollen wir reinlassen? Und wie viel Assimilation verlangen wir?
          Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani wirft Donald Trump vor, in seiner Rede vor den UN viele Lügen verbreitet zu haben.

          Iranischer Parlamentspräsident : „Trump verfolgt Goebbels-Doktrin“

          Mit Trumps Überlegungen, das Atomabkommen mit Iran zu kündigen, hat sich der Konflikt zwischen beiden Ländern zugespitzt. Der iranische Parlamentspräsident Laridschani wirft dem amerikanischen Präsidenten nun vor, Lügen zu verbreiten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.