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Wasserstoffbombe? : Weißes Haus zweifelt an Nordkoreas Bombentest

  • Aktualisiert am

Mit dem angeblichen Atomwaffentest löste Nordkoreas Diktator Kim Jong-un am Mittwoch einen internationalen Aufschrei aus. Bild: dpa

Nordkorea behauptet, erstmals eine Wasserstoffbombe getestet zu haben. Eine Analyse der Regierung Obama kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis.

          Das Weiße Haus widerspricht Berichten Nordkoreas, eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Eine erste Analyse der amerikanischen Regierung komme zu anderen Erkenntnissen, sagte der Sprecher von Präsident Barack Obama, Josh Earnest. Man sehe keinen Grund, von einer veränderten Bewaffnung Nordkoreas auszugehen. Der Test müsse aber weiter untersucht werden.

          Zuvor hatte amerikanische Verteidigungsminister Ashton Carter mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Han Min-koo telefoniert. Beide zeigten sich einig, dass ein solcher Test inakzeptabel sei. Er stelle eine unverantwortliche Provokation und eine schamlose Verletzung internationalen Rechts dar.

          Über Stabilität und Frieden der koreanischen Halbinsel hinaus bedrohe ein solcher Test die gesamte Region, teilte das Pentagon weiter mit. Das Handeln Nordkoreas müsse Konsequenzen haben. Carter versicherte Südkorea des eisernen Versprechens der Vereinigten Staaten, Südkorea notfalls zu verteidigen.

          Das international weitgehend isolierte Nordkorea hatte bereits in den Jahren 2006, 2009 und 2013 Atomwaffentests vorgenommen und damit jedes Mal internationale Empörung ausgelöst. Der UN-Sicherheitsrat verschärfte nach jedem Test die Sanktionen gegen das kommunistische Land.

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