25.12.2012 · Vor zehntausenden Gläubigen hat Papst Benedikt XVI. den apostolischen Segen „Urbi et Orbi“ gespendet. Zuvor rief er die Menschen dazu auf, sich von Materialismus und Ich-Bezogenheit zu lösen.
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Worten..."Zuvor rief er die Menschen dazu auf, sich von
Materialismus und Ich-Bezogenheit zu lösen." heute nicht mehr
schlafen können.lach....naja, wie hat er mal zu Meinesgleichen
gesagt: "Fehlgeleitet" Aber ich denke zwischen meinen Worten
und taten liegt nicht soooo viel Unterschied wie zwischen seinen.
Schönen 2. wünsch ich allen...
„Dass die Christen in diesen Ländern des Ursprungs unseres
Glaubens dort ihr Zuhause behalten können........."
Endlich, endlich laesst er's raus. Hat auch lange genug gedauert.
Besser spaet als nie.
Um diesen einzigen Satz herum soll Benedikt die kath. Kirche aufstellen,
alles andere ist
vergebliche Liebesmueh+kalter Kaffee!!
Jesuanische Kritik am religiösen Establishment
Der bedürfnislose, uneitle, antidogmatische, antihierarchische, antipatriarchalische, frauenfreundliche, familienfeindliche kynisch-jüdische Religionsphilosoph Jesus aus Nazareth würde gewiß einen schönen Ausdruck für den abgebildeten segenspendenden prächtig gekleideten Herrn Ratzinger finden, wie er auch einige (Schlangen, Heuchler, Ottergezücht, Matth.23) für die Schriftgelehrten und Pharisäer gefunden hat.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 19:37 Uhr@Roland Magiera: Evangelien und Sekundärliteratur als Nachweis für die These
Jesus entstammte der jüdischen Tradition und lebte in einem
hellenistisch geprägten Umfeld.
Die Bedürfnislosigkeit (Essen und Kleidung unwichtig), extrem
reduzierte Bekleidung als Vorgabe an die Jünger und das Gebot der
Feindesliebe hat Jesus von den 500 Jahre vor ihm lebenden griechischen
Kynikern übernommen.
Regeln waren ihm zuwider, er hat sich deshalb ständig darüber hinweggesetzt.
Natürlich war er gegen jegliche Hierarchie. Niemand sollte sich
Rabbi, Meister oder "Vater" nennen und sich so
überhöhen. Verbot des Vatertitels in Verbindung mit
Gleichrangigkeit untereinander unter Einbeziehung von Jüngerinnen
ist antipatriarchalisch.
Die Familienfeindlichkeit Jesu ist an vielen Stellen bezeugt, so bei der
Verleugnung der Herkunftsfamilie(Matth.12,46ff), bei der Schwertaussage
in Bezug auf Familien ((Matth.10,34ff) und bei dem Hass(sic!) auf die
Herkunftsfamilie als Grundvoraussetzung für eine Jüngerschaft
(Lukas 14,26). Außerdem hielt seine Familie ihn für "von
Sinnen"(Markus 3,21).
"kynisch-jüdische Religionsphilosoph"
Jesus und ein Kyniker? Auch noch ein jüdischer Kyniker? Sind Sie
sich da da sicher?
Kyniker im Sinne von Wikipedia? Obwohl ein "jüdischer
Kyniker" sicher eine betrachtenswerte Kombination darstellen
würde, da imho kaum möglich.
Bedürfnislos war er auf keinen Fall, uneitel weiß ich nicht.
Antidogmatisch eher nicht, antihierarchisch auf keinen Fall, ebenso wie
nicht antipatriarchaisch.
Dafür aber freundlich zu den Frauen.
Wieso aber familienfeindlich? Ist der nicht vielleicht etwas zu
früh gestorben worden um eine zu gründen oder wie sehen Sie
das? Und auch so hat der sich garantiert niemals kritisch über
Familien und deren Wert geäußert.
Und wenn der Papst nicht im schlichten Grau auftritt, dann hat das
vielleicht auch etwas mit Tradition zu tun.
Sie sollten sich lieber fragen, warum Sie so voller Zorn sind? Was hat
der Ihnen getan?
Ich kenne nur sehr wenige derart sanftmütige, zurückhaltende,
bodenständige, ehrliche und menschenfreundliche Erdenbürger
wie Benedikt XVI.
gewagte These
Schön, daß Sie diesen Jesus so gut kennen! Ihre Kritik ist verständlich und beschäftigt viele Menschen, trotzdem bin mir nicht so sicher, ob Jesus sich nicht als erstes an Sie richten würde (so wie auch an mich und jeden Anderen, der vorschnell andere verurteilt). Das Grundanliegen des Papstes so selbstverständlich als heuchlerisch brandzumarken ist schon eine gewagte These.
Für Frieden im Nahen Osten beten (lassen), sich aber politisch
für etwas anderes einsetzen, so etwas ambivalentes bekommt man nur
in der Kath. Kirche.
Ja Diplomatie, ein schwieriges Geschäft.
Die Steueroase und zugleich Business-Stadtstaat Vatikan ruft zur
Entmaterialisierung und weniger Ich auf.
Das erinnert an Steinbrücks Rede vom SPD Parteitag (mehr wir,
weniger ich).
Die beiden haben wohl doch keinen gemeinsamen Redenschreiber.
Es gibt drei Institutionen denen man keinen Glauben schenken darf, die
der Politik, die der Banken und besonders nicht die der Kirchen, dann
ist man schon ein ganzes Stück weiter.
...
Seit wann setzt sich denn die kath. Kirche für Krieg im Nahen Osten ein? Mittelalter ausgenommen...
Haben Sie sonst noch Problem?
"Es gibt drei Institutionen denen man keinen Glauben schenken darf,
die der Politik, die der Banken und besonders nicht die der Kirchen,
dann ist man schon ein ganzes Stück weiter."
Ernsthaft, wenn man Sie als Paranoid bezeichnen würde, wäre
dies dann ein Fehler? Alle Lügen und Sie haben diese große
Weltverschwörung erkannt?
Ich gebe Leuten wie Ihnen, die wohl durch und durch aus Vorurteilen
bestehen, immer wieder einen ganz simplen Tipp:
Anstatt sich Märchen und Verschwörungen auszudenken, machen
Sie mal einen Faktencheck. Glauben Sie nicht blind alle Märchen.
Gehen Sie doch mal für ein halbes Jahr jeden Sonntag in die Kirche.
Hören Sie sich u.a. die Predigt aufmerksam an und schreiben sich
auf, was der Kern von dieser ist. Notieren Sie sich auch, wofür die
Spenden verwendet werden um die gebeten wird.... und dann machen Sie mal
einen Vergleich zu Ihren heutigen Vorurteilen.
Aber ist sicher zu viel mühe. Weil einfach Unterstellung schreiben,
ist ja so einfach...
wir sind schon auf einem guten Wege
uns von diesem Materialismus zu loesen, zumindest den Untertanen in der
eurozone wird dabei geholfen. Es gibt an Weihnachten sogar ganz
besonders liebevoll angerichtete Suppenkuechen, die Haelfte der
Bevoelkerung zaehlt das letzte bischen Geld zusammen und plant Enthaltsamkeit.
Nun gibt es zwei Wege der Enthaltsamkeit, die des Individuums und die
der VEB Parteien, sollte der Einzelne von sich aus Verzicht auf die
Telnahme am Konsum ueben, so sollte es auf eine Hand voll Menschen
begrenzt bleiben, sonst bricht die Weltwirtschaft ein, das sollte der
liebe Stellvertreter bedenken, obwohl ihm Merkel bei dieser Anschauung
behilflich ist. In der eurobesatzungszone ist die Enthlaltsamkeit der
Bewohner Staatsdoktrin, denn die Freunde der Parteien haben mehr Platz
des Geld zu lagern.
Auch die Ichbezogenheit ist gemeinsames Anliegen der Fuehrung, sie
sorgen dafuer das WIR gross geschrieben wird in dem neuen besseren
Europa, das uns 2013 verfolgen wird bis die Wahlen vorbei und die EUdSSR
wahr.
...vielleicht auch weniger, und der Vatikan wird das größte Museum der Welt sein. Dann müssen wir uns von solchen "Christenmenschen" wie Ratzinger nicht mehr die Leviten lesen lassen. Und dann besteht die Chance einer echten geschichtlichen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der Institution "Katholische Kirche". Und ich "glaube", diese wird keine Lobeshymnen hervorbringen. Für die Kirche nicht und für Ratzinger (und viele seiner Vorgänger) schon gar nicht.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 19:07 UhrKein Grund zur Aufregung
Am Christentum können sich diejenigen herrlich ihr Mütchen
kühlen, die sich das beim Islam nicht trauen.
In 50 und in 500 Jahren wird es eins bestimmt noch geben: Das
Christentum und die katholische Kirche. Beim Atheismus (Nordkorea...)
bin ich mir nicht so sicher.
50 Jahre
2000 Jahre Kirchengeschichte, 5000 Jahre Bibel, 1,2 Milliarden Katholiken (von den anderen Christen nicht zu sprechen) und Sie sprechen von 50 Jahren? Eine sehr gewagte These, die Sie da äußern.
Auch wieder so ein Lacher
"Dann besteht die Chance einer echten geschichtlichen und
gesellschaftlichen Aufarbeitung der Institution "Katholische
Kirche""... Welch ein Lacher. Haben Sie die letzten Jahrzehnte
verschlafen? Oder haben Sie eine Verschwörungstheorie? Weil es doch
tatsächlich so ist, dass gerade in den letzten Jahrzehnten,
wirklich jede Epoche wissenschaftlich aufgearbeitet wurde bzw. wird. Es
wurden unzählige Wissenschaftliche Studien bzw. Arbeiten
veröffentlicht, die auch sehr kritische Ergebnisse zu Tage
gefördert haben. Und die Kirche hat ja gerade diese Aufgenommen,
sich damit auseinandergesetzt und Stellung bezogen (Entschuldigt....).
Wie kann dies denn alles an Ihnen vorbeigegangen sein? Wie gesagt, haben
Sie eine Verschwörung erkannt?
Wahrscheinlich hindert Herr Ratzingers hohes Alter ihn daran, bei solchen Worten in Lachkrämpfe auszubrechen. Das Geschäftsmodell der kath. Kirche, einer der vermögendsten Organisationen der Welt, besteht seit Jahrhunderten darin, auf dem Rücken der Schwachen und Ungebildeten gigantische Reichtümer zusammenzuraffen. Dagegen ist Plauder-Gaucks heuchlerischer Solidaritätsappell zu Weihnachten geradezu rührend.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 17:54 Uhr@Nils Kuhs
Es ist vielleicht schwer vorstellbar, aber auch viele Nicht-Gläubige spenden Geld, Kleidung, Haushaltswaren etc. Manche Hilfsorganisationen sind sogar in der Lage, Spenden an Bedürftige zu verteilen, ohne dafür jedem Dorf eine möglichst imposante Niederlassung inkl. Schulungspersonal aufdrücken zu müssen; ohne sich in Angelegenheiten einzumischen, die sich nicht das geringste angehen. Es braucht keine Verschwörungstheorien, um zu sehen, worum es den Kirchen - neben Geld - in erster Linie geht: Um möglichst umfassende gesellschaftliche Präsenz, um Kontrolle und um Ausübung von Macht. Hinter einem Feigenblatt wohltätigen Engagements.
Herr Münzing
Schon lustig, ich muss immer lachen, wenn ich solche Kommentare wie den
von Ihnen lesen muss. Hauptsache mal ein paar Halbwahrheiten und
Unwahrheiten geschrieben und über eine Organisation gelästert.
Kein Mensch bezweifelt, dass es auch in der Kirche Fehler bzw.
Fehlverhalten gab. Aber lustig ist, seit Jahrzehnten ist dieses Thema
hochaktuell, sehr viele Sachverhalte wurden aufgearbeitet, die Kirche
hat sich für Fehler entschuldigt... und dies alles scheint bei
Ihnen nicht angekommen zu sein.
Auch lustig, Ihre Verschwörung mit dem Reichtum. Stimmt, der Papst
lebt in "Saus und Braus" und es gibt von der Kirche
überhaupt kein "sozialen" Projekte.
Wie gesagt, informieren Sie sich doch mal ein wenig besser. Und wenn Sie
sich mit dem Thema beschäftigen, dann seien Sie doch so ehrlich und
zählen nicht die Fehler nur auf, sondern beschäftigen sich
auch mal mit den guten Taten...
Eher den Menschen Rechte geben als einem "Gott" Raum
"Wir sind mit uns selbst vollgestellt, so dass kein Raum für
Gott bleibt. Und deshalb gibt es auch keinen Raum für die anderen,
für die Kinder, für die Armen und Fremden.“(Ratzinger)
Herr Ratzinger ist offensichtlich schon damit beschäftigt, die
überirdische Wesenheit irgendwo im Raum aufzustellen, wo ich noch
mit der Frage beschäftigt bin, ob es überhaupt etwas
aufzustellen gibt.
Viele, die diesem oder einem etwas anders gefärbten angeblichen
höheren Wesen in der Vergangenheit und auch noch in der Gegenwart
mit aller Macht(!) Raum gegeben haben und noch geben, haben sich
bereichert und die Rechte der Menschen (etwa Frauen, Homosexuelle,
Andersgläubige, Nicht-Gläubige, Religionskritiker, Satiriker
u.s.w.u.s.f.) mit Füßen getreten oder haben gar vielen
Menschen das Leben genommen.
Wie oft muss man Leuten wie Ihnen die Sachen noch erklären?
Wer bezweifelt denn heute noch, dass es zu allen Zeiten
Fehlinterpretationen des Glaubens gab?
Es ist ja gerade dieses, was heute schon den kleinsten Kindern
beigebracht wird! Viele Auslegungen bzw. Taten im Namen des Glaubens
waren ein Irrweg. Und genau darin liegt ja eines der
"Probleme" des Glaubens... Ihn vor Missbrauch bzw. vor
falscher Interpretation zu schützen.
Also, was schrieben Sie nun? Ihr Kommentar ist doch eine der aktuellen
Themen eines jeden Gläubigen. Und die Kirche hat sich ja für
unzählige falsche Entscheidungen bzw. Auslegungen bzw. Taten
entschuldigt.... Ist dies alles an Ihnen vorbeigegangen.
Erstaunlich auch, dass Leute wie Sie anderseits immer die ganzen guten
Taten die im Namen des Glaubens getätigt wurden, unterschlagen...