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Wahlen in Argentinien Schwere Niederlage für die Regierung

29.06.2009 ·  Deutliche Stimmverluste zeichnen sich bei der Zwischenwahl in Argentinien für Präsidentin Cristina Kirchner und ihre peronistische Regierungspartei ab. Die Wahl gilt als Referendum über Kirchners interventionistische Konjunkturpolitik und ihren aggressiven Führungsstil.

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Bei der Zwischenwahl in Argentinien zeichnet sich eine herbe Schlappe für Präsidentin Cristina Kirchner und ihre peronistische Regierungspartei ab. Nach vorläufigen Ergebnisse verlor Kirchner bei der Abstimmung am Sonntag die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses.

Nach Auszählung von 78 Prozent der Wahllokale in der Provinz Buenos Aires lag zudem Kirchners Ehemann und Vorgänger Nestor Kirchner knapp hinter dem Geschäftsmann Francisco de Narvaez.

Die Wahl gilt als Referendum über Kirchners interventionistische Konjunkturpolitik und ihren aggressiven Führungsstil. Bestimmende Themen waren zudem die Kriminalitäts- und Inflationsbekämpfung in Lateinamerikas drittgrößter Volkswirtschaft. Die Zwischenwahlen gelten zudem als Stimmungsbarometer für die Präsidentenwahl 2011, bei der mit einer Kandidatur Nestor Kirchners gerechnet wurde.

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