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Vorwahlkampf Huntsman zieht Bewerbung zurück

16.01.2012 ·  Das Feld lichtet sich: Der Republikaner Jon Huntsmann zieht sich laut Medienberichten aus dem Rennen um die Präsidentschaft zurück. Stattdessen will er für Mitt Romney werben.

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Der frühere Gouverneur des amerikanischen Bundesstaates Utah, Jon Huntsman, wird Medienberichten zufolge aus dem Wettbewerb um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aussteigen. Wie mehrere Sender und Zeitungen am späten Sonntagabend unter Berufung auf Mitglieder des Wahlkampfteams berichteten, wolle der 51-Jährige seine Entscheidung am Montag mitteilen.

Huntsman, der zuletzt Botschafter der Vereinigten Staaten in China war, werde künftig Mitt Romney bei dessen Bewerbung unterstützen, hieß es weiter. Huntsmans Wahlkampfmanager bestätigte die Entscheidung nach einem Bericht der „New York Times“. „Der (frühere) Gouverneur und seine Familie haben entschieden, dass es in dieser Phase des Rennens für die Republikaner an der Zeit ist, sich um einen Kandidaten zu scharen, der Barack Obama schlagen und die Wende in der Wirtschaft schaffen kann“, sagte Matt David. Und dieser Kandidat sei Romney.

Der Wirtschaftsfachmann Romney gilt nach Siegen bei Vorwahlen in Iowa und New Hampshire auch nach landesweiten Umfragen als aussichtsreichster Anwärter auf den Posten des republikanischen Herausforderers von Amtsinhaber Barack Obama bei den Wahlen im November. Auch bei den nächsten Vorwahlen seiner Partei in South Carolina (21. Januar) und in Florida (31. Januar) hat er gute Chancen auf den Sieg. Huntsman war in der vergangenen Woche bei den Vorwahlen in New Hampshire hinter Romney und dem Kongressabgeordneten Ron Paul aus Texas nur den dritten Platz belegt.

Der „New York Times“ zufolge war damit der erhoffte Schub für seine Kampagne ausgeblieben, auch in finanzieller Hinsicht. In den vergangenen Tagen habe Huntsman nach Angaben von Vertrauten seine weiteren Aussichten abgewogen. Dabei sei er zu dem Schluss gekommen, dass es unwahrscheinlich sei, Romney in der Gunst der republikanischen Wähler noch schlagen zu können, hieß es.

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