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Donnerstag, 23. Februar 2012
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Erste Vorwahl der Republikaner Mitt Romney doch nicht Sieger in Iowa

19.01.2012 ·  Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat die erste Vorwahl in Iowa doch nicht gewonnen. Rick Santorum habe bei einer Neuauszählung 34 Stimmen mehr erzielt, teilte die Partei mit. Unterdessen meldete CNN den Rückzug von Rick Perry.

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Der Favorit der Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur, Mitt Romney, hat die Vorwahl in Iowa doch nicht gewonnen. Eine Überprüfung der Auszählung habe ergeben, dass am 3. Januar nicht der ehemalige Gouverneur von Massachusetts die meisten Stimmen erzielt habe, sondern sein Herausforderer Rick Santorum, teilte die Partei am Donnerstag in Des Moines mit.

Der ehemalige Senator von Pennsylvania habe letztlich 34 Stimmen vor Romney gelegen. Allerdings sähen sich die Republikaner nicht in der Lage, Santorum nachträglich zum Gewinner zu küren. Aus acht Wahlbezirken fehlten zertifizierbare Ergebnisse, die letztlich den Ausschlag für den wahren Ausgang geben könnten. Die Auftaktvorwahl habe daher offiziell mit einem Unentschieden geendet.

Für die Kandidatenkür der Republikaner auf dem Wahlparteitag Ende August macht die Neuauszählung keinen Unterschied. Bislang hatte sich Romney im Licht des zweifachen Vorwahlsiegers sonnen und damit seinen Favoritenstatus zementieren können. Er war in Iowa nach bisheriger Zählung mit einem Vorsprung von acht Stimmen aus der Wahl hervorgegangen. In der Woche danach hatte er mit haushohem Vorsprung in New Hampshire gewonnen.

Auch vor der Primary an diesem Samstag in South Carolina liegt er in Umfragen weit vorn. Dem sozialkonservativen Santorum werden trotz des guten Abschneidens in Iowa wenig Chancen gegeben, von seiner Partei für die Präsidentschaftswahl im November als Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama aufgestellt zu werden. In aktuellen Umfragen liegt er deutlich hinten.

CNN: Rick Perry will Bewerbung zurückziehen

Unterdessen zieht kurz vor der Vorwahl im Bundesstaat South Carolina laut einem Fernsehbericht ein weiterer Bewerber seine Kandidatur zurück. Der texanische Gouverneur Rick Perry werde noch am Donnerstag seinen Ausstieg aus dem Rennen um die Präsidentschaft erklären, berichtete der amerikanische Nachrichtenkanal CNN unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Der 51-Jährige werde nicht mehr an der für den Abend geplanten Fernsehdebatte des Senders teilnehmen. Damit kämpfen nur noch vier Bewerber darum, zum Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama bei der Wahl im November gekürt zu werden. Favorit ist der ehemalige Gouverneur von Massachusetts und Multimillionär Mitt Romney, der auch in South Carolina in den Umfragen weit vor seinem ernsthaftesten Herausforderer Newt Gingrich liegt.

Romney hatte die letzte Vorwahl in New Hampshire gewonnen. Perry dagegen war laut Meinungsforschern weit abgeschlagen. Erst vor wenigen Tagen hatte der frühere amerikanische Botschafter in China, Jon Huntsman, seinen Ausstieg aus dem Rennen ums Weiße Haus erklärt. In dem konservativen Südstaat wird am Samstag gewählt.

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